Ausbildung

Karriere Blog Dienst-Tags KW10

5. März 2013

Jeden Dienstag „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen in einer wöchentlichen Link-Schau.

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#Fachkräftemangel, #Ausbildung
bildungsdoc über Azubis: Prämien für Azubis sind zu kurz gedacht – der Arbeitgeber muss ein realistisches Bild von sich präsentieren.

#Meinung
Spiegel Online: Jakob Augstein über Demokratieverständnis, Clowndebakel und Banker-Boni

#Spaß, #Unterhaltung
Der Postillon: Um auf der Karriereleiter endlich weiter nach oben zu steigen, greift Prinz Charles laut der seriösen Nachrichtenseite „Der Postillon“ zu subtilen Mitteln.

Jetzt immer Karriereblog Dienst-Tags

19. Februar 2013

Wir bauen Karriereblog.net weiter aus und bringen ab sofort jeden Dienstag die „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen zusammengefasst in einer wöchentlichen Link-Schau.

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#Ausbildung, #Fachkräftemangel
Süddeutsche.de 500 Euro Prämie bei bestandener Zwischenprüfung, nochmal 500 Euro extra bei Abschluss der Lehre, andere werben gar mit Kleinwagen für die Azubis – wie mittelständische Unternehmen gegen den Nachwuchsmangel vorgehen.

#HR, #Bewerbung
Jannis Tsalikis macht sich interessante Gedanken über die Erfolgsquoten á la Conversion Rate bei Karriere-Seiten von Unternehmen.

#Social Media, #Recht
Internet-Law: So mancher Facebook-Nutzer verwendet ein Pseudonym für seinen Account, um beispielsweise den Chef auf Abstand zu halten. Ein Recht darauf hat er beim größten Social Network aber nicht.

#Unterhaltung
Phillip Steuer: „Ich sollte schlafen gehen, aber…“

Berufsbild Online-Redakteur – Ein Job mit Zukunft?

9. März 2012

Eine beachtliche Anzahl von Studenten geisteswissenschaftlicher Fächer lässt sich zwei Berufszweigen zuordnen. Da sind zum einen diejenigen, die das ‚anstudierte’ Wissen als Lehrer an mehr oder weniger wissbegierige Schüler weitergeben wollen. Die anderen studieren, um ihr Schreibtalent sowie erworbene Recherche- und Analysefähigkeiten später einmal als Redakteur oder Journalist im Berufsalltag einzusetzen.

Gute Berufsperspektiven?

Im Falle der künftigen Lehrerzunft-Mitglieder ist es nicht unwahrscheinlich, nach Abschluss des Studiums in absehbarer Zeit einen Job zu finden. An irgendeiner Schule dürfte (zumindest aktuell noch) immer Platz für einen jungen und motivierten Deutsch-, Biologie-, Physik- oder Sportlehrer sein.

Für die schreibende Zunft sieht es hingegen nicht ganz so rosig aus. War es in den 1970er und 1980er Jahren noch vergleichsweise einfach, zumindest bei einer lokalen Tageszeitung  unterzukommen, sind vakante Stellen bei Printmedien heutzutage dünn gesät. Denn in Zeiten, in denen das Internet Hochkonjunktur hat und die Zahl der User weiterhin explosionsartig ansteigt, haben es die Verleger immer schwerer, Zeitungen und Zeitschriften an den Mann zu bringen. Nachrichten sind im World Wide Web eben nicht nur viel schneller, sondern auch deutlich aktueller zugänglich. Die Folge: Auflagen sinken, Stellen werden abgebaut und Absolventen ohne Berufserfahrung haben nur geringe Chancen, nach dem Studium bei einem Printmedium eingestellt zu werden. Selbst ein anschließend absolviertes Volontariat bietet keine Jobgarantie mehr.

Abschlusszeugnis in der Tasche und keine Perspektive? Nicht ganz! Nahezu alle Printmedien verfügen mittlerweile auch über einen Online-Auftritt, reine Internet-Magazine schießen wie Pilze aus dem Boden und jedes große (und mittlerweile auch viele kleine und mittelständische) Unternehmen repräsentiert sich über eine eigene Firmen-Homepage, die gepflegt werden will. Arbeit gibt es also genug. Nicht umsonst ist die Zahl der Stellenausschreibungen, in denen nach einem Online-Redakteur gesucht wird, im vergangenen Jahrzehnt stark angestiegen. Nach einem Studium ermöglichen Weiterbildungen, Praktika, Trainee-Programme oder Volontariate einen Einstieg in diesen Berufsbereich.

Vielseitige Aufgaben

Grund genug also, die Tätigkeitsbereiche etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Das ist allerdings gar nicht so einfach, denn eine allgemeingültige Definition „Online-Redakteur“ gibt es nicht. Das Aufgabengebiet ist vielseitig und kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber deutlich variieren. Im Internet besteht die Möglichkeit, Artikel minütlich zu aktualisieren. Zudem ist das Leseverhalten am Bildschirm ein ganz anderes, als beim Lesen eines gedruckten Textes. Die Fähigkeit, Inhalte zügig zu recherchieren und anschließend kurz und präzise zu formulieren, sollte also jeden Online-Redakteur auszeichnen. Schließlich ist sein oberstes Ziel, Leser sowie potenzielle Kunden durch einen spannenden Schreibstil auf einer Webseite zu halten.

Je nach Einsatzbereich ist ein Online-Redakteur aber nicht nur für das Verfassen der Texte zuständig, sondern pflegt sie auch auf der Webseite ein. Eine gewisse Technik-Affinität sowie die Kenntnis verschiedener Content-Managment-Systeme sind also Grundvoraussetzung. Zu den Paradedisziplinen eines Online-Redakteurs zählt darüber hinaus die geschickte Kombination von Text-, Bild- und Videoinformationen. Es gilt, ein für den User informatives und spannendes Gesamtpaket zu schnüren, das möglichst umfangreich informiert und mehr bietet, als das Angebot von Konkurrenzseiten. Ein geübter Umgang mit Bild- und Videobearbeitungsprogrammen zählt folglich ebenfalls zum Repertoire eines Online-Redakteurs.

Ist einem Online-Redakteur auch das weite Feld der Suchmaschinenoptimierung nicht fremd, kann er bei vielen Arbeitgebern zusätzlich punkten. Die Zahl konkurrierender Webseiten ist riesengroß und jeder Betreiber kämpft um eine gute Auffindbarkeit, vor allem bei Google. Für den Online-Redakteur bedeutet das, die goldene Mitte zu finden: Die Texte sollten unterhaltsam, informativ und nicht zu lang sein, gleichzeitig aber durch die Verwendung relevanter Keywords ein gutes Ranking bei den Suchmaschinen gewährleisten.
Die möglichen Einsatzbereiche eines Online-Redakteurs: Zeitungen, Magazine, Verlage, PR- und Werbeagenturen, Full-Service-Internetagenturen, Bildungseinrichtungen, politische Institutionen, Wirtschaftsunternehmen – spannende Texte mit hohem Informationsgehalt sowie einen professionell gepflegten Online-Auftritt wünscht sich jeder. So sollten Absolventen auch zukünftig eine Vielzahl von Stellenausschreibungen finden, in denen ein Online-Redakteur gesucht wird. Sollte für Sie ein Job im Umfeld der Suchmaschinenoptimierung in Frage kommen, finden Sie eine gute Übersicht mit Agenturen auf seo-united.de.

Autor: Marcel Kaiser arbeitet als Online-Redakteur im Online-Marketing der Euroweb Internet GmbH. Mit einem eigenen Karriere-Portal bietet Euroweb Nachwuchskräften zahlreiche Ausbildungs- und  Jobmöglichkeiten.

Online bewerben – das gilt es zu beachten

19. Mai 2011

Vor 15 Jahren noch undenkbar, heute vor allem bei großen Unternehmen absoluter Standard: Online-Bewerbungen statt dicke Mappen und Papierkrieg. Jedes Jahr gewinnt diese Art mehr an Bedeutung, wie erst kürzlich in der Welt berichtet. Doch was gibt es zu beachten, bevor der Senden-Knopf angeklickt wird? Ein kleiner Überblick – Teil 1:

Vollständigkeit.
Es wird immer wieder gepredigt, doch nur die wenigsten gehen vor dem Absenden wirklich nochmal alles durch: sind alle erforderlichen Anhänge dabei? Weniges ist schlimmer als eine Bewerbungs-E-Mail ohne Lebenslauf und Co. zu versenden.

Rechtschreibung und Grammatik.
Richtig geschriebene Wörter und Sätze sind kein netter Bonus, sondern ein absolutes Muss. Textprogramme wie Word oder OpenOffice können nicht alles erkennen, unbedingt von einer anderen Person seines Vertrauens gegenlesen lassen. Denn selbst verfasste Texte kann man nur schwer in Eigenregie korrigieren und auf Fehler untersuchen. Auch die Groß- und Kleinschreibung ist keine Deko, sondern gehört auch bei einer E-Mail zum guten Ton – außerdem erleichtert es das Lesen und fördert die Verständlichkeit.

Richtiger Inhalt.
Standardisierte Bewerbungen, bei denen nur der Empfänger ausgetauscht wurde, gibt es so häufig wie Sand am Meer im Postfach des Personalers. Wenn ein Unternehmen eine Online-Bewerbung unterstützt hat es meist auch einen entsprechenden Internet-Auftritt. Den gilt es vorher zu studieren und sich in der Bewerbung auf diese Inhalte beziehen. Das zeigt schon beim ersten durchlesen: dieser Kandidat interessiert sich wirklich für uns.

Richtiger Ton.
Eine Bewerbung bleibt auch online verschickt eine Bewerbung. Ein „Hallo“ oder gar „Hi“ ist nicht die richtige Anrede. Wie gewohnt darf es ein höfliches „Sehr geehrter Herr / Sehr geehrte Frau …“ sein. Am besten immer mit Namen und nicht nur „Damen und Herren“.

Anhänge klein halten.
Anhänge, im Idealfall schwer veränderbare PDF, sollten nie größer als zwei bis drei MB sein. Zum einen ist es absolut unnötig, 15 MB Dateien durch die Postfächer zu jagen, zum anderen haben viele Firmen-E-Mail Systeme Begrenzungen und lassen größere Mails gar nicht erst durch.

Wenn es größere Dateien sein müssen, auf Online-Speicherdienste ausweichen. Dropbox empfiehlt sich hier, da der Personaler ohne Aufwand die Daten schnell und einfach runterladen kann – unseriöse 1-Click-Hoster mit Erotik-Werbung oder unnötiger Wartezeit vor dem Download machen sich hier weniger gut.

Trend ungebrochen: Praktikum statt Anstellung

6. Mai 2011
Bereits 2007 führte die Hans-Böckler-Stiftung zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund eine Studie durch, welche die „Generation Praktikum“ erstmals konkret mit Zahlen erfasste. Vorgestern wurde nun die Fortsetzung „Generation Praktikum 2011“ veröffentlicht, die den Trend von damals bestätigt: zu viele Betriebe ignorieren die ursprüngliche Funktion eines Praktikums und sehen die Lernenden als Vollzeit-Arbeitskräfte an.

Laut Studie sehen drei von vier der Unternehmen die Praktikanten in einem Arbeits- statt Ausbildungsverhältnis – und bezahlen auch entsprechend.

Quelle: dgb.de

Das bedeutet für die Hochschulabsolventen auch eine finanzielle Belastung, sie sind auf Unterstützung der Eltern oder Partner angewiesen, knapp die Hälfte knabbern an den Ersparnissen und haben Nebenjobs.

DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbock forderte daher die Politik auf, endlich zu handeln und die gesetzlichen Schutzbestimmungen für Praktikanten zu fördern. Denn knapp die Hälfte aller Absolventen erhoffen sich durch die Beschäftigung eine Aufnahme in den Betrieb, die Realität liegt aber mit 22% deutlich darunter. Experten empfehlen daher, Praktikum als frisch gebackener Hochschulabsolvent zu vermeiden und bereits während der Studienzeit Kontakte und Möglichkeiten knüpfen.

Deutsche Bahn Karriere im Social Web

29. April 2011

Die Deutsche Bahn macht mobil – jetzt auch auf der sozialen Plattform Facebook und bestreitet somit als einer der größten deutschen Ausbilder einen neuen Weg des Recruitings. 

Bereits länger ist die Bahn mit Werbeaktionen und Informationen zu aktuellen Karrieremöglichkeiten bei Twitter vertreten, da scheint es nur konsequent, diese Strategie über andere Plattformen weiter zu verfolgen. So ist neben dem an sich gelungenen Facebook Auftritt auch Interessantes auf Youtube zu finden.

„An sich“ deshalb, weil das Design ein wenig entgleist wirkt – die eigentlich wichtigen Verknüpfungen für den ersten Eindruck für die jeweilige Zielgruppe – „Schüler, Studenten, Berufserfahrene“ ist unglücklicherweise ein wenig versteckt.

Nichtsdestotrotz wirkt das Konzept „Fürsprecher“ gelungen und attraktiv für Karriere-Hungrige. Denn vor allem Empfehlungen von Gleichaltrigen finden besonderes Gehör und wirken ehrlicher als reine Werbetexte. Wir dürfen gespannt sein, welche Unternehmen nachziehen und kreative Ideen für die Anwerbung von guten Mitarbeitern aus der Tasche zaubern.