Autoren-Archiv: Sebastian

Sebastian studierte Druck- und Medientechnik an der Hochschule München und arbeitet bei der sebastian blum GmbH in den Bereichen Projekt- und Produktmanagement.

rss feed Google Plus

Karriere Blog Dienst-Tags KW11

12. März 2013

Jeden Dienstag „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen in einer wöchentlichen Link-Schau.

Sie kennen oder haben so einen Artikel? Schicken Sie ihn uns!

#Arbeitswelt
derStandard.at: 427 Einzelanalysen von 2009 bis 2012 zeichnen ein unproduktives Bild der heutigen Arbeitswelt.

#Personaler, #HR
Karrierebibel entschlüsselt die Standard-Phrasen in Stellenanzeigen: Dynamisches Unternehmen? – Stellen Sie sich auf Chaos ein!

#Tipps, #Bewerbung
Kreative Bewerbungen setzen sich vom Standard ab – hier werden 25 gute Beispiele gezeigt, warum

Ist die Elternzeit ein Karrierekiller?

11. März 2013
Symbolbild Karriere Jetzt!

Karriere jetzt // Symbolbild

Das Bundesfamilienministerium hält in einer bisher noch unveröffentlichten Elternumfrage ernüchternde Zahlen bereit: 38 Prozent der Frauen sehen ihre berufliche Karriere negativ beeinträchtigt, weil sie wegen ihrem Nachwuchs in Elternzeit gingen. 

In der Befragung von Ende Januar bis Mitte Februar wurden 4000 Väter und Mütter zum beruflichen Fortkommen nach der Babyzeit interviewet – und eine überraschend schlechte Lage festgestellt: Fast vier von zehn Müttern und über ein Viertel aller Väter sind unzufrieden mit den Bedingungen während und nach der Elternzeit. Karriere vs. Kindererziehung
Zwar fühlen sich die meisten Befragten durchaus vom Chef unterstützt, jedoch glauben viele, dass verringerte Arbeitszeiten nicht mit der Karriere vereinbar sind. Kristina Schröder, Bundesfamilienministerin, erklärte der Welt am Sonntag, dass es sie sorgenvoll stimme, dass zu viele Eltern karrieretechnisch auf der Verliererseite landen, bloß weil sie Angebote wie Heim- oder Teilzeitarbeit nutzen würden.

Gesetzlicher Anspruch von Teilzeit auf Vollzeit soll kommen

Eltern, die aufgrund ihres Nachwuchses in Teilzeit wechselten, sollen künftig einen Anspruch auf die Rückkehr zu einem Vollzeit-Posten erhalten. Die gesetzliche Grundlage hierfür wird aber frühestens in der kommenden Legislaturperiode umsetzbar sein, da eine solche Regelung nicht im Koalitionsvertrag mit der FDP geregelt ist. Die Liberalen dürften bei dieser Thematik auch eine komplett entgegenstehende Meinung vertreten, da die Regelung eine Belastung für die Unternehmen darstellt. Vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen können nicht so leicht einen Vollzeitjob auf Vorrat halten.

Die Richtung stimmt

Die Umfrage zeigt: ja, ein Baby kann auch jetzt im Jahr 2013 das berufliche Fortkommen beeinträchtigen. Aber ein gesetzlicher Anspruch auf Elternzeit und zukünftig vielleicht auch der auf einen Vollzeitjob könnte das Problem Kind als Karrierekiller weiter minimieren. Wichtiger als die Paragraphen sind aber die Firmenphilosophien, welche die Möglichkeit der Nachwuchsförderung wirklich umsetzen.

Was verdienen eigentlich die CEOs von Internetfirmen?

8. März 2013

Karriere in einem Online-Unternehmen zu machen, zahlt sich aus – auch auf dem Konto. Cribb veröffentlichte im September eine Gehaltsstudie von Geschäftsführern und Vorständen aus der deutschen Internetbranche: 216.775 Euro verdient hier ein CEO durchschnittlich. Aber es gibt breite Spannen.

Karriere Blog liegt die Gehaltsstudie vor und wirft einen Blick drauf:

„Nur“ 65.000 Euro Jahresgehalt bekommen Geschäftsführer aus dem unteren Ende der Gehaltsspanne, vorwiegend aus dem Kreativ-Bereich, 700.000 Euro hingegen die Chefs am anderen Ende der Liste. Damit erreichen Online-Unternehmen eine beträchtliche Gehaltsspanne von über 1000% – rekordverdächtig.

Die Top-Verdiener

Die Top-Verdiener kommen hier allesamt aus dem eCommerce-Bereich und führen die Spitze mit gesundem Abstand zu den anderen Gehältern an. Vorsitzende von Portalen und Marktplätze erreichen ebenfalls ein überdurchschnittliches Einkommen, CEOs aus Medienhäusern und Agenturen hingegen ein unterdurchschnittliches.

Online wie Offline: Vorstand bleibt noch Männersache

Obwohl die Internet-Branche mit vielen Konventionen aus den anderen Wirtschaftsbereichen bricht, bleibt sie sich in einer Linie leider treu: der Prozentsatz an Frauen in Chefpositionen ist auch hier unterirdisch: gerade mal sieben Prozent der Führungspositionen sind weiblich besetzt – kein sonderlich erfrischendes Signal.

Bleibt abzuwarten, wie die Gehaltsstudie in fünf Jahren aussehen wird – wir sind gespannt.

Quelle: Cribb Personalberatung

Wer wie wo? Der HR-Agentur Atlas von Eva Zils

7. März 2013

Wenn sich Personaler und Recruiter entschließen, zur Verstärkung eine Agentur hinzuziehen, ist die Auswahl zwar groß und vielfältig. Eva Zils von Online-Recruiting.net bietet daher seit gestern den HR-Agentur Atlas 2013 an, in der 13 HR-Agenturen vorgestellt und klassifiziert werden.

Der HR-Agentur Atlas 2013 von Eva Zils

Ein Recruiter sucht eine HR-Agentur, welche neben dem Job-Posting auch Personalberatung anbietet? Mobile-Recruiting soll ein fundamentaler Bestandteil sein oder kann gänzlich vernachlässigt werden? Mit dem Agentur Atlas erkennen sie auf einen Blick, welche Kernkompetenzen der künftige Kooperationspartner grundsätzlich anbietet.Eva Zils will damit Personalern einen praktischen Helfer an die Hand geben, um schneller den Richtigen aus der Branche zu finden. Daher sind neben den angebotenen Leistungen auch Informationen zur Entstehung und Entwicklung der jeweiligen Agentur vermerkt, um einen runden Gesamteindruck zu erhalten.

Hierfür wurden Fragebögen beantwortet, welche bereits grobe Einblicke in die Arbeitsweise einer einzelnen HR-Agentur zulassen. Neben den operativen Daten wie Anzeigenaufträge und Schaltvolumen pro Monat werden auch Bestandteile des Workflows abgefragt und mal mehr, mal weniger ausführlich beantwortet.

Kritik muss sein

Leider ist eine Frage so gestellt, die gerne mit ja beantwortet wird, damit jedoch keine wirklich klare Aussage getroffen wird: bei der Frage den Fragen „Ist ein automatisches Job-Posting-Tool vorhanden? Oder werden Anzeigen manuell geschaltet?“ wird von mehreren Agenturen ein „Ja“ als einzige Antwort gegeben. Das ließe sich durch eine ausführlichere Antwort oder im Vorfeld andere Fragestellung leicht verhindern.

Was gibt’s sonst noch?

Werdegang, Auszeichnungen und Zahlen werden übersichtlich präsentiert, interessant für eine richtige Auswahl sind sicher auch noch die Referenzen der jeweiligen HR-Agenturen. Screenshots von den Webseiten als Zuckerl sind in unseren Augen heutzutage auch wichtig, sodass neben dem Logo auch das Bild der Webseite als Wiedererkennung greift. Diese Anmerkungen sollen jedoch nicht die Qualität als solche herabsetzen.

Fazit

Der HR-Agenturatlas ist ein nicht mal zwei MB schlankes PDF, welches in jede (digitale) Personaler-Schublade gehört, die sie sich mit dem Gedanken spielen, auf externe Dienstleistungen in diesem Bereich zurückzugreifen.

Neues von der Deutschen Bahn Karriere

6. März 2013

Die Deutsche Bahn nimmt im Social Media Recruiting fast schon eine Vorzeige-Position ein. Wer wissen will, wie ein großer Arbeitgeber in Deutschland erfolgreich auf Mitarbeiter-Suche geht, sollte sich die Karriere-Seiten der DB genauer ansehen.

Im April 2011 berichteten wir kurz über die erste größere Kampagne der DB im Social Media Bereich, seitdem hat sich natürlich einiges getan: im November letzten Jahres bekam die Arbeitgebermarke Deutsche Bahn neue Unterstützung und bewirbt auch im März 2013 noch mit großen Plakaten den ehemaligen Staatskonzern. Der Bereich Social Media wurde konsequent ausgebaut; statt lieblos lediglich neue Stellenangebote reinzuklatschen werden auch mal beeindruckende Fotos gepostet und den Fans bzw. Followern auf Twitter ein schöner Mehrwert geboten.

Ganzes Team statt Halbzeit-Posten

Twitter Account DBKarriere

Quelle: Twitter @DBKarriere

Dass die Interaktion mit der Zielgruppe ziemlich gut funktioniert, zeigt ein Blick auf die Timeline der Karriereseite. Hier wird unkompliziert nach Möglichkeiten zur Umschulung zu Eisenbahnern im Betriebsdienst gefragt, über den Verbleib einer Antwort auf die erfolgte Bewerbung nachgehakt oder sich einfach nur bedankt, dass der Einstieg dank ihrer Hilfe so leicht geklappt hat.
Damit das so abläuft und innerhalb weniger Stunden eine zufriedenstellende Antwort erfolgen kann, kümmert sich ein Team von drei Frauen und einem Mann, welches auf der Twitter-Seite kurz vorgestellt wird, um die Anliegen. Sympathisch kommen sie auf jeden Fall rüber und brechen dadurch im Vorfeld bereits ein wenig das Eis. Andere große Unternehmen wollen sich das nicht leisten und wundern sich aber gleichzeitig, warum das „mit diesem Facebook“ nicht so funktioniert, wie gewünscht.

Wenn die Technik Probleme macht

Ganz frei von Frust ist der Auftritt der DB Karriere dennoch nicht: Das liegt zum einen daran, dass so mancher nicht zwischen dem Personal-Recruiting und der Service-Stelle unterscheiden kann und daher seinen Unmut über die Verspätung seines Zuges äußert, zum anderen aber auch an dem Problem, dass das vierköpfige Team eben nicht aus den Entwicklern und Produkt-Managern der DB-Bewerbungs-Seite besteht:
Technische Probleme wie ein defekter Datei-Upload schreckt potentielle Nachwuchskräfte ab und killt jede Conversion-Rate (in diesem Fall die erfolgreiche Bewerbung; ein schöner Beitrag hierzu findet sich in dem schon einmal verlinkten Beitrag von Jannis Tsalikis). Wären Karriere-Team und Karriereportal enger verzahnt, ließen sich solche Probleme noch schneller aus der Welt schaffen.

So sollte es nicht laufen, zumindest aber existiert ein Ansprechpartner (Quelle:  Deutsche Bahn Karriere)

Mehrere Nutzer beklagten zum Beispiel, dass sie ihre Bewerbung nicht abschicken konnten und wurden vom Team auf einen anderen Browser verwiesen. Dies schien dann in der Tat zu funktionieren, jedoch sollte ein so großes Karriereportal wie das der DB auch mit Firefox einwandfrei arbeiten. Hilfe dank Social Media: gut. Technische Umsetzung der Online-Bewerbung: Nachholbedarf.

Früher war meist der IE als Ursache für Komplikationen auszumachen, aber heute… ?

Die richtige Mischung

Wer eine Weile auf der Fanpage der Deutschen Bahn Karriere verbringt, erhält durchaus den Eindruck, dass der Auftritt lebendig ist und liebevoll gepflegt wird, jedoch nicht frei von Mängeln ist. Gerade bei Problemen technischer Natur sollte bessere und schnellere Hilfe geleistet werden können. Hierfür sind aber andere Anlaufstellen notwendig, um das Betriebssystems, den verwendeten Browser und vieles mehr zu erfassen, damit die Seite optimiert werden kann.

Schnelle und sinnvolle Unterstützung: so sollte es laufen.

Grundsätzlich lässt sich aber bedenkenlos auf die Seiten der DB-Karriere verweisen, wenn nach guten Beispielen im Social Media Recruiting gefragt wird. Denn lesenswert ist der Auftritt für die Zielgruppe und Interessierte allemal.

karriereblog.net zum Leistungsschutzrecht

5. März 2013

karriereblog.net ist zwar kein Verlag, jedoch durchaus Herausgeber von Presseerzeugnissen, also Elementen, welche der Informationsvermittlung, Meinungsbildung und der Unterhaltung dienen. 

Der am letzten Freitag beschlossene Regierungsentwurf steht unserer Ansicht nach entgegen der modernen Kommunikation im Internet, führt zu Rechtsunsicherheit und birgt eine Gefahr für massenhafte Abmahnungen in verschiedensten Ausführungen.

Wir bedauern diesen Schritt der Bundesregierung und finden es erschreckend, wie auf Drängen einiger Weniger ein Gesetz in Kraft treten soll, das vielen schadet und keinem nützt.

Wir weisen darauf hin, dass wir auch in Zukunft – unabhängig von der möglichen Gesetzeslage – zitiert werden können, auf uns verlinkt werden darf und soll und kleinste und kleine Textausschnitte sowie Anrisse dieser Seite lizenzfrei verwendet werden dürfen. 

Denn dieses Verlinken mit kurzen Auszügen der Seite ist eine der elementarsten Grundfunktion im Internet, wer das nicht wünscht, kann es technisch unterbinden und braucht dafür kein sinnfreies Gesetz. „Raubkopien“ in Form von ganzen Artikel-Übernahmen sind auch ohne LSR nicht erlaubt.

Karriere Blog Dienst-Tags KW10

5. März 2013

Jeden Dienstag „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen in einer wöchentlichen Link-Schau.

Sie kennen oder haben so einen Artikel? Schicken Sie ihn uns!

#Fachkräftemangel, #Ausbildung
bildungsdoc über Azubis: Prämien für Azubis sind zu kurz gedacht – der Arbeitgeber muss ein realistisches Bild von sich präsentieren.

#Meinung
Spiegel Online: Jakob Augstein über Demokratieverständnis, Clowndebakel und Banker-Boni

#Spaß, #Unterhaltung
Der Postillon: Um auf der Karriereleiter endlich weiter nach oben zu steigen, greift Prinz Charles laut der seriösen Nachrichtenseite „Der Postillon“ zu subtilen Mitteln.

Yahoo stellt Firmenphilosophie um – zu Recht

4. März 2013

Seit einigen Tagen macht die Meldung die große Runde: Marissa Mayer, CEO von Yahoo und ehemaliges Google-Urgestein, schafft das Home-Office für ihre Mitarbeiter ab und beordert die sie zurück ins Büro.

Vorwurfsvoll fragt Varinia Bernau in der Karriere-Sparte von Süddeutsche.de, ob „es nicht gerade das Anliegen der hippen Start-ups [gewesen sei], die Leute dort herumtüfteln zu lassen, wo ihnen eben die besten Ideen in den Kopf kamen?“. Von „Zuckerbrot“ (kostenlose Smartphones für alle Mitarbeiter) und „Peitsche“ (Büro statt Home-Office) ist die Rede.
Es entbrannte eine Debatte, ob denn die Chefin des angeschlagenen Suchmaschinenkonzerns damit richtig reagiert, ob Home-Office nicht insgesamt gescheitert ist oder unzufriedene Mitarbeiter jetzt das Weite suchen.

Blick hinter die Kulissen zweier Arbeitskulturen

Richtig interessant zu der aktuellen Diskussion ist aber der Beitrag von Kristian Köhntopp auf Google+. Köntopp war Mitarbeiter bei der Firma MySQL, die laut seiner Beschreibung ein „virtueller“ Konzern war – sprich zu einem Großteil aus Home-Office Mitarbeitern bestand. MySQL war grundsätzlich dafür so aufgebaut worden und gänzlich darauf ausgelegt. In seinem ausführlichen Post beschreibt er seinen Wechsel zu Booking.com, deren Arbeitsweise stark auf die Anwesenheit der Mitarbeiter im Büro vor Ort basiert. Er gibt einen spannenden und erstaunlich offenen Blick hinter die Kulissen über die beiden Arbeitsmethoden und zieht daraus sein eigenes Fazit:
Entgegen vieler gekürzter Meldungen aus dem deutschsprachigen Raum gehe aus dem NY-Times Artikel durchaus hervor, dass Marissa Mayer ganz genau weiß, was sie macht und es hier nicht um eine Machtdemonstration geht. Sie muss die Firmenphilosophie umkrempeln, mehr Agilität und Geschwindigkeit in den Arbeitsablauf von Yahoo bringen, um den Konzern am Leben zu erhalten und wieder in die Gewinnzone zu wuchten. Hierfür muss aber ein Umdenken einsetzen und das sei unabdingbar für den zukünftigen Erfolg.

Weg vom Schwarz-weiß-Denken

Büroarbeit gut, Heimarbeit schlecht – der Beitrag von Kristian Köhntopp zeigt, dass man auch bei diesem Thema nicht in ein simples schwarz-weiß-Denken verfallen darf, denn es ist vielmehr die Arbeitsweise, welche über Vor- und Nachteile des Home-Office entscheidet. Erschwerend kommt dann auch noch hinzu, dass nicht jeder für die Heimarbeit geeignet ist: viele lassen sich zu leicht ablenken oder vermissen die strikte Trennung von Arbeit und Freizeit. Das Für und Wider des Heimbüros wird uns daher noch lange beschäftigen, auch unabhängig von den Entscheidungen der CEOs.

Dilberts Gehalts-Theorem (deutsche Version)

1. März 2013

Dilbert, der Protagonist und Namensgeber der Comic Reihe von Scott Adams, ist Programmierer und Ingenieur in einem amerikanischen Großraumbüro. Dort muss er jeden Tag aufs Neue die Inkompetenz seiner Vorgesetzten ertragen und ausbügeln und spricht somit Millionen von Menschen aus dem Herzen.

Seit geraumer Zeit macht das sogenannte „Dilbert Salary Theorem“ seine Runden im Netz, das – ein wenig vereinfacht und überspitzt – beweisen soll, warum die unfähigsten Mitarbeiter eines Unternehmens am meisten verdienen.

karriereblog.net machte sich an eine deutsche Neuauflage dieser Theorie und präsentiert

„Dilberts Gehalts-Theorem“

Dilberts Gehalts-Theorem
Diese Grafik steht unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY. Sie darf bei Autorennennung gerne geteilt werden. Über einen Link auf diese Seite als Quelle wären wir sehr dankbar.

Online bewerben – Teil 2

28. Februar 2013

Wie in einem früheren Eintrag bereits begonnen, folgt hier eine weitere Übersicht für richtige Online-Bewerbungen. Weg von den vorgekauten Mappen, hin zu Formularfeldern und Anhänge verwalten: diese Art der Kontaktaufnahme wird auch 2013 an Bedeutung weiter gewinnen und die althergebrachte Bewerbung per Post weiter verdrängen. Doch was gibt es zu beachten, bevor der Senden-Knopf angeklickt wird? Ein kleiner Überblick – Teil 2:

Korrekte Formatierung

Nicht nur richtige Grammatik und Rechtschreibung sind – wie bereits angesprochen – äußerst wichtig, auch die korrekten Formatierungen sind für eine Online-Bewerbung sind mehr als nur ein nettes Gimmick. Vor allem wenn die Daten nicht in Formularfelder sondern als PDF per E-Mail verschickt werden sollen, gilt es, klare Strukturen zu wahren:

  • Einfach, aber macht schon Mal den Löwenanteil aus: bei längeren Texten wie zum Beispiel einem Motivationsschreiben auf Sinnabschnitte achten und entsprechend einen Absatz einfügen. Das erleichtert dem Personaler auch einen längeren Text aufmerksam durchzugehen und vereinfacht das Lesen ungemein.
  • Überschriften auf gleiches Aussehen prüfen: die Überschrift für Persönliche Daten ist fett, die für den bisherigen Werdegang normal formatiert? Das wirkt unprofessionell und fällt Personalern sofort ins Auge.
  • Beispiel falsche Formatierung
    Unterschiedliche Formatierung: so nicht!

    Zeilenabstände alle gleichmäßig eingehalten? Hier aus Versehen einen Absatzabstand mehr oder ganz rausgelassen wirkt in der Gesamtansicht störend und darf in einem sauberen Schreiben nicht vorkommen. Abstände der Absätze gehören hier genau so dazu.

E-Mail mit Klarnamen

Was bringt die beste Online-Bewerbung, wenn der Personaler diese von 1337maxpowern00b@gmx.de erhält? Die wohl einfachste Art für eine seriöse E-Mail ist die Verwendung des eigenen Namens, im Idealfall meines Erachtens vorname.nachname@provider.de. Wer sich schon im Posteingang von den Mitbewerbern absetzen will, gibt im Idealfall keinen Provider sondern seine eigene Seite an: mail@vorname-nachname.de oder Ähnliches. Aber auch hier gilt: eine E-Mail wie mail@max-powergamer.de dann vielleicht doch lieber vermeiden.

HTML-Verzicht in der E-Mail

Eine E-Mail sollte bei der Bewerbung als „Nur-Text“ abgeschickt werden, nicht als HTML-E-Mail. Zwar werden inzwischen fast alle Nachrichten korrekt dargestellt, aber so mancher Unternehmer muss sich eben doch noch mit Outlook 2000 rumschlagen und erhält unter Umständen kryptische Mitteilungen statt einer schönen Anrede.
Auf werbelastige E-Mail-Programme wie z.B. IncrediMail mit blinkenden Animationen sollten gänzlich verzichtet werden. Hier ist Seriöses wie Outlook oder – als kostenlose Alternative – Mozilla Thunderbird die richtige Wahl.

Signatur ist Pflicht

„Mit freundlichen Grüßen“, Vorname Nachname, Adresse. Schön untereinander geschrieben und immer identisch. Adresse und Co. gehören – im Gegensatz zum Anschreiben – nicht gleich zu Beginn, sondern am Ende der E-Mail rein.

Beispiel-Signatur
Die wichtigsten Kontaktinformationen auf einen Blick: eine saubere Signatur hilft

Setzen Sie sich auf BCC

Damit Sie sicher wissen, ob Ihre Bewerbungs-E-Mail mitsamt Anhang erfolgreich verschickt wurde, setzen Sie eine Ihrer E-Mail-Adressen oder die eines Bekannten auf BCC (Blind-Kopie). Der Empfänger bekommt davon nichts mit und Sie können beruhigt sein, dass ein Nichterreichen der Nachricht nicht Ihr Fehler war.