Jobbörse

Recruiting via WhatsApp? Daimler macht’s vor

25. März 2015

Wenn Sie ein Stellengesuch für eine moderne, innovative Zielgruppe aufgeben möchten, müssen Sie sich etwas neben den Standards einfallen lassen. Nur so können Sie im Wettbewerb um das beste Personal bestehen. Schauen Sie sich einmal das Beispiel von Daimler an, das zeigt, wie man moderne Kommunikationsmittel effektiv einsetzt. So oder mit Ihrer ganz eigenen Idee gewinnen Sie das Personal für sich, das Sie sich wünschen.

Viel genutzt – großes Potential

fb-postWhatsApp wird heute von vielen, vor allem aber jüngeren Menschen genutzt. für das Personal Recruiting ist es wichtig, dass man genau die Menschen erreicht, die zum Unternehmen passen. Daimler hat da das Potential von WhatsApp entdeckt, denn hierüber kann man nicht nur unkompliziert in Echtzeit kommunizieren. Interessante Aktionen wie die von Daimler verbreiten sich auch über die vielen einzelnen Netzwerke und wirken daher viral. Über WhatsApp eine Stellenanzeige aufgeben zu können, schien bisher realtiv abwegig. Doch Martin Maas vom Recruiting Team von Daimler hat diese Vorstellung nachhaltig geändert.

Ein harmloser Gruppenchat

Doch wie funktioniert das Personal Recruiting nach der einfachen, aber genialen Idee von Martin Maas? Tja, ganz einfach: Eine Mitarbeiterin, die zur Zielgruppe der jungen, erfolgreichen Nachwuchskräfte gehört und WhatsApp bereits hinreichend in ihrem Alltag kennt, startet einen Gruppenchat. Sie ruft dazu auf, sie einen Tag lang zu begleiten. Das Schöne und Authentische an diesem Aufruf besteht darin, dass es sich hier um eine echte Person handelt, die bereits ein konkretes Karriereziel in dem suchenden Unternehmen verfolgt. Die eingeladenen Teilnehmer des Gruppenchats können sie also völlig echt begleiten und bekommen so einen wichtigen Einblick ins Unternehmen – ganz ohne Sonderaufwand für beide Seiten. Und die Teilnehmer haben sich aktiv beteiligt, brennende Fragen gestellt und von echten Mitarbeitern bei Daimler Antworten bekommen. Nach dem begleiteten Arbeitstag waren die Teilnehmer des Gruppenchats restlos begeistert, die Aktion war also ein voller Erfolg.

Leuchtendes Beispiel?

Neben den herkömmlichen Methoden, ein Stellengesuch aufzugeben, war diese Aktion einmal etwas völlig anderes. Es war ein Test, wie man interessierte Nachwuchskräfte im 21. Jahrhundert für das eigene Unternehmen begeistern kann. Und das Schalten des Gruppenchats war ein voller Erfolg. Auch in Zukunft wird Daimler solche Ansätze nutzen, um die richtigen Mitarbeiter zu finden. Was für Daimler funktioniert, kann auch für andere Unternehmen passen. Und so bleibt zu vermuten, dass zahlreiche Unternehmen zwar weiterhin Stellenanzeigen aufgeben werden, aber doch auch solche Aktionen wie Daimler nutzen werden. Denn der geringe, zusätzliche Aufwand der Aktion und der mächtige Erfolg unter der Zielgruppe stellen ein vielversprechendes Beispiel dar.


Über den Autor stellenpakete.de

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Beitragsbild: whatsapp.com

„Recruiting Trends 2014“

17. Februar 2014

Arbeiten von zu Hause aus – Der Realitätscheck

Eigentlich ist das kein schlechtes Konzept: Ein kurzer Arbeitsweg, flexible Arbeitszeiten und gerade für Eltern kleiner Kinder eine äußerst praktische Lösung – das Home Office.
Laut einer aktuellen Studie „Recruiting Trends 2014“, die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main nun zum zwölften beziehungsweise elften Mal zusammen mit dem Karriereportal Monster veröffentlicht, sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer darüber oft geteilter Meinung.

Man Talking on Phone in Home Office

Bild-Quelle: Monster.de

Die Vorteile von Home Office liegen klar auf der Hand. Da die Nachfrage von Bewerbern immer größer wird, reagieren Unternehmen dementsprechend darauf. Knapp die Hälfte aller in der Studie befragten Unternehmen wollen das Home künftig mehr anbieten. Auf Arbeitnehmersite bewerten 85,5 Prozent dieses Angebot als gut. Dennoch nehmen nur 44,1 Prozent dieses Angebot auch in Anspruch. Diverse Vorbehalte bleiben nicht aus. Ein Anteil von 16,5 Prozent der befragten Arbitnehmer befürchtet, dass Mitarbeiter, die nicht im Home Office tätig sind, dadurch mehr Arbeit zu erledigen haben. Immerhin fast ein Viertel glaubt, er würde zu Hause mehr arbeiten, als im Büro. Aber auch der schlechtere Informationsaustausch (55,6 Prozent), die sinkende Produktivität im jeweiligen Team oder die allgemeine sinkende Zufriedenheit (24,2 Prozent) sehen die Studienteilnehmer kritisch.

Aber auch die Arbeit selbst kann im Home Office zum Problem werden, denn nicht jeder kann mit so viel Freiheit umgehen. Zwar gibt es keinen Zeitdruck, doch könnte genau dies zum Problem werden, wie Psychologe Dietrich Manzey vom institut für Psycholoie und Arbeitswissenschaften dem Weser Kurier mitteilt. Denn ohne Deadline fällt das Aufschieben gleich viel leichter und man beginnt zu trödeln. Etwas, was im Büro nicht so leicht passieren würde.
Die bestätigt auch die „Recruiting Trends 2014“ Studie, laut welcher mehr als 60 Prozent der Befragten die Arbeit im Home Office als Herausforderung betrachten.

Weitere Ergebnisse der „Recruiting Trends 2014“ Studie

Es darf mit steigenden Mitarbeiterzahlen gerechnet werden. Zumindest geht die Hälfte der deutschen Unternehmen davon aus. Dennoch rechnen sie bei der Suche nach qualifizierten Bewerbern mit Schwierigkeiten. Eine Prognose besagt, dass im Jahr 2014 immerhin 35,8 Prozent der vakanten Stellen nur schwer zu besetzen sein werden. Davon sollen sechs Prozent auf dem Mangel an geeigneten Kandidaten zurückzuführen sein.
Die Effizienz der Internet-Stellenbörsen ist nicht zu unterschätzen.36,2 Prozent der neuen Mitarbeiter wurden über Anzeigen in Online-Stellenbörsen eingestellt. Auf dem zweiten Platz rangieren die Anzeigen auf den Firmenwebseiten.

Auf Stellensuche – Mobil und im Social Media

Smartphone und Tablet-PCs sind inzwischen treue Begleiter auf der Stellensuche geworden. Die unternehmen passen sich dieser Entwicklung an. Knapp ein Viertel der Unternehmen haben ihrer Karriere-Website für Smartphone und Tablet optimiert und sogar rund 10 Prozent bietet spezielle Apps für die Stellensuche an.

Facebook und Co., aber auch professionelle Social Networks wie Xing sind aus der Rekrutierung von Personal nicht mehr wegzudenken. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen beurteilen den Einsatz dieser Social Media Kanäle positiv. Knapp die Hälfte der befragten Firmen beschäftigt sogar spezielle Mitarbeiter für ihre Recruiting-Kanäle im Social Web.

Jobmaxx als Antwort auf den Nachfragemarkt?

20. März 2013

Der Arbeitsmarkt in Deutschland wandelte sich in den letzten Jahren von einem Angebots- zu einem Nachfragemarkt. Nicht mehr die fertig Studierten müssen zusehen, einen Job zu ergattern, sondern die Unternehmen müssen Hebel in Bewegung setzen, tatkräftigen Nachwuchs für die Firma zu bekommen.

Ein Schritt, diese Hebel in Bewegung zu setzen, möchte Jobmaxx mit ihrer neuen Plattform ermöglichen. Die Seite ging vorgestern online und ist gehört zu den Potalen allmax und UNIMALL.

Der Arbeitgeber präsentiert sich bei Jobmaxx mit Innenansichten, stellt Kollegen und Büro vor und betreibt so eine Imagepflege am Ort des Stellenangebots.

Modernes Design, klare Struktur: ein zeitgemäßer Auftritt für die Zielgruppe Student

Mehr Übersicht, mehr Einsicht

Ziel von Jobmaxx ist es, Studenten mehr als nur eine Auflistung freier Stellenangebote zu geben. Die Erfahrungen im Arbeitsmarkt sind für diese Gruppe meist sehr überschaubar, es fehlt das nötige Wissen, um auf Anhieb den richtigen Job zu finden.

Daher sollen auf dem neuen Portal die Unternehmen vorgestellt, die Firmenphilosophie erläutert und Kollegen prominent präsentiert werden. Der Job soll detaillierter beschrieben werden, als das bei den üblichen Stellenanzeigen der Fall ist. Das erfordert einigen Aufwand für die Firmen, gerade kleine Mittelständler dürften hierfür oft wenig bis gar kein Geld für die Realisierung übrig haben oder haben wollen.

Bislang vertreten ist beispielsweise AVM, der Hersteller der bekannten Fritz!Box. Mit großen Bildern werden die Kollegen, die Arbeitsumgebung und die Produkte gezeigt. Das schafft eine positive Grundeinstimmung und bricht für die Bewerber sicherlich leichter das Eis als eine schwarz-weiß-Anzeige in der Tageszeitung.

Geschichten erzählen

Bei jeder HR-Konferenz, bei jedem Marketing-Seminar fällt der Begriff immer wieder: Geschichten erzählen. Ein Gesamtpaket aufspannen, Eindrücke von Mitarbeitern präsentieren,  Bilder und Videos ergänzen, eine Story bauen – dann interessiert sich der Besucher für den Inhalt. Jobmaxx will genau dieses System für das HR-Marketing erleichtern.
Der erste Schritt hierfür ist gemacht, die Seite ist aufgeräumt und übersichtlich, das Design dem Stil und dem Jahr 2013 würdig.

Der Erfolg hängt von den Unternehmen ab

Ob sich die Plattform langfristig gegen die Jobbörsen-Platzhirsche durchsetzen oder daneben etablieren kann, hängt stark von der Anzahl der Unternehmen ab, die sich hier präsentieren wollen. Nur wenn die bereit sind, die Kosten und Mühen auf sich zu nehmen, um sich auf Jobmaxx in dem Stil der bisherigen Firmen zu präsentieren, wird die Seite ein Anlaufpunkt für viele Studenten.

Noch zu wenig Auswahl

Jobmaxx Unternehmensseite

Überschaubares Angebot

Denn noch ist auf dem neuen Portal zu wenig los: gerade Mal vier Unternehmen sind mit Fotos und teilweise Videos präsent, die aus den Möglichkeiten der Plattform schöpfen. Sieben weitere stehen in den Startlöschern, aber auch wenn die dazu kommen, sind es immer noch zu wenig, um viele Absolventen auf die Seite zu locken und eine echte Alternative zu bieten.

Viele Links wie weiterführende Infos zu einem Beruf oder Angebote anderer Unternehmen fehlen noch. An der Seite muss also noch geschraubt werden, bis der gesamte Mehrwert des Portals zum Tragen kommt.

Ein begrüßenswertes Konzept

Das Unternehmen und den neuen Job kennen lernen, bevor die Bewerbung dorthin abgeschickt wird. Das ist das große Ziel der Seite. Die Möglichkeiten, das zu erreichen, wirken vielversprechend. Jobmaxx muss sich ranhalten und die Firmen überzeugen, für die Stellengesuche mehr Zeit zu investieren, als 20 Zeilen zu schreiben. Funktioniert das, wird die künftige Jobsuche ein gutes Stück weit angenehmer.

Fachkräftemangel in Deutschland

18. März 2013

Trotz einiger wirtschaftlicher Unsicherheiten in der Eurozone hat sich der deutsche Arbeitsmarkt in den letzten Jahren als erstaunlich robust und widerstandsfähig erwiesen. Insbesondere gut ausgebildete und hochqualifizierte Arbeitskräfte, die zudem noch ein gewisses Maß an Berufserfahrung nachweisen können, haben auf dem heutigen Arbeitsmarkt gute bis sehr gute Karten. Wie die schon lang anhaltende Diskussion um den Fachkräftemangel in Deutschland erkennen lässt, werden genau diese hochqualifizierten Arbeitnehmer in verschiedenen Branchen gesucht. Aufgrund des demographischen Wandels wird sich dieser Trend wohl nochmals zusätzlich verstärken. Beste Aussichten also für Arbeitnehmer mit einer soliden akademischen oder fachlich-praktischen Ausbildung.

Den nächsten Karriereschritt gehen: Die vielfältigen Möglichkeiten des Internets nutzen

Während Hochschulabsolventen die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt dafür nutzen können, um die Hürde des Berufseinstieges möglichst schnell und unkompliziert zu bewältigen, ist es gerade für Arbeitnehmer mit Berufserfahrung eine Chance, den nächsten Karriereschritt zu wagen. Wo Konjunktur und Arbeitsmarkt solide dastehen, dort tun sich auch für Spitzenkräfte neue Möglichkeiten auf. Es lohnt sich also, kontinuierlich nach neuen Möglichkeiten Ausschau zu halten. Hierfür sollten natürlich auch die vielfältigen Möglichkeiten im Internet genutzt werden. So lassen sich beispielsweise an dieser Stelle hochwertige, gutbezahlte und verantwortungsvolle Stellenangebote speziell für hochqualifizierte Fachkräfte finden. Es wird also eine gute Möglichkeit geboten, um der eigenen Karriere den richtigen Schub zu verleihen.

Gerade wer bereits über eine solide Ausbildung und ein wenig Berufserfahrung verfügt, der muss immer auch ein wenig strategisch denken, wenn man seine eigene Karriere erfolgreich aufbauen will. Eine der vielen Fragen, die sich hierbei stellen können, sind zum Beispiel:

  • Wie netzwerke ich am besten? Welche Leute kenne ich bereits und wie knüpfe ich am besten neue berufliche Kontakte?
  • Welche Fachmessen und Tagungen kann ich besuchen?
  • Wie präsentiere ich mich am besten für potentielle Arbeitgeber?

Wer seine Karriere aktiv in die Hand nimmt, dem fallen sicherlich noch einige weitere solcher Fragen ein, die den individuellen Begebenheiten Rechnung tragen. Es zeigt sich allerdings, dass gerade das Internet als Instrument der Selbstvermarktung und des Netzwerkens immer wichtiger wird. Wer diese Tatsache nicht nur erkennt, sondern auch aktiv nutzt, der hat schon einiges gewonnen.

meinestadt.de und AUBI-plus kooperieren

20. Februar 2013

Gestern erst verlinkten wir bei den Dienst-Tags Ausbildungsmangel und Conversion-Rate bei Karriere-Webseiten von Unternehmen, da trudelte schon eine Pressemitteilung von meinestadt.de mit dem Inhalt herein, sie bekämpfen jetzt genau diese Probleme.

meinestadt.de kooperiert mit dem Ausbildungs-Portal AUBI-plus

Die Kooperation gestaltet sich laut ihrer Auskunft nun so, dass ein Lehrstellen-Gesuch einmalig geschaltet wird und bei beiden Portalen erscheint. Letztlich also Reichweitenerhöhung, um mehr Nutzern freie Ausbildungsstellen präsentieren zu können.

Wir wissen zwar nicht, was sich die Marketing-Abteilungen der beiden Seiten gedacht haben, als sie das neu gestaltete Produkt „Premium Lehrstelle Präsenz Pro“ tauften, aber es klingt irgendwie so, als wäre gerade ein Deutsch-Lehrer intensiv auf Jobsuche. 😉

„All right Gentlemen“ – Meme

Um was es geht

Es ist ziemlich genau ein halbes Jahr her, da vermeldete die Axel Springer AG den Kauf von meinestadt.de und löste den Gründer Manfred Steeger sowie die Verlagstochter Holtzbrink Digital als Eigentümer komplett ab. Axel Springer wollte sich durch den Zukauf von dem Städteportal Anteile des Kleinanzeigen- und Rubrikenmarkts sichern und ausbauen.

Vorteile für beide Seiten?

Da die Stellenangebote von beiden Portalen auch in der mobilen App von meinestadt.de erscheint und die Seite insgesamt wesentlich umfangreicher als AUBI-Plus ist, dürfte sich die Kooperation vor allem für meinestadt.de ordentlich lohnen. Bei den Suchbegriffen „ausbildung“ oder „ausbildungsplatz“ erscheint zwar das Städteportal schon jetzt öfters auf Platz und Seite eins als der neue Kooperationspartner, durch die neue Maßnahme wird sich diese Position aber einfach weiter stärken.

Axel Springer gibt Gas

Axel Springer Digital Classifieds GmbH baut seine Position im deutschen Netz weiter aus. horizont.net schätzte den Kaufpreis vor sechs Monaten auf ca. 50 Millionen Euro. Durch die aktuellen Maßnahmen scheinen die Weichen gestellt, den Wert der Seite weiter zu steigern und wir werden ziemlich sicher in naher Zukunft noch von weiteren Neuerungen hören.

Stellenvermittlung mal anders – Social Headhunting auf Jobcrowd.de

8. Februar 2013

Social Headhunting – was ist das?

Auf der Internetplattform Jobcrowd haben Unternehmen die einzigartige Möglichkeit die Reichweite sozialer Netzwerke für ihre Stellenausschreibungen indirekt zu nutzen. Jeder Nutzer kann die dort ausgeschrieben Stellen seinen Freunden empfehlen.
Hierbei hat der Nutzer drei Möglichkeiten den Empfehlungslink zu teilen. Entweder per E-Mail, auf Facebook oder auf Twitter. Kommt eine Jobvermittlung auf einem dieser drei Wege zu Stande, so erhält der Vermittler eine vorher vom Unternehmen festgesetzte Prämie.

Wie kann ich teilnehmen?

jobcrowd.de Screenshot

Aufgeräumt und seriös: Jobcrowd.de

Die Plattform Jobcrowd ist benutzerfreundlich gestaltet. Auf der Landingpage wird schnell klar, um was es hier geht: „Jobs empfehlen und Geld verdienen“. Um an der Jobvermittlung teilzunehmen, wird eine kostenlose Registrierung vorausgesetzt. Hierbei unterscheidet die Plattform sogleich hinsichtlich Unternehmer bzw. Nutzer. Auch werden für diese beiden Parteien eigene Einführungen und FAQs geliefert, die den Einstieg ins Social Headhunting erleichtern.
Die vorhandenen Stellenangebote können jedoch zunächst auch ohne Registrierung eingesehen werden, sodass sich jeder zunächst ganz unverbindlich ein eigenes Bild dieser Seite machen kann.

Vorteile für beide Parteien

Aber wo liegen die Anreize bei einer solchen Jobvermittlung mitzumachen? Die Prämie für den Vermittler ist sicher eine willkommene Aufstockung für jeden Geldbeutel. Dies liegt auf der Hand. Schließlich kostet es einem nichts, einen Vermittlungslink zu teilen oder gar per E-Mail zu verschicken. Also warum nicht? Aktuell werden Prämien von 250 bis 3250 Euro für die erfolgreiche Vermittlung ausgelobt.
Auf der Seite der Unternehmen liegt der offensichtliche Vorteil in der Reichweite, welche ohne weiteres Zutun erzielt werden kann. Man darf also gespannt sein, wie sich dieses Modell in Zukunft entwickelt.

Das gibt’s zu kritisieren

jobcrowd.de Screenshot vom Nexus 4

Aktuelle Ansicht auf dem Nexus 4

Jobcrowd.de spezialisiert sich auf Empfehlungen, Links und Nutzer über Soziale Netzwerke. Wer jedoch mit seinem Smartphone die Seite aufruft, bekommt zwar eine breiten-angepasste Seite ausgeliefert, jedoch sind viele Links und Icons so klein gestaltet, dass wieder unnötig gezoomt werden muss.
Durch immer bessere Social-Apps, die Facebook, Twitter, Xing und Co. bereitstellen, erhöht sich auch die mobile Nutzung dieser Plattformen. Da erscheint es nur logisch, dass eine Empfehlung, die per Nachricht von einem Bekannten eintrifft, gleich auf dem Smartphone geöffnet wird. Wenn der Nutzer dann eine schöne responsive Webseite vorfinden würde, bleibt er lieber auf der Seite und liest sich den Inhalt durch.

Offen bleibt auch die Frage, inwiefern „Hobby-Headhunter“ als gewerblich einzustufen sind und Steuern für ihre Prämien zahlen müssen, sobald sie mehr als ein – zwei Jobs erfolgreich vermitteln.

*Update 08.02. 18:20 Uhr*
Wie wir von Jobcrowd erfuhren, wird zum Thema Steuern ein Gastbeitrag auf ihrer Seite erscheinen und die Problematik behandeln. Eine mobile Version ist ebenfalls in Entwicklung.

Den Job will ich selbst haben!

Natürlich ist es auf Jobcrowd auch möglich, selbst auf die Suche nach einem geeignetem Job zu gehen. Unter jeder Stellenbeschreibung hat der Nutzer die Möglichkeit sich selbst auf das Inserat zu bewerben. Dazu gibt es zwei Varianten zur Auswahl. Per Mausklick kann er den Weg per E-Mail oder per Online-Formular einschlagen. Jedoch ist auch hier die kostenlose Registrierung notwendig.

Fazit

Ein durchaus gelungener Ansatz, der sich jetzt bewähren muss. Das Modell explizit auf der Empfehlungs-Strategie aufzubauen, kann aber im Jahr 2013 durchaus funktionieren. Die Seite ist übersichtlich und gut gemacht, durch die Erfolgsgeschichten kommt die persönliche Note: die Weichen für einen erfolgreichen Start sind gestellt.

Ersetzen Nischen-Jobbörsen die Filterfunktion?

18. Januar 2013

Zum Start von karriereblog.net war einer unserer ersten Posts die Vorstellung von Jobbörsen, immerhin beginnt in der heutigen Zeit in aller Regel dort die Suche nach dem neuen Arbeitsplatz, um die Karriereleiter zu erklimmen.
Was für Absolventen von klassischen Studienfächern wie BWL, Jura und Kommunikationswissenschaften ein sehr guter Ansatz ist, vermag bei spezielleren Anforderungen in ewiges Gesuche ausarten – nicht zuletzt wegen fehlender Filtermöglichkeiten bei den meisten Seiten.
Die Lösung lautet hier – wie „damals“ zu Print-Zeiten ebenfalls – das Ausweichen auf Nischen-Jobbörsen. Was früher die Fachmagazine mit angehängtem Arbeitsmarkt Teil waren, sind heute auf spezielle Branchen ausgelegte Berufsportale. Zu eng darf es nicht gefasst sein, denn wie es so schön aus dem Personalerbereich heißt: „Der größte Vorteil vom Print war der Streuverlust.“ Was zunächst widersinnig klingt, wird bei genauerem Betrachten des Problems durchaus nachvollziehbar. Menschen, die nicht nur die Arbeitsstelle sondern gleich den Beruf wechseln wollen, bekommen dank Streuverlust leichter neue Informationen und Inputs. Doch des einen Freud, des anderen Leid: mangelnde Filter erschweren die Suche nach dem neuen Jobangebot, ein exakter Begriff dagegen lässt vieles unberücksichtigt.

Einen goldenen Mittelweg versuchen die Nischenjobbörsen: grob bis fein unterteilt, Neues ermöglichen und trotzdem den Traumjob finden. Klingt gut, aber läuft es auch so? Wir schauen nach.

Los geht’s mit http://www.pharmajobs.com/ einer relativ neuen Seite auf dem Markt. Wie der Name vermuten lässt, geht es um Medizin, Biotechnologie, Chemie und Co. – klassischer Pharmabereich also. Die Fachbereiche sind sauber untergliedert, die Anzahl der Jobs überschaubar. Eine Filterung nach Anstellungsort fehlt leider, dafür sind alle angebotenen Jobs sehr aktuell. Bei einer Skala von 0 (Streuverlust) bis 5 (exakte Treffer) geht der Trend in Richtung 2.

Vom gleichen Betreiber, jedoch gänzlich andere Sparte, ist die Seite http://www.bankjob.de/ Da der Aufbau identisch ist, gilt das Gleiche wie bei der Seite zuvor: ok, aber verbesserungswürdig.

Weiter geht es zu boersenblatt.net der laut eigenen Angaben größten Stellenbörse für das Verlagswesen und die Buchbranche. Am Tag der Artikel-Veröffentlichung sind 47 Anzeigen gelistet, 15 werden auf jeder Seite dargestellt. Auch hier wieder: vordefinierte Filter nach Ort: Fehlanzeige. Hier fehlt sogar eine Untergliederung in einzelne Bereiche. Einzig per Suchbegriff lässt sich in den Kategorien Alle, Buchhandel, Verlag und Sonstige stöbern. Aber bei der Anzahl klickt sich der Besucher wohl lieber selber durch, um keine relevante Anzeige zu übersehen.

Weit mehr Jobs gibt es bei beck-stellenmarkt.de einer branchenspezifischen Jobbörse für Recht und Steuern. Dort gibt es zumindest eine Eingrenzung nach Bundesland, darüber hinaus aber sehr gut gestaltet weitere Filter wie Art des Arbeitgebers, Fachgebiet und Tätigkeit. Fazit: übersichtlich und effizient, einzig der angegebene Einsatzort stimmt meist nicht mit den Angaben in der Anzeige überein.

Dass aber auch Seiten mit Datumsstempel 2011 schon zu Dinosauriern unter den Jobbörsen gehören können, zeigt http://listserv.uni-heidelberg.de/science-jobs-de/sjd.html Wer sich hier ins WWW-Archiv klickt kommt zu erstaunlich aktuellen Angeboten, die Seite selbst scheint aber so, als wurde sie in den 90er aufgesetzt und dann vergessen. Wer viel Zeit für die Jobsuche aufbringt, wird hier aber vielleicht ja dann doch fündig.

Der kleine Ausflug in die Welt der Nischen-Jobbörsen über Google offenbart eine kleine Binsenweisheit: wer sucht, muss letztlich wie zu Printzeiten viel selber filtern. 2013 kann es also nur besser werden: hoffentlich mehr Filterfunktionen, die Unnötiges aussortieren, besser konfigurierte Crawler und semantische Suchen, die den ersten Punkt eigentlich unnötig werden lassen.

Gute Zeiten für Spezial-Jobbörsen

8. März 2012

Die Zeit, in der Unternehmen in der Zeitung nach Mitarbeitern suchten, ist zwar noch nicht vorbei. Dennoch hat das Internet allen anderen Medien mittlerweile den Rang abgelaufen. Die Zahl der Online-Jobbörsen steigt und steigt. Und mit der Anzahl der Jobportale steigt für den Suchenden auch der Aufwand. Durch viele hundert Stellenangebote muss er sich im schlimmsten Falle klicken, bis er etwas Passendes gefunden hat.
Ähnlich ist die Situation für die Arbeitgeber. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen können sich online nur schwer gegen Großkonzerne behaupten und sind auf den Seiten für Stellenanzeigen meist ganz am Ende zu finden.

Jobbörsen für einzelne Berufsgruppen
Als Folge dieser Entwicklung entstehen immer mehr Spezial-Jobbörsen im Internet. Diese richten sich nur an eine bestimmte Branche oder eine Berufsgruppe und bieten ansonsten alle Vorzüge herkömmlicher Jobportale. Der Vorteil für Bewerber ist, dass die Auswahl auf einige spezielle Berufe begrenzt ist und er sich schnell und einfach auf einen Job bewerben kann.
Auch für die Unternehmen lohnen sich solche Branchenportale. Mit wenig Aufwand und gegen geringe Kosten können sie dort ihre Inserate eintragen und müssen nicht befürchten, dass sie von großen Unternehmen auf die hinteren Plätze verwiesen werden.

Gezielt nach geeigneten Bewerbern suchen
Gerade für kleine Unternehmen und Branchen sind solche Jobportale besonders gut geeignet. Im Küchenbereich zum Beispiel werden von einem Verkäufer ganz andere Fähigkeiten erwartet, als von einem Vertriebsmitarbeiter in der Automobilbranche. Aus diesem Grund macht es für die Unternehmen durchaus Sinn in kleinen Online-Jobbörsen nach geeigneten Bewerbern zu suchen und dort zu inserieren.

KüchenAtlas ist ein gelungenes Beispiel für solch eine Branchenbörse. Das Themenportal bietet Kunden eigentlich Informationen zu Küchenherstellern, Küchenstudios, Musterküchen und einen eigenen 3D-Online-Küchenplaner. Seit kurzem nun aber auch eine Jobbörse. Hier können Küchenstudios gezielt nach Mitarbeitern suchen und Stellenanzeigen aufgeben. Dabei zeigt KüchenAtlas eindrucksvoll, dass Jobbörsen auch aus Themenportalen heraus entstehen können.

Bei solchen speziellen Jobbörsen müssen Bewerber nicht lange suchen, bis sie das Passende gefunden haben. Vorteile haben aber auch die Arbeitsgeber. Bei Spezial-Jobbörsen wissen sie, dass sie mit ihren Inseraten nur den gesuchten Bewerberkreis erreichen. Sie sparen sich also große und teure Anzeigen in Zeitungen, die zwar viele Menschen erreichen, aber nur wenige potentielle Bewerber. Zudem besteht hier die Möglichkeit, dass Küchenstudios Stellen ausschreiben, die es so nur im Küchenbereich gibt.

Branchenbörsen als übersichtliche Lösung für Bewerber und Unternehmen
Jobportale für spezielle Berufe und Berufsgruppen sind ein Gewinn für beide Parteien. Der Bewerber kann nach Stellen suchen, die seinen Fähigkeiten entsprechen und die Unternehmen können gezielter nach neuen Mitarbeitern suchen. Den größten Nutzen bieten solche Jobbörsen natürlich für kleinere Branchen, die nach neuen Mitarbeitern mit speziellen Kenntnissen suchen.

Vorstellung: jobsucht.de

30. November 2011

Die Arbeitslosenzahlen werden immer mehr und so sind die Menschen, die eine neue Stelle suchen darauf angewiesen, ein vielfältiges Angebot an Arbeitsplätzen zu erhalten. Die Arbeitsämter sind meist damit überfordert und so müssen sich Bewerber, die wirklich motiviert sind, eine Arbeit zu finden, selbst darum kümmern.

Sehr beliebt sind die Jobbörsen im Internet geworden. Hier gibt es mittlerweile eine große Anzahl von guten Portalen. Während die einen Anbieter eine große Anzahl an freien Stellen in ihrem Angebot haben, die sich der Interessent ansehen kann, gibt es auch solche, die auch Stellengesuche zu lassen.

Das wichtigste ist, dass sich der Arbeitssuchende auf den Seiten registriert und somit seine Daten, Arbeitswunsch, Qualifikation usw. angibt.

Hat er dann eine Stelle gefunden, kann er sich in der Regel direkt über den Anbieter online beim Arbeitgeber bewerben. Sehr gefragt sind die Bewerbungen per Email. Dies sollte jeder Suchende gut beherrschen.

Eine andere Möglichkeit, heute eine Stelle zu finden, sind Jobbörsen, welche auch von Arbeitgebern genutzt werden, um neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Hier legen die Arbeitssuchenden ihre Bewerbung ab und die Firmen, die neue Mitarbeiter einstellen wollen, können aus dem Pool entsprechende Personen auswählen und sie kontaktieren.

Wer sich auf keine der angebotenen Stellen bewerben will, der kann auch über eine sogenannte Initiativbewerbung, die er an eine Jobbörse schickt, oftmals Glück haben und so eine neue Stelle finden.

Viele Jobbörsen sind kostenlos für die Arbeitssuchenden und verlangen nur von den Arbeitgebern Geld für die Inserate. Diese ist aber nicht immer der Fall, denn auch von den Arbeitssuchenden wird in manchen Fällen ein Betrag verlangt.

Jobbörsen gibt es auch in den Tageszeitungen, die dann meist am Wochenende online zu finden sind. Diese sind häufig regional und somit nur für einen entsprechenden Kreis der Arbeitssuchenden relevant. Dies hat nicht nur Nachteile, sondern auch den Vorteil, dass der Arbeitslose keine größeren Fahrereien auf sich nehmen muss, um die Stelle antreten zu können.

stellenangebote-online.at geht online

5. November 2011

Mittlerweile ist auch die österreichische Suchmaschine für Stellenangebote stellenangebote-online.at online gegangen. (Hinweis: stellenangebote-online hat den gleichen Betreiber wie karriereblog.net).

Die Seite ist aus einer Idee entstanden, die Konzepte erfolgreicher Meta-Jobsuchmaschinen speziell für den österreichischen Raum anzupassen und sich somit von der Konkurrenz abzuheben.