Software

Für alles gibt es eine App

27. Oktober 2013

In Zeiten der Smartphones gibt es für nahezu jede Situation eine passende App. So jetzt auch für den Start in einen neuen Job. Und wer kennt das nicht? Neuer Arbeitsplatz, neue Kollegen, neuer Chef, einfach ein völlig neues Umfeld bei der Arbeit. An jeder Ecke lauern neue Fettnäpfchen und es gibt so viele Situationen, in denen ein neuer Mitarbeiter einen Fehler machen kann.

Splashscreen

Quelle: AppAdvisors

Die neue Berufsstart-App von Haufe verspricht mit 100 Tipps einen erfolgreichen Start in den neuen Job hinzulegen. Dafür stellt die App jeden Tag einen neuen Tipp zur Verfügung. Wie richte ich am besten meinen neuen Arbeitsbereich ein? Oder darf ich den Kollegen das Du anbieten? Vielleicht mussten Sie einen Umzug in Kauf nehmen, um den neuen Job anzutreten und suchen jetzt neue Kontakte. Auch hier hat die App den einen oder anderen Tipp parat.
Zu jedem Tipp können Sie sich Notizen machen oder ihn auch als Favorit markieren, um ihn schneller wiederzufinden.

Wann Sie die Tipps auf Ihr Smartphone bekommen, können Sie einfach bei der App einstellen. Entweder zum Frühstück oder doch lieber in der ersten Kaffeepause nach dem Meeting.
Die Tipps sind in einer bestimmten Reihenfolge angereiht, die nach Meinung des Entwicklers, die sinnvollsten ist. Das ist sie auch oft, nur kann die App vermutlich nicht jedes Problem genau zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Tipp lösen. Außerdem lässt sie sich nicht bei jedem Beruf anwenden.
Zu empfehlen ist sie auf jeden Fall bei jeglichen Bürojobs.

Die App kostet 2,69 Euro und ist sowohl im App Store für IPhone als auch bei Google Pay für Android zu erhalten. Wer sich unsicher ist, kann diese kostenlos für eine Woche testen und sieben Tipps erhalten. Mit dem Kauf der App gibt es noch zusätzlich 15 Bonus-Tipps.

MercuryPuzzle will das Recruiting revolutionieren

9. Juni 2013

Eine Gruppe Wiener Studenten hat sich kein kleineres Ziel gesetzt, als das klassische Recruting mit nur einer Seite zu revolutionieren. Die Grundidee ist bestechend – bei professioneller Umsetzung könnten die hochgesteckten Erwartungen sogar übertroffen werden.

Bewerber und Unternehmen puzzlen

Ausgangsbasis ist die Webseite https://mercurypuzzle.com/ – der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Recruiting-Prozesses. Der Auftritt ist dem Jahr 2013 angemessen, ein modernes Design und der gute Aufbau verwöhnen das Auge bei der Einholung der Informationen.

Hier stellen sich die Unternehmen vor während die Bewerber durch einen Persönlichkeitstest ihren Teil zur Arbeits-Findung beitragen. Die Tests sind laut Andreas Altheimer von MercuryPuzzle patentiert und nach wissenschaftlichen Maßstäben angelegt. Weiterhin werden die Lebensläufe analysiert und durch weitere Zusatzangaben („Arbeiten Sie lieber in Wohn-Nähe oder würden Sie für den neuen Job auch umziehen“) wird ein Scoring erstellt und dem Bewerber passende Unternehmen präsentiert.

Mercury Puzzle Startseite

Big Data für den richtigen Job

Je mehr Informationen die Seite von Bewerber und Unternehmen sammeln kann, desto exakter fällt die Übereinstimmung aus. Kann das Unternehmen beispielsweise einen Wert angeben, wie viel im ausgeschriebenen Job im Büro und wie viel im Ausland gearbeitet wird, präsentiert MercuryPuzzle das Unternehmen eher dem reisefreudigen Bewerber als der Person, welche angibt nur in fünf Kilometer Umkreis arbeiten zu mögen.

Werden bei diesem Prozess die richtigen Fragen gestellt und vom Bewerber ehrlich beantwortet, sollten viele böse Überraschungen bereits im Vorfeld unterbunden werden. Das kann aber nur funktionieren, wenn viele Bewerber viele Informationen preis geben und auch die Unternehmen ihre Profile auf der Seite pflegen.

Datenpflege, Aufbau, Tests, Neuordnung

Die Seite erzielte bereits in der Beta-Phase von September bis Dezember 2012 beachtliche Erfolge: im Rahmen des Pioneers-Festival’s kam MercuryPuzzle in die Top 10 von 850 Startups weltweit, bei dem The Europas-Event in Berlin sogar unter die Top 5 von 1.000 Startups. Anschließend ging der Auftritt offline, die bisher gewonnenen Erkenntnisse eingearbeitet und am 25. März 2013 endgültig gelaunched.

Die Chance, alles an einem Ort zu vereinen

Noch ist die Seite jung und enthält viele Unternehmen aus der regionalen Umgebung des Gründungs-Teams. Große Fische wie SAP oder Sixt sind aber bereits dabei und viele weitere werden hoffentlich folgen.

Denn das wäre eine schöne Zukunftsaussicht: Wenn alle relevanten Unternehmen auf MercuryPuzzle präsent wären, ist die Suche nach dem richtigen Job nur noch ein Mausklick (und anschließendem Vorstellungsgespräch, natürlich). Durch das Scoring ist klar ersichtlich, an welchen Punkten sich Bewerber und Unternehmen reiben – und was dafür spricht, dort anzufangen.

Es ist dann völlig egal, ob es sich um einen kleinen mittelständischen Familienbetrieb handelt oder um Großkonzerne mit ganzen Recruiting-Abteilungen – die Chancen sind gleich verteilt.

Ordnung am Schreibtisch

11. Januar 2013

Ordnung am Schreibtisch mit Bürosoftware

In einem Büro braucht es in der Regel nicht lange, bis sich zahlreiche Papiere angesammelt haben. Rechnungen, Quittungen, Stichwortzettel und Gesprächsnotizen müssen irgendwie sortiert werden, so dass sie schnell wiedergefunden werden. Gängige Ablagesysteme nehmen eine Menge Platz in Anspruch und stoßen mit der Zeit an ihre Grenzen, da auch sie auf lange Sicht unübersichtlich werden. Dank Computern und neuer Technologie können Sie das Chaos bewältigen. Mit einem einheitlichen System ist es möglich, dass auch in einem Unternehmen alle Mitarbeiter, die entsprechenden Unterlagen schnell und bequem finden können.

Neue Formen der Organisation

Untersuchungen haben ergeben, dass ein nicht unerheblicher Teil der Arbeitszeit in einem Büro mit der Suche nach Dokumenten und Notizen verbracht wird. Eine entsprechende Software kann helfen, diese Zeit sinnvoller zu nutzen. Büro-Software bietet den Vorteil, dass alle Dokumente nicht nur aufbewahrt, sondern auch zur Bearbeitung zur Verfügung stehen. Natürlich muss man sich in eine neue Software einarbeiten. Da man in Zukunft jedoch weniger Zeit mit der Suche und Neuorganisation von Papieren zu tun hat, wird sich diese auf lange Sicht auszahlen. Außerdem sind endlich die lästigen Zettel vom Schreibtisch verschwunden und man kann wieder ungestört arbeiten. Arbeits- und Organisationspsychologen warnen schon lange davor, dass permanente Unordnung sich auf das menschliche Nervensystem auswirkt, so dass Nervosität und Stress die Folge sein können.
Zudem bieten zahlreiche Unternehmen, Versicherungen und Banken an, Dokumente und Abrechnungen elektronisch zu versenden. Mit einer Software ist es gar nicht mehr nötig, diese erst in Papierform zu drucken. Sie können gleich am entsprechenden Ort gespeichert und so zugänglich gemacht werden. Auch Gesprächsnotizen, Termine und Absprachen können mit Hilfe der Bürosoftware übersichtlich geordnet werden.

Ordnung ist das halbe Leben …

Unterlagen, die sonst in einem Ordner abgeheftet werden, können dank der Software-Programme und eines Scanners auch im Computer in einem Ordner abgelegt werden, so dass sie immer griffbereit sind. Da in der heutigen Zeit ohnehin immer mehr Papiere ohne handschriftliche Unterschrift versendet werden, ist die Frage nach Kopie und Original hinfällig. Gewisse Dokumente, bei denen die handschriftliche Unterschrift von Bedeutung ist, sollten auf die herkömmliche Art und Weise aufbewahrt werden.
Bevor jedoch begonnen wird, die Dokumente auf dem Computer zu speichern, sollte man sich auch hier ein Ablagesystem überlegen. Je ordentlicher und überlegter das System ist, umso weniger Zeit wird später beim Suchen nötig sein. Die Benennung der Ordner und Dokumente ist daher von entscheidender Bedeutung. Moderne Büro-Software bietet meist einige Vorlagen, die bei der Organisation der Daten und Dokumente helfen, da sie sich auf die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen.

Sicherung hat oberste Priorität

Wer in Zukunft sein Büro mit Hilfe des Computers und der entsprechenden Software vornehmen will, darf auf keinen Fall das Sichern vergessen. Festplatten können auch einmal Störungen aufweisen, so dass Daten verloren gehen können. Es ist daher immer ratsam, die Unterlagen auf mindestens einem separaten Datenträger, wie einer DVD oder einer externen Festplatte zu speichern. Im Idealfall sollten zwei zusätzliche Speichermedien verwendet werden. Diese benötigen zwar auch ein wenig Platz, im Vergleich zu den Unmengen an Ordnern fällt dies jedoch nicht weiter ins Gewicht.