Krankgeschrieben und Feiern
Krankgeschrieben, aber ständig in Social Networks unterwegs; ein ärztliches Attest liegt beim Arbeitgeber vor, aber am Abend lockt dann doch die Disco: oft führt so ein Verhalten zu einem kleinen aber fiesen Karriereknick im Lebenslauf.
Wenn sich der Chef nach einer kurzen Recherche bei den Statusmeldungen seiner Bediensteten in unschöner Form wiederfindet ist wohl Ärger vorprogrammiert. Seiten wie youropenbook.org erlauben ein durchaus interessantes Stöbern und zeigen ganz deutlich, wie unbedarft viele Personen mit ihren Privatsphäreneinstellungen umgehen. Doch solche unbedachten Handlungen können durchaus eine Abmahnung oder, wie in Frankreich schon vom Gericht entschieden, gar eine Kündigung nach sich ziehen.
Doch dass wir gar nicht so weit blicken müssen, zeigt ein Beispiel, das ich selbst vor ein paar Jahren erlebt habe: als ich regelmäßig mit der Spiegelreflex unterwegs war, um Bilder aus dem Nachtleben zu schießen, kam eine junge Frau auf mich zu und meinte, dass sie das Foto von sich und ihren Freunden letztes mal mehrere hundert, wenn nicht gar tausend Euro gekostet hätte.

