Absage wegen Online-Mobbing

17. April 2011

Karriere machen heißt bekanntlich vor allem eines: flexibel sein. Doch der Grundbaustein des eigenen Aufstiegs ist und bleibt die erste Bewerbung. Dass diese ganz anders verlaufen kann als geplant, ist weit bekannt. Aber in Zeiten von googelnden Personalern und Social Media häufen sich die Überraschungen, die einen zukünftigen Mitarbeiter beim ersten Gespräch erwarten.

So bekam eine potenzielle Bewerberin eine Absage, da über sie schlecht im Internet geredet wurde: eine ehemalige Mitschülerin hatte sie mit vollem Vor- und Nachnamen auf ihrer Web-2.0 Profilseite erwähnt und geschrieben, dass sie büßen solle für das, was sie ihr angetan habe. Das hat das Unternehmen offenbar so abgeschreckt, dass sie nicht weiter als neue Angestellte in Betracht kam.
Um solch einem Fauxpas vorzubeugen empfiehlt es sich, sich selbst vor einer Bewerbung ausführlich im Internet zu suchen. Dabei sollte man aber nicht nur auf Google zurückgreifen, sondern auch Bing und Yahoo mit einbeziehen. Vor allem die Suchmaschine von Microsoft hat z.B. bei Anfragen bezüglich Facebook die Nase vorn und liefert mehr Ergebnisse.
Hat sich ein unliebsamer Eintrag bei Google gefunden, gibt es unter anderem hier die Möglichkeit, eine Löschung des Sucheintrages zu beantragen.
Ist der eigene Internet-Ruf in Ordnung gilt dann die volle Konzentration auf die restlichen Kleinigkeiten einer ordentlichen Bewerbung.