Sprachreisen – Interview mit Martin Peters

21. September 2012

Englisch als zu beherrschende Fremdsprache ist im heutigen Berufsalltag üblich. Doch wer professionell rüberkommen will, muss ein wenig mehr machen, als nur Vokabeln wiederholen. Wir führten ein Interview mit Martin Peters über Sprachreisen für Fach- und Führungskräfte.

Herr Peters, Sie bieten seit über 20 Jahren Sprachreisen an, unter anderem auch für große Unternehmen. Was sind Ihre Erfahrungen, wie motiviert sind die Mitarbeiter, die hieran teilnehmen?

Martin Peters / superlearning.de

Sowohl Führungskräfte renommierter deutscher Unternehmen als auch Privatpersonen haben den hohen Stellenwert bzw. die Unabdingbarkeit der Kommunikationskompetenz in englischer Sprache für den beruflichen Alltag erkannt. Entsprechend hoch ist natürlich auch die Motivation, sich dahingehend weiterzubilden, und der Zustrom auf hochwertige Sprachkurse, die sich auf das Training businessspezifischer Themenbereiche spezialisiert haben.

Wie kamen Sie darauf, Sprachreisen für Fach und Führungskräfte anzubieten? War es schwer, diese Zielgruppe anzusprechen und zu gewinnen?

Durch die zunehmende Globalisierung und Vernetzung war der verstärkte Bedarf an Trainingseinrichtungen und –programmen für Fremdsprachen abzusehen, daher war es auch nicht schwer, Fach- und Führungskräfte dafür zu interessieren. Wer internationalen Erfolg haben möchte, muss in der Lage sein, mit seinen ausländischen Geschäftspartnern auf hohem Niveau zu kommunizieren.

Was war in Ihrer Firmengeschichte Ihrer Meinung nach die größte Fehlentscheidung? Wo Sie heute sagen würden: „Mensch, das würde ich jetzt anders machen.“?

Wir haben in den vergangenen 20 Jahren durch das Feedback unserer Teilnehmer, ein gutes und objektives Bild von der Qualität unserer Arbeit und der unserer Partner-Sprachschulen erhalten. Eine Fehlentscheidung gab es nicht, da wir neue Programme und das Renommee einer potentiellen neuen Partnerschule vorab sorgfältig prüfen. Mit den Jahren ändern sich die Wünsche und Ansprüche der Kunden. Diese Änderungen nehmen wir zur Kenntnis und optimieren die bestehenden Programme zusammen mit unseren Partnern dementsprechend.

Wie viele Mitarbeiter kommen bei Ihnen mit auf eine Sprachreise? Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Team?

Die Teilnehmer reisen nicht in Gruppen an, sondern individuell, was den Vorteil hat, dass die Kurse international besucht sind und nicht von großen Gruppen deutscher Teilnehmer. Unsere Mitarbeiter arbeiten an der „Basis“, d.h. sie stehen unseren Teilnehmern telefonisch zur Verfügung, wenn im Vorfeld Fragen rund um den Aufenthalt bestehen. Vor Ort sind die Lehrer der Sprachschule jederzeit gerne behilflich – immer in Zusammenarbeit mit unserem Team.

Bekommen Sie Feedback von ehemaligen Kunden, die Sprachreisen hat sie im Beruf weiter gebracht?

Wir bitten jeden Teilnehmer nach seiner Rückkehr auf, einen Feedback-Fragebogen auszufüllen. Die Zufriedenheit der Teilnehmer hat für uns natürlich oberste Priorität. Umso mehr freut es uns, dass fast alle mit den Schulen, den Unterrichtsmethoden und dem Lehrerkollegium sehr zufrieden waren und einen deutlichen Fortschritt für ihre Sprachkompetenz erkennen konnten. Sehr viele Teilnehmer buchen weitere Sprachreisen bei uns, um den ersten Erfolg auszubauen.

Wie bewerten sie die Zukunft von Sprachreisen? Werden es mehr?

Sprachreisen werden immer ein essentieller Bestandteil der Weiterbildung sein, denn die Bedeutung einer fundierten Sprachkompetenz nimmt weiterhin zu, und nirgends lernt man eine Landessprache schneller und nachhaltiger als im Land selbst. Die Förderung dieser Weiterbildungsmaßnahme durch die Bundesländer in Form von Bildungsschecks und einer Anerkennung als Bildungsurlaub wird verstärkt in Anspruch genommen. Eine positive Entwicklung des Marktes ist daher zu erwarten.

Vielen Dank für das Gespräch!

Interview mit Martin Peers von superlearning.de

 

Mehr zu: Interview