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Lebenslauf

8. Mai 2013

Neben einem gelungenen Bewerbungsschreiben bietet vor allem der Lebenslauf dem Personaler einen guten Überblick über die neu einzustellende Arbeitskraft. Schulischer Werdegang, Zusatzqualifikationen sowie Hobbys und Interessen sind dort in der Regel zu finden.
Doch was gehört wirklich alles rein und in welcher Reihenfolge?

Der Inhalt eines Lebenslaufes

Zu aller erst werden die persönlichen Daten aufgelistet: klassisch Nachnamen, Vornamen (bei mehreren Vornamen den Rufnamen unterstreichen!), Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit sowie Familienstand und Adresse mitsamt Telefonnummer(n). Die Angabe der Berufe der Eltern wird heutzutage inzwischen üblicherweise weggelassen.

Anschließend folgt die Auflistung der schulischen und beruflichen Ausbildung, hierbei empfiehlt sich die Sortierung von neu nach alt. Ausnahmen sind natürlich möglich, sofern das Konzept stimmig ist.
Weiterbildungen, Praktika und absolvierte Wehr- oder Zivildienstleistungen werden mit Angabe der Tätigkeit in dem Bereich „Weiterer Werdegang“ zusammengefasst. Hierbei sollen auch die bisherigen Jobs aller Art mit vertretener Position und Tätigkeitsfeld aufgelistet sein. Für einen schnellen und sinnvollen Überblick gilt auch hier: von neu nach alt chronologisch sortieren.

Die richtigen Zusatzangaben

Als weiterer Punkt werden dann sonstige Kompetenzen aufgeführt: Sprachkenntnisse, Umgang mit EDV, soziale Kompetenzen. Wichtig: hier sollte stets die Wahrheit angegeben werden, denn aufgrund dieser Fähigkeiten wird der Bewerber vielleicht einem anderen vorgezogen. Wenn dieser dann aber nicht die angegeben Erfahrungen besitzt und beherrscht, kann dies harte Konsequenzen nach sich ziehen: rechtlich ist es dann durchaus möglich, eine fristlose Kündigung auszusprechen, wenn der Mitarbeiter mit einer falschen Bewerbung den Arbeitgeber hinters Licht geführt hat.

Diese Fehler sollten Sie beim Lebenslauf vermeiden

  • Falsches Foto: das Profilbild muss zu der Stelle passen, auf die Sie sich bewerben. Angehende Controller brauchen einfach eine andere Aufnahme als die Bewerbung für einen Praktikumsplatz in der Gastronomie. 
  • Chronologische Reihenfolge durcheinander würfeln: ob Sie ein Freund von neu nach alt oder umgedreht sind: bewahren Sie die Linie und mischen Sie nicht, das schadet dem einfachen Verständnis.
  • Zu viele Angaben: Sie waren mit 18 Jahren für zwei Wochen Kellner in einem schicken Restaurant? Das ist nur wichtig, wenn Sie sich auch wieder als solcher bewerben wollen. Zielt die neue Stelle aber beispielsweise ins Projekt-Management einer Logistikfirma, können Sie diese Angabe in der Liste der bereits getätigten Jobs getrost weglassen. Das Gleiche gilt für Hobbys aller Art: im besten Fall nur die aufzählen, die Sie wirklich regelmäßig betreiben oder dank Teamfähigkeit einen Pluspunkt in der Bewerbung darstellen.

Ein- oder mehrseitig?

Ein Lebenslauf darf sich auch bei Berufsanfängern über zwei Seiten erstrecken, solange der Inhalt passt. Künstlich in die Länge ziehen, damit es nach mehr aussieht, erkennt jeder Personaler spätestens nach der ersten Seite.
Wenn Sie nur knapp über eine Seite kommen, sollte an den richtigen Stellen gekürzt und Platz eingespart werden, damit das Gesamtbild schön anzusehen ist.

Lange Lebensläufe passen zu älteren Arbeitnehmern, die schon entsprechende Jahre in der Berufswelt unterwegs sind. Wichtig aber auch hier: schlank halten und auf den neuen Job ausrichten. Packen Sie rein, was für die zukünftige Arbeit relevant ist und schmeißen Sie Job-fremde Inhalte raus.

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