Autoren-Archiv: Sebastian

Sebastian arbeitet als Lead-Developer und Berater für technische Website-Konzeption sowie im Bereich Onpage-SEO. Der studierte Diplom Wirtschaftsinformatiker ist seit 2012 Geschäftsführer der sebastian blum gmbh und arbeitete zuvor 3 Jahre als Scrum Product Owner bei Süddeutsche.de.

rss feed

Risiken mit einer Berufshaftpflicht vorbeugen

7. Juni 2011

Existenzgründer: Risiken mit einer Berufshaftpflicht vorbeugen

Gastbeitrag: Für viele Existenzgründer ist das eigene Start-Up mit einer beruflichen Weiterentwicklung, persönlichem Erfolg und einem flexibleren Zeitmanagement verbunden. Allerdings übersehen Existenzgründer immer wieder, dass hinter jedem erfolgreichen Unternehmen mehr steckt als eine pfiffige Geschäftsidee. Geduld, Zeit, Energie und Schweiß gehören zu jedem Start-Up, das langfristig erfolgreich sein will.

Insbesondere in den ersten Jahren – von der eigentlichen Existenzgründung bis zur Etablierung des Start-Ups – sehen sich Existenzgründer unzähligen Herausforderungen gegenüber. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung eines soliden Vertriebsnetzes, das Knüpfen eines Netzes aus Geschäftskontakten, der Aufbau eines verlässlichen Mitarbeiterstamms und natürlich Hürden im Bereich des Steuerrechts sowie der Buchhaltung. Angesichts dieser Herausforderungen unterschätzen viele Existenzgründer Bereiche, die mitunter zu einem Bumerang werden können – wie etwa Schadenersatzforderungen.

Start-Up – Risiko Schadenersatz

Immer wieder betonen Unternehmensberater und Versicherungsexperten, dass gerade in den ersten Monaten und Jahren der Existenzgründung Schäden ein existenzbedrohendes Ausmaß annehmen können. Wie können Schadensfälle in der Realität aussehen? Ein Anwalt zieht mit seinem Mandanten in einem Unterhaltsstreit vor Gericht, verliert und wird anschließend seitens des Mandanten mit einer Schadenersatzforderung konfrontiert.

Risiken drohen aber auch Architekten, etwa wenn das Ergebnis plötzlich nicht mehr dem Geschmack des Auftraggebers zu entsprechen scheint bzw. dieser sich falsch verstanden fühlt und die Kosten für den Rückbau dem Architekten in Rechnung stellt. Beide Beispiele stehen exemplarisch für die Herausforderungen, die jedem Existenzgründer begegnen können. Wie kann sich ein Start-Up dagegen schützen?

Berufshaftpflicht: Risiko- und Schadensmanagement

Unternehmen sind in Deutschland für verursachte Schäden haftbar. An dieser Tatsache führt kaum ein Weg vorbei. Während die Betriebshaftpflicht sich in erster Linie an den gesetzlich vorgeschriebenen Haftungsnormen orientiert und Personen- sowie Sachschäden deckt, stehen manche Berufe vor einem Problem.

In deren Aufgabenbereichen drohen Risiken, welche sich nicht in die Betriebshaftpflichtversicherung einordnen lassen. Dazu gehören unter anderem die beiden genannten Beispiele. Hier kommt die Berufshaftpflicht ins Spiel. Letztere deckt die berufsbildspezifischen Haftungsrisiken ab. Und sorgt damit für mehr Sicherheit für den Existenzgründer. Parallel erfüllt die Berufshaftpflicht einen weiteren Zweck. Durch das Prüfen und Abweisen unberechtigter Forderungen stellt sie einen passiven Rechtsschutz dar. Daher ist die Berufshaftpflicht für die verschiedenen Berufe ein unverzichtbares Bindeglied zwischen unternehmerischem Erfolg und Sicherheit.

Übrigens: Für einige Berufszweige ist der Abschluss einer Berufshaftpflicht vorgeschrieben. Um den Versicherungsschutz optimal auf das Start-Up zuschneiden zu können, sollten sich Existenzgründer vorab unabhängig und objektiv beraten lassen. Zum Versicherungsschutz gehören übrigens nicht nur die Firmenversicherungen. Jeder Existenzgründer sollte an Berufsunfähigkeitsversicherung und Altersvorsorge denken, um auch privat umfassend abgesichert zu sein und sich voll auf den Ausbau des Start-Ups konzentrieren zu können.

Wie finde ich die richtige Jobbörse?

7. Mai 2011

In meinem heutigen Post möchte ich auf die Frage eingehen, wie finde ich die richtige Jobbörse im Internet?

Hierfür muss erstmal grundsätzlich in zwei verschiedene Typen unterschieden werden:

Arbeitsagentur für Arbeit
Die meisten öffentlichen Arbeitgeber müssen die Stellenausschreibung öffentlich bekannt machen und somit langen diese auf jeden Fall in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Diese Jobbörse bietet die meisten Jobangebote.

Allgemeinen Jobbörsen im Internet
Die meisten Firmen stellen ihre Jobangebote bei den 5 großen Stellenbörsen im Internet ein. Das sind meines Erachtens nach Stepstone, Monster, Experteer, Jobscout und sueddeutsche.de Stellenmarkt.

Spezialisierte Jobbörsen
Zwar decken die allgemeinen Jobbörsen sehr viele Bereiche ab, aber bei weitem nicht alle. Es lohnt sich daher auf jeden Fall auch einen Blick auf spezialisierte Jobbörsen zu werfen.
www.jobboersenfinder.de beinhaltet aktuell 1.051 Jobbörsen. Wer in allen gleichzeitig auf einer Seite suchen möchte, verwendet eine der vielen Meta-Job-Suchmaschinen im Internet.

XING
Nicht zu unterschätzen ist das Business Network XING, mit dessen Hilfe sehr gute Geschäftskontakte geknüpft werden können und worüber auch viele Jobs vermittelt werden.

Viel Erfolg mit der Jobsuche, euer Team von karriereblog.net

grobe Marktübersicht Jobbörsen

4. April 2011

Herzlichen Willkommen in neuen Karriere Blog auf karriereblog.net. In unseren ersten Beitrag möchten wir gerne einen kurzen Marktüberblick geben und die Jobbörsen klassifizieren. Dazu haben wir 10 Jobbörsen ausgewählt, die wir genauer Vorstellen möchten.

Die von uns ausgewählten Jobbörsen sind:

Absolventa (www.absolventa.de)
Bundesagentur für Arbeit (jobboerse.arbeitsagentur.de)
Experteer (www.experteer.de)
FAZJob (www.fazjob.net)
Jobscout24 (www.jobscout24.de)
Jobware (wwww.jobware.de)
Monster (www.monster.de)
Stellenanzeigen (www.stellenanzeigen.de)
sueddeutsche.de Stellenmarkt (stellenmarkt.sueddeutsche.de)
Stellenmarkt (www.stellenmarkt.de)
Stepstone (www.stepstone.de)

Teil 1: Anzahl der Unique Users laut Google Adplanner

Unique Users Jobbörse
1.800K Bundesagentur für Arbeit
1.000K Stepstone
830K Monster
290K Experteer
290K Jobscout24
240K Stellenanzeigen
140K Jobware
100K FAZJob
92K Stellenmarkt
64K sueddeutsche.de Stellenmarkt
40K Absolventa

Datenquelle: Google Adplanner, Stand April 2011

Die Tabelle zeigt in etwa die Anzahl der Besucher der einzelnen Seite. Die Zahlen sind Schätzungen von Google und können daher nur als grober Richtwert angesehen werden.

Teil 2: Sichtbarkeit in Suchmaschinen verglichen mit dem Sistrix Sichtbarkeitsindex

Sistrix errechnet jeden Monat einen kumulierten Sichtbarkeitsindex.Grundlage dafür sind 250.000 Keywords, die das deutsche Suchverhalten ziemlich genau abbilden. Für jedes Keyword werden die Ergebnisse einer Seite nach Position und Suchvolumen gewichtet. Anschließend werden die Werte für jede Domain aufsummiert und ergeben den sogenannten Sistrix Sichtbarkeitsindex.

Einige Blogs haben errechnet, dass der Sistrix Sichtbarkeitsindex von 3 in etwa 100.000 Visits über Google im Monat entspricht. Natürlich ist diese Aussage mit Vorsicht zu genießen, gibt dennoch einen Richtwert, wie viele Besucher über Google auf die jeweilige Jobbörse gelangen.

Sichtbarkeitsindex Jobbörse
28,36 Stepstone
20,83 Jobscout24
17,13 Stellenmarkt
11,85 Monster
11,47 Bundesagentur für Arbeit
10,07 Stellenanzeigen
8,73 Jobware
6,67 Absolventa
4,86 sueddeutsche.de Stellenmarkt
2,42 FAZJob
1,78 Experteer

Datenquelle: Sistrix, Stand 3. April 2011

Vergleicht man nun die beiden Tabellen, kann man feststellen, dass die Gesamtreichweite und die Reichweite durch Google sich ähnlich verhalten. Für einen groben Marktüberblick reichen die Werte aus.