Video

Video-Personalmarketing: 5x so bitte nicht!

15. Februar 2013

Video ist der Trend im HR-Marketing 2013, doch ab und zu schießen die Bewegtbilder einfach über das Ziel hinaus. Man müsste so mancher Personal- und Marketingabteilung schon verdammt viel Können nachsagen, dass die Viralität solcher Videos auf diese Weise gewollt ist.

„Klar macht sich jetzt jeder über das Video lustig, aber es zieht die Aufmerksamkeit auf sich und bewirkt letztlich über zwei Ecken den gewünschten Effekt.“
Diese Vermutung könnte man zumindest bei dem ersten Beispiel hegen, über das sich Henner Knabenreich so wunderschön auslassen kann: Saturn Österreich mit einer absolut nichtssagenden Werbekampagne für ihre Ausbildungsplätze:

Die Sparda hat sich ebenfalls in Bewerbungs-Videos versucht; dass hierbei mit dem Sparfuchs getanzt wird, fand die Marketing-Abteilung von Schwäbisch-Hall nicht so witzig…

Aber dass die Banken aus dem Verbund ein Händchen für Videos hat, bewies auch die Raiffeisenbank Radstadt mit ihrer Vorstellung. (ursprünglich von der Bank selbst auf Youtube hochgeladen, doch von dort ist es mit dem Hype verschwunden).

Nicht nur für Ausbildungsplätze, auch für Praktika werden gerne mal Filme produziert. BMW hat sich darin etwas unkonventionell versucht und musste dafür viel Häme einstecken:

Rap wird eben gerne verwendet, wenn die Jugend angesprochen werden soll. Das dachte sich auch Edeka und ließ dieses Video machen:

Ähnlich wie der VR-Verbund gibt es auch bei Edeka gerne mal ein Vorstellungs-Video, das doch irgendwie immer unpassend mit der eigentlichen Marke erscheint

Wie man es einfach überhaupt nicht machen sollte, demonstrierte vor einigen Jahren das österreichische Bundesheer: Zielgruppe waren – zumindest gemäß dem Inhalt – junge Frauen, die sich bei der Armee bewerben sollten. Ob das klappte, dürfte fraglich bleiben.

Gesprächsthema

Doch auch wenn viel über die Videos gelacht wird: im Gespräch ist man damit und lenkt so über Umwege vielleicht doch die Aufmerksamkeit auf das eigentliche Ziel. Da Videos, wie oben bereits erwähnt, für viele Unternehmen als Recruting-Bestandteil empfohlen werden, dürfen wir uns wohl auch für dieses Jahr auf neue Highlights freuen.

Kündigung mit Brass Band

20. Oktober 2011

Ein 23-jähriger Hotelangestellter aus Amerika hat die Kündigung seinem Chef mit einer Brass Band überreicht.

Bei Youtube ist das komplette Video der Kündigung zu sehen:

Ein vollständiges Interview von Joey DeFrancesco gibt es auf sueddeutsche.de