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Infografik: berufsbegleitendes Studium

7. Oktober 2013

Jeder mag Infografiken. Und jeder mag Fernstudium. Den Eindruck gewinnt zumindest der Betrachter folgender Aufzählung des Studienportals studieren-berufsbegleitend.de.

Fakt ist: Ja, ein Fernstudium mit erfolgreichen Abschluss sollte einen beruflich weiter bringen. Fakt ist aber auch: nirgends dürfte die Abbrecher-Quote so hoch sein wie hier. Gerade deswegen wird in der Infografik aber auch richtig angeführt, dass Disziplin, Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit einem berufsbegleitendem Studium zugeschrieben werden.

Was wir in der Grafik leider vermissen, sind entsprechende Zahlen, welche nicht pro Fernstudium sprechen: durchschnittlicher Zeitaufwand (der von nahezu jedem unterschätzt werden dürfte), die Kosten (gerade für Fernunis gehen gern dreistellige Beträge im Monat drauf) und nicht zuletzt das Verhältnis von angefangenen und abgeschlossenem Studium. Die Fernuniversität Hagen schätzte ihre Abbrecherquote in der Zeit gar auf 70% – und das sind nur die „offiziellen“ Zahlen.

Trotzdem aber ist die Infografik als Ansporn und Einstieg mit der Thematik durchaus geeignet. Daher, bitteschön:

infografik-studieren-berufsbegleitend

Anzumerken bleibt noch zum letzten Punkt: hier werden 15% verschwiegen – also ein fast genau so hoher Anteil, der den Vorteil darstellt. Würde nach unserer Interpretation bedeuten: 17% der Personaler stellen bevorzugt Bewerber mit berufsbgeleitendem Studium ein, 15% aber würden sie eher zurückstellen. Hebt sich der Vorteil – bezogen auf eine Bewerbung – also faktisch auf.

Das Auslandssemester: Karrierechancen global verbessern

26. August 2013

Ein Auslandssemester macht sich gut in der Bewerbung und erhöht die Jobchancen, aber wie wird das finanziert? Welche Fördermittel gibt es? Und wie organisiert man sein Auslandssemester?

Den Lebenslauf aufpolieren

Auslandssemester - SymbolfotoFür einen guten Start ins Berufsleben empfiehlt sich die eine oder andere Praxiserfahrung bereits im Studium.  Daher ist das Praxissemester bei vielen Hochschulen bereits verpflichtend.  Wer sich später einmal bei einem internationalen Unternehmen bewerben will, der sollte sich aber Gedanken über Erfahrungen im Ausland machen.

Bisher ist das Semester oder das Praktikum im Ausland keine Pflicht. Lediglich in sprachorientierten Studiengängen und an diversen privaten Hochschulen ist ein Semester im Ausland fester Bestandteil des Studienplans. Da gibt es meist auch eine Auswahl an Partnerhochschulen im Ausland. Hilfe bei der Vermittlung finden die Studierenden dann auch bei ihrer eigenen Hochschule.

Praktikum oder theoretisches Semester?

Wer ein Semester an einer Universität außerhalb von Deutschland absolvieren möchte, sollte sich zunächst an die entsprechende Abteilung in seiner Hochschule informieren oder macht sich auf eigene Faust auf die Suche. Wer ein Praktikum im Ausland absolvieren möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass im Ausland unter dem Begriff „Praktikum“ etwas anderes verstanden wird als in Deutschland. Das fängt schon bei der Bewerbung an. Die muss natürlich in der jeweiligen Sprache verfasst sein. Meist werden Zeugnisse, Lebenslauf und Motivations- sowie Empfehlungsschreiben erwartet. Um sicher zu gehen, sollte der Studierende vorab mit dem Betrieb abklären, was nun seine Aufgaben während des Praktikums sind und was von ihm erwartet wird. Zudem muss man sich vorher informieren, ob spezielle Nachweise über Sprachkenntnisse oder Prüfungen benötigt werden.

Organisation, Finanzierung und Bürokratie

Ist die Hochschule nicht in einem entsprechenden Programm, das Auslandssemester fördert und vermittelt, muss man selber recherchieren und suchen.  Allerdings gibt es eine Reihe von Vermittlungsagenturen, die viel Organisation übernehmen, dafür aber bezahlt werden wollen. Das will sorgfältig abgewogen sein.

Für die Finanzierung gibt es auch einige Förderprogramme wie Erasmus oder dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Zudem kann man Fördergelder, wie das Auslands-Bafög beantragen oder einen Bildungskredit bei der KfW in Anspruch nehmen. Bei dem Auslands-Bafög sein zu beachten, dass dieser gut ein halbes Jahr vorher schon beantragt werden muss.

Ein Semester im Ausland ist mit großem Aufwand verbunden. Nichtsdestotrotz lohnt sich dieser auf jeden Fall, wenn dadurch der Lebenslauf und später die Berufschancen verbessert werden.

Blogroll

8. Mai 2013

In unserer Blogroll finden Sie ausgewählte Blogs zum Thema Job & Karriere.

ArbeitgebermarkeJannisTsalikis Arbeitgebermarke
Jannis Tsalikis schreibt nahezu jeden Freitag seine Kommentare zur vergangenen Woche über HR, Employer Branding und Recruiting im Web 2.0.
bewerbung.net
Die Seite von Marcus Tandler aka mediadonis ist ein umfangreicher Bewerberratgeber.
blog.maisberger.de
Im Traineeblog von Maisberger berichten PR-Neulinge über ihre Erfahrungen und ihren Alltag in der Münchner PR-Agentur.
blog.metaHR.de
Christoph Athanas schreibt hier zu allen Aspekten der Sparte Human Ressource und mischt die thematischen Schwerpunkte Social Media, Recruitung und Personalarbeit mit Fundstücken aus dem Web
blog.prospective.ch
Der Recruiting-Profi aus der Schweiz bloggt hier zu aktuellen Trends und Neuigkeiten aus dem Themenbereich
blog.recrutainment.de
Der Blog von recrutainment.de wird von CYQUEST betrieben und beschäftigt sich primär mit Self-Assessment und Employer Branding.
blog.studidoo.de
Der Blog der Jobbörse studidoo.de richtet sich an Studenten und Hochschulabsolventen und berichtet über allerlei aus dem Bereich Studium, Karriere und Studentenleben.
Careerbuilder KarriereKosmos
Careerbuilder betreibt mit seinem KarriereKosmos einen lesenswerten und abwechslungsreichen Blog und bildet eine wertvolle Informationsquelle für Jobsuchende und Angestellte.
crosswater-job-guide.com
Das Portal Crosswater-Job-Guide & Crosswater Systems bieten einen Überblick über das Thema eRecruiting mit Jobbörsen, Gehaltsinformationen, Bewerbung, Pressestimmen und Analysen.
experteer-blog.de
Im Experteer Karriere-Blog schreiben HR-Spezialisten und Experten zu aktuellen Themen aus Beruf und Karriere. Von Bewerbungstipps und Gehaltsverhandlungen über Management-Coaching bis hin zu Personalverwaltung finden Sie hier Artikel für Fach- und Führungskräfte sowie HR-Professionals.
hauptsache-bildung.de
Hauptsache Bildung! Der Name des Blogs ist hier natürlich Programm, bietet aber noch wesentlich mehr: Tipps von Experten, Interviews und Videos zu Aus- und Weiterbildung sowie Karriere.
Karrierefaktor.de
Checklisten, Muster, Vorstellungen und Neuigkeiten rund um die eigene Karriere. Spannend für die Bewerber-Seite
personalmarketing2null
Henner Knabenreich hinterfragt Personalmarketing, Employer Branding und damit verbunden Social Media
saatkorn.
Gero Hesse über employer branding, Personalmarketing und die Verbindungen zu Social Media. Über die Auswirkungen von demografischen und Werte-Wandel, Qualität und Authentizität von Arbeitgebermarken und vieles mehr.
socialmedia-recruiting.com
Der Blog socialmedia-recruiting.com wird von Eva Zils betrieben, die seit mehreren Jahren sich mit Online & Socialmedia Recruiting beschäftigt und das Job- & Karriereumfeld in ihren Blogs kommentiert.
Stellenanzeigen-Vergleich
Transparenz im E-Recruiting ist das große Ziel der Hauptseite. Im Blog beschreiben die Macher hinter der Seite Tipps zur inhaltlichen Gestaltung von Stellenanzeigen.
Stepstone Blog
Als Online-Jobbörse ist Stepstone jedem ein Begriff, als Blog eher weniger. Jedoch lohnt es sich, hier vorbei zu schauen und interessante Beiträge zu den Themen Arbeitsmarkt und Recruting zu lesen.
spirofrog.de
Spirofrog.de ist eine Jobbörse mit Job-Blog von Thomas Schulze. Er schreibt sehr unterhaltsam für neue Trends rund um Jobs und MBA.
startupcareer.de
Karriere im digitalen Zeitalter ist der Hauptrahmen von startupcareer und sorgt für eine gesunde Motivation zur beruflichen Verbesserung.
robindroullah.de
Der Leiter des Personalmarketings der Deutschen Bahn auf seinem Streifzug durch die Welt der HR und Recruitings. Mit spannenden Innenansichten von der DB sowie vielen Lesetipps zu anderen HR-Blogs
W&V HRmarketingblog
Human Resource Experten vom Verlag Werben & Verkaufen betreiben diesen sehr interessanten Blog zum Themengebiet „Human Resources und Personal“.

Gehaltsverhandlung

8. Mai 2013

 

Einstiegsgehalt

Fertig mit der Ausbildung bzw. des Studiums und rein in das volle Berufsleben: nur zu welchen Konditionen? Vor allem für junge Akademiker ist diese Frage ein großes Thema, denn Einstiegsgehälter schwanken trotz gleicher Branche und Tätigkeit enorm.

Die Frage nach dem jährlichen Bruttoeinkommen (Standardangabe für die Gehälter) stellen manche Firmen bereits in dem Bewerbungsformular, andere am Ende des Vorstellungsgespräches und wiederum andere gerne auch mal gar nicht.

Deswegen sei an dieser Stelle explizit gesagt: der Bewerber ist kein Bittsteller, sondern zukünftiger Leistungserbringer. Das Unternehmen benötigt eine Arbeitskraft und sollte daher mit offenen Karten spielen.

Vorher vergleichen

Leidig, aber notwendig:
Gehaltsstudien studieren

Um keine überzogenen Forderungen als Einstiegsgehalt zu präsentieren, empfiehlt sich im Vorfeld ein genauer Blick auf die für die Branchen entsprechenden aktuellen Gehaltsstudien. Bietet der Bewerber Zusatzqualifikationen, welche dem Unternehmen förderlich sind, darf die eigene Vorstellung natürlich über dem Durchschnitt liegen, sollte aber jederzeit klar und sachlich begründet werden können.

Jedoch gilt: kleine Unternehmen und Start-Ups werden nie so viel zahlen können wie große Konzerne. Der Gehaltsunterschied kann hier bis zu 8.000 Euro betragen. Wer also auf eine möglichst hohe Vergütung aus ist muss sich auch bei den entsprechenden Firmen bewerben.

Die richtige Gehaltsstudie

Damit die Vorstellung (die Sie dann ja auch im Bewerbungsgespräch beziffern müssen) nicht von der Realität abweicht, ist es wichtig, dass die richtigen Studien herangezogen werden:

  • aktuell
  • branchenspezifisch
  • regional

Linktipp:

alma mater Gehaltsstudie 2012: Einstiegsgehälter von Hochschulabsolventen (PDF, ~7 MB)

 

Gehaltserhöhung

Montagmorgen, der Vorgesetzte erblickt seinen Angestellten und wird freudig mit „Chef, ich brauch mehr Geld“ begrüßt. Mit diesen fünf Worten wurde dann so ziemlich alles falsch gemacht, was bei einer Forderung nach mehr Gehalt falsch gemacht werden kann.

Die eigene Leistung ist der einzige Grund

Wer mehr Geld am Monatsende auf seinem Konto haben möchte, sollte sich vorher Argumente zurechtlegen:

  • Was leiste ich mehr, was eine Erhöhung rechtfertigt?
  • Ist die Höhe der Gehaltsanpassung angemessen?
  • Was bin ich bereit, mehr zu geben?

Auch hier gilt: der Arbeitnehmer ist kein Bettler, sondern eine Arbeitskraft. Mit objektiv begründeten Argumenten (einwandfreie Arbeit, Verkaufszahlen, Effizienzsteigerung, etc.) lässt sich der Arbeitgeber wesentlich leichter überzeugen als mit allgemeinen Floskeln.

 

Privates und Kollegen sind keine Argumente

Private Gründe und Vergleiche mit Kollegen dürfen für eine Gehaltserhöhung unter gar keinen Umständen angeführt werden! Zum einen hinterlässt der Arbeitnehmer so vielleicht ein schlechtes Bild („der hat sein Leben nicht im Griff“, „der kann nicht mit Geld umgehen“ etc.), zum anderen sind die Einkommen der anderen Mitarbeiter Vertrauenssache und keine Argumente.

Lebenslauf

8. Mai 2013

Neben einem gelungenen Bewerbungsschreiben bietet vor allem der Lebenslauf dem Personaler einen guten Überblick über die neu einzustellende Arbeitskraft. Schulischer Werdegang, Zusatzqualifikationen sowie Hobbys und Interessen sind dort in der Regel zu finden.
Doch was gehört wirklich alles rein und in welcher Reihenfolge?

Der Inhalt eines Lebenslaufes

Zu aller erst werden die persönlichen Daten aufgelistet: klassisch Nachnamen, Vornamen (bei mehreren Vornamen den Rufnamen unterstreichen!), Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit sowie Familienstand und Adresse mitsamt Telefonnummer(n). Die Angabe der Berufe der Eltern wird heutzutage inzwischen üblicherweise weggelassen.

Anschließend folgt die Auflistung der schulischen und beruflichen Ausbildung, hierbei empfiehlt sich die Sortierung von neu nach alt. Ausnahmen sind natürlich möglich, sofern das Konzept stimmig ist.
Weiterbildungen, Praktika und absolvierte Wehr- oder Zivildienstleistungen werden mit Angabe der Tätigkeit in dem Bereich „Weiterer Werdegang“ zusammengefasst. Hierbei sollen auch die bisherigen Jobs aller Art mit vertretener Position und Tätigkeitsfeld aufgelistet sein. Für einen schnellen und sinnvollen Überblick gilt auch hier: von neu nach alt chronologisch sortieren.

Die richtigen Zusatzangaben

Als weiterer Punkt werden dann sonstige Kompetenzen aufgeführt: Sprachkenntnisse, Umgang mit EDV, soziale Kompetenzen. Wichtig: hier sollte stets die Wahrheit angegeben werden, denn aufgrund dieser Fähigkeiten wird der Bewerber vielleicht einem anderen vorgezogen. Wenn dieser dann aber nicht die angegeben Erfahrungen besitzt und beherrscht, kann dies harte Konsequenzen nach sich ziehen: rechtlich ist es dann durchaus möglich, eine fristlose Kündigung auszusprechen, wenn der Mitarbeiter mit einer falschen Bewerbung den Arbeitgeber hinters Licht geführt hat.

Diese Fehler sollten Sie beim Lebenslauf vermeiden

  • Falsches Foto: das Profilbild muss zu der Stelle passen, auf die Sie sich bewerben. Angehende Controller brauchen einfach eine andere Aufnahme als die Bewerbung für einen Praktikumsplatz in der Gastronomie. 
  • Chronologische Reihenfolge durcheinander würfeln: ob Sie ein Freund von neu nach alt oder umgedreht sind: bewahren Sie die Linie und mischen Sie nicht, das schadet dem einfachen Verständnis.
  • Zu viele Angaben: Sie waren mit 18 Jahren für zwei Wochen Kellner in einem schicken Restaurant? Das ist nur wichtig, wenn Sie sich auch wieder als solcher bewerben wollen. Zielt die neue Stelle aber beispielsweise ins Projekt-Management einer Logistikfirma, können Sie diese Angabe in der Liste der bereits getätigten Jobs getrost weglassen. Das Gleiche gilt für Hobbys aller Art: im besten Fall nur die aufzählen, die Sie wirklich regelmäßig betreiben oder dank Teamfähigkeit einen Pluspunkt in der Bewerbung darstellen.

Ein- oder mehrseitig?

Ein Lebenslauf darf sich auch bei Berufsanfängern über zwei Seiten erstrecken, solange der Inhalt passt. Künstlich in die Länge ziehen, damit es nach mehr aussieht, erkennt jeder Personaler spätestens nach der ersten Seite.
Wenn Sie nur knapp über eine Seite kommen, sollte an den richtigen Stellen gekürzt und Platz eingespart werden, damit das Gesamtbild schön anzusehen ist.

Lange Lebensläufe passen zu älteren Arbeitnehmern, die schon entsprechende Jahre in der Berufswelt unterwegs sind. Wichtig aber auch hier: schlank halten und auf den neuen Job ausrichten. Packen Sie rein, was für die zukünftige Arbeit relevant ist und schmeißen Sie Job-fremde Inhalte raus.

Beiträge auf karriereblog.net

Praktikum

8. Mai 2013

Inhalt

Schülerpraktikum

Das Schülerpraktikum ist oft Bestandteil weiterführender Schulen, um angehenden Auszubildenden einen kleinen Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen. Innerhalb der Schulzeit geschieht dies meist nur durch ein einwöchiges Praktikum, das meist in der neunten Klasse eingegliedert ist. Hier erfolgt in der Regel keine Bezahlung. Beispiele für einwöchige Praktikumsstellen sind bei der Polizei oder dem Amtsgericht, in Werkstätten für Autos und Motorräder, im Hotelgewerbe, in Kindergärten und vieles mehr.

Parallel zu dieser Pflichtveranstaltung ist es aber natürlich jedem Schüler freigestellt, in der Ferienzeit ein mehrwöchiges Praktikum wahrzunehmen. Aufgrund der Unterrichtszeiten ist dies auf ein Maximum von sechs Wochen beschränkt. Im Gegensatz zum einwöchigen Praktikum erhält der Schüler einen bedeutend besseren Einblick in das Berufsleben, der oft auch vergütet wird.

Schülerpraktika richten sich überwiegend an Jugendliche, die nach ihrem Schulabschluss direkt in das Berufsleben wechseln wollen, ohne ein Studium an die Ausbildung anzuhängen. Entsprechend sollte das Praktikum nach den eigenen Interessen ausgesucht werden, um dann gezielt rausfinden zu können, ob der gedachte Wunschberuf auch tatsächlich der Traumberuf ist. Die Erfahrung zeigt, dass hierbei eine Woche und nur eine Praktikumsstelle deutlich zu wenig ist und die Schüler hier in der Ferienzeit weitere Praktika absolvieren sollten.

Praktikumssemester

Da viele Schüler direkt an eine Hochschule oder Universität wechseln, ohne dazwischen eine praktische Ausbildung absolviert zu haben, muss dies in der Studienzeit mit berücksichtigt werden. Damit sich die Arbeitnehmer von morgen rechtzeitig mit den Gepflogenheiten der Berufswelt vertraut machen können, planen vor allem die Fachhochschulen ein volles Semester des Studienganges als sogenanntes Praxissemester ein. Das bedeutet, dass die Studenten knapp ein halbes Jahr keine Vorlesungen besuchen sondern in einem Betrieb ihrer Wahl ein studienfachbezogenes Praktikum ableisten.

Da der Arbeitgeber – je nach Tätigkeitsfeld der Studenten – die Praktikanten für einen längeren Zeitraum als Arbeitskraft zur Verfügung stehen hat, wird dies auch vergütet: zwischen 200 und 600 Euro pro Monat landen so auf dem Konto der Studenten für das zu absolvierende Praxissemester. Diese Einkommen ist unabhängig von ihrer Höhe von der Sozialversicherungspflicht befreit. Eine Ausnahme bildet ein Praktikum, das von der Studien- und Prüfungsordnung nicht vorgesehen ist, sprich freiwillig in den Semesterferien durchgeführt wird.

Vor allem in den Ingenieursstudiengängen ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage aktuell ein breit gefächertes Angebot an Praktikumsstellen vorhanden, das deutlich zum Vorteil der Studenten reicht. In den sozialen Bereichen verhält es sich ähnlich: aufgrund von Kostendruck und Einsparungen wird oft und gerne auf die Halbjahres-Praktikanten zurückgegriffen.

Monotoner Praktikantenjob
oder sinnvolle Arbeit?
Vorher kundig machen!

Um eine geeignete Stelle für das Praxissemester zu finden, empfiehlt es sich, auf den Fundus der eigenen Hochschule zuzugreifen: viele Studenten zuvor mussten schließlich auch ein mehrmonatiges Praktikum absolvieren, die daraus resultierenden Erfahrungen werden in Berichten dokumentiert und sind in der Regel für die Studenten aus dem niedrigeren Semester zugänglich und damit eine gute Hilfe.

Nicht selten wird ein solcher Praktikumsplatz auch ein Sprungbrett in die Berufswelt: Kontakte wurden geknüpft, der Arbeitgeber kennt die Arbeitsbereitschaft des Studenten und ist daher vielleicht an einer Übernahme nach abgeschlossenem Studium interessiert.

Doch auch wenn der Praktikumsplatz nicht der zukünftige Arbeitsplatz wird, in einer Bewerbung um eine Vollzeitstelle nach der Ausbildung machen sich die vielseitigen Erfahrungen immer gut.

Praktikum

Wer nach abgeschlossener Hochschulreife nicht gleich befristet oder unbefristet eine Anstellung findet, greift in der Regel auf ein Praktikum während der Jobsuche zurück, um Lücken im Lebenslauf zu vermeiden. Da in den letzten 20 Jahren eine Festanstellung gleich nach dem Studium immer schwieriger zu realisieren ist und zusätzlich viele Arbeitgeber Praktikumsstellen als wirksame Sparmaßnahmen entdeckten, prägte sich der Begriff „Generation Praktikum“ mit einer negativen Konnotation.

Natürlich gibt es aber für junge Akademiker auch nicht zu vernachlässigende Vorteile: ein mehrmonatiges Praktikum, welches im Idealfall schon in der Nähe des späteren Traumberufes angesiedelt ist, bietet beiden Parteien die unverbindliche Möglichkeit des Kennenlernens und schafft so Raum, leichter „Nein“ zu sagen. Denn wer gleich mit einer Festanstellung im Betrieb ist, wird weniger schnell das Handtuch schmeißen als ein Praktikant, der feststellt, dass diese Tätigkeit doch nicht das Wahre für ihn ist.

Auch steigert ein gutes Praktikum mit entsprechendem Zeugnis die Chancen für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Der Bewerber zeigt damit Initiative und bietet mit einem entsprechenden Arbeitgeberzeugnis dem Personaler bereits einen positiven Einblick. Und wenn mehrere absolvierte Praktika schlussendlich zum Wunschberuf führen, sollte es die Mühen wert gewesen sein.

Jobmaxx als Antwort auf den Nachfragemarkt?

20. März 2013

Der Arbeitsmarkt in Deutschland wandelte sich in den letzten Jahren von einem Angebots- zu einem Nachfragemarkt. Nicht mehr die fertig Studierten müssen zusehen, einen Job zu ergattern, sondern die Unternehmen müssen Hebel in Bewegung setzen, tatkräftigen Nachwuchs für die Firma zu bekommen.

Ein Schritt, diese Hebel in Bewegung zu setzen, möchte Jobmaxx mit ihrer neuen Plattform ermöglichen. Die Seite ging vorgestern online und ist gehört zu den Potalen allmax und UNIMALL.

Der Arbeitgeber präsentiert sich bei Jobmaxx mit Innenansichten, stellt Kollegen und Büro vor und betreibt so eine Imagepflege am Ort des Stellenangebots.

Modernes Design, klare Struktur: ein zeitgemäßer Auftritt für die Zielgruppe Student

Mehr Übersicht, mehr Einsicht

Ziel von Jobmaxx ist es, Studenten mehr als nur eine Auflistung freier Stellenangebote zu geben. Die Erfahrungen im Arbeitsmarkt sind für diese Gruppe meist sehr überschaubar, es fehlt das nötige Wissen, um auf Anhieb den richtigen Job zu finden.

Daher sollen auf dem neuen Portal die Unternehmen vorgestellt, die Firmenphilosophie erläutert und Kollegen prominent präsentiert werden. Der Job soll detaillierter beschrieben werden, als das bei den üblichen Stellenanzeigen der Fall ist. Das erfordert einigen Aufwand für die Firmen, gerade kleine Mittelständler dürften hierfür oft wenig bis gar kein Geld für die Realisierung übrig haben oder haben wollen.

Bislang vertreten ist beispielsweise AVM, der Hersteller der bekannten Fritz!Box. Mit großen Bildern werden die Kollegen, die Arbeitsumgebung und die Produkte gezeigt. Das schafft eine positive Grundeinstimmung und bricht für die Bewerber sicherlich leichter das Eis als eine schwarz-weiß-Anzeige in der Tageszeitung.

Geschichten erzählen

Bei jeder HR-Konferenz, bei jedem Marketing-Seminar fällt der Begriff immer wieder: Geschichten erzählen. Ein Gesamtpaket aufspannen, Eindrücke von Mitarbeitern präsentieren,  Bilder und Videos ergänzen, eine Story bauen – dann interessiert sich der Besucher für den Inhalt. Jobmaxx will genau dieses System für das HR-Marketing erleichtern.
Der erste Schritt hierfür ist gemacht, die Seite ist aufgeräumt und übersichtlich, das Design dem Stil und dem Jahr 2013 würdig.

Der Erfolg hängt von den Unternehmen ab

Ob sich die Plattform langfristig gegen die Jobbörsen-Platzhirsche durchsetzen oder daneben etablieren kann, hängt stark von der Anzahl der Unternehmen ab, die sich hier präsentieren wollen. Nur wenn die bereit sind, die Kosten und Mühen auf sich zu nehmen, um sich auf Jobmaxx in dem Stil der bisherigen Firmen zu präsentieren, wird die Seite ein Anlaufpunkt für viele Studenten.

Noch zu wenig Auswahl

Jobmaxx Unternehmensseite

Überschaubares Angebot

Denn noch ist auf dem neuen Portal zu wenig los: gerade Mal vier Unternehmen sind mit Fotos und teilweise Videos präsent, die aus den Möglichkeiten der Plattform schöpfen. Sieben weitere stehen in den Startlöschern, aber auch wenn die dazu kommen, sind es immer noch zu wenig, um viele Absolventen auf die Seite zu locken und eine echte Alternative zu bieten.

Viele Links wie weiterführende Infos zu einem Beruf oder Angebote anderer Unternehmen fehlen noch. An der Seite muss also noch geschraubt werden, bis der gesamte Mehrwert des Portals zum Tragen kommt.

Ein begrüßenswertes Konzept

Das Unternehmen und den neuen Job kennen lernen, bevor die Bewerbung dorthin abgeschickt wird. Das ist das große Ziel der Seite. Die Möglichkeiten, das zu erreichen, wirken vielversprechend. Jobmaxx muss sich ranhalten und die Firmen überzeugen, für die Stellengesuche mehr Zeit zu investieren, als 20 Zeilen zu schreiben. Funktioniert das, wird die künftige Jobsuche ein gutes Stück weit angenehmer.

Karriere Blog Dienst-Tags KW11

12. März 2013

Jeden Dienstag „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen in einer wöchentlichen Link-Schau.

Sie kennen oder haben so einen Artikel? Schicken Sie ihn uns!

#Arbeitswelt
derStandard.at: 427 Einzelanalysen von 2009 bis 2012 zeichnen ein unproduktives Bild der heutigen Arbeitswelt.

#Personaler, #HR
Karrierebibel entschlüsselt die Standard-Phrasen in Stellenanzeigen: Dynamisches Unternehmen? – Stellen Sie sich auf Chaos ein!

#Tipps, #Bewerbung
Kreative Bewerbungen setzen sich vom Standard ab – hier werden 25 gute Beispiele gezeigt, warum

Neues von der Deutschen Bahn Karriere

6. März 2013

Die Deutsche Bahn nimmt im Social Media Recruiting fast schon eine Vorzeige-Position ein. Wer wissen will, wie ein großer Arbeitgeber in Deutschland erfolgreich auf Mitarbeiter-Suche geht, sollte sich die Karriere-Seiten der DB genauer ansehen.

Im April 2011 berichteten wir kurz über die erste größere Kampagne der DB im Social Media Bereich, seitdem hat sich natürlich einiges getan: im November letzten Jahres bekam die Arbeitgebermarke Deutsche Bahn neue Unterstützung und bewirbt auch im März 2013 noch mit großen Plakaten den ehemaligen Staatskonzern. Der Bereich Social Media wurde konsequent ausgebaut; statt lieblos lediglich neue Stellenangebote reinzuklatschen werden auch mal beeindruckende Fotos gepostet und den Fans bzw. Followern auf Twitter ein schöner Mehrwert geboten.

Ganzes Team statt Halbzeit-Posten

Twitter Account DBKarriere

Quelle: Twitter @DBKarriere

Dass die Interaktion mit der Zielgruppe ziemlich gut funktioniert, zeigt ein Blick auf die Timeline der Karriereseite. Hier wird unkompliziert nach Möglichkeiten zur Umschulung zu Eisenbahnern im Betriebsdienst gefragt, über den Verbleib einer Antwort auf die erfolgte Bewerbung nachgehakt oder sich einfach nur bedankt, dass der Einstieg dank ihrer Hilfe so leicht geklappt hat.
Damit das so abläuft und innerhalb weniger Stunden eine zufriedenstellende Antwort erfolgen kann, kümmert sich ein Team von drei Frauen und einem Mann, welches auf der Twitter-Seite kurz vorgestellt wird, um die Anliegen. Sympathisch kommen sie auf jeden Fall rüber und brechen dadurch im Vorfeld bereits ein wenig das Eis. Andere große Unternehmen wollen sich das nicht leisten und wundern sich aber gleichzeitig, warum das „mit diesem Facebook“ nicht so funktioniert, wie gewünscht.

Wenn die Technik Probleme macht

Ganz frei von Frust ist der Auftritt der DB Karriere dennoch nicht: Das liegt zum einen daran, dass so mancher nicht zwischen dem Personal-Recruiting und der Service-Stelle unterscheiden kann und daher seinen Unmut über die Verspätung seines Zuges äußert, zum anderen aber auch an dem Problem, dass das vierköpfige Team eben nicht aus den Entwicklern und Produkt-Managern der DB-Bewerbungs-Seite besteht:
Technische Probleme wie ein defekter Datei-Upload schreckt potentielle Nachwuchskräfte ab und killt jede Conversion-Rate (in diesem Fall die erfolgreiche Bewerbung; ein schöner Beitrag hierzu findet sich in dem schon einmal verlinkten Beitrag von Jannis Tsalikis). Wären Karriere-Team und Karriereportal enger verzahnt, ließen sich solche Probleme noch schneller aus der Welt schaffen.

So sollte es nicht laufen, zumindest aber existiert ein Ansprechpartner (Quelle:  Deutsche Bahn Karriere)

Mehrere Nutzer beklagten zum Beispiel, dass sie ihre Bewerbung nicht abschicken konnten und wurden vom Team auf einen anderen Browser verwiesen. Dies schien dann in der Tat zu funktionieren, jedoch sollte ein so großes Karriereportal wie das der DB auch mit Firefox einwandfrei arbeiten. Hilfe dank Social Media: gut. Technische Umsetzung der Online-Bewerbung: Nachholbedarf.

Früher war meist der IE als Ursache für Komplikationen auszumachen, aber heute… ?

Die richtige Mischung

Wer eine Weile auf der Fanpage der Deutschen Bahn Karriere verbringt, erhält durchaus den Eindruck, dass der Auftritt lebendig ist und liebevoll gepflegt wird, jedoch nicht frei von Mängeln ist. Gerade bei Problemen technischer Natur sollte bessere und schnellere Hilfe geleistet werden können. Hierfür sind aber andere Anlaufstellen notwendig, um das Betriebssystems, den verwendeten Browser und vieles mehr zu erfassen, damit die Seite optimiert werden kann.

Schnelle und sinnvolle Unterstützung: so sollte es laufen.

Grundsätzlich lässt sich aber bedenkenlos auf die Seiten der DB-Karriere verweisen, wenn nach guten Beispielen im Social Media Recruiting gefragt wird. Denn lesenswert ist der Auftritt für die Zielgruppe und Interessierte allemal.

Online bewerben – Teil 2

28. Februar 2013

Wie in einem früheren Eintrag bereits begonnen, folgt hier eine weitere Übersicht für richtige Online-Bewerbungen. Weg von den vorgekauten Mappen, hin zu Formularfeldern und Anhänge verwalten: diese Art der Kontaktaufnahme wird auch 2013 an Bedeutung weiter gewinnen und die althergebrachte Bewerbung per Post weiter verdrängen. Doch was gibt es zu beachten, bevor der Senden-Knopf angeklickt wird? Ein kleiner Überblick – Teil 2:

Korrekte Formatierung

Nicht nur richtige Grammatik und Rechtschreibung sind – wie bereits angesprochen – äußerst wichtig, auch die korrekten Formatierungen sind für eine Online-Bewerbung sind mehr als nur ein nettes Gimmick. Vor allem wenn die Daten nicht in Formularfelder sondern als PDF per E-Mail verschickt werden sollen, gilt es, klare Strukturen zu wahren:

  • Einfach, aber macht schon Mal den Löwenanteil aus: bei längeren Texten wie zum Beispiel einem Motivationsschreiben auf Sinnabschnitte achten und entsprechend einen Absatz einfügen. Das erleichtert dem Personaler auch einen längeren Text aufmerksam durchzugehen und vereinfacht das Lesen ungemein.
  • Überschriften auf gleiches Aussehen prüfen: die Überschrift für Persönliche Daten ist fett, die für den bisherigen Werdegang normal formatiert? Das wirkt unprofessionell und fällt Personalern sofort ins Auge.
  • Beispiel falsche Formatierung
    Unterschiedliche Formatierung: so nicht!

    Zeilenabstände alle gleichmäßig eingehalten? Hier aus Versehen einen Absatzabstand mehr oder ganz rausgelassen wirkt in der Gesamtansicht störend und darf in einem sauberen Schreiben nicht vorkommen. Abstände der Absätze gehören hier genau so dazu.

E-Mail mit Klarnamen

Was bringt die beste Online-Bewerbung, wenn der Personaler diese von 1337maxpowern00b@gmx.de erhält? Die wohl einfachste Art für eine seriöse E-Mail ist die Verwendung des eigenen Namens, im Idealfall meines Erachtens vorname.nachname@provider.de. Wer sich schon im Posteingang von den Mitbewerbern absetzen will, gibt im Idealfall keinen Provider sondern seine eigene Seite an: mail@vorname-nachname.de oder Ähnliches. Aber auch hier gilt: eine E-Mail wie mail@max-powergamer.de dann vielleicht doch lieber vermeiden.

HTML-Verzicht in der E-Mail

Eine E-Mail sollte bei der Bewerbung als „Nur-Text“ abgeschickt werden, nicht als HTML-E-Mail. Zwar werden inzwischen fast alle Nachrichten korrekt dargestellt, aber so mancher Unternehmer muss sich eben doch noch mit Outlook 2000 rumschlagen und erhält unter Umständen kryptische Mitteilungen statt einer schönen Anrede.
Auf werbelastige E-Mail-Programme wie z.B. IncrediMail mit blinkenden Animationen sollten gänzlich verzichtet werden. Hier ist Seriöses wie Outlook oder – als kostenlose Alternative – Mozilla Thunderbird die richtige Wahl.

Signatur ist Pflicht

„Mit freundlichen Grüßen“, Vorname Nachname, Adresse. Schön untereinander geschrieben und immer identisch. Adresse und Co. gehören – im Gegensatz zum Anschreiben – nicht gleich zu Beginn, sondern am Ende der E-Mail rein.

Beispiel-Signatur
Die wichtigsten Kontaktinformationen auf einen Blick: eine saubere Signatur hilft

Setzen Sie sich auf BCC

Damit Sie sicher wissen, ob Ihre Bewerbungs-E-Mail mitsamt Anhang erfolgreich verschickt wurde, setzen Sie eine Ihrer E-Mail-Adressen oder die eines Bekannten auf BCC (Blind-Kopie). Der Empfänger bekommt davon nichts mit und Sie können beruhigt sein, dass ein Nichterreichen der Nachricht nicht Ihr Fehler war.