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Ganz einfach aus der Masse herausstechen – Bewerbungsdesign und Farben

20. März 2015

Für Bewerber ist die Bewerbung bei Unternehmen leicht mit einem Speed-Dating zu vergleichen. Sie haben nur wenige Sekunden Zeit, um einen Personalverantwortlichen von sich zu überzeugen – da kann jedes Detail entscheidend sein!

Bleiben wir einmal bei dem Beispiel mit dem Speed-Dating:

Der Bewerber geht in einen großen Saal mit vielen kleinen Tischen für zwei Personen und weiß ganz genau, dass ihm nur dreißig Sekunden bleiben, um das Gegenüber kennenzulernen und diese Person gleichsam von sich zu überzeugen. 30 Sekunden sind dabei nicht viel. Neben dieser Herausforderung bleibt noch eine andere bestehen: Die Konkurrenz. Diese schläft in den seltensten Fällen und hat ebenfalls ihre verschiedenen Argumente, um zu überzeugen.

Um die ganze Szenerie noch grauenhafter zu gestalten: Sie können sich mühelos zu den Mitbewerbern gesellen, ohne groß aufzufallen. Alle tragen die gleiche Kombination aus grau/weiß, haben die Haare ordentlich frisiert, die gleichen Brillen werden getragen usw. Willkommen im Land der grauen Mäuse – Auffälligkeiten werden vergeblich gesucht. Wie soll bei dieser Masse denn der geeignete Kandidat gefunden werden, wenn sich alle doch so sehr ähneln?

Gleiches gilt für die Bewerbung:

Obwohl sich viele fragen, wie sie ihre Bewerbungen optisch ansprechender gestalten können, bleiben sie hinterher doch in ihren einheitlich weißen Blättern mit den farblich abgesetzten Überschriften und der schwarzen Textfarbe gefangen. Entweder es fehlt die Zeit, die Kreativität oder die Angst übermannt den Aspiranten urplötzlich: Was ist, wenn das zu kitschig ist? Was passiert, wenn ich nicht die Lieblingsfarbe des Personalers treffe? Wenn ich eine falsche Form wähle – werde ich dann nicht genommen? Welche Farben eignen sich denn überhaupt?

Die Panik ist dabei ganz unbegründet! Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich die eigene Bewerbung ganz leicht gestalten – vom Deckblatt über das Anschreiben, bis hin zum Lebenslauf.

Zunächst einmal gilt es, sich folgende Fragen zu stellen

  • Was möchte ich über mich selbst aussagen mit Farben und Formen?
  • Gibt es eine dominante Farbwahl auf meinem Bewerbungsbild?
  • Welche Farben hat das Unternehmen zur eigenen Repräsentanz gewählt?
  • Auf welche Position möchte ich mich bewerben?

Jede Farbe hat ihre ganz eigene Bedeutung und beeinflusst ganz unbewusst unsere Wahrnehmung. Für die eigene Karriere kann sich eben diese Wahrnehmung äußerst positiv auswirken – insofern sie richtig genutzt wird.

Wer sich an die Fragen hält, jedoch nicht auf jede direkt eine Antwort parat hat, der kann nach dem Auswahlverfahren arbeiten. Zum Beispiel: Das Unternehmen selbst hat kein eigenes Farbbranding, sondern lediglich einen schwarzen Schriftzug. Jedoch vertritt die Firma eine ökologische Umweltpolitik und ist ansonsten sehr gradlinig strukturiert. Das heißt, dass sich eine Gestaltung mit Grüntönen anbietet, da diese nicht nur mit Vitalität, sondern auch mit Natur in Verbindung gebracht werden.

Das eigene Bewerbungsfoto besticht unterdessen durch Blautöne (beispielsweise durch einen hellblauen Hintergrund, eine blaue Bluse/ein blaues Hemd etc.). Die Farben Blau und Grün lassen sich zusammen gut kombinieren. Eine Möglichkeit für das Bewerbungsdesign wären zum Beispiel schmale Linien am Rand des Blattes, die in einem Farbverlauf von Grün zu Blau wechseln. Ebenso können sich diese Farben dann in den Überschriften der Bewerbung wiederfinden, sodass eine einheitliche Gestaltung gegeben ist.

Weitere Tipps für die farbliche Gestaltung der eigenen Bewerbung

  1. Recherchieren! Es ist bekannt, dass es im Internet verschiedenste Vorlagen und Muster für Bewerbungen kostenlos zum Download gibt. Achtung: Diese sollten niemals einfach so verwendet werden!!
    Dennoch können diese Vorlagen hilfreich sein, um sich einfach einmal daran zu orientieren, was bereits bekannt ist und wie umfangreich die Gestaltung sein kann.
  2. Der Kreativität freien Lauf lassen! Wer nicht auf Anhieb weiß, was er selbst optisch ansprechend findet, kann sich zunächst erste Entwürfe aufzeichnen und dort mit verschiedenen Farben spielen. Manche Ideen sehen einmal aufgezeichnet schon ganz anders aus, als am PC.
  3. Freunde und Verwandte fragen: Wer sich selbst nicht sicher ist, wie die Farben der eigenen Bewerbung wirken, der sollte sich Meinungen von Außenstehenden einholen. Außenstehend meint in diesem Fall, dass sich die besagte Person nicht intensiv mit den Unterlagen beschäftigt hat und vollkommen unvoreingenommen einen Blick darauf werfen kann.

Folgen einer designten Bewerbung

Wer mit seinen Bewerbungsunterlagen ein bisschen spielt und seiner Kreativität bis zum letzten Schliff hin freien Lauf lässt, der muss natürlich ebenfalls mit den Konsequenzen rechnen. Gehen wir einmal zurück zum Speed-Dating. Zuvor befand sich der Kandidat in einer einheitlich grauen Masse von Mitbewerbern. Jetzt kommt der Kandidat vom Umstyling und alle Augen richten sich direkt auf ihn. Dabei wurde lediglich das grau durch ein ansprechendes Marineblau ersetzt und ein paar dezente Accessoires hinzugefügt.

Was weiter passieren wird: Der Kandidat hinterlässt einen vertrauensvollen Eindruck (die Farbe blau steht u. a. für Vertrauen) und bleibt im Gedächtnis des Gegenübers – obwohl nur 30 Sekunden Zeit für einen ersten Eindruck (beim Speed-Dating) bleiben. Dadurch kann es dazu kommen, dass dieser Speed-Dater eine Runde weiter kommt und dort persönlich von seinen Stärken erzählen kann.

Übertragen auf den Bewerber heißt das, dass ein positiv auffallendes Design dazu führen kann, dass der Personaler ihn zum Vorstellungsgespräch einlädt.

Zu guter Letzt

Dadurch, dass die Bewerbungsmappe leicht verändert und an den Kandidaten sowie das Unternehmen angepasst wird, kann positiv Aufmerksamkeit generiert werden. Wer es jedoch übertreibt, erzielt genau den gegenteiligen Effekt. Daher sollte sich ein jeder folgende Don’ts vor Augen halten:

  • Nicht übertreiben! Zu viele Farben überfordern den Betrachter. Sie wirken, je nach Farbe, nicht nur zu bunt, sondern ebenfalls kitschig. Wer möchte schon wie ein Paradiesvogel erscheinen?
  • Neon- und Signalfarben vermeiden! Natürlich fällt so eine Colorierung direkt ins Auge, aber nicht positiv.
  • Niemals, absolut niemals, die Farben der Konkurrenz für das eigene Bewerbungsdesign verwenden! Wer sich bei der Deutschen Bank zum Beispiel bewerben möchte, der sollte nicht das knallige Rot der Sparkasse für die Farbgebung nutzen, sondern bei einem Blauton bleiben.

Rategeber für IT-Systemkaufleute und solche, die es werden wollen

30. September 2014

Inzwischen gibt es zahlreiche IT-Berufe. Die Branche wächst rapide. Für einen ganz besonderen IT-Beruf gibt es einen Blog mit informations- und Ratgeberfunktion, den wir gerne vorstellen möchten: Informations- und Telekommunikationskaufmann/-frau.

itsystemkaufmann

Der Blog www.itsystemkaufmann.de beschäftigt sich rund um mit diesem Beruf. Angefangen bei der Ausbildung über gängige Fragen, zum Beispiel, was ein IT-Systemkaufmann/-frau überhaupt macht, welche Fächer es in der Berufsschule gibt, welche Zukunft hat der Beruf oder wie sieht der Verdienst aus.

Über Ausbildung, Berufsschule, Zukunft und Gehalt

All jenes und vieles mehr findet man auf dem sehr übersichtlich gestalteten Blog. Somit richtet er sich in allererster Linie an Schüler, die sich für eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann nach ihrem Abschluss interessieren. Sie können sich schon einmal über Voraussetzungen und Tätigkeiten informieren und somit herausfinden, ob dies wirklich der richtige Job für sie ist.

Neben allgemeinen Informationen bietet www.itsystemkaufmann.de auch Tipps und Hinweise, wie nützliche Literatur während und nach der Ausbildung, Downloads oder Problemlösungsansätze, die direkt mit dem Beruf selbst zu tun haben.
So handelt ein Blogbeitrag auch über die Handhabung mit Win7.

Wiedereinstieg nach dem Urlaub

1. September 2014

Während der erholsamen Zeit, weit weg vom Arbeitsalltag, stapelt sich an so manchem leeren Arbeitsplatz die Aufgaben. Vieles ist liegen geblieben und will jetzt abgearbeitet werden. Schnell ist der Effekt der Erholung verflogen. Doch damit genau das nicht passiert, gibt es ein paar Tipps.

Ein paar Tage Puffer

Sprachreisen - SymbolbildZwischen der Ankunft zurück aus der Urlaubsreise und dem Neustart ins Arbeitsleben sollten einige Tage Puffer eingeplant werden. In dieser Zeit kann man dann in Ruhe auspacken und sich seelisch und moralisch wieder auf die Arbeit vorbereiten. Vor allem, wenn der Urlaubsort in einer anderen Zeitzone liegt, empfehlen sich ein paar Tage zur Überwindung des Jetlags einzuplanen.

Positiv an die Sache ran gehen

Anstatt sich über den vorbeigezogenen Urlaub, der bekanntlich nie lang genug sein kann, zu beklagen und jenem nachzutrauen, empfiehlt es sich, mit einer positiven Grundeinstellung wieder ans Werk zu gehen.
Wichtig ist es auch, dass man sich Prioritäten setzt und die anfallenden Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit sortiert. Anschließend alles nacheinander abarbeiten. Dabei auch regelmäßig Pausen einplanen und machen. Vielleicht nur kurz eine Runde spazieren gehen, sich mit Kollegen unterhalten oder eine Tasse Kaffee genießen. Und wenn gar nichts mehr hilft, eigenen sich auch Urlaubserinnerungen sehr gut, um sich schnell zu entspannen und dann weiter zu arbeiten.

Wenn doch alles recht stressig ist und einem die Arbeit schon fast über den Kopf wächst, lohnt es sich, die Urlaubsvertretung für die nächsten Ferien noch einmal einzulernen, damit beim nächsten mal alles reibungsloser von statten geht.

Burnout: Für den Job (ver)brennen

21. März 2014

Wer für den Job brennt, macht schnell Karriere? Ein Mythos. Wer für den Job brennt, droht zu verbrennen – erster Weg zum Burnout.

Burnout entsteht nicht nur durch viel Arbeit, sondern durch Enttäuschung, wie das Hamburger Abendblatt berichtet. Gerade Hochschulabsolventen seien davon besonders betroffen. Dies begründet Diplom-Psychologin Babara Bott damit, dass ihnen im Studium falsche Vorstellungen vom Berufsleben suggeriert werden. Sie lernen verschiedene Methoden zur Personalführung und stellen dann fest, dass ihr Chef diese nicht anwendet. Das ist erst einmal ein Schock.

Motivation leidet unter Realitätsschock

Die anfängliche Motivation nach dem Studienabschluss bekommt einen Knacks. Der Arbeitnehmer brennt eben nicht mehr so sehr für den Job.
Aber auch wer das tut, der befindet sich auf dem besten Weg zum Burnout. „Muss ich aber für meinen Job brennen, um erfolgreich zu sein? Nein. Wer brennt, kann verbrennen, also von der Arbeit krank werden“, sagt Neurochirurg Christoph Woernle in der ZEIT. Er hat für sich einen besseren Weg gefunden, seinen Job gewissenhaft und gut zu machen und sich selbst dabei nicht zu vernachlässigen: „Ich brenne für den Ausgleich und das Leben. Erst dadurch bin ich im Job erfolgreich.“

Unter dem Druck des Perfektionismus

Vor allem Absolventen und Berufseinsteigern fehlt das Feedback auf Leistungen, die in der Schule und im Studium mittels Noten gewährleistet wurden. Weiter steigt der Druck, da die ersten Arbeitsverträge meist befristet sind, wie Claus Zimmermann von Coaching4Profession gegenüber dem Hamburger Abendblatt erklärt. Daher nimmt der Ehrgeiz, immer perfekt und besser als die anderen sein zu wollen irgendwann überhand. Dann kommt der burnout plötzlich ganz rasant.
Betroffene selbst erkennen oft die Symptome nicht oder wollen sich nicht eingestehen, dass sie schnurstracks auf einen Burnout zusteuern. „So ist das Leben im Job nun mal“, heißt es oft. Hier sind Angehörige und Freunde besonders gefragt, um den Betroffenen darauf aufmerksam zu machen.
Der erste Schritt zur Erkennung eines Burnouts und zum Einleiten von Gegenmaßnahmen, ist ehrlich zu sein und zwar sich selbst gegenüber.

Burnout kann wirklich jeden treffen und wird in jeder Branche, jeder sozialen Schicht und jedem Job beobachtet.

Mobbing und Bossing – Wenn der Job zum Psychoterror wird

27. Januar 2014

Laut einer aktuellen Studie von Statista geben 15 Prozent der Erwerbstätigen an, schon einmal selbst Mobbing am Arbeitsplatz erlebt zu haben.  Andere Studien besagen jedoch, dass schon jeder zweite Arbeitnehmer Opfer von Mobbing wurde.

Warum diese beiden Angaben so auseinander klaffen, könnte daran liegen, dass viel Opfer zunächst gar nicht bemerken, dass sie gemobbt werden. Insbesondere wenn der Mobber ein Vorgesetzter ist – Bossing nennt sich das. Viele Betroffene meinen zu Beginn, derartige Attacken vom Chef seien normal, wie Markus Oberberg auf seiner Website (mobbing-beenden.de) erklärt. „Vielleicht arbeite ich wirklich nicht gut genug?“, sind oft die ersten Überlegungen.

Bossing – Wenn der Chef mobbt

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Gründe für Bossing ist oft das Provozieren einer Kündigung des Opfers, dann muss der Arbeitgeber ihm nicht kündigen.  In seinem „Gratis-Report“, den Oberberg kostenlos auf www.mobbing-beenden.de zur Verfügung stellt, in dem er Schritt für Schritt und anhand von Praxis-Beispielen erklärt, wie man aus der Mobbing-Falle wieder herauskommt.  Auf die Frage, ob man Mobbing am Arbeitsplatz wirkungsvoll begegnen kann antwortet er in dem Report: „Natürlich ist es möglich – Wenn Sie wissen, wie!“ Für weitere Vertiefungen hat Oberberg auch ein Buch geschrieben, welches als EBook erhältlich ist.

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Woran erkennt man eigentlich, dass man Opfer von Mobbing geworden ist? Die Azubi & Azubine GmbH hat dazu eine Liste an Erkennungsmerkmalen veröffentlicht, die sich auch allgemein auf Mobbing am Arbeitsplatz anwenden lässt:

 

  • Kritik ohne Grund
  • Bloßstellung
  • Beleidigung / Diskriminierung
  • Aberkennung der Arbeitsleistung
  • Drohungen (Androhung körperlicher Gewalt)
  • Keine Begrüßung, Ausschluss aus Gesprächen
  • Behinderung der Arbeit
  • Sexuelle Belästigung

Nur wenn mehrere Punkte dieser Liste zutreffen (was sich über Monate hinwegzieht), kann von Mobbing im Sinne des Arbeitsrechts gesprochen werden.

Mobbing in der Ausbildung

Auch in der Ausbildung kann Mobbing am Arbeitsplatz ein Thema sein. Junge Azubis, die gerade erst ins Berufsleben eingestiegen sind, trauen sich noch weniger, sich zur Wehr zu setzen. Die Azubi & Azubine GmbH hat einige Tipps, wie man mit der Situation am besten umgehen kann. Wichtig ist vor allem, darüber zu sprechen, sich eine Person des Vertrauens zu suchen. Empfehlenswert ist auch das Führen eines Tagebuchs, in dem genau dokumentiert ist, wer wann was gesagt oder getan hat. Bei späteren Gesprächen oder auch einem Verfahren, lässt sich die Geschichte dadurch leichter nachvollziehen. Oft ist es auch nicht schlecht, in die Offensive zu gehen und den Mobber direkt darauf anzusprechen, dass sein Verhalten verletzend ist.  Dabei sollte man sich zuvor aber konkrete Beispiele und Situationen überlegt haben, wo das der Fall ist.  Ein wichtiger Schritt ist immer der Gang zum Betriebsrat (falls vorhanden) und/oder zum Ausbilder, denn dieser hat eine Fürsorgepflicht. Im schlimmsten Fall hilft am Ende nur noch der Wechsel in einen anderen Ausbildungsbetrieb.

Übrigens: Mobbing an und für sich ist nicht strafbar. Allerdings können Handlungen, die im Zuge von Mobbing passieren durchaus zur Anzeige kommen. Zum Beispiel bei übler Nachrede oder Verleumdung.

Was Frauen wollen und Männer denken

23. November 2013

Es wird in den Medien immer wieder gern hervorgekramt und so oft hat man es schon gelesen oder gehört: Nur wenige Frauen befinden sich in Führungspositionen. Gründe dafür mag es viele geben, Tipps und Seminare, wie das verhindert werden kann, aber auch.
Das Frauenportal goFeminin stellte die typischen Job-Fallen, in denen vor allem die Frauen sehr gerne tappen, vor und die WELT berichtete von speziellen Jobseminaren für Frauen, um das Verhalten der Männer besser zu verstehen.

Jede vierte Führungsposition ist von einer Frau besetzt, so goFeminin. In Anbetracht dessen, dass etwa die Hälfte der Bevölkerung Frauen sind und auch mehr Frauen als Männer das Abitur machen, ist das nicht allzu viel.
Mögliche Ursachen können neben der Annahme von „frauenfeindlichen“ Unternehmen auch gesellschaftlicher Natur sein, wie das Fehlen von Krippenplätzen, denn irgendjemand muss sich um den Nachwuchs kümmern.

Vorsicht, Job-Falle für Frauen!

GoFeminin zählt sieben Karriere-Killer vor, die besonders die Frauen recht leicht treffen können. Dazu zählt zum Beispiel, dass Frauen, wie allgemein bekannt, sehr gerne ratschen und plappern und dabei auch den einen oder anderen privaten Frust mit in die Arbeit schleppen und dort ausplaudern. Karriere-Coachs raten davon dringend ab, denn Privates hat im Beruf definitiv nichts zu suchen. Bei einschneidenden Schicksalsschlägen (Todesfall, Scheidung, etc.) sollte aber direkt die Karten offen auf den Tisch gelegt werden und der Chef unter vier Augen davon unterrichtet werden.
Ein fleißiges Bienchen sein ist schön und gut, blöd nur, wenn das niemand mitbekommt. Vielen Frauen fehlt es an Selbstmarketing. Er ist durchaus ratsam hin und wieder über die eigenen Erfolge und Ziele im Büro zu sprechen, damit wäre wieder Gesprächsstoff gegeben und auch eine Ablenkung von dem frustrierenden Beziehungsstress, der im Job nichts verloren hat.
Dabei sollten Frauen auch keine Scheu haben, dass dieses offene Reden über Erfolge bei den Kollegen Sympathiepunkte kosten könnten.  Das Risiko, dass die Kolleginnen einmal kurz irritiert gucken, darf auch mal eingegangen werden. Auch wenn Frauen manchmal dazu neigen, konkurrierendes Verhalten persönlich zu nehmen.

Bei den Männern abschauen?

Die WELT berichtete hingegen von speziellen Seminaren, die Frauen darüber unterrichten sollen, wie Männer denken und wie sie ihre eigene Rolle in einem von Männern dominierten Berufsfeld oder Unternehmen zu finden. Damit auch sie bei der Vergabe von Führungspositionen gesehen werden. Dabei wird das Verhalten männlicher Kollegen betrachtet und analysiert. Die Frauen sollen aber keinesfalls lernen, sich wie die Männer zu benehmen. Vielmehr unterstützen die Seminare das Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen und lehren, wie man sich selbst lobt, ohne dabei arrogant zu wirken.

Experten sind skeptisch und betonen, dass nicht nur Frauen gefördert werden müssen, sondern auch die Rahmenbedingungen der Frau, sowohl gesellschaftlich als auch unternehmerisch verändert werden muss.

Welchen Einfluss hat das Äußere auf die Karriere?

14. November 2013

Ein gepflegtes Äußeres ist nicht nur förderlich für den Karriereaufstieg, sondern auch absolut notwendig. Dies ist kein Geheimnis und längst bekannt.
Karrierecoachs raten allerdings davon ab, einen Bart zu tragen. Denn dieser soll die Aufstiegschancen im Beruf deutlich mindern, wie das Meidenprotal Meedia berichtet.

Dem Bericht von Meedia zufolge begründen Managercoachs ihre These damit, dass Männer mit Bart düsterer wirken, was einem gewünschten „freundlichen Eindruck“ widerspricht. Dies begründet Managercoach Stefan Wachtel aus Frankfurt der dpa.
Sein Rat an Bartträger, die Karriere machen wollen: rasieren.
Jedoch kann eine gepflegte Gesichtsbehaarung auch interessant machen, wie Meedia weiter berichtet, denn das strahle Originalität aus. Dennoch sei darauf zu achten, den Bart auch regelmäßig zu trimmen und zu pflegen.

„Kleider machen Leute“ – ein ebenso altbekannte Floskel mit sehr hohem Wahrheitsgehalt. Doch sind es nicht nur die Kleider sondern auch deren Farben, die gewisse Eigenschaften und Gefühle repräsentieren und deren Wirkung nicht unterschätzt werden darf.
Das Recruiting-Portal HiredMYWay hat hierfür eine Grafik entworfen, welche die verschiedenen Wirkungen von Farben darlegt. Grau ist eine sehr beliebte Farbe für Meetings und Vorstellungsgespräche. Es steht für Erfahrenheit und Selbstvertrauen – eine Farbe, bei der nicht viel schief gehen kann. Sehr beliebt ist auch Schwarz, das vor allem von Autorität zollt. Einfachheit und Reinheit repräsentiert Weiß, was auch gern getragen wird, da es auch zu vielem passt.
Blau wirkt beruhigend, wie ein stiller See und steht auch für Loyalität und Kontrolle und ist daher empfehlenswert für ein Bewerbungsgespräch.
Schwieriger sind Farben wie Rot, da diese Leidenschaft ausstrahlt und den Puls gerne in die Höhe schießen lässt. Nicht zu vergessen, dass diese Farbe auch für Aggressivität steht.

Sprachkenntnisse im Beruf – ein entscheidender Vorteil?

29. April 2013

Dass Fremdsprachen in der Karriere wichtig sind, hört man immer mal wieder. Doch was bringen Sprachkenntnisse im Beruf wirklich? Reicht das Schulenglisch nicht vollkommen aus?

Sprachreisen - Symbolbild

Sprachreisen heißt auch, andere Länder zu entdecken

Englisch ist und bleibt sicherlich im Beruf die wichtigste Fremdsprache, die man lernen kann, denn man kann im Allgemeinen davon ausgehen, dass es die meisten Leute beherrschen. So kommt es häufig, dass zwei Gesprächspartner auf Englisch miteinander reden, von denen es aber keiner als Muttersprache spricht. Das resultierende vereinfachte Englisch ist ein auf dem internationalen Parkett bekanntes Phänomen, das zum Teil auch schon standardisiert wurde, siehe etwa Globish.

Der feine Unterschied

Gerade bei sensiblen Verhandlungen im Geschäftsleben ist es wichtig, den richtigen Ton zu geraten. Es geht nicht nur darum, dem potentiellen Kunden in bruchstückhaftem Englisch die Vorzüge eines Produkts nahe zu bringen, sondern man sollte dafür sorgen, dass sich das Gegenüber verstanden fühlt und Vertrauen fasst. Dies funktioniert nur, wenn man die Nuancen einer Sprache kennt und sich in ihr gewandt und selbstsicher ausdrücken kann. Die notwendigen Kenntnisse kann man zum Beispiel bei einem Sprachaufenthalt erwerben, welche u. A. von www.esl-sprachreisen.at angeboten werden. Hier gibt es die Möglichkeit, speziell aufs Berufsleben ausgerichtete Kurse zu wählen und auch ein entsprechendes Diplom zu absolvieren, mit welchem man auf dem Lebenslauf seine Sprachkenntnisse belegen kann.

Englisch überall

Natürlich sind Sprachkenntnisse nicht in jeder Berufssparte zwingend notwendig. Andererseits besteht in fast jeder Branche die Möglichkeit, mit nicht-deutschsprachigen Menschen in Kontakt zu kommen – dies wird in einem Europa mit offenen Grenzen auch immer öfter der Fall sein. Hier hat man mit erweiterten Sprachkenntnissen einfach einen entscheidenden Vorteil gegenüber Mitbewerbern, denen diese fehlen.

Neben der Sprache selbst ist es auch sehr wichtig, die Kultur und die Gepflogenheiten des jeweiligen Landes besser zu verstehen. Dies spielt einerseits eine Rolle, wenn man direkte Geschäftskontakte in das entsprechende Land pflegt, und ist andererseits auch sehr nützlich, wenn man bei einer multinationalen Firma eine Anstellung sucht, welche die „heimische“ Kultur bei der Expansion in andere Märkte mit nimmt. Die US-amerikanische oder die britische Firmenkultur ist eine andere als die deutsche und man kann gerade bei großen, trägen Unternehmen nur bedingt Adaptierungswillen erwarten. Umgekehrt kann es daher von großem Vorteil sein, wenn man den amerikanischen oder britischen Stil lernt, etwa mit einer Sprachreise nach England, siehe hier.

Eindruck schaffen

Ähnliche Überlegungen gelten übrigens auch für andere Sprachen und Kulturen. Wenn Sie sich für eine Karriere entscheiden, bei der Sie vorwiegend mit Franzosen oder Chinesen (oder jeglicher anderer Nationalität) zu tun haben, verschaffen Sie sich zweifelsohne einen Vorteil, wenn Sie deren Sprache zumindest ansatzweise beherrschen. Sicher könnten Sie sich auch mehr oder minder gut auf Englisch (bzw. Globish!) verständigen, aber Ihr Gegenüber wird Ihre Bemühungen zu schätzen wissen. Und dieser kleine Vorteil macht einen großen Unterschied, wenn Sie sich auf dem Arbeitsmarkt hervorheben wollen!

Job-Navigator im Kurzcheck

2. April 2013

Die wenigsten Karrieren verlaufen linear und ohne Umwege. Neuorientierungen, Quereinstiege und Richtungsänderungen finden sich in jedem Lebenslauf. Doch was gibt es alles zu beachten, wenn nach der Ausbildung doch ein Studium angestrebt wird oder ein Meister-Bafög beantragt werden soll?

Antworten auf solche Fragen will Job-Navigator.info bieten. Mit einem bereits sehr großen Umfang zu vielen Themen will sich die Seite als unabhängiger und kostenloser Ratgeber platzieren. Wir schauen uns die Seite genauer an.

Der erste Eindruck

Job-Navigator wirkt aufgeräumt, die Seite ist übersichtlich und modern. Sie gibt sich Mühe, auch auf mobilen Endgeräten gut dargestellt zu werden, jedoch weist das responsive Design bei unserem ersten Test noch viele Platzierungs-Fehler auf. Wer sich auf dem Smartphone bis auf die Unterseiten durchgekämpft hat, kann die Inhalte jedoch gut lesen.

Die Menüs führen schnell zu den gewünschten Inhalten, eine Suche erleichtert das Finden bestimmter Themen auf der Seite.

Grundsätzlich responsiv, jedoch noch hier und da einige Schwierigkeiten im Design.

Tiefer geschaut

Die Inhalte fassen viel zusammen und sind sehr informativ, was wir aber vermissen, sind weiterführende Links zu den Themen oder Quellenangaben und Aktualität. Auf der Startseite verlinken die Menüpunkte im Teaser auf http://jobnavigator.localhost/ und bringen dadurch natürlich eine nicht erreichbare Seite. Hier darf die Seite nochmal überarbeitet werden.
Die interne Verlinkung sorgt für einen guten Lesefluss und bietet die Möglichkeit, sich weiterführend mit den Inhalten zu befassen. So sind viele Themen bereits im Fließtext zu passenden Artikeln verlinkt und unterhalb des Inhalts befindet sich zusätzlich eine Sektion mit weiteren Beiträgen aus der der entsprechenden Kategorie.

Videos helfen

Zu den vielen Infos gibt es außerdem noch passende Videos, welche den Inhalt verständlich präsentieren. Hierbei bedient sich Job-Navigator bei verschiedenen Youtube Kanälen und bindet Kurzfilme von WISO und Co. ein.

Fazit

Zum Stöbern und eine schöne Rundum-Information ist Seite bestens geeignet, jedoch fehlen noch ein wenig Tiefe und Angaben zu Quellen und Aktualität. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung!

Karriere Blog Dienst-Tags KW11

12. März 2013

Jeden Dienstag „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen in einer wöchentlichen Link-Schau.

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#Arbeitswelt
derStandard.at: 427 Einzelanalysen von 2009 bis 2012 zeichnen ein unproduktives Bild der heutigen Arbeitswelt.

#Personaler, #HR
Karrierebibel entschlüsselt die Standard-Phrasen in Stellenanzeigen: Dynamisches Unternehmen? – Stellen Sie sich auf Chaos ein!

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