Suchergebnisse für 'Bewerbung'

Karriere Blog Dienst-Tags KW9

26. Februar 2013

Jeden Dienstag „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen in einer wöchentlichen Link-Schau.

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#Fotos
Alles Verhandlungssache: Wenn die Fotomodelle der typischen Karrierefotos als eigene Mitarbeiter ausgegeben werden, fühlt sich der Kunde zu Recht verschaukelt.

#Bewerbung, #Personaler
W&V: Heineken stellt sein Bewerbungsgespräch ein wenig um: Für die Anwärter heißt das Stresstest statt Krawatte richten

#Social Media, #Meinung
Süddeutsche.de: Hilmar Kuthe schreibt über die Gratwanderung von ständiger Erreichbarkeit und den immer öfter vernachlässigtem Wunsch nach Ruhe und Alleinsein, um die eigenen Gedanken zu ordnen.

#Unternehmen
karrierebibel: Ein teamfähiger Chef gewinnt? Leider nicht, sagt karrierebibel und beruft sich auf eine Studie von drei Professoren aus Chicago.

Einstellungsgespräche und ihre Gesetze – Teil 2

21. Februar 2013

Sind Fragen von Personalern unzulässig, darf in der Antwort gelogen werden, ohne dass der Bewerber Konsequenzen fürchten muss. Nach Teil 1 folgt hier eine genauere Auflistung: was gilt für wen und wann?

Grundsätzlich erlaubt

Für nahezu alle Branchen sind diese Fragen in Einstellungsgesprächen absolut legitim und müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden:

  • Bisheriger beruflicher Werdegang inkl. Gehaltshöhe, sofern die neue noch nicht feststeht
  • Krankheiten, welche für die neue Anstellung relevant sind: wenn sie auf die auszuübende Tätigkeit keinerlei Auswirkung haben, müssen sie vom Bewerber auch nicht genannt werden.
  • Sofern eine Schwerbehinderung eingetragen ist, darf auch nach deren Eigenschaften gefragt werden
  • Konkrete Vorstrafen, welche den Job betreffen

Bei diesen zulässigen Fragen gilt aber: sie müssen gestellt werden, um an die Informationen zu kommen. Von sich aus muss der Bewerber nicht alles von selbst preisgeben. Diese Offenbarungspflicht besteht nur in ganz außergewöhnlichen Fällen.

Grundsätzlich unzulässig

Diese Fragen dürfen grundsätzlich nicht gestellt werden. Fallen sie trotzdem, darf der Bewerber in der Antwort lügen, ohne rechtliche Konsequenzen wie Abmahnung oder fristlose Kündigung fürchten zu müssen:

  • Zugehörigkeit in einem Betriebsrat oder einer Gewerkschaft
  • Die Religions- oder Glaubensgemeinschaft
  • Sexuelle Orientierung
  • Krankheiten und Vorstrafen im Allgemeinen
  • Schwangerschaft

Wird bei diesen Fragen bewusst die Unwahrheit gesagt, fällt dies nicht unter arglistige Täuschung nach § 123 BGB. Das ist ein entscheidender Vorteil für den Arbeitnehmer: normalerweise kann – wird ihm nachträglich eine arglistige Täuschung bewiesen – der Angestellte fristlos entlassen werden. Davor ist er durch die gesetzlichen Vorschriften geschützt.

Vorher informieren

Nicht oft genug muss aber betont werden, dass sich der Bewerber vor dem Gespräch informieren soll und sich nötigenfalls rechtlichen Beistand sucht. Nur ein Rechtsanwalt kann gesicherte Auskunft geben, welche Fragen für den neuen Job wirklich unzulässig sind und falsch beantwortet werden dürfen, ohne dass ein Nachspiel droht.

Jetzt immer Karriereblog Dienst-Tags

19. Februar 2013

Wir bauen Karriereblog.net weiter aus und bringen ab sofort jeden Dienstag die „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen zusammengefasst in einer wöchentlichen Link-Schau.

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#Ausbildung, #Fachkräftemangel
Süddeutsche.de 500 Euro Prämie bei bestandener Zwischenprüfung, nochmal 500 Euro extra bei Abschluss der Lehre, andere werben gar mit Kleinwagen für die Azubis – wie mittelständische Unternehmen gegen den Nachwuchsmangel vorgehen.

#HR, #Bewerbung
Jannis Tsalikis macht sich interessante Gedanken über die Erfolgsquoten á la Conversion Rate bei Karriere-Seiten von Unternehmen.

#Social Media, #Recht
Internet-Law: So mancher Facebook-Nutzer verwendet ein Pseudonym für seinen Account, um beispielsweise den Chef auf Abstand zu halten. Ein Recht darauf hat er beim größten Social Network aber nicht.

#Unterhaltung
Phillip Steuer: „Ich sollte schlafen gehen, aber…“

Video-Personalmarketing: 5x so bitte nicht!

15. Februar 2013

Video ist der Trend im HR-Marketing 2013, doch ab und zu schießen die Bewegtbilder einfach über das Ziel hinaus. Man müsste so mancher Personal- und Marketingabteilung schon verdammt viel Können nachsagen, dass die Viralität solcher Videos auf diese Weise gewollt ist.

„Klar macht sich jetzt jeder über das Video lustig, aber es zieht die Aufmerksamkeit auf sich und bewirkt letztlich über zwei Ecken den gewünschten Effekt.“
Diese Vermutung könnte man zumindest bei dem ersten Beispiel hegen, über das sich Henner Knabenreich so wunderschön auslassen kann: Saturn Österreich mit einer absolut nichtssagenden Werbekampagne für ihre Ausbildungsplätze:

Die Sparda hat sich ebenfalls in Bewerbungs-Videos versucht; dass hierbei mit dem Sparfuchs getanzt wird, fand die Marketing-Abteilung von Schwäbisch-Hall nicht so witzig…

Aber dass die Banken aus dem Verbund ein Händchen für Videos hat, bewies auch die Raiffeisenbank Radstadt mit ihrer Vorstellung. (ursprünglich von der Bank selbst auf Youtube hochgeladen, doch von dort ist es mit dem Hype verschwunden).

Nicht nur für Ausbildungsplätze, auch für Praktika werden gerne mal Filme produziert. BMW hat sich darin etwas unkonventionell versucht und musste dafür viel Häme einstecken:

Rap wird eben gerne verwendet, wenn die Jugend angesprochen werden soll. Das dachte sich auch Edeka und ließ dieses Video machen:

Ähnlich wie der VR-Verbund gibt es auch bei Edeka gerne mal ein Vorstellungs-Video, das doch irgendwie immer unpassend mit der eigentlichen Marke erscheint

Wie man es einfach überhaupt nicht machen sollte, demonstrierte vor einigen Jahren das österreichische Bundesheer: Zielgruppe waren – zumindest gemäß dem Inhalt – junge Frauen, die sich bei der Armee bewerben sollten. Ob das klappte, dürfte fraglich bleiben.

Gesprächsthema

Doch auch wenn viel über die Videos gelacht wird: im Gespräch ist man damit und lenkt so über Umwege vielleicht doch die Aufmerksamkeit auf das eigentliche Ziel. Da Videos, wie oben bereits erwähnt, für viele Unternehmen als Recruting-Bestandteil empfohlen werden, dürfen wir uns wohl auch für dieses Jahr auf neue Highlights freuen.

Ist der Datenschutz am Arbeitsplatz in Gefahr?

12. Februar 2013

Der Entwurf einer EU-weiten Datenschutzverordnung ist aktuell wieder groß auf dem Schirm der deutschen Blogs und den Digital-Sparten der deutschen Nachrichtenseiten. Grund ist der Einfluss von Lobbyisten, die für Google, Amazon und Co. die neuen Bestimmungen aufweichen sollen. Doch auch abseits vom Facebook-Konto betrifft die neue Regelung die Menschen in der EU: am Arbeitsplatz.

Um was es geht

Vor über einem Jahr veröffentlichte die EU einen Vorschlag über einen europaweit einheitlichen Datenschutz und zog sogleich die Aufmerksamkeit der Lobbyverbände aller Art auf sich. Kein Wunder, ist doch die Anpassung und EU-weite Vereinheitlichung des Datenschutzes ein Mammutprojekt, das wirklich alle betrifft. Ziel war eine strengere, für alle EU-Länder gleich angepasste Regelung.

Mehr, weniger, gleich viel

Symbolbild

Die Grenzen verwischen

Angedacht war ursprünglich, den Datenschutz für den europäischen Bürger zu verbessern, sprich: die Regeln und Strafen zu verschärfen und präziser zu formulieren. Davon bleibt nach einem Jahr Bearbeitungszeit nicht mehr so viel übrig, wie Richard Gutjahr eindrucksvoll in seinem Blogbeitrag dokumentiert. Zu groß ist offenbar der Einfluss von Lobbyisten, die teils ohne Ausweis und ohne Nennung der Firma, für die sie unterwegs sind, die Abgeordneten bearbeiten.

Doch so undurchsichtig die Methoden mancher Großkonzerne auch sind, genauso muss auch hinterfragt werden, ob eine Fortführung der bestehenden Datenschutzrichtlinien überhaupt Sinn machen. Denn wirklich funktionieren tun sie bekanntermaßen ja nicht, Stichworte wie Adresshandel und Verträge mit Unternehmen, die ihren Firmensitz außerhalb der EU halten, seien als kurze Beispiele genannt.

Die Frage sollte also weniger lauten, ob die EU-Kommission mehr, weniger oder gleichwertigen Datenschutz wie bisher europaweit festlegen soll, sondern wie sie ihn gestalten muss, dass er im 21. Jahrhundert wirklich funktioniert.

Datenschutz betrifft nicht nur Google, Facebook und Amazon

In den aktuellen Diskussionen drängt sich einem immer wieder der Eindruck auf, es ginge nur um die „Big Five“ des Internets, also Apple und Microsoft, Google und Amazon sowie Facebook. Doch gerade die unscheinbaren Unternehmen, die namentlich kaum ein Bürger kennt, bergen heute schon die „Gefahren“ vor denen sich jeder bei einem zu laxen Umgang mit seinen Daten fürchtet. Schober Group oder AZ-Direct als direkte Adresshändler reizen bereits die aktuellen Bestimmungen aufs Äußerste aus. Aber auch um diesen Aspekt soll es in diesem Beitrag gar nicht vermehrt gehen, sondern um die kleinen Feinheiten, bei denen der Bürger de facto ungeschützt ist: als Arbeitnehmer.

(K)Eine Wahl

Videoüberwachung, Einblick in die E-Mails, Zugang zum persönlichen Facebook-Profil: es ist zum Glück nicht die Regel, jedoch kommt es in den Unternehmen häufiger vor, als man vermuten könnte. Die Arbeitgeber räumen sich per Arbeitsvertrag großzügige Rechte ein, die sie aufgrund ihrer erheblich höheren Machtposition leicht fordern können. Die Angestellten unterschreiben „freiwillig“, ein Verstoß gegen den Datenschutz liegt nicht vor.

Die EU-Kommissarin Viviane Reding, welche den Entwurf vor einem Jahr vorstellte, sah daher solche unterschriebenen Klauseln als ungültig an. Der Arbeitgeber würde bei solchen Verträgen seine Machtposition missbrauchen, die Texte dadurch teils ihre Wirksamkeit verlieren. Durch die geschickte Lobbyarbeit soll dieser Part aber wieder gestrichen werden, der Entwurf wird nicht nur aufgeweicht, sondern eigentlich wieder gänzlich hinfällig.

Datenschutz in der Zukunft
Ein großes Fragezeichen

Martin Kastler, Mitglied des Europäischen Parlaments, sieht den EU-Datenschutz für den Arbeitsplatz gar als Flickwerk an und bemängelt die Fragmentierung der Klauseln.

Und genau hier liegt das Problem: der notwendige Datenschutz ist für die Arbeitswelt so umfassend und wichtig, dass er eindeutig formuliert sein muss: wie muss mit Bewerbungen verfahren werden, wann muss ein Arbeitnehmer die Daten eines ehemaligen Mitarbeiters löschen, welche Rechte gelten europaweit? Das Mammutprojekt EU-Datenschutz steht vor gewaltigen Aufgaben.

Weiterführende Links

Effektiv und effizient

15. Januar 2013

„Ich arbeite effektiv!“ Was für viele gut klingt, ist eigentlich nur Mittelmaß. Ein kurzer Ausflug in beliebte Versprecher und falsch verwendeter Wörter.

„Ich würde immer einen faulen Menschen wählen, um einen schwierigen Job zu erledigen. Denn er würde sicherlich einen einfachen Weg finden, dies zu tun.“ Dieses Zitat wird Bill Gates zugesprochen, doch selbst wenn er es nicht selbst von sich gab, bleibt die Kernaussauge dieselbe. Effizient ist besser als effektiv – und nichts anderes wird mit diesen zwei Sätzen eigentlich gesagt.

Veranschaulichen wir die beiden Arbeitsarten (wenn man so sagen will) an einem einfachen Beispiel:
Aufgabe: graben Sie ein Loch im Garten, sodass ein kleines Planschbecken reinpasst.
Effektiv ist es, sich einen Bagger zu mieten und den halben Garten umzupflügen.
Effizient ist es, mit dem Spaten und einer Schaufel ein genau so großes Loch zu graben, das das Planschbecken genau reinpasst.
Für den Job gilt letztendlich nichts anderes: erledigen Sie Ihre Aufgaben effizient (mit so wenig Aufwand wie möglich und so viel Zeit wie nötig) und nicht effektiv (im schlechtesten Fall ein Haufen unbezahlter Überstunden). Ist natürlich einfach zu sagen, jedoch schwer umzusetzen. Aber sprachlich wissen Sie jetzt zumindest schon einmal für das nächste Bewerbungsgespräch oder Briefing Bescheid.

Das ist umsonst

Gerne wird behauptet, dass es ein Produkt oder eine Dienstleistung umsonst gibt. Was im bayrischen Sprachraum vielleicht gerade noch so durchgeht, ist zumindest für den Rest Deutschlands in meinen Augen einfach ein Unding. „Hier parken sie eine Stunde umsonst!“ Wenn dem wirklich so wäre, könnte ich mir das Parken doch gleich sparen.

Kostenlos ist nicht gleich umsonst und andersrum.

In einer lokalen Zeitung beschrieb ein Redakteur ein angehendes Festival in der Stadt, mit allen Vorzügen: Live-Musik, schönes Wetter, Sitzmöglichkeiten und und und. Leider schloss er den Absatz mit den Worten: „Und das Beste daran: es ist alles umsonst!“ Bezogen war das natürlich auf die Tatsache, dass für die Veranstaltung kein Eintritt verlangt wird. Mir drang sich jedoch der Gedanke auf, die Musik sei schlecht und es lohnt sich einfach nicht, dorthin zu fahren (und ja, ich wusste, das war anders gemeint). Es gilt einfach zu unterscheiden, ob ich etwas umsonst oder gratis mache, ob meine Arbeit für die Katz ist oder ich sie unentgeltlich erledige. So viel Deutschkenntnis darf in der Arbeitswelt erwartet werden, oder sehe ich das einfach zu eng?

Und der Schluss ist billig

Die Liste ließe sich noch fortsetzen, einen habe ich aber noch für heute: Preiswert ist nicht billig, wenngleich so mancher Discounter das gerne anders sieht. Billig kann im Kontext natürlich für günstig stehen, ein „Geschmäckle“ bleibt aber bei dem Wort. Billig ist minderwertig. Alles andere ist preiswert, günstig oder angemessen bezahlbar. Deswegen sollte im Job nie auf eine billige Alternative gesetzt werden.

Foto-Nachbericht: HRMC 2012 in München

24. Oktober 2012

Fach- und Führungskräfte (verzweifelt) gesucht – die besten Lösungen für das Personalmarketing im Mittelstand. Das war das diesjährige Thema für den Human Resource Marketing Congress 2012, kurz HRMC 2012. karriereblog.net war dabei und bloggt die eigenen Eindrücke.

09:15: Ankunft. Ich kenne das Gebäude, doch ist es trotzdem immer wieder eindrucksvoll. Organisatorin Sabine Vockrodt wird später davon reden, dass so manche Geschäftspartner wohl nur wegen der hervorragenden Aussicht im 26. Stock und  des ausgezeichneten Betriebs-Restaurants (Kantine wäre in der Tat falsch formuliert) nach München zur Süddeutschen kommen. Die über 120 Gäste der Veranstaltung dürften spätestens nach dem Mittagessen und dem Get-Together ab 17:30 Uhr davon durchaus überzeugt sein.

09:35: Start. Fast pünktlich werden in weniger als 10 Minuten die organisatorischen Angelegenheiten abgehandelt. Wir lernen: Die Fahrstühle sind nicht ganz handelsüblich und erfordern etwas mehr Aufmerksamkeit, außerdem ist für Mittagessen und WLAN gesorgt. Letzteres ist wichtig, damit schnell und effizient mit dem Hashtag #hrmc12 getwittert werden kann.

09:43: WESTPRESS. W&V führt den HRMC zusammen mit WESTPRESS durch. Wie sich herausstellt, kein Fehlgriff: gute Organisation und eine genauso dicke wie hochwertige Begleitmappe sind bereits die ersten positiven Eindrücke, die sich aufdrängen.

10:00 Uhr: OTTO. Der erste Vortrag an diesem Dienstag ist von Sonja Königsberg, Leiterin beim Personalmarketing von OTTO. Sie berichtet von ihren Erfahrungen mit der Azubi-Kampagne im August 2012 und gibt konkrete Tipps für den Mittelstand für ihre aktive Suche nach künftigen
Arbeitnehmern. Am Ende ihrer Präsentation tauchen viele Fragen auf, die Sonja Königsberg dazu verlocken, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. So war der Radiospot das teuerste an der

Kampagne, sehr zur Überraschung der Besucher. Diese hätten auf da

s professionell gefilmte Video getippt, von dem ein 30 sekündiger Trailer gezeigt wurde,
da das eigentliche Video den Rahmen sprengen würde. Nochmal ein 5-Minuten Video würde sie für so eine Kampagne nicht machen, verriet sie auf Nachfrage.

In der Kürze liegt die Würze: der Aufmerksamkeitsspanne für Videos auf Youtube zuliebe sollten die 3 Minuten nicht überschreiten.

10:30 Uhr: Vortrag von Micaela Saeftel, Leiterin des Global Trainee Program bei ABB. Fachkräfte aus aller Welt in aller Welt einsetzen – diese kleine Aufgabe obliegt dieser Frau. Dass das mit vielen Hindernissen verbunden ist, erläutert sie in vielen kleinen und witzigen Anekdoten: oder wussten Sie, dass in Indien ein Meeting für 8 Uhr angesetzt wird, der erste um 9 und der letzte gegen 10 kommt? Darauf muss man sich einstellen, so die Referentin. Ein durchaus spannender Vortrag, doch wohl leider für die Mittelschicht nur zum Teil wirklich relevant. Unserer Meinung nach hätte dieser Vortrag in den gesplitteten Bereich gehört und dafür die Präsentation von Dorothee Pfeuffer über Hochschulmarketing hierhin gehört.

11:45 Uhr: Zwei Workshops zur selben Zeit: „Die richtigen Kanäle, der maximale Erfolg – so erstellen Sie den passenden Mediamix für Ihre Personalsuche“ und „Vom Campus ins Unternehmen – Hochschulmarketing und passende Kanäle.“
Hier mussten sich die über 100 Gäste aufsplitten, spannend waren mit Sicherheit beide. Wir lauschten Dorothee Pfeuffer von der Commerzbank AG. Viele interessante Aspekte wurden hier aufgegriffen: Studenten, die denken „die suchen nur die Besten, dazu gehöre ich nicht“. „Aber so kommen nicht die Besten, sondern die selbstbewusstesten Köpfe rein“, so die Leiterin des Personalmarketings der Bank.

Die meisten Bewerber seien alle schlau, aber dann trotzdem nervös bei der Bewerbung: die Commerzbank ist daher an 35 Hochschule präsent, bietet Bewerbertrainings an, aber auch Gastvorträge oder gar Sportveranstaltungen. Manager der ersten und zweiten Führungsebene sind hierfür Bindeglied zwischen Hochschule und dem Unternehmen.
Eine Frau aus dem Publikum berichtet von ihrer Erfahrung: mit großen Marken ist es leichter, in Hochschulen wirklich anzukommen – v.a. beim Dekan. Mittelständische Firmen haben es hier oft schwerer. Doch der Aufwand mit Kooperationen würde sich lohnen, so die einhellige Meinung.

13:00 Uhr: Pünktlich geht es in die Mittagspause und damit zum Schlemmen: viele sind angesichts der breiten Auswahl überfordert, aber letztendlich scheint sowieso alles zu schmecken. Ein sehr gutes Essen erfreut die Besucher, Hut ab!

14:00 Uhr: Monitoring und Social Media Kontrolle. Ira Reckenthäler präsentiert ihr Wissen über die Social-Media Arbeit. Nicht nur „Post & Pray“ (Wolfgang Brickwedde), sondern den eigenen Auftritt aktiv betreiben. Eindrücke von Mitarbeitern, Kritik erlauben. Social Media deckt eine falsche Fassade gnadenlos auf, so die Thesen. Eine reine Fokussierung auf die Anzahl der Likes und Follower macht nur in sehr wenigen Ausnahmen wirklich Sinn. Prioritäten genießen Zuhören und Reagieren, Social Media Seminare für Mitarbeiter mit definierten Richtlinien. „Identifikation erzeugt Integrität“
Viele Zahlen, viele Fakten, die hier präsentiert wurden. Erschlagen von der Mittagsmüdigkeit ging es dann ohne weiterer Fragen zum nächsten Programmpunkt. Zum Glück sind die präsentierten Thesen nochmal schriftlich in der Mappe.

 

14:45 Uhr: World Café. Diesmal vier Vorträge zur selben Zeit, die einen Diskussionsanstoß geben sollen. Die Ergebnisse wurden im Anschluss vor allen vorgetragen. So verpasste man (fast) nichts. Mobile Strategien im Recruiting war das Thema, das von Robindro Ullah vorgestellt wurde. Der Leiter des Personalmarketing bei der Deutschen Bahn stellte den Gästen zu Anfang ein kleines Rätsel, wer an welchen Tisch soll: ausgedruckte, aufeinandergestapelte Rechtecke sollten mit ein oder zwei Buchstaben verbunden werden, die am Tisch lagen. Klingt schwierig? Wer die Kampagne von Lego kannte, war sofort dabei, den anderen wurde dann natürlich geholfen. Quintessenz: QR-Codes, Augemented Reality und Co. – es gibt viele technische Möglichkeiten und auch der Mittelstand sollte die Augen offen halten, um nicht einen wichtigen Trend komplett zu verschnarchen.

16:30 Uhr: Endspurt. Wieder komplett versammelt, wurden die letzten Ergebnisse der vier World Cafés in jeweils fünf Minuten vorgestellt. Die Köpfe waren langsam aber sicher voll, die Besucher freuten sich auf den gemütlichen Ausklang in der 26. Etage.

17:30 Uhr: mit dem Fahrstuhl fast ganz nach oben. Hätte das Wetter mitgespielt, wäre ein Sonnenuntergang über München zu beobachten gewesen. Doch trotz Nebel bietet die über 90 Meter über den Erdboden gelegene Etage genug zum Staunen. Kleine Häppchen, Trinken, Gespräche: Netzwerken war angesagt und wurde in der stilvollen Atmosphäre mit Bier oder Wein genossen.

 

Soziales Jahr: Perspektive wechseln und Erfahrungen sammeln

15. Oktober 2012

Yuri Arcurs, fotolia.de

Ein Freiwilliges Soziales Jahr begeistert immer mehr Jugendliche. Kein Wunder, denn in dieser Zeit  können sie Neues erkunden und interessante Herausforderungen meistern. Kurz gesagt, sie entdecken sich und die Welt. Auch möchten sie anderen Menschen helfen. Mehr als 200 Vereine und Verbände, unter anderem das Rote Kreuz, bieten hierbei unzählige Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Ob Vietnam, Ägypten, Uganda oder gar einige Südseeinseln – die Auswahl ist groß. Arbeiten können die Freiwilligen dann beispielsweise im Umweltschutz, in Kindergärten, im Regenwald und in verschiedenen Jugendheimen. Dabei sollen ihnen möglichst wenig Kosten entstehen. Selbst die Bundesregierung unterstützt die freiwilligen Helfer. Das Entwicklungshilfe-Ministerium hat sogar ein eigenes Projekt namens „Weltwärts“ ins Leben gerufen. Das Essen ist frei, Fahrtkosten vor Ort werden erstattet und ein kleines Taschengeld gibt es oftmals auch.

Die Bewerbung für ein solches Jahr läuft im Grunde genommen genauso ab wie bei anderen Bewerbungsverfahren auch. Wer ein Soziales Jahr plant, hat die Wahl zwischen unzähligen Anbietern. Um sich hierbei einen Überblick zu verschaffen, kann man detaillierte Informationen direkt bei den einzelnen Verbänden anfordern und sich für eine Einrichtung und ein Land entscheiden. Anschließend sollte man in Erfahrung bringen, ob es bestimmte Bewerberfristen gibt und sich möglichst nicht nur auf eine Stelle bewerben, falls es bei der ein oder anderen Stelle doch nicht auf Anhieb klappen sollte.

Karrierechancen

Die Freiwilligen können in diesem Jahr aber nicht nur helfen und jede Menge entdecken. Ein Freiwilliges Soziales Jahr hilft ihnen auch, die eigene Haltung zu ändern, die Perspektive zu wechseln und wichtige Erfahrungen zu sammeln. „Besonders die Fähigkeit, mit Veränderungen umzugehen und die damit verbundene Flexibilität – dies sind Kernkompetenzen die bei nahezu jedem Job gefragt sind“, sagt Thorsten Mensching, Online Marketing Manager bei Jobware. Die jungen Leute lernen, über den Tellerrand zu schauen, das beeindruckt natürlich auch die Personaler. Ein freiwilliges Soziales Jahr lässt nämlich gleichzeitig auf ein hohes Engagement schließen.

Doch egal für welches Land oder für welche Tätigkeiten man sich auch entscheidet, bei einer späteren Bewerbung sollte man, wenn möglich, auf jeden Fall einen Bezug zum Job oder zum Studium im Lebenslauf herstellen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr ist schließlich keine Lücke. Der Bewerber sollte aufschreiben und begründen können, was er in dieser Zeit alles gelernt hat und inwieweit die gesammelten Erfahrungen Einfluss auf sein Berufsziel haben.

Warum eine solche Gelegenheit also nicht nutzen? Gerade so kann ein Freiwilliges Jahr auch zur Reifeprüfung werden. Wenn die freiwilligen Helfer ihre Heimat für ein Jahr verlassen, bekommen sie auch Zeit zum Nachdenken. Zeit, die sie zu Hause in der Form nicht hätten.

Wie Sie Ihren Lebenslauf für die Jobsuche aufpolieren

6. Juli 2012

Der Lebenslauf stellt das tragende Element bei der schriftlichen Bewerbung dar, denn mit diesem Dokument macht das einstellende Unternehmen sich ein Bild über jeden einzelnen Bewerber. Sie müssen also einen sehr guten ersten Eindruck auf dem Papier hinterlassen, um mit dem Lebenslauf auch zu überzeugen. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie Ihren Lebenslauf für mehr Erfolg bei der Jobsuche optimieren können.

Jobsuche (c) contrastwerkstatt – Fotolia.com

Schlüsselwörter verwenden

Bei der Beschreibung früherer Jobs und Ihrer derzeitigen Tätigkeit sollten Sie am besten branchentypische Schlüsselwörter mit hohem Wiedererkennungswert verwenden. Diese sind dem Personalmanager sofort geläufig und er kann Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten besser einstufen. Da Arbeitgeber sich grundsätzlich nicht viel Zeit für die Durchsicht von Bewerbungen nehmen, ist die Chance so größer, dass Ihr Lebenslauf nicht aussortiert wird und dazu noch etwas weiter oben im Stapel landet.

Konkrete Angaben machen

Wenn Sie in Ihrem Lebenslauf über bisherige Leistungen sprechen, machen Sie so konkrete Angaben wie möglich: Die Anzahl der Mitarbeiter, für die Sie verantwortlich waren; der Gewinn, den Sie erzielt haben, usw. Statt einfach zu schreiben, dass Sie regelmäßig hohe Gewinne erzielt haben, werden Sie konkret. Der Arbeitgeber wird eher aufmerksam, wenn Sie sagen, Sie seien für ein zehnprozentiges Wachstum des Gesamtvertriebs verantwortlich gewesen. Konkrete Zahlen sind glaubwürdiger und lassen Ihre Erfolge deutlicher werden.

Bei der Wahrheit bleiben

Vorsicht ist geboten, wenn Sie Lücken im Lebenslauf kaschieren wollen. Bleiben Sie also grundsätzlich bei der Wahrheit. Nutzen Sie besser das Anschreiben um einen größeren Zeitraum näher zu erklären, in dem Sie keiner Tätigkeit nachgegangen sind. Auch ein „aufgehübschter“ Lebenslauf droht früher oder später aufzufliegen und dann sind Ihre Chancen auf den Job dahin. Schieben Sie also keinen Masterabschluss ein, obwohl Sie keinen haben und behaupten Sie nicht, Sie hätten noch einen Job, wenn Sie längst arbeitslos sind.

Korrekturlesen nicht vergessen


Ist Ihr Lebenslauf mit Fehlern bespickt, ist das nicht nur peinlich, sondern schmälert auch deutlich Ihre Chancen auf den Job. Die meisten Arbeitgeber gehen dann davon aus, dass Sie auch ähnlich nachlässig im Job sein werden. Aufmerksames Korrekturlesen sollten Sie also vor Abgabe Ihrer Bewerbung nicht vergessen. Achten Sie dabei vor allem auf Fehler, die von der Rechtschreibprüfung nicht aufgefangen werden, wie z.B. “seit” und “seid” oder “ihre” und “Ihre”.

Interessen und Hobbys

Wenn Ihre Interessen und Hobbys nicht wirklich etwas mit dem Job zu tun haben, auf den Sie sich bewerben, gibt es keinen Grund, sie in den Lebenslauf zu schreiben. Alle zutreffenden Verbindungen zwischen einem Hobby und der Stelle können Sie im Anschreiben verdeutlichen. Besser noch ist es, Erklärungen im Vorstellungsgespräch zu liefern, wenn Sie gefragt werden, was Sie so außerhalb der Arbeit gern machen.

Irrelevante Jobs streichen


Listen Sie im Lebenslauf nicht jeden einzelnen Job auf, den Sie je in Ihrem Leben hatten. Der Job als Zeitungsausträger im Alter von 15 Jahren ist für Ihre jetzige Karriere unerheblich. Es besteht also kein Grund, ihn in Ihren Lebenslauf aufzunehmen. Ihr Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei Seiten umfassen, in den meisten Fällen genügt sogar eine Seite. Berücksichtigen Sie also nur Ihre jüngste und relevante berufliche Laufbahn.

Interview mit Ulrich Börst

5. Juni 2012

Jobsuche: Warum diese nicht immer so einfach ist…

Die Themen Personalauswahl und Stellensuche sind Ulrich Börst schon seit vielen Jahren aus unterschiedlichsten Blickwinkeln geläufig. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität-Bochum war er 16 Jahre lang in der IT-Branche in Vertrieb und Marketing unterwegs. Als Sales Manager hat er dabei Headhunter und deren Arbeitsweisen kennengelernt.
1994 hat Ulricht Börst dann die Seite gewechselt und sich einen großen persönlichen Wunsch erfüllt: Er hat sich nach vielen Jahren als Angestellter endlich selbstständig und damit unanbhängig gemacht.
Jetzt ist er nahezu 18 Jahre als Personalberater aktiv. Diesen Job betreibt er in zwei Richtungen: Für Unternehmen als Auftraggeber beseitigt er Engpässe im Personal Recruitment. Sein Motto: Die Mitarbeiter finden, die passen. Bewerbern hilft er sozusagen mit dem Gegenstück: Die Unternehmen finden, die passen!

Hier liegt die Basis dafür, dass Ulrich Börst eine Menge Menschen kennengelernt hat, die mit ihrem aktuellen Job unzufrieden sind. Dabei ist der wirkliche Grund dafür absolut banal: Die meisten Menschen landen nämlich im falschen Job, weil sie nur die althergebrachten Trampelpfade mit Opas Bewerbungsmethoden beschreiten! Und deshalb unterstützt er als Jobsucher-Coach mit einer alternativen Bewerbungsstrategie („10 Schritte Guide zum Traumjob“) seit etlichen Jahren Bewerber bei ihrer Suche nach ihren Traumjobs.

Was ist ein Traumjob?
Traumjob – das klingt für viele auf den ersten Blick wie überzogenes Wunschdenken, nicht erreichbar, Fiktion aus einem Film, halt Spinnerei. Aber ist das wirklich so? Meine Jobsuchercoach-Praxis belegt ganz das Gegenteil. Der Einzelne weiß nämlich häufig sehr wohl, unter welchen Voraussetzungen ein Job für ihn perfekt ist. Dazu sind zwar individuelle Komponenten oder Rahmenbedingungen notwendig. Aber wer sich dieses Szenario eröffnet, der ist in seinem Job glücklich, der hat seinen Traumjob gefunden.

Viele Menschen kommen auf Sie als Job-Sucher-Coach zu. Was sind die häufigsten Gründe für diese Art der professionellen Unterstützung?
Über die Jahre haben sich zwei Anforderungsschwerpunkte herausgebildet:

Jobsucher mit Frusterlebnissen bei ihren bisherigen Bewerbungsaktivitäten. Der „Kopf“ glaubt, dass lediglich der Bewerbungsprozess in seinen Elementen optimiert werden muss. Gleichzeitig signalisiert aber der „Bauch“, dass irgendetwas grundsätzlich falsch läuft.

Erfolgreiche Fach- und Führungskräfte mit dem Gefühl, in einer beruflichen oder persönlichen Sackgasse zu stecken – frei nach dem Motto: „Das kann doch wohl nicht alles gewesen sein!?“

Auf www.jobsuchercoach.de versuchen Sie einen kleinen Einblick in die Welt des Jobsucher-Coaches zu präsentieren. Über welche Themen möchten Sie besonders informieren?
Der Arbeitsmarkt verändert sich rapide durch neue inhaltliche und rechtliche Formen für den Austausch von Arbeitsleistung und Beschäftigungsverhältnis. Neue Ansprüche speziell bei  hochqualifizierten Fach- und Führungskräften verbinden sich zusätzlich mit den ganz individuellen beruflichen und persönlichen Zielsetzungen. Speziell für diese Jobsucher kann die „klassische Bewerbungsmappe“ ihre Ziele nicht mehr erfüllen.

Eindeutige Blogschwerpunkte sind deshalb die Kategorien Selbstmarketing und Selbstvermarktung. Die Beiträge innerhalb dieser beiden Bereiche bieten konkrete Ansatzpunkte aus unserer Coaching-Praxis für Blog-Leser und deren Bewerbungsstrategie.

Sie schreiben auf Ihrem Blog, dass Bewerber oder Jobsuchende sich auf ausgelatschten Trampelpfaden auf Jobsuche bewegen. Wie meinen Sie das?
Das Internet ist voll von vermeintlichen Bewerbungsexperten und ihren Ratschlägen. Stationäre Buchhandlungen prunken zusätzlich mit beeindruckenden Regalmetern von sogenannter Bewerbungs-Fachliteratur. Der klassische Bewerbungsweg wird immer wieder beschritten, weil man es angeblich laut „Expertenmeinung“ halt so machen muss. Das sei unumgänglich und deshalb müsse man die Bewerbung als solche optimal gestalten. Wenn man aber nur den Weg nutzt, den alle andern auch gehen, dann bewegt man sich „herdenmäßig“ und unnötigerweise auf einem Trampelpfad.

Dabei werden fast immer diese grundlegenden Probleme übersehen:

  1. Eine typische Bewerbung adressiert eine ausgeschriebene Stelle. Damit ist der Bewerber in der ungünstigen Rolle eines Nachfragers, der passiv zu den Auswahl-Bedingungen des suchenden Unternehmens antritt.
  2.  Zusätzlich hat der Bewerber noch jede Menge Wettbewerb, den er weder der Zahl nach kennt, oder auf dessen Qualitäten oder Mängel er sich einstellen kann.
  3. Öffentliche Stellenausschreibungen werden erst dann gemacht, wenn die offene Stelle nicht anders besetzt werden kann. Seriöse Studien wie zum Beispiel vom IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) weisen nach, dass über den verdeckten Arbeitsmarkt fast die Hälfte aller Besetzungen erfolgt. Dieses Potenzial lassen Bewerber völlig außer acht.
  4. Fazit: Eine klassische Bewerbung ist nichts anderes als die Teilnahme an einer Lotterie.

Die alternative Bewerbungs-Strategie: Man eröffnet sich aktiv individuelle Bewerbungs-Wege und kann deshalb aufhören, klassische Bewerbungen zu produzieren. Der Bewerber wandelt sich dazu vom Nachfrager auf ausgeschriebene Stellen. Er wird stattdessen zum gesuchten Anbieter einer Problem-Lösung seines Wunsch-Arbeitgebers.

Fazit: Man kann sich zwar bewerben. Stattdessen kann man sich auch seinen Traumjob anbieten lassen!

Wie kann man am besten mit evtl. Ablehnungen oder auch der Frustration im Bewerbungsprozess umgehen?
Sie haben recht, dass Negativerlebnisse im Bewerbungsprozess verarbeitet werden wollen. Wer realistisch ist weiß jedoch, dass nicht jeder Torschuss zum Treffer führt. Für einen erfolgreichen Abschluss bieten sich zwei Wege an. Zum einen erhöht man einfach die Zahl der Chancen. Zum anderen kann man die Trefferwahrscheinlichkeit des einzelnen Schusses erhöhen.

Wir bevorzugen mit unserem „10 Schritte Guide zum Traumjob“ den Weg der qualitativen Chancenerhöhung. Das erfordert zwar die professionellere Vorbereitung, vermindert aber die Frustereignisse für den Bewerber deutlich.

Haben Sie ein Tipp für unsere Leser in Bezug auf Ihren Traumjob?
Mein Tipp für Ihre Leser – Folgen Sie Nobelpreisträger William H. Stein: „Um zu bekommen, was Sie vom Leben träumen, gibt es einen unerlässlichen ersten Schritt: finde heraus, was sie eigentlich wollen.“

Wenn Ihre Leser dazu konkrete Einstiegshilfe suchen, finden sie hier 10 Schlüsselfragen für den Traumjob.