Ausbildung

Rategeber für IT-Systemkaufleute und solche, die es werden wollen

30. September 2014

Inzwischen gibt es zahlreiche IT-Berufe. Die Branche wächst rapide. Für einen ganz besonderen IT-Beruf gibt es einen Blog mit informations- und Ratgeberfunktion, den wir gerne vorstellen möchten: Informations- und Telekommunikationskaufmann/-frau.

itsystemkaufmann

Der Blog www.itsystemkaufmann.de beschäftigt sich rund um mit diesem Beruf. Angefangen bei der Ausbildung über gängige Fragen, zum Beispiel, was ein IT-Systemkaufmann/-frau überhaupt macht, welche Fächer es in der Berufsschule gibt, welche Zukunft hat der Beruf oder wie sieht der Verdienst aus.

Über Ausbildung, Berufsschule, Zukunft und Gehalt

All jenes und vieles mehr findet man auf dem sehr übersichtlich gestalteten Blog. Somit richtet er sich in allererster Linie an Schüler, die sich für eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann nach ihrem Abschluss interessieren. Sie können sich schon einmal über Voraussetzungen und Tätigkeiten informieren und somit herausfinden, ob dies wirklich der richtige Job für sie ist.

Neben allgemeinen Informationen bietet www.itsystemkaufmann.de auch Tipps und Hinweise, wie nützliche Literatur während und nach der Ausbildung, Downloads oder Problemlösungsansätze, die direkt mit dem Beruf selbst zu tun haben.
So handelt ein Blogbeitrag auch über die Handhabung mit Win7.

Gehalt und Karriere im Projektmanagement

14. Mai 2014

Professionelles Projektmanagement hat mittlerweile Einzug in zahlreiche Unternehmen gehalten und wird in seiner Struktur immer vielfältiger und komplexer. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach qualifizierten Projektmanagern, ein interessantes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld sowie vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten machen dieses Berufsbild zusätzlich attraktiv. Wie sieht nun eine erfolgreiche Laufbahn im Projektmanagement tatsächlich aus?

Karriere im Projektmanagement

Foto-Credits: Photodune

Foto-Credits: Photodune

>Die meisten der heute in der privaten Wirtschaft oder im öffentlichen Bereich tätigen Projektmanager waren zunächst als Fachkräfte einer bestimmten Fachrichtung – meist handelte es sich dabei um die IT-Branche – angestellt. Im Zuge ihrer Tätigkeit kamen sie irgendwann mit professionellem Projektmanagement in Kontakt, wodurch ihr Interesse geweckt und in weiterer Folge ein Wechsel in diesen Bereich angestrebt wurde. Ein derartiger Quereinstieg bietet den Vorteil einer bereits vorhandenen Berufserfahrung, einhergehend mit einer meist gut ausgeprägten Lösungskompetenz für vernetzte Aufgabenstellungen. Aber auch eine spezifische PM-Ausbildung hat ihre Vorzüge. Sie dient als Nachweis dafür, dass der Absolvent die aktuellen PM-Methoden und Vorgehensweisen beherrscht sowie in Form absolvierter Praktika bereits angewendet hat. So werden etwa nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung zum Diplom-Projektmanager dem Absolventen oft relativ rasch Führungsaufgaben innerhalb des Projektmanagements übertragen, da die Ausbildung seine altersbedingt geringe Berufserfahrung kompensiert. Diese Entwicklung einer projektmanagementspezifischen Laufbahnplanung ohne den zeitraubenden Umweg über eine Linienkarriere beginnt sich allerdings erst nach und nach durchzusetzen. Laut einer 2013 vom Fachverband GPM, Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement, durchgeführten Studie über Gehalt und Karriere im Projektmanagement verfügen derzeit noch mehr als 60% aller befragten Projektmanager über einen Abschluss einer Universität, Fachhochschule oder dualen Hochschule. Auch ist in der Praxis für die Beurteilung der Qualifikation eines Projektmanagers weniger die Ausbildung, als vielmehr der Nachweis einer anerkannten Zertifizierung, wie etwa jene zum „Project Management Professional“, von auschlaggebender Bedeutung.

Die GPM-Studie zeigt ferner, dass interessante Aufgabenstellungen, ein eigener Verantwortungsbereich sowie Weiterbildungsmöglichkeiten die Arbeitszufriedenheit von Projektmanagern zu fördern vermögen und einen zusätzlichen Leistungsanreiz darstellen. Im Gegenzug sorgen fehlende Perspektiven, ungleiche Entlohnung von Männern und Frauen oder ein unangemessenes Verhältnis von vereinbarter und tatsächlicher Arbeitszeit für Unzufriedenheit mit der beruflichen Situation. Der hohe Stellenwert fachlicher Weiterbildung wird durch die im Rahmen der Studie festgestellte Tatsache, dass im Durchschnitt jeder Projektmanager jährlich vier Arbeitstage in seine Fortbildung investiert, jedenfalls eindrucksvoll dokumentiert.

Gehalt im Projektmanagement

Das Berufsbild des Projektmanagers bietet grundsätzlich gute Entwicklungs- und Verdienstmöglichkeiten. Laut GPM-Studie liegt das durchschnittliche Jahresgehalt von Projektmanagern, zu dem meist noch individuell vereinbarte Sonderleistungen hinzukommen, bei knapp 80.000 Euro. Dies ergibt ein Durchschnittsgehalt von rund 55.000 Euro für die Projektmanagement-Assistenz sowie bis zu 106.000 Euro für Projektdirektoren und Mitglieder von Lenkungsausschüssen komplexer bzw. internationaler Projekte, wobei derartige Gehaltsstrukturen oft auch eine persönliche Haftung für Vertragsstrafen beinhalten. Die Studie belegt in jedem Fall deutlich, dass sowohl die Zahl der erfolgreich abgeschlossenen Projekte als auch der Nachweis einer anerkannten Projektmanagement-Zertifizierung einen entscheidenden Einfluss auf das Gehalt im Projektmanagement hat.

Karrierechancen im Handel

5. Mai 2014
Credits: Einstieg GmbH

Credits: Einstieg GmbH

Mit etwa drei Millionen Arbeitnehmern im Verkauf, in der Logistik und in der Verwaltung ist der Handel einer der größten Arbeitgeber Deutschlands. Es gibt zahlreiche Bereiche, die interessante Jobs bieten, sowohl gestalterisch als auch kaufmännisch. Auch Aufstiegschancen sind gegeben, wie zum Beispiel zum Betriebsfachwirt.
In der aktuellen Ausgabe des Einstieg Magazins dreht sich alles um „Karriere im Handel“.

Credits: dm-drogerie markt

Credits: dm-drogerie markt

Das Magazin hat in Zusammenarbeit mit dem Handelsverband Deutschland (HDE) einen Wettbewerb „Ich will hinter die Shopping-Kulisse schauen“ ins Leben gerufen, um die die lukrativen Jobs und damit verbundenen Chancen im Handel präsenter zu machen. Im Rahmen des Wettbewerbs veröffentlicht das Einstieg Magazin die überzeugendsten Argumente für eine Karriere im Handel in er nächsten Ausgabe. Zu gewinnen gibt es Warengutscheine von Peek & Cloppenburg, dm Drogerie, Lidl und OBI. Der Einsendeschluss ist der 20. Juni 2014.
>>Weitere Informatinen

„Der HDE unterstützt den Wettbewerb, weil er jungen Menschen eine gute Gelegenheit bietet, sich im Rahmen ihrer Berufswahl genauer mit den Chancen und Anforderungen im Handel zu beschäftigen“, so Wilfried Malcher, Geschäftsführer Bildung und Berufsbildung beim HDE. „Wir möchten die Berufswelt Handel transparenter machen. Auch für Abiturienten bietet der Handel in Zeiten von fortschreitender Globalisierung und Online-Shopping spannende Arbeitsfelder“, fügt der Chefredakteur des Einstieg Magazins, Stefan Moskopp hinzu.

Weitere Interviews und Erfahrungsberichte über eine Karriere im Handel gibt es in der August-Ausgabe des Einstieg Magazins.

Mobbing und Bossing – Wenn der Job zum Psychoterror wird

27. Januar 2014

Laut einer aktuellen Studie von Statista geben 15 Prozent der Erwerbstätigen an, schon einmal selbst Mobbing am Arbeitsplatz erlebt zu haben.  Andere Studien besagen jedoch, dass schon jeder zweite Arbeitnehmer Opfer von Mobbing wurde.

Warum diese beiden Angaben so auseinander klaffen, könnte daran liegen, dass viel Opfer zunächst gar nicht bemerken, dass sie gemobbt werden. Insbesondere wenn der Mobber ein Vorgesetzter ist – Bossing nennt sich das. Viele Betroffene meinen zu Beginn, derartige Attacken vom Chef seien normal, wie Markus Oberberg auf seiner Website (mobbing-beenden.de) erklärt. „Vielleicht arbeite ich wirklich nicht gut genug?“, sind oft die ersten Überlegungen.

Bossing – Wenn der Chef mobbt

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Gründe für Bossing ist oft das Provozieren einer Kündigung des Opfers, dann muss der Arbeitgeber ihm nicht kündigen.  In seinem „Gratis-Report“, den Oberberg kostenlos auf www.mobbing-beenden.de zur Verfügung stellt, in dem er Schritt für Schritt und anhand von Praxis-Beispielen erklärt, wie man aus der Mobbing-Falle wieder herauskommt.  Auf die Frage, ob man Mobbing am Arbeitsplatz wirkungsvoll begegnen kann antwortet er in dem Report: „Natürlich ist es möglich – Wenn Sie wissen, wie!“ Für weitere Vertiefungen hat Oberberg auch ein Buch geschrieben, welches als EBook erhältlich ist.

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Woran erkennt man eigentlich, dass man Opfer von Mobbing geworden ist? Die Azubi & Azubine GmbH hat dazu eine Liste an Erkennungsmerkmalen veröffentlicht, die sich auch allgemein auf Mobbing am Arbeitsplatz anwenden lässt:

 

  • Kritik ohne Grund
  • Bloßstellung
  • Beleidigung / Diskriminierung
  • Aberkennung der Arbeitsleistung
  • Drohungen (Androhung körperlicher Gewalt)
  • Keine Begrüßung, Ausschluss aus Gesprächen
  • Behinderung der Arbeit
  • Sexuelle Belästigung

Nur wenn mehrere Punkte dieser Liste zutreffen (was sich über Monate hinwegzieht), kann von Mobbing im Sinne des Arbeitsrechts gesprochen werden.

Mobbing in der Ausbildung

Auch in der Ausbildung kann Mobbing am Arbeitsplatz ein Thema sein. Junge Azubis, die gerade erst ins Berufsleben eingestiegen sind, trauen sich noch weniger, sich zur Wehr zu setzen. Die Azubi & Azubine GmbH hat einige Tipps, wie man mit der Situation am besten umgehen kann. Wichtig ist vor allem, darüber zu sprechen, sich eine Person des Vertrauens zu suchen. Empfehlenswert ist auch das Führen eines Tagebuchs, in dem genau dokumentiert ist, wer wann was gesagt oder getan hat. Bei späteren Gesprächen oder auch einem Verfahren, lässt sich die Geschichte dadurch leichter nachvollziehen. Oft ist es auch nicht schlecht, in die Offensive zu gehen und den Mobber direkt darauf anzusprechen, dass sein Verhalten verletzend ist.  Dabei sollte man sich zuvor aber konkrete Beispiele und Situationen überlegt haben, wo das der Fall ist.  Ein wichtiger Schritt ist immer der Gang zum Betriebsrat (falls vorhanden) und/oder zum Ausbilder, denn dieser hat eine Fürsorgepflicht. Im schlimmsten Fall hilft am Ende nur noch der Wechsel in einen anderen Ausbildungsbetrieb.

Übrigens: Mobbing an und für sich ist nicht strafbar. Allerdings können Handlungen, die im Zuge von Mobbing passieren durchaus zur Anzeige kommen. Zum Beispiel bei übler Nachrede oder Verleumdung.

Allianz Deutschland sucht the NEXT Top-Manager

11. Dezember 2013

NEXT – so heißt das neue Einstiegsprogramm der Versicherungsgesellschaft Allianz. Der Vorstand höchst persönlich sucht hierfür nach talentierten Nachwuchskräften. Im Februar werden daher herausragende Talente an den Starnberger See zu einem Recruiting-Wochenende eingeladen (Bewerbungsschluss: 6. Januar 2014).
Für Studierende und Absolventen sind solche Recruiting-Programme eine gute Möglichkeit, sich selbst in Aktion zu zeigen. Aber sie sind auch ebenso anstrengend und treiben Kandidaten nicht selten an ihre Grenzen. Unternehmen wollen so auch die Belastbarkeit potenzieller neuer Mitarbeiter austesten.

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Quelle: Allianz

Das Recruiting-Event der Allianz Deutschland wirbt mit dem „New Executive Talent“ (NEXT) Programm mit einer großen Chancen der Bewerber. An drei Tagen können diese ihr Können unter Beweis stellen. Am Freitag beginnt das Event ziemlich gelassen mit dem Kennenlernen, hierbei sind die Vorsitzenden der AG bereits anwesend. Auf dem Programm stehen auch gemeinsame Abendessen. Schon am Samstag geht’s ans Eingemachte: Ein Vortrag soll die Kandidaten den Impuls für das bevorstehende Projekt geben, in dem die Bewerber in Kleigruppen an Case-Studien arbeiten werden. Unterstützt werden sie hierbei bereits von einem der Vorsitzenden als Coach. Schon am Nachmittag ist Wortgewandtheit und Moderationsgeschick gefragt, wenn die Ergebnisse präsentiert werden.

Wie bei vielen Recruiting-Events ist auch bei der Allianz nach dem Abendessen noch nicht Schluss: Der Vorstand hat zum Ausklang des Tages noch den ein oder anderen Vortrag in Petto.
Wer in das NEXT-Programm aufgenommen wird, dem verspricht die Allianz Deutschland einen strukturierten Entwicklungsprozess und qualitatives Coaching auf dem Weg ins Top-Management.
Es kann zwischen zwei Wegen gewählt werden, von wo an die Karriere beginnen soll.

Das Auslandssemester: Karrierechancen global verbessern

26. August 2013

Ein Auslandssemester macht sich gut in der Bewerbung und erhöht die Jobchancen, aber wie wird das finanziert? Welche Fördermittel gibt es? Und wie organisiert man sein Auslandssemester?

Den Lebenslauf aufpolieren

Auslandssemester - SymbolfotoFür einen guten Start ins Berufsleben empfiehlt sich die eine oder andere Praxiserfahrung bereits im Studium.  Daher ist das Praxissemester bei vielen Hochschulen bereits verpflichtend.  Wer sich später einmal bei einem internationalen Unternehmen bewerben will, der sollte sich aber Gedanken über Erfahrungen im Ausland machen.

Bisher ist das Semester oder das Praktikum im Ausland keine Pflicht. Lediglich in sprachorientierten Studiengängen und an diversen privaten Hochschulen ist ein Semester im Ausland fester Bestandteil des Studienplans. Da gibt es meist auch eine Auswahl an Partnerhochschulen im Ausland. Hilfe bei der Vermittlung finden die Studierenden dann auch bei ihrer eigenen Hochschule.

Praktikum oder theoretisches Semester?

Wer ein Semester an einer Universität außerhalb von Deutschland absolvieren möchte, sollte sich zunächst an die entsprechende Abteilung in seiner Hochschule informieren oder macht sich auf eigene Faust auf die Suche. Wer ein Praktikum im Ausland absolvieren möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass im Ausland unter dem Begriff „Praktikum“ etwas anderes verstanden wird als in Deutschland. Das fängt schon bei der Bewerbung an. Die muss natürlich in der jeweiligen Sprache verfasst sein. Meist werden Zeugnisse, Lebenslauf und Motivations- sowie Empfehlungsschreiben erwartet. Um sicher zu gehen, sollte der Studierende vorab mit dem Betrieb abklären, was nun seine Aufgaben während des Praktikums sind und was von ihm erwartet wird. Zudem muss man sich vorher informieren, ob spezielle Nachweise über Sprachkenntnisse oder Prüfungen benötigt werden.

Organisation, Finanzierung und Bürokratie

Ist die Hochschule nicht in einem entsprechenden Programm, das Auslandssemester fördert und vermittelt, muss man selber recherchieren und suchen.  Allerdings gibt es eine Reihe von Vermittlungsagenturen, die viel Organisation übernehmen, dafür aber bezahlt werden wollen. Das will sorgfältig abgewogen sein.

Für die Finanzierung gibt es auch einige Förderprogramme wie Erasmus oder dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Zudem kann man Fördergelder, wie das Auslands-Bafög beantragen oder einen Bildungskredit bei der KfW in Anspruch nehmen. Bei dem Auslands-Bafög sein zu beachten, dass dieser gut ein halbes Jahr vorher schon beantragt werden muss.

Ein Semester im Ausland ist mit großem Aufwand verbunden. Nichtsdestotrotz lohnt sich dieser auf jeden Fall, wenn dadurch der Lebenslauf und später die Berufschancen verbessert werden.

Sprachkenntnisse im Beruf – ein entscheidender Vorteil?

29. April 2013

Dass Fremdsprachen in der Karriere wichtig sind, hört man immer mal wieder. Doch was bringen Sprachkenntnisse im Beruf wirklich? Reicht das Schulenglisch nicht vollkommen aus?

Sprachreisen - Symbolbild

Sprachreisen heißt auch, andere Länder zu entdecken

Englisch ist und bleibt sicherlich im Beruf die wichtigste Fremdsprache, die man lernen kann, denn man kann im Allgemeinen davon ausgehen, dass es die meisten Leute beherrschen. So kommt es häufig, dass zwei Gesprächspartner auf Englisch miteinander reden, von denen es aber keiner als Muttersprache spricht. Das resultierende vereinfachte Englisch ist ein auf dem internationalen Parkett bekanntes Phänomen, das zum Teil auch schon standardisiert wurde, siehe etwa Globish.

Der feine Unterschied

Gerade bei sensiblen Verhandlungen im Geschäftsleben ist es wichtig, den richtigen Ton zu geraten. Es geht nicht nur darum, dem potentiellen Kunden in bruchstückhaftem Englisch die Vorzüge eines Produkts nahe zu bringen, sondern man sollte dafür sorgen, dass sich das Gegenüber verstanden fühlt und Vertrauen fasst. Dies funktioniert nur, wenn man die Nuancen einer Sprache kennt und sich in ihr gewandt und selbstsicher ausdrücken kann. Die notwendigen Kenntnisse kann man zum Beispiel bei einem Sprachaufenthalt erwerben, welche u. A. von www.esl-sprachreisen.at angeboten werden. Hier gibt es die Möglichkeit, speziell aufs Berufsleben ausgerichtete Kurse zu wählen und auch ein entsprechendes Diplom zu absolvieren, mit welchem man auf dem Lebenslauf seine Sprachkenntnisse belegen kann.

Englisch überall

Natürlich sind Sprachkenntnisse nicht in jeder Berufssparte zwingend notwendig. Andererseits besteht in fast jeder Branche die Möglichkeit, mit nicht-deutschsprachigen Menschen in Kontakt zu kommen – dies wird in einem Europa mit offenen Grenzen auch immer öfter der Fall sein. Hier hat man mit erweiterten Sprachkenntnissen einfach einen entscheidenden Vorteil gegenüber Mitbewerbern, denen diese fehlen.

Neben der Sprache selbst ist es auch sehr wichtig, die Kultur und die Gepflogenheiten des jeweiligen Landes besser zu verstehen. Dies spielt einerseits eine Rolle, wenn man direkte Geschäftskontakte in das entsprechende Land pflegt, und ist andererseits auch sehr nützlich, wenn man bei einer multinationalen Firma eine Anstellung sucht, welche die „heimische“ Kultur bei der Expansion in andere Märkte mit nimmt. Die US-amerikanische oder die britische Firmenkultur ist eine andere als die deutsche und man kann gerade bei großen, trägen Unternehmen nur bedingt Adaptierungswillen erwarten. Umgekehrt kann es daher von großem Vorteil sein, wenn man den amerikanischen oder britischen Stil lernt, etwa mit einer Sprachreise nach England, siehe hier.

Eindruck schaffen

Ähnliche Überlegungen gelten übrigens auch für andere Sprachen und Kulturen. Wenn Sie sich für eine Karriere entscheiden, bei der Sie vorwiegend mit Franzosen oder Chinesen (oder jeglicher anderer Nationalität) zu tun haben, verschaffen Sie sich zweifelsohne einen Vorteil, wenn Sie deren Sprache zumindest ansatzweise beherrschen. Sicher könnten Sie sich auch mehr oder minder gut auf Englisch (bzw. Globish!) verständigen, aber Ihr Gegenüber wird Ihre Bemühungen zu schätzen wissen. Und dieser kleine Vorteil macht einen großen Unterschied, wenn Sie sich auf dem Arbeitsmarkt hervorheben wollen!

Job-Navigator im Kurzcheck

2. April 2013

Die wenigsten Karrieren verlaufen linear und ohne Umwege. Neuorientierungen, Quereinstiege und Richtungsänderungen finden sich in jedem Lebenslauf. Doch was gibt es alles zu beachten, wenn nach der Ausbildung doch ein Studium angestrebt wird oder ein Meister-Bafög beantragt werden soll?

Antworten auf solche Fragen will Job-Navigator.info bieten. Mit einem bereits sehr großen Umfang zu vielen Themen will sich die Seite als unabhängiger und kostenloser Ratgeber platzieren. Wir schauen uns die Seite genauer an.

Der erste Eindruck

Job-Navigator wirkt aufgeräumt, die Seite ist übersichtlich und modern. Sie gibt sich Mühe, auch auf mobilen Endgeräten gut dargestellt zu werden, jedoch weist das responsive Design bei unserem ersten Test noch viele Platzierungs-Fehler auf. Wer sich auf dem Smartphone bis auf die Unterseiten durchgekämpft hat, kann die Inhalte jedoch gut lesen.

Die Menüs führen schnell zu den gewünschten Inhalten, eine Suche erleichtert das Finden bestimmter Themen auf der Seite.

Grundsätzlich responsiv, jedoch noch hier und da einige Schwierigkeiten im Design.

Tiefer geschaut

Die Inhalte fassen viel zusammen und sind sehr informativ, was wir aber vermissen, sind weiterführende Links zu den Themen oder Quellenangaben und Aktualität. Auf der Startseite verlinken die Menüpunkte im Teaser auf http://jobnavigator.localhost/ und bringen dadurch natürlich eine nicht erreichbare Seite. Hier darf die Seite nochmal überarbeitet werden.
Die interne Verlinkung sorgt für einen guten Lesefluss und bietet die Möglichkeit, sich weiterführend mit den Inhalten zu befassen. So sind viele Themen bereits im Fließtext zu passenden Artikeln verlinkt und unterhalb des Inhalts befindet sich zusätzlich eine Sektion mit weiteren Beiträgen aus der der entsprechenden Kategorie.

Videos helfen

Zu den vielen Infos gibt es außerdem noch passende Videos, welche den Inhalt verständlich präsentieren. Hierbei bedient sich Job-Navigator bei verschiedenen Youtube Kanälen und bindet Kurzfilme von WISO und Co. ein.

Fazit

Zum Stöbern und eine schöne Rundum-Information ist Seite bestens geeignet, jedoch fehlen noch ein wenig Tiefe und Angaben zu Quellen und Aktualität. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung!

Karriere Blog Dienst-Tags KW12

19. März 2013

Jeden Dienstag „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen in einer wöchentlichen Link-Schau.

Sie kennen oder haben so einen Artikel? Schicken Sie ihn uns!

#Fachkräftemangel, #Ausbildung
Personalmarketing 2 Null beleuchtet die Recruiting-Kampagne der Deutschen Bahn aus Endanwendersicht – mit überraschenden Ergebnissen

#Karrierekiller
Süddeutsche.de über 450 Euro Job statt Karriere – die Chancen auf eine reguläre Beschäftigung sinken mit der Zeit

Neues von der Deutschen Bahn Karriere

6. März 2013

Die Deutsche Bahn nimmt im Social Media Recruiting fast schon eine Vorzeige-Position ein. Wer wissen will, wie ein großer Arbeitgeber in Deutschland erfolgreich auf Mitarbeiter-Suche geht, sollte sich die Karriere-Seiten der DB genauer ansehen.

Im April 2011 berichteten wir kurz über die erste größere Kampagne der DB im Social Media Bereich, seitdem hat sich natürlich einiges getan: im November letzten Jahres bekam die Arbeitgebermarke Deutsche Bahn neue Unterstützung und bewirbt auch im März 2013 noch mit großen Plakaten den ehemaligen Staatskonzern. Der Bereich Social Media wurde konsequent ausgebaut; statt lieblos lediglich neue Stellenangebote reinzuklatschen werden auch mal beeindruckende Fotos gepostet und den Fans bzw. Followern auf Twitter ein schöner Mehrwert geboten.

Ganzes Team statt Halbzeit-Posten

Twitter Account DBKarriere

Quelle: Twitter @DBKarriere

Dass die Interaktion mit der Zielgruppe ziemlich gut funktioniert, zeigt ein Blick auf die Timeline der Karriereseite. Hier wird unkompliziert nach Möglichkeiten zur Umschulung zu Eisenbahnern im Betriebsdienst gefragt, über den Verbleib einer Antwort auf die erfolgte Bewerbung nachgehakt oder sich einfach nur bedankt, dass der Einstieg dank ihrer Hilfe so leicht geklappt hat.
Damit das so abläuft und innerhalb weniger Stunden eine zufriedenstellende Antwort erfolgen kann, kümmert sich ein Team von drei Frauen und einem Mann, welches auf der Twitter-Seite kurz vorgestellt wird, um die Anliegen. Sympathisch kommen sie auf jeden Fall rüber und brechen dadurch im Vorfeld bereits ein wenig das Eis. Andere große Unternehmen wollen sich das nicht leisten und wundern sich aber gleichzeitig, warum das „mit diesem Facebook“ nicht so funktioniert, wie gewünscht.

Wenn die Technik Probleme macht

Ganz frei von Frust ist der Auftritt der DB Karriere dennoch nicht: Das liegt zum einen daran, dass so mancher nicht zwischen dem Personal-Recruiting und der Service-Stelle unterscheiden kann und daher seinen Unmut über die Verspätung seines Zuges äußert, zum anderen aber auch an dem Problem, dass das vierköpfige Team eben nicht aus den Entwicklern und Produkt-Managern der DB-Bewerbungs-Seite besteht:
Technische Probleme wie ein defekter Datei-Upload schreckt potentielle Nachwuchskräfte ab und killt jede Conversion-Rate (in diesem Fall die erfolgreiche Bewerbung; ein schöner Beitrag hierzu findet sich in dem schon einmal verlinkten Beitrag von Jannis Tsalikis). Wären Karriere-Team und Karriereportal enger verzahnt, ließen sich solche Probleme noch schneller aus der Welt schaffen.

So sollte es nicht laufen, zumindest aber existiert ein Ansprechpartner (Quelle:  Deutsche Bahn Karriere)

Mehrere Nutzer beklagten zum Beispiel, dass sie ihre Bewerbung nicht abschicken konnten und wurden vom Team auf einen anderen Browser verwiesen. Dies schien dann in der Tat zu funktionieren, jedoch sollte ein so großes Karriereportal wie das der DB auch mit Firefox einwandfrei arbeiten. Hilfe dank Social Media: gut. Technische Umsetzung der Online-Bewerbung: Nachholbedarf.

Früher war meist der IE als Ursache für Komplikationen auszumachen, aber heute… ?

Die richtige Mischung

Wer eine Weile auf der Fanpage der Deutschen Bahn Karriere verbringt, erhält durchaus den Eindruck, dass der Auftritt lebendig ist und liebevoll gepflegt wird, jedoch nicht frei von Mängeln ist. Gerade bei Problemen technischer Natur sollte bessere und schnellere Hilfe geleistet werden können. Hierfür sind aber andere Anlaufstellen notwendig, um das Betriebssystems, den verwendeten Browser und vieles mehr zu erfassen, damit die Seite optimiert werden kann.

Schnelle und sinnvolle Unterstützung: so sollte es laufen.

Grundsätzlich lässt sich aber bedenkenlos auf die Seiten der DB-Karriere verweisen, wenn nach guten Beispielen im Social Media Recruiting gefragt wird. Denn lesenswert ist der Auftritt für die Zielgruppe und Interessierte allemal.