Arbeitsplatz

Wiedereinstieg nach dem Urlaub

1. September 2014

Während der erholsamen Zeit, weit weg vom Arbeitsalltag, stapelt sich an so manchem leeren Arbeitsplatz die Aufgaben. Vieles ist liegen geblieben und will jetzt abgearbeitet werden. Schnell ist der Effekt der Erholung verflogen. Doch damit genau das nicht passiert, gibt es ein paar Tipps.

Ein paar Tage Puffer

Sprachreisen - SymbolbildZwischen der Ankunft zurück aus der Urlaubsreise und dem Neustart ins Arbeitsleben sollten einige Tage Puffer eingeplant werden. In dieser Zeit kann man dann in Ruhe auspacken und sich seelisch und moralisch wieder auf die Arbeit vorbereiten. Vor allem, wenn der Urlaubsort in einer anderen Zeitzone liegt, empfehlen sich ein paar Tage zur Überwindung des Jetlags einzuplanen.

Positiv an die Sache ran gehen

Anstatt sich über den vorbeigezogenen Urlaub, der bekanntlich nie lang genug sein kann, zu beklagen und jenem nachzutrauen, empfiehlt es sich, mit einer positiven Grundeinstellung wieder ans Werk zu gehen.
Wichtig ist es auch, dass man sich Prioritäten setzt und die anfallenden Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit sortiert. Anschließend alles nacheinander abarbeiten. Dabei auch regelmäßig Pausen einplanen und machen. Vielleicht nur kurz eine Runde spazieren gehen, sich mit Kollegen unterhalten oder eine Tasse Kaffee genießen. Und wenn gar nichts mehr hilft, eigenen sich auch Urlaubserinnerungen sehr gut, um sich schnell zu entspannen und dann weiter zu arbeiten.

Wenn doch alles recht stressig ist und einem die Arbeit schon fast über den Kopf wächst, lohnt es sich, die Urlaubsvertretung für die nächsten Ferien noch einmal einzulernen, damit beim nächsten mal alles reibungsloser von statten geht.

Mobbing und Bossing – Wenn der Job zum Psychoterror wird

27. Januar 2014

Laut einer aktuellen Studie von Statista geben 15 Prozent der Erwerbstätigen an, schon einmal selbst Mobbing am Arbeitsplatz erlebt zu haben.  Andere Studien besagen jedoch, dass schon jeder zweite Arbeitnehmer Opfer von Mobbing wurde.

Warum diese beiden Angaben so auseinander klaffen, könnte daran liegen, dass viel Opfer zunächst gar nicht bemerken, dass sie gemobbt werden. Insbesondere wenn der Mobber ein Vorgesetzter ist – Bossing nennt sich das. Viele Betroffene meinen zu Beginn, derartige Attacken vom Chef seien normal, wie Markus Oberberg auf seiner Website (mobbing-beenden.de) erklärt. „Vielleicht arbeite ich wirklich nicht gut genug?“, sind oft die ersten Überlegungen.

Bossing – Wenn der Chef mobbt

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Gründe für Bossing ist oft das Provozieren einer Kündigung des Opfers, dann muss der Arbeitgeber ihm nicht kündigen.  In seinem „Gratis-Report“, den Oberberg kostenlos auf www.mobbing-beenden.de zur Verfügung stellt, in dem er Schritt für Schritt und anhand von Praxis-Beispielen erklärt, wie man aus der Mobbing-Falle wieder herauskommt.  Auf die Frage, ob man Mobbing am Arbeitsplatz wirkungsvoll begegnen kann antwortet er in dem Report: „Natürlich ist es möglich – Wenn Sie wissen, wie!“ Für weitere Vertiefungen hat Oberberg auch ein Buch geschrieben, welches als EBook erhältlich ist.

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Woran erkennt man eigentlich, dass man Opfer von Mobbing geworden ist? Die Azubi & Azubine GmbH hat dazu eine Liste an Erkennungsmerkmalen veröffentlicht, die sich auch allgemein auf Mobbing am Arbeitsplatz anwenden lässt:

 

  • Kritik ohne Grund
  • Bloßstellung
  • Beleidigung / Diskriminierung
  • Aberkennung der Arbeitsleistung
  • Drohungen (Androhung körperlicher Gewalt)
  • Keine Begrüßung, Ausschluss aus Gesprächen
  • Behinderung der Arbeit
  • Sexuelle Belästigung

Nur wenn mehrere Punkte dieser Liste zutreffen (was sich über Monate hinwegzieht), kann von Mobbing im Sinne des Arbeitsrechts gesprochen werden.

Mobbing in der Ausbildung

Auch in der Ausbildung kann Mobbing am Arbeitsplatz ein Thema sein. Junge Azubis, die gerade erst ins Berufsleben eingestiegen sind, trauen sich noch weniger, sich zur Wehr zu setzen. Die Azubi & Azubine GmbH hat einige Tipps, wie man mit der Situation am besten umgehen kann. Wichtig ist vor allem, darüber zu sprechen, sich eine Person des Vertrauens zu suchen. Empfehlenswert ist auch das Führen eines Tagebuchs, in dem genau dokumentiert ist, wer wann was gesagt oder getan hat. Bei späteren Gesprächen oder auch einem Verfahren, lässt sich die Geschichte dadurch leichter nachvollziehen. Oft ist es auch nicht schlecht, in die Offensive zu gehen und den Mobber direkt darauf anzusprechen, dass sein Verhalten verletzend ist.  Dabei sollte man sich zuvor aber konkrete Beispiele und Situationen überlegt haben, wo das der Fall ist.  Ein wichtiger Schritt ist immer der Gang zum Betriebsrat (falls vorhanden) und/oder zum Ausbilder, denn dieser hat eine Fürsorgepflicht. Im schlimmsten Fall hilft am Ende nur noch der Wechsel in einen anderen Ausbildungsbetrieb.

Übrigens: Mobbing an und für sich ist nicht strafbar. Allerdings können Handlungen, die im Zuge von Mobbing passieren durchaus zur Anzeige kommen. Zum Beispiel bei übler Nachrede oder Verleumdung.

Für alles gibt es eine App

27. Oktober 2013

In Zeiten der Smartphones gibt es für nahezu jede Situation eine passende App. So jetzt auch für den Start in einen neuen Job. Und wer kennt das nicht? Neuer Arbeitsplatz, neue Kollegen, neuer Chef, einfach ein völlig neues Umfeld bei der Arbeit. An jeder Ecke lauern neue Fettnäpfchen und es gibt so viele Situationen, in denen ein neuer Mitarbeiter einen Fehler machen kann.

Splashscreen

Quelle: AppAdvisors

Die neue Berufsstart-App von Haufe verspricht mit 100 Tipps einen erfolgreichen Start in den neuen Job hinzulegen. Dafür stellt die App jeden Tag einen neuen Tipp zur Verfügung. Wie richte ich am besten meinen neuen Arbeitsbereich ein? Oder darf ich den Kollegen das Du anbieten? Vielleicht mussten Sie einen Umzug in Kauf nehmen, um den neuen Job anzutreten und suchen jetzt neue Kontakte. Auch hier hat die App den einen oder anderen Tipp parat.
Zu jedem Tipp können Sie sich Notizen machen oder ihn auch als Favorit markieren, um ihn schneller wiederzufinden.

Wann Sie die Tipps auf Ihr Smartphone bekommen, können Sie einfach bei der App einstellen. Entweder zum Frühstück oder doch lieber in der ersten Kaffeepause nach dem Meeting.
Die Tipps sind in einer bestimmten Reihenfolge angereiht, die nach Meinung des Entwicklers, die sinnvollsten ist. Das ist sie auch oft, nur kann die App vermutlich nicht jedes Problem genau zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Tipp lösen. Außerdem lässt sie sich nicht bei jedem Beruf anwenden.
Zu empfehlen ist sie auf jeden Fall bei jeglichen Bürojobs.

Die App kostet 2,69 Euro und ist sowohl im App Store für IPhone als auch bei Google Pay für Android zu erhalten. Wer sich unsicher ist, kann diese kostenlos für eine Woche testen und sieben Tipps erhalten. Mit dem Kauf der App gibt es noch zusätzlich 15 Bonus-Tipps.

Fachkräftemangel in Deutschland

18. März 2013

Trotz einiger wirtschaftlicher Unsicherheiten in der Eurozone hat sich der deutsche Arbeitsmarkt in den letzten Jahren als erstaunlich robust und widerstandsfähig erwiesen. Insbesondere gut ausgebildete und hochqualifizierte Arbeitskräfte, die zudem noch ein gewisses Maß an Berufserfahrung nachweisen können, haben auf dem heutigen Arbeitsmarkt gute bis sehr gute Karten. Wie die schon lang anhaltende Diskussion um den Fachkräftemangel in Deutschland erkennen lässt, werden genau diese hochqualifizierten Arbeitnehmer in verschiedenen Branchen gesucht. Aufgrund des demographischen Wandels wird sich dieser Trend wohl nochmals zusätzlich verstärken. Beste Aussichten also für Arbeitnehmer mit einer soliden akademischen oder fachlich-praktischen Ausbildung.

Den nächsten Karriereschritt gehen: Die vielfältigen Möglichkeiten des Internets nutzen

Während Hochschulabsolventen die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt dafür nutzen können, um die Hürde des Berufseinstieges möglichst schnell und unkompliziert zu bewältigen, ist es gerade für Arbeitnehmer mit Berufserfahrung eine Chance, den nächsten Karriereschritt zu wagen. Wo Konjunktur und Arbeitsmarkt solide dastehen, dort tun sich auch für Spitzenkräfte neue Möglichkeiten auf. Es lohnt sich also, kontinuierlich nach neuen Möglichkeiten Ausschau zu halten. Hierfür sollten natürlich auch die vielfältigen Möglichkeiten im Internet genutzt werden. So lassen sich beispielsweise an dieser Stelle hochwertige, gutbezahlte und verantwortungsvolle Stellenangebote speziell für hochqualifizierte Fachkräfte finden. Es wird also eine gute Möglichkeit geboten, um der eigenen Karriere den richtigen Schub zu verleihen.

Gerade wer bereits über eine solide Ausbildung und ein wenig Berufserfahrung verfügt, der muss immer auch ein wenig strategisch denken, wenn man seine eigene Karriere erfolgreich aufbauen will. Eine der vielen Fragen, die sich hierbei stellen können, sind zum Beispiel:

  • Wie netzwerke ich am besten? Welche Leute kenne ich bereits und wie knüpfe ich am besten neue berufliche Kontakte?
  • Welche Fachmessen und Tagungen kann ich besuchen?
  • Wie präsentiere ich mich am besten für potentielle Arbeitgeber?

Wer seine Karriere aktiv in die Hand nimmt, dem fallen sicherlich noch einige weitere solcher Fragen ein, die den individuellen Begebenheiten Rechnung tragen. Es zeigt sich allerdings, dass gerade das Internet als Instrument der Selbstvermarktung und des Netzwerkens immer wichtiger wird. Wer diese Tatsache nicht nur erkennt, sondern auch aktiv nutzt, der hat schon einiges gewonnen.

Yahoo stellt Firmenphilosophie um – zu Recht

4. März 2013

Seit einigen Tagen macht die Meldung die große Runde: Marissa Mayer, CEO von Yahoo und ehemaliges Google-Urgestein, schafft das Home-Office für ihre Mitarbeiter ab und beordert die sie zurück ins Büro.

Vorwurfsvoll fragt Varinia Bernau in der Karriere-Sparte von Süddeutsche.de, ob „es nicht gerade das Anliegen der hippen Start-ups [gewesen sei], die Leute dort herumtüfteln zu lassen, wo ihnen eben die besten Ideen in den Kopf kamen?“. Von „Zuckerbrot“ (kostenlose Smartphones für alle Mitarbeiter) und „Peitsche“ (Büro statt Home-Office) ist die Rede.
Es entbrannte eine Debatte, ob denn die Chefin des angeschlagenen Suchmaschinenkonzerns damit richtig reagiert, ob Home-Office nicht insgesamt gescheitert ist oder unzufriedene Mitarbeiter jetzt das Weite suchen.

Blick hinter die Kulissen zweier Arbeitskulturen

Richtig interessant zu der aktuellen Diskussion ist aber der Beitrag von Kristian Köhntopp auf Google+. Köntopp war Mitarbeiter bei der Firma MySQL, die laut seiner Beschreibung ein „virtueller“ Konzern war – sprich zu einem Großteil aus Home-Office Mitarbeitern bestand. MySQL war grundsätzlich dafür so aufgebaut worden und gänzlich darauf ausgelegt. In seinem ausführlichen Post beschreibt er seinen Wechsel zu Booking.com, deren Arbeitsweise stark auf die Anwesenheit der Mitarbeiter im Büro vor Ort basiert. Er gibt einen spannenden und erstaunlich offenen Blick hinter die Kulissen über die beiden Arbeitsmethoden und zieht daraus sein eigenes Fazit:
Entgegen vieler gekürzter Meldungen aus dem deutschsprachigen Raum gehe aus dem NY-Times Artikel durchaus hervor, dass Marissa Mayer ganz genau weiß, was sie macht und es hier nicht um eine Machtdemonstration geht. Sie muss die Firmenphilosophie umkrempeln, mehr Agilität und Geschwindigkeit in den Arbeitsablauf von Yahoo bringen, um den Konzern am Leben zu erhalten und wieder in die Gewinnzone zu wuchten. Hierfür muss aber ein Umdenken einsetzen und das sei unabdingbar für den zukünftigen Erfolg.

Weg vom Schwarz-weiß-Denken

Büroarbeit gut, Heimarbeit schlecht – der Beitrag von Kristian Köhntopp zeigt, dass man auch bei diesem Thema nicht in ein simples schwarz-weiß-Denken verfallen darf, denn es ist vielmehr die Arbeitsweise, welche über Vor- und Nachteile des Home-Office entscheidet. Erschwerend kommt dann auch noch hinzu, dass nicht jeder für die Heimarbeit geeignet ist: viele lassen sich zu leicht ablenken oder vermissen die strikte Trennung von Arbeit und Freizeit. Das Für und Wider des Heimbüros wird uns daher noch lange beschäftigen, auch unabhängig von den Entscheidungen der CEOs.

Ist der Datenschutz am Arbeitsplatz in Gefahr?

12. Februar 2013

Der Entwurf einer EU-weiten Datenschutzverordnung ist aktuell wieder groß auf dem Schirm der deutschen Blogs und den Digital-Sparten der deutschen Nachrichtenseiten. Grund ist der Einfluss von Lobbyisten, die für Google, Amazon und Co. die neuen Bestimmungen aufweichen sollen. Doch auch abseits vom Facebook-Konto betrifft die neue Regelung die Menschen in der EU: am Arbeitsplatz.

Um was es geht

Vor über einem Jahr veröffentlichte die EU einen Vorschlag über einen europaweit einheitlichen Datenschutz und zog sogleich die Aufmerksamkeit der Lobbyverbände aller Art auf sich. Kein Wunder, ist doch die Anpassung und EU-weite Vereinheitlichung des Datenschutzes ein Mammutprojekt, das wirklich alle betrifft. Ziel war eine strengere, für alle EU-Länder gleich angepasste Regelung.

Mehr, weniger, gleich viel

Symbolbild

Die Grenzen verwischen

Angedacht war ursprünglich, den Datenschutz für den europäischen Bürger zu verbessern, sprich: die Regeln und Strafen zu verschärfen und präziser zu formulieren. Davon bleibt nach einem Jahr Bearbeitungszeit nicht mehr so viel übrig, wie Richard Gutjahr eindrucksvoll in seinem Blogbeitrag dokumentiert. Zu groß ist offenbar der Einfluss von Lobbyisten, die teils ohne Ausweis und ohne Nennung der Firma, für die sie unterwegs sind, die Abgeordneten bearbeiten.

Doch so undurchsichtig die Methoden mancher Großkonzerne auch sind, genauso muss auch hinterfragt werden, ob eine Fortführung der bestehenden Datenschutzrichtlinien überhaupt Sinn machen. Denn wirklich funktionieren tun sie bekanntermaßen ja nicht, Stichworte wie Adresshandel und Verträge mit Unternehmen, die ihren Firmensitz außerhalb der EU halten, seien als kurze Beispiele genannt.

Die Frage sollte also weniger lauten, ob die EU-Kommission mehr, weniger oder gleichwertigen Datenschutz wie bisher europaweit festlegen soll, sondern wie sie ihn gestalten muss, dass er im 21. Jahrhundert wirklich funktioniert.

Datenschutz betrifft nicht nur Google, Facebook und Amazon

In den aktuellen Diskussionen drängt sich einem immer wieder der Eindruck auf, es ginge nur um die „Big Five“ des Internets, also Apple und Microsoft, Google und Amazon sowie Facebook. Doch gerade die unscheinbaren Unternehmen, die namentlich kaum ein Bürger kennt, bergen heute schon die „Gefahren“ vor denen sich jeder bei einem zu laxen Umgang mit seinen Daten fürchtet. Schober Group oder AZ-Direct als direkte Adresshändler reizen bereits die aktuellen Bestimmungen aufs Äußerste aus. Aber auch um diesen Aspekt soll es in diesem Beitrag gar nicht vermehrt gehen, sondern um die kleinen Feinheiten, bei denen der Bürger de facto ungeschützt ist: als Arbeitnehmer.

(K)Eine Wahl

Videoüberwachung, Einblick in die E-Mails, Zugang zum persönlichen Facebook-Profil: es ist zum Glück nicht die Regel, jedoch kommt es in den Unternehmen häufiger vor, als man vermuten könnte. Die Arbeitgeber räumen sich per Arbeitsvertrag großzügige Rechte ein, die sie aufgrund ihrer erheblich höheren Machtposition leicht fordern können. Die Angestellten unterschreiben „freiwillig“, ein Verstoß gegen den Datenschutz liegt nicht vor.

Die EU-Kommissarin Viviane Reding, welche den Entwurf vor einem Jahr vorstellte, sah daher solche unterschriebenen Klauseln als ungültig an. Der Arbeitgeber würde bei solchen Verträgen seine Machtposition missbrauchen, die Texte dadurch teils ihre Wirksamkeit verlieren. Durch die geschickte Lobbyarbeit soll dieser Part aber wieder gestrichen werden, der Entwurf wird nicht nur aufgeweicht, sondern eigentlich wieder gänzlich hinfällig.

Datenschutz in der Zukunft
Ein großes Fragezeichen

Martin Kastler, Mitglied des Europäischen Parlaments, sieht den EU-Datenschutz für den Arbeitsplatz gar als Flickwerk an und bemängelt die Fragmentierung der Klauseln.

Und genau hier liegt das Problem: der notwendige Datenschutz ist für die Arbeitswelt so umfassend und wichtig, dass er eindeutig formuliert sein muss: wie muss mit Bewerbungen verfahren werden, wann muss ein Arbeitnehmer die Daten eines ehemaligen Mitarbeiters löschen, welche Rechte gelten europaweit? Das Mammutprojekt EU-Datenschutz steht vor gewaltigen Aufgaben.

Weiterführende Links

Ordnung am Schreibtisch

11. Januar 2013

Ordnung am Schreibtisch mit Bürosoftware

In einem Büro braucht es in der Regel nicht lange, bis sich zahlreiche Papiere angesammelt haben. Rechnungen, Quittungen, Stichwortzettel und Gesprächsnotizen müssen irgendwie sortiert werden, so dass sie schnell wiedergefunden werden. Gängige Ablagesysteme nehmen eine Menge Platz in Anspruch und stoßen mit der Zeit an ihre Grenzen, da auch sie auf lange Sicht unübersichtlich werden. Dank Computern und neuer Technologie können Sie das Chaos bewältigen. Mit einem einheitlichen System ist es möglich, dass auch in einem Unternehmen alle Mitarbeiter, die entsprechenden Unterlagen schnell und bequem finden können.

Neue Formen der Organisation

Untersuchungen haben ergeben, dass ein nicht unerheblicher Teil der Arbeitszeit in einem Büro mit der Suche nach Dokumenten und Notizen verbracht wird. Eine entsprechende Software kann helfen, diese Zeit sinnvoller zu nutzen. Büro-Software bietet den Vorteil, dass alle Dokumente nicht nur aufbewahrt, sondern auch zur Bearbeitung zur Verfügung stehen. Natürlich muss man sich in eine neue Software einarbeiten. Da man in Zukunft jedoch weniger Zeit mit der Suche und Neuorganisation von Papieren zu tun hat, wird sich diese auf lange Sicht auszahlen. Außerdem sind endlich die lästigen Zettel vom Schreibtisch verschwunden und man kann wieder ungestört arbeiten. Arbeits- und Organisationspsychologen warnen schon lange davor, dass permanente Unordnung sich auf das menschliche Nervensystem auswirkt, so dass Nervosität und Stress die Folge sein können.
Zudem bieten zahlreiche Unternehmen, Versicherungen und Banken an, Dokumente und Abrechnungen elektronisch zu versenden. Mit einer Software ist es gar nicht mehr nötig, diese erst in Papierform zu drucken. Sie können gleich am entsprechenden Ort gespeichert und so zugänglich gemacht werden. Auch Gesprächsnotizen, Termine und Absprachen können mit Hilfe der Bürosoftware übersichtlich geordnet werden.

Ordnung ist das halbe Leben …

Unterlagen, die sonst in einem Ordner abgeheftet werden, können dank der Software-Programme und eines Scanners auch im Computer in einem Ordner abgelegt werden, so dass sie immer griffbereit sind. Da in der heutigen Zeit ohnehin immer mehr Papiere ohne handschriftliche Unterschrift versendet werden, ist die Frage nach Kopie und Original hinfällig. Gewisse Dokumente, bei denen die handschriftliche Unterschrift von Bedeutung ist, sollten auf die herkömmliche Art und Weise aufbewahrt werden.
Bevor jedoch begonnen wird, die Dokumente auf dem Computer zu speichern, sollte man sich auch hier ein Ablagesystem überlegen. Je ordentlicher und überlegter das System ist, umso weniger Zeit wird später beim Suchen nötig sein. Die Benennung der Ordner und Dokumente ist daher von entscheidender Bedeutung. Moderne Büro-Software bietet meist einige Vorlagen, die bei der Organisation der Daten und Dokumente helfen, da sie sich auf die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen.

Sicherung hat oberste Priorität

Wer in Zukunft sein Büro mit Hilfe des Computers und der entsprechenden Software vornehmen will, darf auf keinen Fall das Sichern vergessen. Festplatten können auch einmal Störungen aufweisen, so dass Daten verloren gehen können. Es ist daher immer ratsam, die Unterlagen auf mindestens einem separaten Datenträger, wie einer DVD oder einer externen Festplatte zu speichern. Im Idealfall sollten zwei zusätzliche Speichermedien verwendet werden. Diese benötigen zwar auch ein wenig Platz, im Vergleich zu den Unmengen an Ordnern fällt dies jedoch nicht weiter ins Gewicht.