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Auslandsjahr – Sprachkenntnisse perfektionieren und reisen

21. Juni 2012

Nach der Matura beginnt für viele ein neuer Lebensabschnitt und für die Weiterbildung stehen mehr Möglichkeiten als je zuvor zu Verfügung. Ein Auslandsjahr kann der Orientierung dienen und ist gleichzeitig ideal, um eine Sprache perfekt zu lernen.

Bildung war schon immer der Schlüssel zum Erfolg, aber im 21. Jahrhundert ist er wichtiger denn je zuvor. Die Arbeitsmarktzahlen in den meisten Ländern der EU zeichnen folgendes Bild: Gut gebildete Menschen sind von Arbeitslosigkeit am seltensten betroffen. Gleichzeitig haben noch nie so viele Menschen studiert, wie heute. Als Folge sind öffentliche Universitäten und Fachhochschulen auf den Ansturm oftmals nicht oder nur unzureichend vorbereitet. Zusätzlich zu ihrem Studium erkennen viele auch, dass es wichtig ist, sich auch außerhalb der Uni von anderen abzuheben, quasi einzigartig zu werden und in die eigene Marke zu investieren und wettbewerbsfähiger zu sein. Eine steigende Zahl von Studenten greift daher auf nicht öffentliche Bildungsmöglichkeiten zurück, um ihre Ziele zu verwirklichen.

Mit perfekten Sprachkenntnissen zu den Besten gehören

Zeit im Ausland zu verbringen und ein Gap Year zu machen, ist eine Möglichkeit, die Karriere voranzutreiben. Ein Auslandsjahr ist vor allem dafür geeignet, die Fremdsprachenkenntnisse perfekt beherrschen und anwenden zu lernen. Dies wird einerseits mit Frontalunterricht, Lektionen mit technischen Hilfsmitteln und Konversationen erreicht. Um den eigenen Erfolg zu dokumentieren, bereiten sich viele Studenten auch auf das Ablegen eines Sprachzertifikats vor.

Zu den bekanntesten gehören ohne Zweifel Cambridge ESOL sowie Toefl, die Sprachkenntnisse verlässlich nachweis- und vergleichbar machen. Arbeitserfahrung zu sammeln ist eine weitere Möglichkeit, das Auslandsjahr voll auszunutzen und erste Einblicke in spannende Branchen wie Media & Art oder Tourismus zu erhalten. Optionale Wahlfächer können darüber hinaus dazu beitragen, sein Wissen zu erweitern.

Für wen ein Auslandsjahr sinnvoll ist

Ein Auslandsjahr ist einerseits für Abiturienten geeignet, die vor dem Einstieg ins Berufsleben ihre Sprachkenntnisse perfektionieren und sich gleichzeitig orientieren möchten um etwa darüber nachzudenken, welche Studienwahl die richtige ist. Außerdem kann ist es eine gute Möglichkeit sein, um sich auf ein Studium im Heimatland oder Ausland vorzubereiten. Hochschüler, die sich bereits mitten in ihren Studien befinden, können mit Hilfe eines Gap Years bestehende Fremdsprachenkenntnisse, die an der Universität oftmals zu kurz kommen, perfektionieren und neues Wissen ergänzen. Ein Auslandsjahr ist auch für Menschen interessant, die sich komplett neu orientieren möchten, nachdem ihre erste Studienwahl nicht die richtige war. Schließlich ist ein Gap Year auch für Berufstätige interessant, die ein Sabbatical machen möchten, um ihrer Karriere auf die Sprünge  zu helfen.

Die Welt bereisen und Globetrotter werde

Egal ob Maturanten, Studenten oder Professionals – viele wünschen sich mehr Zeit, um zu reisen und die Welt zu entdecken. Menschen aus anderen Kulturkreisen kennenzulernen, ist wichtig, denn es eröffnet neue Perspektiven, schafft Respekt und Wissen. Außerdem vermitteln Reisen ein Gefühl dafür, wie die Welt funktioniert und was sie im 21. Jahrhundert bewegt. Ein Auslandsjahr gibt Studenten die Möglichkeit, diese Erfahrungen in verschiedenen Ländern zu machen und in neue Kulturen einzutauchen und sie zu verstehen.

Mobbing – die Karriere-Bremse

12. April 2012

Das Mobbing hat sich in der deutschen Umgangssprache in den letzten ein, zwei Jahrzehnten zu einem feststehenden Begriff entwickelt. Mobbing steht ebenso für schikanieren, anpöbeln oder bedrängen wie für seelisch verletzen. 

Begriffsklärung Mobbing

Mobbing kann als ein typisch ‚denglisches‘ Wort bezeichnet werden und unterscheidet sich in beiden Sprachen doch gravierend. Das deutsche Mobbing gilt meistens von Person zu Person, spielt sich also zwischen einigen wenigen Menschen ab. Das englische Mobbing kommt von Mob, zu Deutsch Menge, und bezieht sich immer auf mehrere Personen. Im englischsprachigen Raum wird anstelle des Mobbing der Ausdruck Bullying verwendet.

Anfang der 1960er Jahre hat der deutsche Verhaltensforscher Konrad Lorenz den Begriff des Mobbing geprägt. Das heutige Mobbing wurde durch den im Jahre 1955 nach Schweden ausgewanderten Arzt und Psychologen Heinz Leymann bekannt. Er bezog in seinen wissenschaftlichen Arbeiten das Mobbing ab Ende der 1970er Jahre vorwiegend auf das Arbeitsleben.

Mobbing ist vielseitig

Heutzutage wird in allen Lebensbereichen dann von Mobbing gesprochen, wenn im Umgang untereinander und miteinander im weitesten Sinne die Würde des Menschen verletzt wird. Insofern kann das Mobbing durchaus auch als ein Verstoß gegen den Artikel 1 des Grundgesetzes verstanden werden. Die Facetten des Mobbings sind so vielseitig und vielfältig wie der Ideenreichtum derer, die ihre Kollegen, ihre Mitschüler oder angeblichen Freunde online mobben. In diesem Falle wird von Cyber-Mobbing gesprochen. Es ist eine Diffamierung, Belästigung bis hin zu einer Bedrohung mithilfe der elektronischen Kommunikation wie Internet, Mobiltelefon oder Chatten.

Immer und überall, wo Menschen aufeinandertreffen, besteht die Gefahr, dass einer von ihnen von mehreren anderen gemobbt wird. Der Mob, also die Menge macht die Mobbenden stark, obwohl sie als Einzelperson vielfach egoschwach sind. Gemobbt zu werden hat in vielen Fällen seelische Folgen, die medizinisch behandelbar sind. Mobben bedeutet fast immer mehrere gegen einen, und zwar unabhängig vom Geschlecht. Diejenigen, die mobben, verfolgen in den meisten Fällen das Ziel, die zu mobbende Person zu verdrängen. Sei es vom Arbeitsplatz, aus der Schulklasse oder aus dem Freundeskreis. Die Motive dafür sind sehr unterschiedlich, und in vielen Fällen juristisch nicht zu definieren. Einen Artikel über die Ungerechtigkeit im Berufsleben finden Sie auf www.echtgerecht.de.

Zum Mobbing gehört immer auch eine dazu passende Atmosphäre und Gruppendynamik.
Es ist äußerst selten, dass nur eine einzige Person erfolgreich eine einzige andere Person mobbt!

Vorstellung: Unternehmen MAN

23. Dezember 2011

MAN – Deutsches Traditionsunternehmen für Maschinenbau und Fahrzeugtechnik
Das Unternehmen MAN mit Hauptsitz in München gehört zu den wichtigsten und größten Unternehmen der Bundesrepublik im Bereich Maschinenbau. Vor allem durch die Produktion von Lastkraftwagen, Zugmaschinen und anderen Automobilen ist MAN international ein Begriff, das Großunternehmen bietet jedoch auch in anderen Bereichen des modernen Maschinenbaus Arbeitsplätze und sorgt stetig für technische Weiterentwicklungen.

Die große Tradition von MAN in Kurzform
Gegründet wurde MAN bereits im Jahr 1758, allerdings stand zu Anfangszeiten die Montanindustrie im Fokus der geschäftlichen Tätigkeiten. In den ersten Jahrzehnten wurde in Oberhausen und Essen der Abbau von Erz und anderen Rohstoffen sowie ihre Verarbeitung mit Maschinen ermöglicht, die dem heutigen Unternehmen MAN zuzurechnen sind. Eine weitere, wichtige Wurzel des heutigen Großunternehmens wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Augsburg gegründet, wobei der Maschinenbau hier vor allem für die aufkeimende Druckindustrie der Region zum Einsatz kam. Mit einer weiteren Niederlassung in Nürnberg und dem Schwerpunkt der Eisenverarbeitung wurde dieser Sektor zum auslaufenden 19. Jahrhundert das wichtigere Firmensegment, gegen Ende des Jahrhunderts wurden renommierte Konstruktionen wie die Wuppertaler Schwebebahn oder die Müngstener Brücke zwischen Solingen und Remscheid durch den Vorgänger von MAN errichtet.

Ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte von MAN stellte die Jahrhundertwende dar, in der das Unternehmen gemeinsam mit Rudolf Diesel den ersten nach ihm benannten Motor realisieren konnte. Das 20. Jahrhundert wurde so immer stärker vom Motor- und Fahrzeugbau geprägt, vor allem der Schiffsbau war dabei in der ersten Hälfte des Jahrhunderts prägend. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich MAN auch für klassischen Automobile im öffentlichen Straßenverkehr einen Namen machen können und gehört zu den wichtigsten Produzenten von LKW in der Bundesrepublik. Vom einzelnen Getriebe für diverse Fahrzeugtypen bis zu Bussen für öffentliche und private Abnehmer rund um den Globus hat sich MAN in den letzten Jahrzehnten einen Namen machen können. Seit dem Jahr 2011 gehört MAN zur Volkswagen Group und stellt hier den wichtigsten Partner der Unternehmensgruppe im Bereich Nutzfahrzeuge dar.

Lukrative MAN Stellenangebote ein Deutschland und der Welt entdecken
Die Bereiche Fahrzeug- und Maschinenbau stellen noch heute die wichtigsten Elemente des Großunternehmens dar, so dass sich zahlreiche MAN Stellenangebote an Fachkräfte dieser beiden Bereiche richten. Wer als Hochschulabgänger einen Abschluss im klassischen Maschinenbau, im Fahrzeugbau oder einer anderen Natur- oder Ingenieurswissenschaft vorzuweisen hat, besitzt gute Voraussetzungen, um sich auf MAN Stellenangebote zu bewerben. Neben dem im Studium erworbenen, theoretischen Wissen sollte eine Begeisterung für die praktische Umsetzung dieses Wissens mitgebracht werden, um sämtliche Prozesse von Konzeption und Produktion auf eine praxisorientierte Weise verfolgen zu können.
Auch wenn MAN ein internationales Unternehmen ist und an verschiedenen Standorten rund um den Globus produziert, hat sich das Unternehmen einige Werksstandorte in Deutschland erhalten, die ebenfalls MAN Stellenangebote hervorbringen. Die hier zu besetzenden Vakanzen richten sich an klassische Arbeiter mit einer technischen Ausbildung und Begabung, um so hochwertige Fahrzeuge, Motoren und Getriebe der neusten Generationen zu produzieren. Als deutsches Großunternehmen bietet schließlich der kaufmännische Sektor viele MAN Stellenangebote, die sowohl die Verwaltung des Unternehmens selbst betreffen, jedoch auch zukunftsgerichtet auf neue Kooperationen und die wirtschaftliche Eröffnung neuer Standorte ausgerichtet sind.

Unternehmen suchen Fachkräfte

18. Dezember 2011

Unternehmen in Deutschland stehen für die Marke „Made in Germany“, die weltweit ein Begriff für Qualität und Anspruch ist. Das ist kein Selbstlauf sondern das Ergebnis von exportierten Waren, die von hochqualifizierten Fachkräften und Ingenieuren produziert und ständig weiter entwickelt werden. Damit der starke deutsche Mittelstand und die großen Unternehmen wie z.B. AZO „Hersteller für Lackieranlagen“ dieses Niveau halten können, brauchen sie dieses Fachpersonal.
Aber schon vor zehn Jahren gab es Untersuchungen, dass Deutschland auf einen Fachkräftemangel zusteuert. Im Schwerpunkt wurde die demographische Entwicklung als Ursache herangezogen.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit.
Tatsächlich liegen viele Ursachen bei sich ständig verschlechternden Rahmenbedingungen durch die Politik.
Das beginnt bei der Einwanderungspolitik, die den Bedürfnissen des Wirtschaftsstandortes Deutschland nicht im mindesten gerecht wird und endet bei einer Bildungspolitik, die sich dem notwendigen Bedarf der Unternehmen nach gut ausgebildeten Schuld- und Studienabgängen nicht stellt. Von der Qualität der Studienabschlüsse einmal abgesehen, ist schon die Frage der Anzahl der Studienabschlüsse ein offenkundiges Problem. Im Schnitt verlässt ein viertel aller Studenten die Hochschule ohne Abschluss. Besonders kritisch, dass Studenten der Mathematik und Naturwissenschaften mit einem Drittel absolutes Schlusslicht sind und auch die Ingenieurwissenschaften sich nur im Mittelfeld bewegen.
Also ringen die Unternehmen bereits im ersten Semester um jeden Studenten, laden diese in die Firma ein bzw. organisieren Schnupperkurse und Präsentationen.
Die Unternehmen müssen bei ihrem ungedeckten Fachkräftebedarf deutlich stärker strategisch von den politisch Verantwortlichen unterstützt werden.

Es gibt fünf Säulen

  • gezielte Einwanderung von Fachkräften
  • Verbesserung der Bedingungen für erziehende Beruf und Kind als Einheit zu gestalten
  • Beschäftigungsperspektiven älterer Fachkräfte mit Fördermaßnahmen stützen
  • Nachtqualifizierung von potentiellen Arbeitskräften ohne Berufsausbildung
  • Bildungsreform von Schule bis Studium

Die Wertschöpfung ist der Motor unserer Gesellschaft, die Qualität dieser Wertschöpfung der Garant, das er rund läuft.