Autoren-Archiv: Sebastian

Sebastian studierte Druck- und Medientechnik an der Hochschule München und arbeitet bei der sebastian blum GmbH in den Bereichen Projekt- und Produktmanagement.

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Lecturio – 10 Dinge, die Lieblingskollegen nicht machen

10. Oktober 2013

Lecturio beschäftigte sich intern mit nervigen Angewohnheiten von Arbeitskollegen – und bastelte gleich mal eine zehn-Punkte-Auflistung. Die Liste ist nicht fix, sondern kann durchaus erweitert werden.

Infografik Büro-Kollegen - lecturio.de

 

Quelle: blog.lecturio.de

Einen Punkt hätten wir auch gleich mal anzubringen: übermäßig häufige und lange Raucherpausen 😉

 

Infografik: berufsbegleitendes Studium

7. Oktober 2013

Jeder mag Infografiken. Und jeder mag Fernstudium. Den Eindruck gewinnt zumindest der Betrachter folgender Aufzählung des Studienportals studieren-berufsbegleitend.de.

Fakt ist: Ja, ein Fernstudium mit erfolgreichen Abschluss sollte einen beruflich weiter bringen. Fakt ist aber auch: nirgends dürfte die Abbrecher-Quote so hoch sein wie hier. Gerade deswegen wird in der Infografik aber auch richtig angeführt, dass Disziplin, Durchhaltevermögen, Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit einem berufsbegleitendem Studium zugeschrieben werden.

Was wir in der Grafik leider vermissen, sind entsprechende Zahlen, welche nicht pro Fernstudium sprechen: durchschnittlicher Zeitaufwand (der von nahezu jedem unterschätzt werden dürfte), die Kosten (gerade für Fernunis gehen gern dreistellige Beträge im Monat drauf) und nicht zuletzt das Verhältnis von angefangenen und abgeschlossenem Studium. Die Fernuniversität Hagen schätzte ihre Abbrecherquote in der Zeit gar auf 70% – und das sind nur die „offiziellen“ Zahlen.

Trotzdem aber ist die Infografik als Ansporn und Einstieg mit der Thematik durchaus geeignet. Daher, bitteschön:

infografik-studieren-berufsbegleitend

Anzumerken bleibt noch zum letzten Punkt: hier werden 15% verschwiegen – also ein fast genau so hoher Anteil, der den Vorteil darstellt. Würde nach unserer Interpretation bedeuten: 17% der Personaler stellen bevorzugt Bewerber mit berufsbgeleitendem Studium ein, 15% aber würden sie eher zurückstellen. Hebt sich der Vorteil – bezogen auf eine Bewerbung – also faktisch auf.

MercuryPuzzle will das Recruiting revolutionieren

9. Juni 2013

Eine Gruppe Wiener Studenten hat sich kein kleineres Ziel gesetzt, als das klassische Recruting mit nur einer Seite zu revolutionieren. Die Grundidee ist bestechend – bei professioneller Umsetzung könnten die hochgesteckten Erwartungen sogar übertroffen werden.

Bewerber und Unternehmen puzzlen

Ausgangsbasis ist die Webseite https://mercurypuzzle.com/ – der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Recruiting-Prozesses. Der Auftritt ist dem Jahr 2013 angemessen, ein modernes Design und der gute Aufbau verwöhnen das Auge bei der Einholung der Informationen.

Hier stellen sich die Unternehmen vor während die Bewerber durch einen Persönlichkeitstest ihren Teil zur Arbeits-Findung beitragen. Die Tests sind laut Andreas Altheimer von MercuryPuzzle patentiert und nach wissenschaftlichen Maßstäben angelegt. Weiterhin werden die Lebensläufe analysiert und durch weitere Zusatzangaben („Arbeiten Sie lieber in Wohn-Nähe oder würden Sie für den neuen Job auch umziehen“) wird ein Scoring erstellt und dem Bewerber passende Unternehmen präsentiert.

Mercury Puzzle Startseite

Big Data für den richtigen Job

Je mehr Informationen die Seite von Bewerber und Unternehmen sammeln kann, desto exakter fällt die Übereinstimmung aus. Kann das Unternehmen beispielsweise einen Wert angeben, wie viel im ausgeschriebenen Job im Büro und wie viel im Ausland gearbeitet wird, präsentiert MercuryPuzzle das Unternehmen eher dem reisefreudigen Bewerber als der Person, welche angibt nur in fünf Kilometer Umkreis arbeiten zu mögen.

Werden bei diesem Prozess die richtigen Fragen gestellt und vom Bewerber ehrlich beantwortet, sollten viele böse Überraschungen bereits im Vorfeld unterbunden werden. Das kann aber nur funktionieren, wenn viele Bewerber viele Informationen preis geben und auch die Unternehmen ihre Profile auf der Seite pflegen.

Datenpflege, Aufbau, Tests, Neuordnung

Die Seite erzielte bereits in der Beta-Phase von September bis Dezember 2012 beachtliche Erfolge: im Rahmen des Pioneers-Festival’s kam MercuryPuzzle in die Top 10 von 850 Startups weltweit, bei dem The Europas-Event in Berlin sogar unter die Top 5 von 1.000 Startups. Anschließend ging der Auftritt offline, die bisher gewonnenen Erkenntnisse eingearbeitet und am 25. März 2013 endgültig gelaunched.

Die Chance, alles an einem Ort zu vereinen

Noch ist die Seite jung und enthält viele Unternehmen aus der regionalen Umgebung des Gründungs-Teams. Große Fische wie SAP oder Sixt sind aber bereits dabei und viele weitere werden hoffentlich folgen.

Denn das wäre eine schöne Zukunftsaussicht: Wenn alle relevanten Unternehmen auf MercuryPuzzle präsent wären, ist die Suche nach dem richtigen Job nur noch ein Mausklick (und anschließendem Vorstellungsgespräch, natürlich). Durch das Scoring ist klar ersichtlich, an welchen Punkten sich Bewerber und Unternehmen reiben – und was dafür spricht, dort anzufangen.

Es ist dann völlig egal, ob es sich um einen kleinen mittelständischen Familienbetrieb handelt oder um Großkonzerne mit ganzen Recruiting-Abteilungen – die Chancen sind gleich verteilt.

Foto-Nachbericht Echtzeit München Mai 2013

9. Mai 2013

Echtzeit München IV

Die Echtzeit München IV fand dieses mal im sehenswerten Stylight in der Nymphenburger Straße 86 statt. Netzwerken, Startups entdecken und interessante Menschen kennen lernen – das zeichnet die Veranstaltung von deutsche-startups.de aus.

Echtzeit München IV am 8. MaiWir berichteten bereits von der Echtzeit München III, im November letzten Jahres veranstaltet in einer zu dem Zeitpunkt leerstehenden Etage von Zieltraffic im Münchner Osten. Die Echtzeit Nummer 4 der bayerischen Landeshauptstadt quartierte sich nun im Herzen des Millionendorfes ein und war wieder einmal eine sehenswerte Location. Ein Ort zum Arbeiten und Entspannen, integrierte (Kaffee-) Bar, Schaukeln für die Kreativität und viel Platz für neue Ideen.

Warteschlange am Eingang Das Team von mysterylunch Netzwerken @ Echtzeit München

Raum für Mehr

Das Besondere an der Echtzeit ist das zwanglose Netzwerken: Jeder Interessierte stellt sich zu einer Gruppe, lauscht den Gesprächen, klingt sich ein, erzählt von seinen Ideen und Motivationen. Selten bleibt ein Gast länger als ein paar Minuten allein in einer Ecke stehen. Was in Berlin normal und für München eher untypisch ist, wird bei dieser Veranstaltung dank der Atmosphäre ebenfalls locker erreicht. Mitarbeiter von Microsoft oder Amazon ratschen ganz unverbindlich mit Startup Gründern, die sich noch Gedanken machen, welche Unternehmer-Form für sie am besten geeignet ist.

Vielfalt auf der Echtzeit

Kaum eine Stunde vor Ort, hat der Besucher bereits eine Vielzahl verschiedenster Personen und Ideen kennengelernt: der eine arbeitet an einer Online-Plattform, welche Mitarbeiter großer Unternehmen in der Mittagspause zusammenbringen soll, ein anderer will mit seinem Startup Postkarten mithilfe von Augumented Reality zum Leben erwecken und der nächste baut an seinem Portal, um Hotelzimmer mit einem Mausklick so zu gestalten, um sich wohl zu fühlen. Viele Menschen und noch mehr Geschichten dahinter.

Echtzeit München IV - Außenbereich Fassbier @ Echtzeit München Pixories App Demonstration

Was mir fehlt

Was ich persönlich vermisse, ist ein kleines Rahmenprogramm, eine kurze Vorstellung der Sponsoren, welche die Echtzeit München erst in diesem Rahmen ermöglichen, wie sie stattfindet. Eine Präsentation von deutsche-startups.de wäre aus meiner Sicht ebenfalls wünschenswert. Sie soll ja keine Stunde dauern, aber kurz ein paar Gesichter und Impressionen würden meiner Meinung nach nicht schaden. Ganz anderer Ansicht ist hier z. B. Sandra, ebenfalls Besucherin der Echtzeit München an diesem Abend. Sie schätzt das „Programm“, bestehend aus einem kleinen Buffet mit Finger Food, der Bar mit frisch gezapftem Helles vom Fass und der Möglichkeit, längere Unterhaltungen führen zu können, ohne durch Vorstellungen dazwischen gestört zu werden.

 Warten auf November

Klar, jetzt kommt erst einmal der Sommer. Doch die nächste Echtzeit München findet erst wieder im November statt. Bis dahin heißt es: arbeiten am eigenen Startup, Sponsoren finden, Nutzer suchen und geknüpfte Netzwerke nutzen. Auf Wiedersehen Echtzeit – bis 11/13!

Noch mehr? Einen weiteren Recap zu der Veranstaltung gibt es im Magazin von Stylight!

Job-Navigator im Kurzcheck

2. April 2013

Die wenigsten Karrieren verlaufen linear und ohne Umwege. Neuorientierungen, Quereinstiege und Richtungsänderungen finden sich in jedem Lebenslauf. Doch was gibt es alles zu beachten, wenn nach der Ausbildung doch ein Studium angestrebt wird oder ein Meister-Bafög beantragt werden soll?

Antworten auf solche Fragen will Job-Navigator.info bieten. Mit einem bereits sehr großen Umfang zu vielen Themen will sich die Seite als unabhängiger und kostenloser Ratgeber platzieren. Wir schauen uns die Seite genauer an.

Der erste Eindruck

Job-Navigator wirkt aufgeräumt, die Seite ist übersichtlich und modern. Sie gibt sich Mühe, auch auf mobilen Endgeräten gut dargestellt zu werden, jedoch weist das responsive Design bei unserem ersten Test noch viele Platzierungs-Fehler auf. Wer sich auf dem Smartphone bis auf die Unterseiten durchgekämpft hat, kann die Inhalte jedoch gut lesen.

Die Menüs führen schnell zu den gewünschten Inhalten, eine Suche erleichtert das Finden bestimmter Themen auf der Seite.

Grundsätzlich responsiv, jedoch noch hier und da einige Schwierigkeiten im Design.

Tiefer geschaut

Die Inhalte fassen viel zusammen und sind sehr informativ, was wir aber vermissen, sind weiterführende Links zu den Themen oder Quellenangaben und Aktualität. Auf der Startseite verlinken die Menüpunkte im Teaser auf http://jobnavigator.localhost/ und bringen dadurch natürlich eine nicht erreichbare Seite. Hier darf die Seite nochmal überarbeitet werden.
Die interne Verlinkung sorgt für einen guten Lesefluss und bietet die Möglichkeit, sich weiterführend mit den Inhalten zu befassen. So sind viele Themen bereits im Fließtext zu passenden Artikeln verlinkt und unterhalb des Inhalts befindet sich zusätzlich eine Sektion mit weiteren Beiträgen aus der der entsprechenden Kategorie.

Videos helfen

Zu den vielen Infos gibt es außerdem noch passende Videos, welche den Inhalt verständlich präsentieren. Hierbei bedient sich Job-Navigator bei verschiedenen Youtube Kanälen und bindet Kurzfilme von WISO und Co. ein.

Fazit

Zum Stöbern und eine schöne Rundum-Information ist Seite bestens geeignet, jedoch fehlen noch ein wenig Tiefe und Angaben zu Quellen und Aktualität. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung!

Jobmaxx als Antwort auf den Nachfragemarkt?

20. März 2013

Der Arbeitsmarkt in Deutschland wandelte sich in den letzten Jahren von einem Angebots- zu einem Nachfragemarkt. Nicht mehr die fertig Studierten müssen zusehen, einen Job zu ergattern, sondern die Unternehmen müssen Hebel in Bewegung setzen, tatkräftigen Nachwuchs für die Firma zu bekommen.

Ein Schritt, diese Hebel in Bewegung zu setzen, möchte Jobmaxx mit ihrer neuen Plattform ermöglichen. Die Seite ging vorgestern online und ist gehört zu den Potalen allmax und UNIMALL.

Der Arbeitgeber präsentiert sich bei Jobmaxx mit Innenansichten, stellt Kollegen und Büro vor und betreibt so eine Imagepflege am Ort des Stellenangebots.

Modernes Design, klare Struktur: ein zeitgemäßer Auftritt für die Zielgruppe Student

Mehr Übersicht, mehr Einsicht

Ziel von Jobmaxx ist es, Studenten mehr als nur eine Auflistung freier Stellenangebote zu geben. Die Erfahrungen im Arbeitsmarkt sind für diese Gruppe meist sehr überschaubar, es fehlt das nötige Wissen, um auf Anhieb den richtigen Job zu finden.

Daher sollen auf dem neuen Portal die Unternehmen vorgestellt, die Firmenphilosophie erläutert und Kollegen prominent präsentiert werden. Der Job soll detaillierter beschrieben werden, als das bei den üblichen Stellenanzeigen der Fall ist. Das erfordert einigen Aufwand für die Firmen, gerade kleine Mittelständler dürften hierfür oft wenig bis gar kein Geld für die Realisierung übrig haben oder haben wollen.

Bislang vertreten ist beispielsweise AVM, der Hersteller der bekannten Fritz!Box. Mit großen Bildern werden die Kollegen, die Arbeitsumgebung und die Produkte gezeigt. Das schafft eine positive Grundeinstimmung und bricht für die Bewerber sicherlich leichter das Eis als eine schwarz-weiß-Anzeige in der Tageszeitung.

Geschichten erzählen

Bei jeder HR-Konferenz, bei jedem Marketing-Seminar fällt der Begriff immer wieder: Geschichten erzählen. Ein Gesamtpaket aufspannen, Eindrücke von Mitarbeitern präsentieren,  Bilder und Videos ergänzen, eine Story bauen – dann interessiert sich der Besucher für den Inhalt. Jobmaxx will genau dieses System für das HR-Marketing erleichtern.
Der erste Schritt hierfür ist gemacht, die Seite ist aufgeräumt und übersichtlich, das Design dem Stil und dem Jahr 2013 würdig.

Der Erfolg hängt von den Unternehmen ab

Ob sich die Plattform langfristig gegen die Jobbörsen-Platzhirsche durchsetzen oder daneben etablieren kann, hängt stark von der Anzahl der Unternehmen ab, die sich hier präsentieren wollen. Nur wenn die bereit sind, die Kosten und Mühen auf sich zu nehmen, um sich auf Jobmaxx in dem Stil der bisherigen Firmen zu präsentieren, wird die Seite ein Anlaufpunkt für viele Studenten.

Noch zu wenig Auswahl

Jobmaxx Unternehmensseite

Überschaubares Angebot

Denn noch ist auf dem neuen Portal zu wenig los: gerade Mal vier Unternehmen sind mit Fotos und teilweise Videos präsent, die aus den Möglichkeiten der Plattform schöpfen. Sieben weitere stehen in den Startlöschern, aber auch wenn die dazu kommen, sind es immer noch zu wenig, um viele Absolventen auf die Seite zu locken und eine echte Alternative zu bieten.

Viele Links wie weiterführende Infos zu einem Beruf oder Angebote anderer Unternehmen fehlen noch. An der Seite muss also noch geschraubt werden, bis der gesamte Mehrwert des Portals zum Tragen kommt.

Ein begrüßenswertes Konzept

Das Unternehmen und den neuen Job kennen lernen, bevor die Bewerbung dorthin abgeschickt wird. Das ist das große Ziel der Seite. Die Möglichkeiten, das zu erreichen, wirken vielversprechend. Jobmaxx muss sich ranhalten und die Firmen überzeugen, für die Stellengesuche mehr Zeit zu investieren, als 20 Zeilen zu schreiben. Funktioniert das, wird die künftige Jobsuche ein gutes Stück weit angenehmer.

Karriere Blog Dienst-Tags KW12

19. März 2013

Jeden Dienstag „Dienst-Tags“: lesenswerte Artikel kombiniert mit unserer Verschlagwortung (Tags, Labels, Stichwörter) von Nachrichtenseiten, Blogs und Unternehmen in einer wöchentlichen Link-Schau.

Sie kennen oder haben so einen Artikel? Schicken Sie ihn uns!

#Fachkräftemangel, #Ausbildung
Personalmarketing 2 Null beleuchtet die Recruiting-Kampagne der Deutschen Bahn aus Endanwendersicht – mit überraschenden Ergebnissen

#Karrierekiller
Süddeutsche.de über 450 Euro Job statt Karriere – die Chancen auf eine reguläre Beschäftigung sinken mit der Zeit

Fachkräftemangel in Deutschland

18. März 2013

Trotz einiger wirtschaftlicher Unsicherheiten in der Eurozone hat sich der deutsche Arbeitsmarkt in den letzten Jahren als erstaunlich robust und widerstandsfähig erwiesen. Insbesondere gut ausgebildete und hochqualifizierte Arbeitskräfte, die zudem noch ein gewisses Maß an Berufserfahrung nachweisen können, haben auf dem heutigen Arbeitsmarkt gute bis sehr gute Karten. Wie die schon lang anhaltende Diskussion um den Fachkräftemangel in Deutschland erkennen lässt, werden genau diese hochqualifizierten Arbeitnehmer in verschiedenen Branchen gesucht. Aufgrund des demographischen Wandels wird sich dieser Trend wohl nochmals zusätzlich verstärken. Beste Aussichten also für Arbeitnehmer mit einer soliden akademischen oder fachlich-praktischen Ausbildung.

Den nächsten Karriereschritt gehen: Die vielfältigen Möglichkeiten des Internets nutzen

Während Hochschulabsolventen die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt dafür nutzen können, um die Hürde des Berufseinstieges möglichst schnell und unkompliziert zu bewältigen, ist es gerade für Arbeitnehmer mit Berufserfahrung eine Chance, den nächsten Karriereschritt zu wagen. Wo Konjunktur und Arbeitsmarkt solide dastehen, dort tun sich auch für Spitzenkräfte neue Möglichkeiten auf. Es lohnt sich also, kontinuierlich nach neuen Möglichkeiten Ausschau zu halten. Hierfür sollten natürlich auch die vielfältigen Möglichkeiten im Internet genutzt werden. So lassen sich beispielsweise an dieser Stelle hochwertige, gutbezahlte und verantwortungsvolle Stellenangebote speziell für hochqualifizierte Fachkräfte finden. Es wird also eine gute Möglichkeit geboten, um der eigenen Karriere den richtigen Schub zu verleihen.

Gerade wer bereits über eine solide Ausbildung und ein wenig Berufserfahrung verfügt, der muss immer auch ein wenig strategisch denken, wenn man seine eigene Karriere erfolgreich aufbauen will. Eine der vielen Fragen, die sich hierbei stellen können, sind zum Beispiel:

  • Wie netzwerke ich am besten? Welche Leute kenne ich bereits und wie knüpfe ich am besten neue berufliche Kontakte?
  • Welche Fachmessen und Tagungen kann ich besuchen?
  • Wie präsentiere ich mich am besten für potentielle Arbeitgeber?

Wer seine Karriere aktiv in die Hand nimmt, dem fallen sicherlich noch einige weitere solcher Fragen ein, die den individuellen Begebenheiten Rechnung tragen. Es zeigt sich allerdings, dass gerade das Internet als Instrument der Selbstvermarktung und des Netzwerkens immer wichtiger wird. Wer diese Tatsache nicht nur erkennt, sondern auch aktiv nutzt, der hat schon einiges gewonnen.

Robindro Ullah wechselt von der DB zu Voith

14. März 2013

Robindro Ullah, ein HR-Schwergewicht und Leiter des Personalmarketings bei der Deutschen Bahn Region Süd, wechselt dieses Jahr zum 1. Juli zur Voith GmbH. 

In seinem Blog beschreibt er immer wieder Hintergründe und Motivationen für die neuesten Aktionen seines Arbeitgebers. Ullah, der viele Kampagnen bei der DB initiierte und zum Zeitpunkt des Wechsels fast acht Jahre dabei ist, sucht laut eigener Aussage eine neue Herausforderung.

Robindro Ullah

Wechselt von DB zu Voith: Robindro Ullah

Und die dürfte er bei dem Technologie-Konzern Voith auch finden: mit über 42.300 Mitarbeiter weltweit und aus der Branche des Maschinenbaus schlägt sich das Unternehmen hierzulande natürlich ebenfalls mit dem klassischen Fachkräftemangel rum.

Wir wünschen Robindro Ullah viel Erfolg bei seinem neuen Posten – und hoffen, dass seine DB-Kampagnen nicht zu gut nachwirken und er gute Mitarbeiter für seinen neuen Konzern findet.

Deutsche Großstädte im Karrierecheck

13. März 2013

Yourfirm untersuchte zehn deutsche Großstädte auf ihre Karrieretauglichkeit: Gehalt und Mietpreis, Arbeitslosigkeit und Wirtschaftswachstum, Lebensqualität und Arbeistplatz-Zuwachs – diese Faktoren beeinflussten das Ranking – und weist Schwächen auf. 

Das Gehalt wird mit 25% gewichtet, die übrigen Faktoren spielen zu je 15% rein. Ob aber ein hohes Wirtschaftswachstum und ein starker Arbeitsplatz-Zuwachs bei eh schon niedriger Arbeislosenquote wirklich ein positiv zu wertendes Signal ist, bleibt aber unserer Ansicht nach fraglich. Denn noch mehr Arbeitsplätze und starkes Wachstum sind immer Preistreiber – ganz gleich ob bei der Miete oder den sonstigen Lebenshaltungskosten.

Yourfirm Städteranking

Yourfirm Städteranking

Berlin ist Schlusslicht

Lebensqualität und die Zukunfts-Prognosen sind eher weiche Faktoren, daher liefern sich die ersten drei Plätze ein vergleichsweise enges Rennen. Interessant ist die Positionierung des Startup-Zentrums Berlin, welches nur den letzten Platz belegen konnte. Mit den angesetzten Ranking-Größen verliert Deutschlands Hauptstadt in fast allen Punkten.

Der Teufel steckt im Detail

Doppelt hält besser – aber Bremen wird gemobbt

Kleiner Fehler: die Sparte Arbeitsplatz-Zuwachs ignoriert Bremen und setzt dafür Berlin auf Platz 2 und 10 gleichzeitig. In der angegebenen Quelle konnten wir aber leider keine richtige Platzierung nachvollziehen.

*Update* 10:35 Uhr
Das ging fix: Yourfirm schickte uns eine Berichtigung: es handelt sich – wie vermutet – lediglich um einen kleinen Fehler, der jetzt berichtigt wurde. An der Platzierung für Berlin ändert das aber nichts.

Update – Zwar zweiter Platz im Arbeitsplatz-Zuwachs, aber trotzdem letzter im Gesamt-Ranking: Berlin

Wer also wirklich Karriere machen möchte, muss dafür nicht zwangsläufig nach Düsseldorf ziehen. Gute Startbedingungen sind dort aber gegeben.