HR

Recruiting via WhatsApp? Daimler macht’s vor

25. März 2015

Wenn Sie ein Stellengesuch für eine moderne, innovative Zielgruppe aufgeben möchten, müssen Sie sich etwas neben den Standards einfallen lassen. Nur so können Sie im Wettbewerb um das beste Personal bestehen. Schauen Sie sich einmal das Beispiel von Daimler an, das zeigt, wie man moderne Kommunikationsmittel effektiv einsetzt. So oder mit Ihrer ganz eigenen Idee gewinnen Sie das Personal für sich, das Sie sich wünschen.

Viel genutzt – großes Potential

fb-postWhatsApp wird heute von vielen, vor allem aber jüngeren Menschen genutzt. für das Personal Recruiting ist es wichtig, dass man genau die Menschen erreicht, die zum Unternehmen passen. Daimler hat da das Potential von WhatsApp entdeckt, denn hierüber kann man nicht nur unkompliziert in Echtzeit kommunizieren. Interessante Aktionen wie die von Daimler verbreiten sich auch über die vielen einzelnen Netzwerke und wirken daher viral. Über WhatsApp eine Stellenanzeige aufgeben zu können, schien bisher realtiv abwegig. Doch Martin Maas vom Recruiting Team von Daimler hat diese Vorstellung nachhaltig geändert.

Ein harmloser Gruppenchat

Doch wie funktioniert das Personal Recruiting nach der einfachen, aber genialen Idee von Martin Maas? Tja, ganz einfach: Eine Mitarbeiterin, die zur Zielgruppe der jungen, erfolgreichen Nachwuchskräfte gehört und WhatsApp bereits hinreichend in ihrem Alltag kennt, startet einen Gruppenchat. Sie ruft dazu auf, sie einen Tag lang zu begleiten. Das Schöne und Authentische an diesem Aufruf besteht darin, dass es sich hier um eine echte Person handelt, die bereits ein konkretes Karriereziel in dem suchenden Unternehmen verfolgt. Die eingeladenen Teilnehmer des Gruppenchats können sie also völlig echt begleiten und bekommen so einen wichtigen Einblick ins Unternehmen – ganz ohne Sonderaufwand für beide Seiten. Und die Teilnehmer haben sich aktiv beteiligt, brennende Fragen gestellt und von echten Mitarbeitern bei Daimler Antworten bekommen. Nach dem begleiteten Arbeitstag waren die Teilnehmer des Gruppenchats restlos begeistert, die Aktion war also ein voller Erfolg.

Leuchtendes Beispiel?

Neben den herkömmlichen Methoden, ein Stellengesuch aufzugeben, war diese Aktion einmal etwas völlig anderes. Es war ein Test, wie man interessierte Nachwuchskräfte im 21. Jahrhundert für das eigene Unternehmen begeistern kann. Und das Schalten des Gruppenchats war ein voller Erfolg. Auch in Zukunft wird Daimler solche Ansätze nutzen, um die richtigen Mitarbeiter zu finden. Was für Daimler funktioniert, kann auch für andere Unternehmen passen. Und so bleibt zu vermuten, dass zahlreiche Unternehmen zwar weiterhin Stellenanzeigen aufgeben werden, aber doch auch solche Aktionen wie Daimler nutzen werden. Denn der geringe, zusätzliche Aufwand der Aktion und der mächtige Erfolg unter der Zielgruppe stellen ein vielversprechendes Beispiel dar.


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Beitragsbild: whatsapp.com

Umfrage: Candidate Experience

13. August 2014

Im Bewerbungsprozess geht es vordergründlich darum, sich als Bewerber von der besten Seite zu zeigen und von sich selbst überzeugen zu können. Jedoch gilt nichts anderes auch für die Arbeitgeber. Die Firma Ferber Personalberatung führt derzeit eine Umfrage zu diesem Thema durch.

Employerreputation nennt sich die Persönlichkeit als Arbeitgeber. Die Firma Ferber Personalberatung berät Unternehmen darin, wie sie sich als Arbeitgeber von der besten Seite zeigen können. Um darin gezielt auf häufige Schwächen und Fehler einzugehen, führt die Personalberatung zusammen mit der Fachochschule Frankfurt am Main eine Umfrage durch.

Candidate Experience: Umfrage

UmfrageBewerbungDabei geht es um Candidate Experience Management („Kandidatenerfahrungsmanagement“). Dies befasst sich damit, dass jedes Aufeinandertreffen von Bewerbern und Personalern so positiv wie möglich in Erinnerung bleibt, ungeachtet dessen, wie die Entscheidung schlussendlich ausfällt. Immerhin könnte ja der perfekte Kandidat darunter sein und den möchte man auch nicht mit einem unangenehmen Bewerbungsprozess vergraulen.

Die Umfrage richtet sich an all jene, die sich in den vergangenen drei Jahren um einen Job beworben haben und fragt gezielt nach den persönlichen Erfahrungen bei der Jobsuche und im Bewebrungsprozess. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert zwischen fünf und zehn Minuten
Bei Interesse können die Ergebnisse der Studie unter info@ferber-personalberatung.de erfragt werden.

MercuryPuzzle will das Recruiting revolutionieren

9. Juni 2013

Eine Gruppe Wiener Studenten hat sich kein kleineres Ziel gesetzt, als das klassische Recruting mit nur einer Seite zu revolutionieren. Die Grundidee ist bestechend – bei professioneller Umsetzung könnten die hochgesteckten Erwartungen sogar übertroffen werden.

Bewerber und Unternehmen puzzlen

Ausgangsbasis ist die Webseite https://mercurypuzzle.com/ – der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Recruiting-Prozesses. Der Auftritt ist dem Jahr 2013 angemessen, ein modernes Design und der gute Aufbau verwöhnen das Auge bei der Einholung der Informationen.

Hier stellen sich die Unternehmen vor während die Bewerber durch einen Persönlichkeitstest ihren Teil zur Arbeits-Findung beitragen. Die Tests sind laut Andreas Altheimer von MercuryPuzzle patentiert und nach wissenschaftlichen Maßstäben angelegt. Weiterhin werden die Lebensläufe analysiert und durch weitere Zusatzangaben („Arbeiten Sie lieber in Wohn-Nähe oder würden Sie für den neuen Job auch umziehen“) wird ein Scoring erstellt und dem Bewerber passende Unternehmen präsentiert.

Mercury Puzzle Startseite

Big Data für den richtigen Job

Je mehr Informationen die Seite von Bewerber und Unternehmen sammeln kann, desto exakter fällt die Übereinstimmung aus. Kann das Unternehmen beispielsweise einen Wert angeben, wie viel im ausgeschriebenen Job im Büro und wie viel im Ausland gearbeitet wird, präsentiert MercuryPuzzle das Unternehmen eher dem reisefreudigen Bewerber als der Person, welche angibt nur in fünf Kilometer Umkreis arbeiten zu mögen.

Werden bei diesem Prozess die richtigen Fragen gestellt und vom Bewerber ehrlich beantwortet, sollten viele böse Überraschungen bereits im Vorfeld unterbunden werden. Das kann aber nur funktionieren, wenn viele Bewerber viele Informationen preis geben und auch die Unternehmen ihre Profile auf der Seite pflegen.

Datenpflege, Aufbau, Tests, Neuordnung

Die Seite erzielte bereits in der Beta-Phase von September bis Dezember 2012 beachtliche Erfolge: im Rahmen des Pioneers-Festival’s kam MercuryPuzzle in die Top 10 von 850 Startups weltweit, bei dem The Europas-Event in Berlin sogar unter die Top 5 von 1.000 Startups. Anschließend ging der Auftritt offline, die bisher gewonnenen Erkenntnisse eingearbeitet und am 25. März 2013 endgültig gelaunched.

Die Chance, alles an einem Ort zu vereinen

Noch ist die Seite jung und enthält viele Unternehmen aus der regionalen Umgebung des Gründungs-Teams. Große Fische wie SAP oder Sixt sind aber bereits dabei und viele weitere werden hoffentlich folgen.

Denn das wäre eine schöne Zukunftsaussicht: Wenn alle relevanten Unternehmen auf MercuryPuzzle präsent wären, ist die Suche nach dem richtigen Job nur noch ein Mausklick (und anschließendem Vorstellungsgespräch, natürlich). Durch das Scoring ist klar ersichtlich, an welchen Punkten sich Bewerber und Unternehmen reiben – und was dafür spricht, dort anzufangen.

Es ist dann völlig egal, ob es sich um einen kleinen mittelständischen Familienbetrieb handelt oder um Großkonzerne mit ganzen Recruiting-Abteilungen – die Chancen sind gleich verteilt.

Jobmaxx als Antwort auf den Nachfragemarkt?

20. März 2013

Der Arbeitsmarkt in Deutschland wandelte sich in den letzten Jahren von einem Angebots- zu einem Nachfragemarkt. Nicht mehr die fertig Studierten müssen zusehen, einen Job zu ergattern, sondern die Unternehmen müssen Hebel in Bewegung setzen, tatkräftigen Nachwuchs für die Firma zu bekommen.

Ein Schritt, diese Hebel in Bewegung zu setzen, möchte Jobmaxx mit ihrer neuen Plattform ermöglichen. Die Seite ging vorgestern online und ist gehört zu den Potalen allmax und UNIMALL.

Der Arbeitgeber präsentiert sich bei Jobmaxx mit Innenansichten, stellt Kollegen und Büro vor und betreibt so eine Imagepflege am Ort des Stellenangebots.

Modernes Design, klare Struktur: ein zeitgemäßer Auftritt für die Zielgruppe Student

Mehr Übersicht, mehr Einsicht

Ziel von Jobmaxx ist es, Studenten mehr als nur eine Auflistung freier Stellenangebote zu geben. Die Erfahrungen im Arbeitsmarkt sind für diese Gruppe meist sehr überschaubar, es fehlt das nötige Wissen, um auf Anhieb den richtigen Job zu finden.

Daher sollen auf dem neuen Portal die Unternehmen vorgestellt, die Firmenphilosophie erläutert und Kollegen prominent präsentiert werden. Der Job soll detaillierter beschrieben werden, als das bei den üblichen Stellenanzeigen der Fall ist. Das erfordert einigen Aufwand für die Firmen, gerade kleine Mittelständler dürften hierfür oft wenig bis gar kein Geld für die Realisierung übrig haben oder haben wollen.

Bislang vertreten ist beispielsweise AVM, der Hersteller der bekannten Fritz!Box. Mit großen Bildern werden die Kollegen, die Arbeitsumgebung und die Produkte gezeigt. Das schafft eine positive Grundeinstimmung und bricht für die Bewerber sicherlich leichter das Eis als eine schwarz-weiß-Anzeige in der Tageszeitung.

Geschichten erzählen

Bei jeder HR-Konferenz, bei jedem Marketing-Seminar fällt der Begriff immer wieder: Geschichten erzählen. Ein Gesamtpaket aufspannen, Eindrücke von Mitarbeitern präsentieren,  Bilder und Videos ergänzen, eine Story bauen – dann interessiert sich der Besucher für den Inhalt. Jobmaxx will genau dieses System für das HR-Marketing erleichtern.
Der erste Schritt hierfür ist gemacht, die Seite ist aufgeräumt und übersichtlich, das Design dem Stil und dem Jahr 2013 würdig.

Der Erfolg hängt von den Unternehmen ab

Ob sich die Plattform langfristig gegen die Jobbörsen-Platzhirsche durchsetzen oder daneben etablieren kann, hängt stark von der Anzahl der Unternehmen ab, die sich hier präsentieren wollen. Nur wenn die bereit sind, die Kosten und Mühen auf sich zu nehmen, um sich auf Jobmaxx in dem Stil der bisherigen Firmen zu präsentieren, wird die Seite ein Anlaufpunkt für viele Studenten.

Noch zu wenig Auswahl

Jobmaxx Unternehmensseite

Überschaubares Angebot

Denn noch ist auf dem neuen Portal zu wenig los: gerade Mal vier Unternehmen sind mit Fotos und teilweise Videos präsent, die aus den Möglichkeiten der Plattform schöpfen. Sieben weitere stehen in den Startlöschern, aber auch wenn die dazu kommen, sind es immer noch zu wenig, um viele Absolventen auf die Seite zu locken und eine echte Alternative zu bieten.

Viele Links wie weiterführende Infos zu einem Beruf oder Angebote anderer Unternehmen fehlen noch. An der Seite muss also noch geschraubt werden, bis der gesamte Mehrwert des Portals zum Tragen kommt.

Ein begrüßenswertes Konzept

Das Unternehmen und den neuen Job kennen lernen, bevor die Bewerbung dorthin abgeschickt wird. Das ist das große Ziel der Seite. Die Möglichkeiten, das zu erreichen, wirken vielversprechend. Jobmaxx muss sich ranhalten und die Firmen überzeugen, für die Stellengesuche mehr Zeit zu investieren, als 20 Zeilen zu schreiben. Funktioniert das, wird die künftige Jobsuche ein gutes Stück weit angenehmer.

Karriere Blog Dienst-Tags KW12

19. März 2013

Jeden Dienstag „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen in einer wöchentlichen Link-Schau.

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#Fachkräftemangel, #Ausbildung
Personalmarketing 2 Null beleuchtet die Recruiting-Kampagne der Deutschen Bahn aus Endanwendersicht – mit überraschenden Ergebnissen

#Karrierekiller
Süddeutsche.de über 450 Euro Job statt Karriere – die Chancen auf eine reguläre Beschäftigung sinken mit der Zeit

Robindro Ullah wechselt von der DB zu Voith

14. März 2013

Robindro Ullah, ein HR-Schwergewicht und Leiter des Personalmarketings bei der Deutschen Bahn Region Süd, wechselt dieses Jahr zum 1. Juli zur Voith GmbH. 

In seinem Blog beschreibt er immer wieder Hintergründe und Motivationen für die neuesten Aktionen seines Arbeitgebers. Ullah, der viele Kampagnen bei der DB initiierte und zum Zeitpunkt des Wechsels fast acht Jahre dabei ist, sucht laut eigener Aussage eine neue Herausforderung.

Robindro Ullah

Wechselt von DB zu Voith: Robindro Ullah

Und die dürfte er bei dem Technologie-Konzern Voith auch finden: mit über 42.300 Mitarbeiter weltweit und aus der Branche des Maschinenbaus schlägt sich das Unternehmen hierzulande natürlich ebenfalls mit dem klassischen Fachkräftemangel rum.

Wir wünschen Robindro Ullah viel Erfolg bei seinem neuen Posten – und hoffen, dass seine DB-Kampagnen nicht zu gut nachwirken und er gute Mitarbeiter für seinen neuen Konzern findet.

Karriere Blog Dienst-Tags KW11

12. März 2013

Jeden Dienstag „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen in einer wöchentlichen Link-Schau.

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#Arbeitswelt
derStandard.at: 427 Einzelanalysen von 2009 bis 2012 zeichnen ein unproduktives Bild der heutigen Arbeitswelt.

#Personaler, #HR
Karrierebibel entschlüsselt die Standard-Phrasen in Stellenanzeigen: Dynamisches Unternehmen? – Stellen Sie sich auf Chaos ein!

#Tipps, #Bewerbung
Kreative Bewerbungen setzen sich vom Standard ab – hier werden 25 gute Beispiele gezeigt, warum

Wer wie wo? Der HR-Agentur Atlas von Eva Zils

7. März 2013

Wenn sich Personaler und Recruiter entschließen, zur Verstärkung eine Agentur hinzuziehen, ist die Auswahl zwar groß und vielfältig. Eva Zils von Online-Recruiting.net bietet daher seit gestern den HR-Agentur Atlas 2013 an, in der 13 HR-Agenturen vorgestellt und klassifiziert werden.

Der HR-Agentur Atlas 2013 von Eva Zils

Ein Recruiter sucht eine HR-Agentur, welche neben dem Job-Posting auch Personalberatung anbietet? Mobile-Recruiting soll ein fundamentaler Bestandteil sein oder kann gänzlich vernachlässigt werden? Mit dem Agentur Atlas erkennen sie auf einen Blick, welche Kernkompetenzen der künftige Kooperationspartner grundsätzlich anbietet.Eva Zils will damit Personalern einen praktischen Helfer an die Hand geben, um schneller den Richtigen aus der Branche zu finden. Daher sind neben den angebotenen Leistungen auch Informationen zur Entstehung und Entwicklung der jeweiligen Agentur vermerkt, um einen runden Gesamteindruck zu erhalten.

Hierfür wurden Fragebögen beantwortet, welche bereits grobe Einblicke in die Arbeitsweise einer einzelnen HR-Agentur zulassen. Neben den operativen Daten wie Anzeigenaufträge und Schaltvolumen pro Monat werden auch Bestandteile des Workflows abgefragt und mal mehr, mal weniger ausführlich beantwortet.

Kritik muss sein

Leider ist eine Frage so gestellt, die gerne mit ja beantwortet wird, damit jedoch keine wirklich klare Aussage getroffen wird: bei der Frage den Fragen „Ist ein automatisches Job-Posting-Tool vorhanden? Oder werden Anzeigen manuell geschaltet?“ wird von mehreren Agenturen ein „Ja“ als einzige Antwort gegeben. Das ließe sich durch eine ausführlichere Antwort oder im Vorfeld andere Fragestellung leicht verhindern.

Was gibt’s sonst noch?

Werdegang, Auszeichnungen und Zahlen werden übersichtlich präsentiert, interessant für eine richtige Auswahl sind sicher auch noch die Referenzen der jeweiligen HR-Agenturen. Screenshots von den Webseiten als Zuckerl sind in unseren Augen heutzutage auch wichtig, sodass neben dem Logo auch das Bild der Webseite als Wiedererkennung greift. Diese Anmerkungen sollen jedoch nicht die Qualität als solche herabsetzen.

Fazit

Der HR-Agenturatlas ist ein nicht mal zwei MB schlankes PDF, welches in jede (digitale) Personaler-Schublade gehört, die sie sich mit dem Gedanken spielen, auf externe Dienstleistungen in diesem Bereich zurückzugreifen.

Bewerbungsgespräch am Kletterfelsen – die Students of Sports Veranstaltung

22. Februar 2013

Soll das nächste Bewerbungsgespräch statt im Chefbüro beim Mountainbiken, Canyoing oder am Kletterfelsen stattfinden? Diesen ungewöhnlichen Weg gehen  „Students of Sports“ – SoS Events mit ihrer dreitägigen Premiere in den Bergen des Kleinwalsertals in Österreich.

SoS Events, ursprünglich für „Students on Snow“, weitet seine sportliche Jobbörse auf den (Spät-) Sommer aus und veranstaltet diese zum ersten Mal im September. Die Organisation der Veranstaltung übernimmt auch hier wieder Simsalabim Reisen.

Das Students of Sports Konzept

Students of Sports - KletternAn dem Wochenende vom 27. bis 29. September treffen Absolventen und Unternehmen bei verschiedenen Sportaktivitäten aufeinander und können sich abseits vom Büro in lockerer Atmosphäre kennen lernen. Denn das verspricht sich der Veranstalter: eine ungezwungene Stimmung soll beiden Seiten ermöglichen, sich genauer kennen zu lernen und herauszufinden, ob Arbeitgeber und Bewerber zueinander passen.

Erfahrung mit diesem Konzept konnte SoS Events bereits mit dem Winterprogramm einholen, bei dem letztes Jahr 650 Studenten in der Schweizer Winter-Ferienregion Savognin teilnahmen. Hier konnten die ersten Kontakte an den Infoständen in der Hotellobby oder dann später auf der Piste bzw. einem warmen Glühwein geknüpft werden.
Hierbei waren Unternehmen wie Bayer AG, BASF, Siemens, Tesat Spacecom, Ecenta, Peek & Cloppenburg oder careerloft vertreten.

Mountainbiken für Absolventen auf Jobsuche

Mountainbiken für Absolventen auf Jobsuche: Schweiß fließt hier nur aufgrund der sportlichen Aktivitäten – und nicht aus Angst, das Vorstellungsgespräch zu vermasseln. Das erhoffen sich die Veranstalter von „Students of Sports“

Karriereblog.net hat bei Jörg Orlowski von SoS Events nachgefragt:

Was kostet die Veranstaltung für die Studenten?

CanyoningDie Teilnahme kostet zwischen 79 Euro und 119 Euro, je nach gebuchter Unterkunftskategorie. In diesem Preis enthalten sind bereits zwei Outdoor-Aktionen wie: Mountainbiken, Klettern, Canyoning, Bergabenteuer, Klettersteig und Bergtour. Am Samstag und Sonntag kann jeweils an einer Tour teilgenommen werden. Eine Übersicht gibt es auf students-of-sports.de

Nach welchen Kriterien werden die Studenten ausgewählt bzw. aus welchen Bereichen sollten sie kommen?
Die Studenten werden nicht ausgewählt. Jeder kann teilnehmen! Wir treffen eine gewisse Auswahl durch die Universitäten und Fachbereiche, die wir gezielt bewerben. Dabei richten wir uns nach den Vorgaben der teilnehmenden Firmen. In den letzten Jahren wurde eher ein Schwerpunkt auf die technischen Berufe gelegt. Jedoch ist unsere Tür für niemanden verschlossen.

Wie hoch ist die Chance für Interessierte daran teilnehmen zu können?
Im Grunde ist die einzige Beschränkung die Kapazität des Kleinwalsertals. Das Gebiet ist gerade im Winter ein sehr beliebtes Urlaubsziel, im ruhigeren Sommer profitieren wir stark von der guten Infrastruktur.

Impressionen von Students of Sports

Tipi-Landschaft

Hier gibt’s Abendessen und Rahmenprogramm: in den Tipis präsentieren sich auch die Unternehmen in etwas anderer Atmosphäre

Umgebung für Students of Sports

Das hat mit Vorstellungsgespräch im Büro wenig zu tun: die Umgebung für „Students of Sports“

Karriereblog.net wird in den weiter über diese unkonventionelle Art des Recruitings berichten und wünschen den Veranstaltern, aber vor allem Studenten und Unternehmen viel Erfolg!

Bilder: Pressefotos von SoS Events

Jetzt immer Karriereblog Dienst-Tags

19. Februar 2013

Wir bauen Karriereblog.net weiter aus und bringen ab sofort jeden Dienstag die „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen zusammengefasst in einer wöchentlichen Link-Schau.

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