Autoren-Archiv: Sebastian

Sebastian arbeitet als Lead-Developer und Berater für technische Website-Konzeption sowie im Bereich Onpage-SEO. Der studierte Diplom Wirtschaftsinformatiker ist seit 2012 Geschäftsführer der sebastian blum gmbh und arbeitete zuvor 3 Jahre als Scrum Product Owner bei Süddeutsche.de.

rss feed

Recruiting via WhatsApp? Daimler macht’s vor

25. März 2015

Wenn Sie ein Stellengesuch für eine moderne, innovative Zielgruppe aufgeben möchten, müssen Sie sich etwas neben den Standards einfallen lassen. Nur so können Sie im Wettbewerb um das beste Personal bestehen. Schauen Sie sich einmal das Beispiel von Daimler an, das zeigt, wie man moderne Kommunikationsmittel effektiv einsetzt. So oder mit Ihrer ganz eigenen Idee gewinnen Sie das Personal für sich, das Sie sich wünschen.

Viel genutzt – großes Potential

fb-postWhatsApp wird heute von vielen, vor allem aber jüngeren Menschen genutzt. für das Personal Recruiting ist es wichtig, dass man genau die Menschen erreicht, die zum Unternehmen passen. Daimler hat da das Potential von WhatsApp entdeckt, denn hierüber kann man nicht nur unkompliziert in Echtzeit kommunizieren. Interessante Aktionen wie die von Daimler verbreiten sich auch über die vielen einzelnen Netzwerke und wirken daher viral. Über WhatsApp eine Stellenanzeige aufgeben zu können, schien bisher realtiv abwegig. Doch Martin Maas vom Recruiting Team von Daimler hat diese Vorstellung nachhaltig geändert.

Ein harmloser Gruppenchat

Doch wie funktioniert das Personal Recruiting nach der einfachen, aber genialen Idee von Martin Maas? Tja, ganz einfach: Eine Mitarbeiterin, die zur Zielgruppe der jungen, erfolgreichen Nachwuchskräfte gehört und WhatsApp bereits hinreichend in ihrem Alltag kennt, startet einen Gruppenchat. Sie ruft dazu auf, sie einen Tag lang zu begleiten. Das Schöne und Authentische an diesem Aufruf besteht darin, dass es sich hier um eine echte Person handelt, die bereits ein konkretes Karriereziel in dem suchenden Unternehmen verfolgt. Die eingeladenen Teilnehmer des Gruppenchats können sie also völlig echt begleiten und bekommen so einen wichtigen Einblick ins Unternehmen – ganz ohne Sonderaufwand für beide Seiten. Und die Teilnehmer haben sich aktiv beteiligt, brennende Fragen gestellt und von echten Mitarbeitern bei Daimler Antworten bekommen. Nach dem begleiteten Arbeitstag waren die Teilnehmer des Gruppenchats restlos begeistert, die Aktion war also ein voller Erfolg.

Leuchtendes Beispiel?

Neben den herkömmlichen Methoden, ein Stellengesuch aufzugeben, war diese Aktion einmal etwas völlig anderes. Es war ein Test, wie man interessierte Nachwuchskräfte im 21. Jahrhundert für das eigene Unternehmen begeistern kann. Und das Schalten des Gruppenchats war ein voller Erfolg. Auch in Zukunft wird Daimler solche Ansätze nutzen, um die richtigen Mitarbeiter zu finden. Was für Daimler funktioniert, kann auch für andere Unternehmen passen. Und so bleibt zu vermuten, dass zahlreiche Unternehmen zwar weiterhin Stellenanzeigen aufgeben werden, aber doch auch solche Aktionen wie Daimler nutzen werden. Denn der geringe, zusätzliche Aufwand der Aktion und der mächtige Erfolg unter der Zielgruppe stellen ein vielversprechendes Beispiel dar.


Über den Autor stellenpakete.de

Als Dienstleister beraten wir Sie gerne kostenfrei hinsichtlich einer optimal verfassten sowie gestalteten Stellenanzeige. Weiter bieten wir Ihnen eine günstige Anzeigenschaltung und die Veröffentlichung von Stelleninseraten auf Online-Stellenmärkten wie Stepstone, Monster, Jobware, Stellenanzeigen.de und vielen weiteren Jobbörsen an.

Weitere Informationen finden Sie unter stellenpakete.de

Beitragsbild: whatsapp.com

Ganz einfach aus der Masse herausstechen – Bewerbungsdesign und Farben

20. März 2015

Für Bewerber ist die Bewerbung bei Unternehmen leicht mit einem Speed-Dating zu vergleichen. Sie haben nur wenige Sekunden Zeit, um einen Personalverantwortlichen von sich zu überzeugen – da kann jedes Detail entscheidend sein!

Bleiben wir einmal bei dem Beispiel mit dem Speed-Dating:

Der Bewerber geht in einen großen Saal mit vielen kleinen Tischen für zwei Personen und weiß ganz genau, dass ihm nur dreißig Sekunden bleiben, um das Gegenüber kennenzulernen und diese Person gleichsam von sich zu überzeugen. 30 Sekunden sind dabei nicht viel. Neben dieser Herausforderung bleibt noch eine andere bestehen: Die Konkurrenz. Diese schläft in den seltensten Fällen und hat ebenfalls ihre verschiedenen Argumente, um zu überzeugen.

Um die ganze Szenerie noch grauenhafter zu gestalten: Sie können sich mühelos zu den Mitbewerbern gesellen, ohne groß aufzufallen. Alle tragen die gleiche Kombination aus grau/weiß, haben die Haare ordentlich frisiert, die gleichen Brillen werden getragen usw. Willkommen im Land der grauen Mäuse – Auffälligkeiten werden vergeblich gesucht. Wie soll bei dieser Masse denn der geeignete Kandidat gefunden werden, wenn sich alle doch so sehr ähneln?

Gleiches gilt für die Bewerbung:

Obwohl sich viele fragen, wie sie ihre Bewerbungen optisch ansprechender gestalten können, bleiben sie hinterher doch in ihren einheitlich weißen Blättern mit den farblich abgesetzten Überschriften und der schwarzen Textfarbe gefangen. Entweder es fehlt die Zeit, die Kreativität oder die Angst übermannt den Aspiranten urplötzlich: Was ist, wenn das zu kitschig ist? Was passiert, wenn ich nicht die Lieblingsfarbe des Personalers treffe? Wenn ich eine falsche Form wähle – werde ich dann nicht genommen? Welche Farben eignen sich denn überhaupt?

Die Panik ist dabei ganz unbegründet! Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich die eigene Bewerbung ganz leicht gestalten – vom Deckblatt über das Anschreiben, bis hin zum Lebenslauf.

Zunächst einmal gilt es, sich folgende Fragen zu stellen

  • Was möchte ich über mich selbst aussagen mit Farben und Formen?
  • Gibt es eine dominante Farbwahl auf meinem Bewerbungsbild?
  • Welche Farben hat das Unternehmen zur eigenen Repräsentanz gewählt?
  • Auf welche Position möchte ich mich bewerben?

Jede Farbe hat ihre ganz eigene Bedeutung und beeinflusst ganz unbewusst unsere Wahrnehmung. Für die eigene Karriere kann sich eben diese Wahrnehmung äußerst positiv auswirken – insofern sie richtig genutzt wird.

Wer sich an die Fragen hält, jedoch nicht auf jede direkt eine Antwort parat hat, der kann nach dem Auswahlverfahren arbeiten. Zum Beispiel: Das Unternehmen selbst hat kein eigenes Farbbranding, sondern lediglich einen schwarzen Schriftzug. Jedoch vertritt die Firma eine ökologische Umweltpolitik und ist ansonsten sehr gradlinig strukturiert. Das heißt, dass sich eine Gestaltung mit Grüntönen anbietet, da diese nicht nur mit Vitalität, sondern auch mit Natur in Verbindung gebracht werden.

Das eigene Bewerbungsfoto besticht unterdessen durch Blautöne (beispielsweise durch einen hellblauen Hintergrund, eine blaue Bluse/ein blaues Hemd etc.). Die Farben Blau und Grün lassen sich zusammen gut kombinieren. Eine Möglichkeit für das Bewerbungsdesign wären zum Beispiel schmale Linien am Rand des Blattes, die in einem Farbverlauf von Grün zu Blau wechseln. Ebenso können sich diese Farben dann in den Überschriften der Bewerbung wiederfinden, sodass eine einheitliche Gestaltung gegeben ist.

Weitere Tipps für die farbliche Gestaltung der eigenen Bewerbung

  1. Recherchieren! Es ist bekannt, dass es im Internet verschiedenste Vorlagen und Muster für Bewerbungen kostenlos zum Download gibt. Achtung: Diese sollten niemals einfach so verwendet werden!!
    Dennoch können diese Vorlagen hilfreich sein, um sich einfach einmal daran zu orientieren, was bereits bekannt ist und wie umfangreich die Gestaltung sein kann.
  2. Der Kreativität freien Lauf lassen! Wer nicht auf Anhieb weiß, was er selbst optisch ansprechend findet, kann sich zunächst erste Entwürfe aufzeichnen und dort mit verschiedenen Farben spielen. Manche Ideen sehen einmal aufgezeichnet schon ganz anders aus, als am PC.
  3. Freunde und Verwandte fragen: Wer sich selbst nicht sicher ist, wie die Farben der eigenen Bewerbung wirken, der sollte sich Meinungen von Außenstehenden einholen. Außenstehend meint in diesem Fall, dass sich die besagte Person nicht intensiv mit den Unterlagen beschäftigt hat und vollkommen unvoreingenommen einen Blick darauf werfen kann.

Folgen einer designten Bewerbung

Wer mit seinen Bewerbungsunterlagen ein bisschen spielt und seiner Kreativität bis zum letzten Schliff hin freien Lauf lässt, der muss natürlich ebenfalls mit den Konsequenzen rechnen. Gehen wir einmal zurück zum Speed-Dating. Zuvor befand sich der Kandidat in einer einheitlich grauen Masse von Mitbewerbern. Jetzt kommt der Kandidat vom Umstyling und alle Augen richten sich direkt auf ihn. Dabei wurde lediglich das grau durch ein ansprechendes Marineblau ersetzt und ein paar dezente Accessoires hinzugefügt.

Was weiter passieren wird: Der Kandidat hinterlässt einen vertrauensvollen Eindruck (die Farbe blau steht u. a. für Vertrauen) und bleibt im Gedächtnis des Gegenübers – obwohl nur 30 Sekunden Zeit für einen ersten Eindruck (beim Speed-Dating) bleiben. Dadurch kann es dazu kommen, dass dieser Speed-Dater eine Runde weiter kommt und dort persönlich von seinen Stärken erzählen kann.

Übertragen auf den Bewerber heißt das, dass ein positiv auffallendes Design dazu führen kann, dass der Personaler ihn zum Vorstellungsgespräch einlädt.

Zu guter Letzt

Dadurch, dass die Bewerbungsmappe leicht verändert und an den Kandidaten sowie das Unternehmen angepasst wird, kann positiv Aufmerksamkeit generiert werden. Wer es jedoch übertreibt, erzielt genau den gegenteiligen Effekt. Daher sollte sich ein jeder folgende Don’ts vor Augen halten:

  • Nicht übertreiben! Zu viele Farben überfordern den Betrachter. Sie wirken, je nach Farbe, nicht nur zu bunt, sondern ebenfalls kitschig. Wer möchte schon wie ein Paradiesvogel erscheinen?
  • Neon- und Signalfarben vermeiden! Natürlich fällt so eine Colorierung direkt ins Auge, aber nicht positiv.
  • Niemals, absolut niemals, die Farben der Konkurrenz für das eigene Bewerbungsdesign verwenden! Wer sich bei der Deutschen Bank zum Beispiel bewerben möchte, der sollte nicht das knallige Rot der Sparkasse für die Farbgebung nutzen, sondern bei einem Blauton bleiben.

Gehalt und Karriere im Projektmanagement

14. Mai 2014

Professionelles Projektmanagement hat mittlerweile Einzug in zahlreiche Unternehmen gehalten und wird in seiner Struktur immer vielfältiger und komplexer. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach qualifizierten Projektmanagern, ein interessantes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld sowie vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten machen dieses Berufsbild zusätzlich attraktiv. Wie sieht nun eine erfolgreiche Laufbahn im Projektmanagement tatsächlich aus?

Karriere im Projektmanagement

Foto-Credits: Photodune

Foto-Credits: Photodune

>Die meisten der heute in der privaten Wirtschaft oder im öffentlichen Bereich tätigen Projektmanager waren zunächst als Fachkräfte einer bestimmten Fachrichtung – meist handelte es sich dabei um die IT-Branche – angestellt. Im Zuge ihrer Tätigkeit kamen sie irgendwann mit professionellem Projektmanagement in Kontakt, wodurch ihr Interesse geweckt und in weiterer Folge ein Wechsel in diesen Bereich angestrebt wurde. Ein derartiger Quereinstieg bietet den Vorteil einer bereits vorhandenen Berufserfahrung, einhergehend mit einer meist gut ausgeprägten Lösungskompetenz für vernetzte Aufgabenstellungen. Aber auch eine spezifische PM-Ausbildung hat ihre Vorzüge. Sie dient als Nachweis dafür, dass der Absolvent die aktuellen PM-Methoden und Vorgehensweisen beherrscht sowie in Form absolvierter Praktika bereits angewendet hat. So werden etwa nach erfolgreichem Abschluss einer Ausbildung zum Diplom-Projektmanager dem Absolventen oft relativ rasch Führungsaufgaben innerhalb des Projektmanagements übertragen, da die Ausbildung seine altersbedingt geringe Berufserfahrung kompensiert. Diese Entwicklung einer projektmanagementspezifischen Laufbahnplanung ohne den zeitraubenden Umweg über eine Linienkarriere beginnt sich allerdings erst nach und nach durchzusetzen. Laut einer 2013 vom Fachverband GPM, Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement, durchgeführten Studie über Gehalt und Karriere im Projektmanagement verfügen derzeit noch mehr als 60% aller befragten Projektmanager über einen Abschluss einer Universität, Fachhochschule oder dualen Hochschule. Auch ist in der Praxis für die Beurteilung der Qualifikation eines Projektmanagers weniger die Ausbildung, als vielmehr der Nachweis einer anerkannten Zertifizierung, wie etwa jene zum „Project Management Professional“, von auschlaggebender Bedeutung.

Die GPM-Studie zeigt ferner, dass interessante Aufgabenstellungen, ein eigener Verantwortungsbereich sowie Weiterbildungsmöglichkeiten die Arbeitszufriedenheit von Projektmanagern zu fördern vermögen und einen zusätzlichen Leistungsanreiz darstellen. Im Gegenzug sorgen fehlende Perspektiven, ungleiche Entlohnung von Männern und Frauen oder ein unangemessenes Verhältnis von vereinbarter und tatsächlicher Arbeitszeit für Unzufriedenheit mit der beruflichen Situation. Der hohe Stellenwert fachlicher Weiterbildung wird durch die im Rahmen der Studie festgestellte Tatsache, dass im Durchschnitt jeder Projektmanager jährlich vier Arbeitstage in seine Fortbildung investiert, jedenfalls eindrucksvoll dokumentiert.

Gehalt im Projektmanagement

Das Berufsbild des Projektmanagers bietet grundsätzlich gute Entwicklungs- und Verdienstmöglichkeiten. Laut GPM-Studie liegt das durchschnittliche Jahresgehalt von Projektmanagern, zu dem meist noch individuell vereinbarte Sonderleistungen hinzukommen, bei knapp 80.000 Euro. Dies ergibt ein Durchschnittsgehalt von rund 55.000 Euro für die Projektmanagement-Assistenz sowie bis zu 106.000 Euro für Projektdirektoren und Mitglieder von Lenkungsausschüssen komplexer bzw. internationaler Projekte, wobei derartige Gehaltsstrukturen oft auch eine persönliche Haftung für Vertragsstrafen beinhalten. Die Studie belegt in jedem Fall deutlich, dass sowohl die Zahl der erfolgreich abgeschlossenen Projekte als auch der Nachweis einer anerkannten Projektmanagement-Zertifizierung einen entscheidenden Einfluss auf das Gehalt im Projektmanagement hat.

Sprachkenntnisse im Beruf – ein entscheidender Vorteil?

29. April 2013

Dass Fremdsprachen in der Karriere wichtig sind, hört man immer mal wieder. Doch was bringen Sprachkenntnisse im Beruf wirklich? Reicht das Schulenglisch nicht vollkommen aus?

Sprachreisen - Symbolbild

Sprachreisen heißt auch, andere Länder zu entdecken

Englisch ist und bleibt sicherlich im Beruf die wichtigste Fremdsprache, die man lernen kann, denn man kann im Allgemeinen davon ausgehen, dass es die meisten Leute beherrschen. So kommt es häufig, dass zwei Gesprächspartner auf Englisch miteinander reden, von denen es aber keiner als Muttersprache spricht. Das resultierende vereinfachte Englisch ist ein auf dem internationalen Parkett bekanntes Phänomen, das zum Teil auch schon standardisiert wurde, siehe etwa Globish.

Der feine Unterschied

Gerade bei sensiblen Verhandlungen im Geschäftsleben ist es wichtig, den richtigen Ton zu geraten. Es geht nicht nur darum, dem potentiellen Kunden in bruchstückhaftem Englisch die Vorzüge eines Produkts nahe zu bringen, sondern man sollte dafür sorgen, dass sich das Gegenüber verstanden fühlt und Vertrauen fasst. Dies funktioniert nur, wenn man die Nuancen einer Sprache kennt und sich in ihr gewandt und selbstsicher ausdrücken kann. Die notwendigen Kenntnisse kann man zum Beispiel bei einem Sprachaufenthalt erwerben, welche u. A. von www.esl-sprachreisen.at angeboten werden. Hier gibt es die Möglichkeit, speziell aufs Berufsleben ausgerichtete Kurse zu wählen und auch ein entsprechendes Diplom zu absolvieren, mit welchem man auf dem Lebenslauf seine Sprachkenntnisse belegen kann.

Englisch überall

Natürlich sind Sprachkenntnisse nicht in jeder Berufssparte zwingend notwendig. Andererseits besteht in fast jeder Branche die Möglichkeit, mit nicht-deutschsprachigen Menschen in Kontakt zu kommen – dies wird in einem Europa mit offenen Grenzen auch immer öfter der Fall sein. Hier hat man mit erweiterten Sprachkenntnissen einfach einen entscheidenden Vorteil gegenüber Mitbewerbern, denen diese fehlen.

Neben der Sprache selbst ist es auch sehr wichtig, die Kultur und die Gepflogenheiten des jeweiligen Landes besser zu verstehen. Dies spielt einerseits eine Rolle, wenn man direkte Geschäftskontakte in das entsprechende Land pflegt, und ist andererseits auch sehr nützlich, wenn man bei einer multinationalen Firma eine Anstellung sucht, welche die „heimische“ Kultur bei der Expansion in andere Märkte mit nimmt. Die US-amerikanische oder die britische Firmenkultur ist eine andere als die deutsche und man kann gerade bei großen, trägen Unternehmen nur bedingt Adaptierungswillen erwarten. Umgekehrt kann es daher von großem Vorteil sein, wenn man den amerikanischen oder britischen Stil lernt, etwa mit einer Sprachreise nach England, siehe hier.

Eindruck schaffen

Ähnliche Überlegungen gelten übrigens auch für andere Sprachen und Kulturen. Wenn Sie sich für eine Karriere entscheiden, bei der Sie vorwiegend mit Franzosen oder Chinesen (oder jeglicher anderer Nationalität) zu tun haben, verschaffen Sie sich zweifelsohne einen Vorteil, wenn Sie deren Sprache zumindest ansatzweise beherrschen. Sicher könnten Sie sich auch mehr oder minder gut auf Englisch (bzw. Globish!) verständigen, aber Ihr Gegenüber wird Ihre Bemühungen zu schätzen wissen. Und dieser kleine Vorteil macht einen großen Unterschied, wenn Sie sich auf dem Arbeitsmarkt hervorheben wollen!

Gastbeitrag: Deutsche Unternehmen denken (noch) nicht global genug

10. April 2013
Container

Global denken und Handeln – Symbolbild

Im Zuge dieser Internationalisierung werden immer mehr Fach- und Führungskräfte ins Ausland entsandt, um vor Ort deutsches Know-how an einheimische Kollegen weiterzugeben oder Projekte zu leiten.
Dass ein Expatriate auf seinen bevorstehenden Auslandsaufenthalt vorbereitet werden muss, ist dabei immer mehr Arbeitgebern bewusst. So ist die Zahl jener Unternehmen, die gar kein Interkulturelles Training oder Coaching für Entsandte anbieten, in den letzten Jahren immer weiter gesunken. An für sich könnte diese Entwicklung Grund zur Zufriedenheit geben, wäre da nicht jener Tag, an dem die Entsandten nach Deutschland zurückkehren.

52 % aller Auslandsrückkehrer verlassen ihr Unternehmen

Laut der Studie „Global Relocation Trends“ verlieren deutsche Unternehmen 52 % ihrer Expatriates spätestens zwei Jahre nach der Wiederankunft in der BRD.

Wie kommt es zu dieser erschreckend hohen Zahl?

Einerseits bedenken viele Unternehmen nicht, dass es auch bei der Rückkehr in die [eigentlich bekannte] Heimat, Anpassungsschwierigkeiten geben kann. Vor allem dann, wenn Mitarbeiter Mustermann mehrere Jahre in einem fremden Land verbracht hat. So hatte er im Ausland unter Umständen Annehmlichkeiten, die er „at home in Germany“ auf einmal entbehren muss. Dazu gehören beispielsweise Hausmädchen, ein persönlicher Fahrer, besseres Klima oder ein höherer Lebensstandard aufgrund geringerer Lebenshaltungskosten im Entsendungsland.
Teilweise haben sich Expatriates auch die Kommunikationsstile des Gastlandes angewöhnt und stoßen damit in Deutschland auf einmal an Grenzen, die sie so nicht erwartet haben. Oft gibt es auch familiäre Spannungen aufgrund der veränderten Lebenssituation.

Andererseits sind die Organisationsstrukturen einiger Unternehmen nicht genügend auf das Thema Auslandsrückkehr eingestellt. So stellen manche Vorgesetzte – kurz vor der Rückkehr der Entsandten – überrascht fest, dass „da auf einmal ein Mitarbeiter wieder da ist“. Oft gibt es keine freie Stelle, für die zurückkehrende Person oder die Stelle entspricht nicht den gestiegenen Qualifikationen des Mitarbeiters oder seinen Gehaltsvorstellungen. Viele ehemalige Expatriates beklagen auch eine zu geringe Wertschätzung für die Erlebnisse und Erfahrungen, die im Ausland gemacht wurden. Auch Veränderungen im Unternehmen, die es während der Entsendung zweifelsohne gab, werden nicht ausreichend kommuniziert, sodass sich Mitarbeiter auch an dieser Stelle alleingelassen fühlen.

So führen persönliche (Anpassungs-)Probleme und Defizite seitens des Arbeitgebers dazu, dass die Unzufriedenheit in den ersten beiden Jahren nach der Rückkehr deutlich ansteigt und der Wechsel des Unternehmens als einzige Lösung erscheint.

Was muss sich ändern?

Die EINE goldene Lösung gibt es selbstverständlich nicht. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass ein Interkulturelles Re-Entry-Training oder Coaching (in das idealerweise auch die Familie des Expatriates einbezogen wird) die Probleme auf der persönlichen Ebene deutlich reduzieren kann.

Eine Änderung der Organisationsstrukturen ist hingegen deutlich schwieriger umzusetzen, jedoch ebenfalls nicht unmöglich. Einige unserer Kunden haben bereits erfolgreich Mechanismen entwickelt, die auch diese Defizite effektiv angehen. So sollte ein entsandter Mitarbeiter beispielsweise lange vor seiner Rückkehr in engem Kontakt zu seinem Vorgesetzten in Deutschland stehen, damit die Karriereplanung des Unternehmens nicht am Expatriate vorbei geht. Des Weiteren sollten die in Deutschland verbliebenen Kollegen über die Problematik der Mitarbeiterabwanderung nach Auslandseinsätzen sensibilisiert werden und auch Möglichkeiten geschaffen werden, um die Expatriates über Veränderungen im Heimatunternehmen zu informieren.

Des Weiteren hat es sich als sehr positiv herausgestellt, den Auslandsrückkehrern die Möglichkeit einzuräumen, ihre Auslandserfahrungen gewinnbringend in das Unternehmen einzubringen; entsprechende Wertschätzung seitens des Arbeitgebers und der Führungskräfte inklusive.

Ich persönlich erwarte nicht, dass sich der Prozentsatz jener Mitarbeiter, die ihr Unternehmen nach einer Entsendung verlassen jemals gen null bewegen wird. Jedoch sind deutliche Verbesserungen möglich und auch wichtig, nicht nur deshalb, weil der Fachkräftemangel in Deutschland weiter zunehmen wird.

Zum Autor

Der Autor dieses Artikels, Markus Eidam, ist Geschäftsführer des Unternehmens Eidam & Partner, welches seit dem Jahr 2004 Interkulturelles Training, Interkulturelles Coaching, eLearning und Beratung zum Auslandsgeschäft von Unternehmen anbietet. Zum Expertenpool des Anbieters gehören 140 Trainer und Berater, die Dienstleistungen zu mehr als 80 Zielländern anbieten.
Weitere Informationen zu den angebotenen Weiterbildungen des Unternehmens finden Sie unter www.eidam-und-partner.de/Interkulturelles-Training!

Sprachreisen – Interview mit Martin Peters

21. September 2012

Englisch als zu beherrschende Fremdsprache ist im heutigen Berufsalltag üblich. Doch wer professionell rüberkommen will, muss ein wenig mehr machen, als nur Vokabeln wiederholen. Wir führten ein Interview mit Martin Peters über Sprachreisen für Fach- und Führungskräfte.

Herr Peters, Sie bieten seit über 20 Jahren Sprachreisen an, unter anderem auch für große Unternehmen. Was sind Ihre Erfahrungen, wie motiviert sind die Mitarbeiter, die hieran teilnehmen?

Martin Peters / superlearning.de

Sowohl Führungskräfte renommierter deutscher Unternehmen als auch Privatpersonen haben den hohen Stellenwert bzw. die Unabdingbarkeit der Kommunikationskompetenz in englischer Sprache für den beruflichen Alltag erkannt. Entsprechend hoch ist natürlich auch die Motivation, sich dahingehend weiterzubilden, und der Zustrom auf hochwertige Sprachkurse, die sich auf das Training businessspezifischer Themenbereiche spezialisiert haben.

Wie kamen Sie darauf, Sprachreisen für Fach und Führungskräfte anzubieten? War es schwer, diese Zielgruppe anzusprechen und zu gewinnen?

Durch die zunehmende Globalisierung und Vernetzung war der verstärkte Bedarf an Trainingseinrichtungen und –programmen für Fremdsprachen abzusehen, daher war es auch nicht schwer, Fach- und Führungskräfte dafür zu interessieren. Wer internationalen Erfolg haben möchte, muss in der Lage sein, mit seinen ausländischen Geschäftspartnern auf hohem Niveau zu kommunizieren.

Was war in Ihrer Firmengeschichte Ihrer Meinung nach die größte Fehlentscheidung? Wo Sie heute sagen würden: „Mensch, das würde ich jetzt anders machen.“?

Wir haben in den vergangenen 20 Jahren durch das Feedback unserer Teilnehmer, ein gutes und objektives Bild von der Qualität unserer Arbeit und der unserer Partner-Sprachschulen erhalten. Eine Fehlentscheidung gab es nicht, da wir neue Programme und das Renommee einer potentiellen neuen Partnerschule vorab sorgfältig prüfen. Mit den Jahren ändern sich die Wünsche und Ansprüche der Kunden. Diese Änderungen nehmen wir zur Kenntnis und optimieren die bestehenden Programme zusammen mit unseren Partnern dementsprechend.

Wie viele Mitarbeiter kommen bei Ihnen mit auf eine Sprachreise? Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Team?

Die Teilnehmer reisen nicht in Gruppen an, sondern individuell, was den Vorteil hat, dass die Kurse international besucht sind und nicht von großen Gruppen deutscher Teilnehmer. Unsere Mitarbeiter arbeiten an der „Basis“, d.h. sie stehen unseren Teilnehmern telefonisch zur Verfügung, wenn im Vorfeld Fragen rund um den Aufenthalt bestehen. Vor Ort sind die Lehrer der Sprachschule jederzeit gerne behilflich – immer in Zusammenarbeit mit unserem Team.

Bekommen Sie Feedback von ehemaligen Kunden, die Sprachreisen hat sie im Beruf weiter gebracht?

Wir bitten jeden Teilnehmer nach seiner Rückkehr auf, einen Feedback-Fragebogen auszufüllen. Die Zufriedenheit der Teilnehmer hat für uns natürlich oberste Priorität. Umso mehr freut es uns, dass fast alle mit den Schulen, den Unterrichtsmethoden und dem Lehrerkollegium sehr zufrieden waren und einen deutlichen Fortschritt für ihre Sprachkompetenz erkennen konnten. Sehr viele Teilnehmer buchen weitere Sprachreisen bei uns, um den ersten Erfolg auszubauen.

Wie bewerten sie die Zukunft von Sprachreisen? Werden es mehr?

Sprachreisen werden immer ein essentieller Bestandteil der Weiterbildung sein, denn die Bedeutung einer fundierten Sprachkompetenz nimmt weiterhin zu, und nirgends lernt man eine Landessprache schneller und nachhaltiger als im Land selbst. Die Förderung dieser Weiterbildungsmaßnahme durch die Bundesländer in Form von Bildungsschecks und einer Anerkennung als Bildungsurlaub wird verstärkt in Anspruch genommen. Eine positive Entwicklung des Marktes ist daher zu erwarten.

Vielen Dank für das Gespräch!

Interview mit Martin Peers von superlearning.de

 

Wie Sie Ihren Lebenslauf für die Jobsuche aufpolieren

6. Juli 2012

Der Lebenslauf stellt das tragende Element bei der schriftlichen Bewerbung dar, denn mit diesem Dokument macht das einstellende Unternehmen sich ein Bild über jeden einzelnen Bewerber. Sie müssen also einen sehr guten ersten Eindruck auf dem Papier hinterlassen, um mit dem Lebenslauf auch zu überzeugen. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie Ihren Lebenslauf für mehr Erfolg bei der Jobsuche optimieren können.

Jobsuche (c) contrastwerkstatt – Fotolia.com

Schlüsselwörter verwenden

Bei der Beschreibung früherer Jobs und Ihrer derzeitigen Tätigkeit sollten Sie am besten branchentypische Schlüsselwörter mit hohem Wiedererkennungswert verwenden. Diese sind dem Personalmanager sofort geläufig und er kann Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten besser einstufen. Da Arbeitgeber sich grundsätzlich nicht viel Zeit für die Durchsicht von Bewerbungen nehmen, ist die Chance so größer, dass Ihr Lebenslauf nicht aussortiert wird und dazu noch etwas weiter oben im Stapel landet.

Konkrete Angaben machen

Wenn Sie in Ihrem Lebenslauf über bisherige Leistungen sprechen, machen Sie so konkrete Angaben wie möglich: Die Anzahl der Mitarbeiter, für die Sie verantwortlich waren; der Gewinn, den Sie erzielt haben, usw. Statt einfach zu schreiben, dass Sie regelmäßig hohe Gewinne erzielt haben, werden Sie konkret. Der Arbeitgeber wird eher aufmerksam, wenn Sie sagen, Sie seien für ein zehnprozentiges Wachstum des Gesamtvertriebs verantwortlich gewesen. Konkrete Zahlen sind glaubwürdiger und lassen Ihre Erfolge deutlicher werden.

Bei der Wahrheit bleiben

Vorsicht ist geboten, wenn Sie Lücken im Lebenslauf kaschieren wollen. Bleiben Sie also grundsätzlich bei der Wahrheit. Nutzen Sie besser das Anschreiben um einen größeren Zeitraum näher zu erklären, in dem Sie keiner Tätigkeit nachgegangen sind. Auch ein „aufgehübschter“ Lebenslauf droht früher oder später aufzufliegen und dann sind Ihre Chancen auf den Job dahin. Schieben Sie also keinen Masterabschluss ein, obwohl Sie keinen haben und behaupten Sie nicht, Sie hätten noch einen Job, wenn Sie längst arbeitslos sind.

Korrekturlesen nicht vergessen


Ist Ihr Lebenslauf mit Fehlern bespickt, ist das nicht nur peinlich, sondern schmälert auch deutlich Ihre Chancen auf den Job. Die meisten Arbeitgeber gehen dann davon aus, dass Sie auch ähnlich nachlässig im Job sein werden. Aufmerksames Korrekturlesen sollten Sie also vor Abgabe Ihrer Bewerbung nicht vergessen. Achten Sie dabei vor allem auf Fehler, die von der Rechtschreibprüfung nicht aufgefangen werden, wie z.B. “seit” und “seid” oder “ihre” und “Ihre”.

Interessen und Hobbys

Wenn Ihre Interessen und Hobbys nicht wirklich etwas mit dem Job zu tun haben, auf den Sie sich bewerben, gibt es keinen Grund, sie in den Lebenslauf zu schreiben. Alle zutreffenden Verbindungen zwischen einem Hobby und der Stelle können Sie im Anschreiben verdeutlichen. Besser noch ist es, Erklärungen im Vorstellungsgespräch zu liefern, wenn Sie gefragt werden, was Sie so außerhalb der Arbeit gern machen.

Irrelevante Jobs streichen


Listen Sie im Lebenslauf nicht jeden einzelnen Job auf, den Sie je in Ihrem Leben hatten. Der Job als Zeitungsausträger im Alter von 15 Jahren ist für Ihre jetzige Karriere unerheblich. Es besteht also kein Grund, ihn in Ihren Lebenslauf aufzunehmen. Ihr Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei Seiten umfassen, in den meisten Fällen genügt sogar eine Seite. Berücksichtigen Sie also nur Ihre jüngste und relevante berufliche Laufbahn.

Bewerbung und Jobsuche nach dem Studium

28. Juni 2012

Angebot und Nachfrage regieren bekanntlich auch auf dem Arbeitsmarkt. Abhängig von der Art des Abschlusses und der Wahl der Studienfächer haben einige frischgebackene Hochschulabsolventen bessere Chancen auf einen erfolgreichen Berufseinstieg als ihre Mitbewerber. 

Gerade im Bereich mancher Geisteswissenschaften ist es daher notwendig, nicht nur gute Abschlussnoten, sondern bereits erste Erfahrungen im Berufsleben vorweisen zu können. In jedem Fall sollte die Jobsuche nach dem Studium von langer Hand geplant werden, damit die Bewerbungsphase möglichst kurz ausfällt.

Erste Kontakte schon während dem Studium

Beispielsweise können angehende Akademiker schon während ihrer Abschlussarbeit erste Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern knüpfen – das fertige Abschlusszeugnis kann bei einer Bewerbung vor Studienende häufig auch nachgereicht werden. Niemand muss also warten, bis die Bewerbungsunterlagen vollständig sind, da häufig die Korrektur von Hausarbeiten und Klausuren und die Aushändigung der Abschlusszeugnisse Wochen in Anspruch nehmen. Schon während des Studiums ist es darüber hinaus empfehlenswert, mittels Praktika, Nebenjobs oder freier Mitarbeit Berufserfahrungen zu sammeln und diese bei Bewerbungen auch detailliert aufzuführen. Zeugnisse, Zertifikate und Praktikumsbescheinigungen sind für Berufsanfänger somit unentbehrlich, um sich aus der Masse der Mitbewerber mit ähnlichen Abschlüssen positiv abzuheben.

Praktika gegen Lücken im Lebenslauf

Während Absolventen der Naturwissenschaften häufig sofort nach dem Hochschulabschluss eine Anstellung finden, erleben Geisteswissenschaftler gelegentlich eine Durststrecke, bis die Jobsuche endlich Erfolg hat. Diese Zeit sollte ebenso mit Praktika und freiwilligem Engagement überbrückt werden, so dass keine zu großen Lücken im Lebenslauf entstehen. Vor allem Absolventen mit wenig Berufserfahrung können diese Zeit des relativen Leerlaufs auch nutzen, um sich über ihre individuellen Zukunftsvorstellungen und Erwartungen von einer potenziellen Arbeitsstelle klar zu werden und Strategien für Jobsuche und Bewerbung zu entwickeln. Zusätzlich empfiehlt es sich, bei der Jobsuche auch die Hilfsangebote der lokalen Arbeitsagenturen und der Universität näher in Augenschein zu nehmen.

Die Jobsuche geht eher los

Viele Studenten haben zudem einen ganz bestimmten „Traumjob“ oder eine Branche wie das Verlagswesen vor Augen, welche ihnen besonders attraktiv erscheint. Gerade für den Einstieg ist es jedoch wichtig, auch Alternativen nicht außer Acht zu lassen und bei aller Flexibilität und Anpassungsfähigkeit die Nische im Arbeitsmarkt zu suchen, die den eigenen Fähigkeiten und Neigungen am besten entspricht. Auch wenn die ersten Bewerbungen wirklich erst nach dem Studienabschluss versandt werden, so beginnt die Jobsuche für Hochschulabsolventen also meistens schon lange vor dem Abschlusszeugnis.

Vorstellung: Unternehmen MAN

23. Dezember 2011

MAN – Deutsches Traditionsunternehmen für Maschinenbau und Fahrzeugtechnik
Das Unternehmen MAN mit Hauptsitz in München gehört zu den wichtigsten und größten Unternehmen der Bundesrepublik im Bereich Maschinenbau. Vor allem durch die Produktion von Lastkraftwagen, Zugmaschinen und anderen Automobilen ist MAN international ein Begriff, das Großunternehmen bietet jedoch auch in anderen Bereichen des modernen Maschinenbaus Arbeitsplätze und sorgt stetig für technische Weiterentwicklungen.

Die große Tradition von MAN in Kurzform
Gegründet wurde MAN bereits im Jahr 1758, allerdings stand zu Anfangszeiten die Montanindustrie im Fokus der geschäftlichen Tätigkeiten. In den ersten Jahrzehnten wurde in Oberhausen und Essen der Abbau von Erz und anderen Rohstoffen sowie ihre Verarbeitung mit Maschinen ermöglicht, die dem heutigen Unternehmen MAN zuzurechnen sind. Eine weitere, wichtige Wurzel des heutigen Großunternehmens wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Augsburg gegründet, wobei der Maschinenbau hier vor allem für die aufkeimende Druckindustrie der Region zum Einsatz kam. Mit einer weiteren Niederlassung in Nürnberg und dem Schwerpunkt der Eisenverarbeitung wurde dieser Sektor zum auslaufenden 19. Jahrhundert das wichtigere Firmensegment, gegen Ende des Jahrhunderts wurden renommierte Konstruktionen wie die Wuppertaler Schwebebahn oder die Müngstener Brücke zwischen Solingen und Remscheid durch den Vorgänger von MAN errichtet.

Ein Meilenstein in der Unternehmensgeschichte von MAN stellte die Jahrhundertwende dar, in der das Unternehmen gemeinsam mit Rudolf Diesel den ersten nach ihm benannten Motor realisieren konnte. Das 20. Jahrhundert wurde so immer stärker vom Motor- und Fahrzeugbau geprägt, vor allem der Schiffsbau war dabei in der ersten Hälfte des Jahrhunderts prägend. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich MAN auch für klassischen Automobile im öffentlichen Straßenverkehr einen Namen machen können und gehört zu den wichtigsten Produzenten von LKW in der Bundesrepublik. Vom einzelnen Getriebe für diverse Fahrzeugtypen bis zu Bussen für öffentliche und private Abnehmer rund um den Globus hat sich MAN in den letzten Jahrzehnten einen Namen machen können. Seit dem Jahr 2011 gehört MAN zur Volkswagen Group und stellt hier den wichtigsten Partner der Unternehmensgruppe im Bereich Nutzfahrzeuge dar.

Lukrative MAN Stellenangebote ein Deutschland und der Welt entdecken
Die Bereiche Fahrzeug- und Maschinenbau stellen noch heute die wichtigsten Elemente des Großunternehmens dar, so dass sich zahlreiche MAN Stellenangebote an Fachkräfte dieser beiden Bereiche richten. Wer als Hochschulabgänger einen Abschluss im klassischen Maschinenbau, im Fahrzeugbau oder einer anderen Natur- oder Ingenieurswissenschaft vorzuweisen hat, besitzt gute Voraussetzungen, um sich auf MAN Stellenangebote zu bewerben. Neben dem im Studium erworbenen, theoretischen Wissen sollte eine Begeisterung für die praktische Umsetzung dieses Wissens mitgebracht werden, um sämtliche Prozesse von Konzeption und Produktion auf eine praxisorientierte Weise verfolgen zu können.
Auch wenn MAN ein internationales Unternehmen ist und an verschiedenen Standorten rund um den Globus produziert, hat sich das Unternehmen einige Werksstandorte in Deutschland erhalten, die ebenfalls MAN Stellenangebote hervorbringen. Die hier zu besetzenden Vakanzen richten sich an klassische Arbeiter mit einer technischen Ausbildung und Begabung, um so hochwertige Fahrzeuge, Motoren und Getriebe der neusten Generationen zu produzieren. Als deutsches Großunternehmen bietet schließlich der kaufmännische Sektor viele MAN Stellenangebote, die sowohl die Verwaltung des Unternehmens selbst betreffen, jedoch auch zukunftsgerichtet auf neue Kooperationen und die wirtschaftliche Eröffnung neuer Standorte ausgerichtet sind.

Unternehmen suchen Fachkräfte

18. Dezember 2011

Unternehmen in Deutschland stehen für die Marke „Made in Germany“, die weltweit ein Begriff für Qualität und Anspruch ist. Das ist kein Selbstlauf sondern das Ergebnis von exportierten Waren, die von hochqualifizierten Fachkräften und Ingenieuren produziert und ständig weiter entwickelt werden. Damit der starke deutsche Mittelstand und die großen Unternehmen wie z.B. AZO „Hersteller für Lackieranlagen“ dieses Niveau halten können, brauchen sie dieses Fachpersonal.
Aber schon vor zehn Jahren gab es Untersuchungen, dass Deutschland auf einen Fachkräftemangel zusteuert. Im Schwerpunkt wurde die demographische Entwicklung als Ursache herangezogen.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit.
Tatsächlich liegen viele Ursachen bei sich ständig verschlechternden Rahmenbedingungen durch die Politik.
Das beginnt bei der Einwanderungspolitik, die den Bedürfnissen des Wirtschaftsstandortes Deutschland nicht im mindesten gerecht wird und endet bei einer Bildungspolitik, die sich dem notwendigen Bedarf der Unternehmen nach gut ausgebildeten Schuld- und Studienabgängen nicht stellt. Von der Qualität der Studienabschlüsse einmal abgesehen, ist schon die Frage der Anzahl der Studienabschlüsse ein offenkundiges Problem. Im Schnitt verlässt ein viertel aller Studenten die Hochschule ohne Abschluss. Besonders kritisch, dass Studenten der Mathematik und Naturwissenschaften mit einem Drittel absolutes Schlusslicht sind und auch die Ingenieurwissenschaften sich nur im Mittelfeld bewegen.
Also ringen die Unternehmen bereits im ersten Semester um jeden Studenten, laden diese in die Firma ein bzw. organisieren Schnupperkurse und Präsentationen.
Die Unternehmen müssen bei ihrem ungedeckten Fachkräftebedarf deutlich stärker strategisch von den politisch Verantwortlichen unterstützt werden.

Es gibt fünf Säulen

  • gezielte Einwanderung von Fachkräften
  • Verbesserung der Bedingungen für erziehende Beruf und Kind als Einheit zu gestalten
  • Beschäftigungsperspektiven älterer Fachkräfte mit Fördermaßnahmen stützen
  • Nachtqualifizierung von potentiellen Arbeitskräften ohne Berufsausbildung
  • Bildungsreform von Schule bis Studium

Die Wertschöpfung ist der Motor unserer Gesellschaft, die Qualität dieser Wertschöpfung der Garant, das er rund läuft.