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Ganz einfach aus der Masse herausstechen – Bewerbungsdesign und Farben

20. März 2015

Für Bewerber ist die Bewerbung bei Unternehmen leicht mit einem Speed-Dating zu vergleichen. Sie haben nur wenige Sekunden Zeit, um einen Personalverantwortlichen von sich zu überzeugen – da kann jedes Detail entscheidend sein!

Bleiben wir einmal bei dem Beispiel mit dem Speed-Dating:

Der Bewerber geht in einen großen Saal mit vielen kleinen Tischen für zwei Personen und weiß ganz genau, dass ihm nur dreißig Sekunden bleiben, um das Gegenüber kennenzulernen und diese Person gleichsam von sich zu überzeugen. 30 Sekunden sind dabei nicht viel. Neben dieser Herausforderung bleibt noch eine andere bestehen: Die Konkurrenz. Diese schläft in den seltensten Fällen und hat ebenfalls ihre verschiedenen Argumente, um zu überzeugen.

Um die ganze Szenerie noch grauenhafter zu gestalten: Sie können sich mühelos zu den Mitbewerbern gesellen, ohne groß aufzufallen. Alle tragen die gleiche Kombination aus grau/weiß, haben die Haare ordentlich frisiert, die gleichen Brillen werden getragen usw. Willkommen im Land der grauen Mäuse – Auffälligkeiten werden vergeblich gesucht. Wie soll bei dieser Masse denn der geeignete Kandidat gefunden werden, wenn sich alle doch so sehr ähneln?

Gleiches gilt für die Bewerbung:

Obwohl sich viele fragen, wie sie ihre Bewerbungen optisch ansprechender gestalten können, bleiben sie hinterher doch in ihren einheitlich weißen Blättern mit den farblich abgesetzten Überschriften und der schwarzen Textfarbe gefangen. Entweder es fehlt die Zeit, die Kreativität oder die Angst übermannt den Aspiranten urplötzlich: Was ist, wenn das zu kitschig ist? Was passiert, wenn ich nicht die Lieblingsfarbe des Personalers treffe? Wenn ich eine falsche Form wähle – werde ich dann nicht genommen? Welche Farben eignen sich denn überhaupt?

Die Panik ist dabei ganz unbegründet! Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich die eigene Bewerbung ganz leicht gestalten – vom Deckblatt über das Anschreiben, bis hin zum Lebenslauf.

Zunächst einmal gilt es, sich folgende Fragen zu stellen

  • Was möchte ich über mich selbst aussagen mit Farben und Formen?
  • Gibt es eine dominante Farbwahl auf meinem Bewerbungsbild?
  • Welche Farben hat das Unternehmen zur eigenen Repräsentanz gewählt?
  • Auf welche Position möchte ich mich bewerben?

Jede Farbe hat ihre ganz eigene Bedeutung und beeinflusst ganz unbewusst unsere Wahrnehmung. Für die eigene Karriere kann sich eben diese Wahrnehmung äußerst positiv auswirken – insofern sie richtig genutzt wird.

Wer sich an die Fragen hält, jedoch nicht auf jede direkt eine Antwort parat hat, der kann nach dem Auswahlverfahren arbeiten. Zum Beispiel: Das Unternehmen selbst hat kein eigenes Farbbranding, sondern lediglich einen schwarzen Schriftzug. Jedoch vertritt die Firma eine ökologische Umweltpolitik und ist ansonsten sehr gradlinig strukturiert. Das heißt, dass sich eine Gestaltung mit Grüntönen anbietet, da diese nicht nur mit Vitalität, sondern auch mit Natur in Verbindung gebracht werden.

Das eigene Bewerbungsfoto besticht unterdessen durch Blautöne (beispielsweise durch einen hellblauen Hintergrund, eine blaue Bluse/ein blaues Hemd etc.). Die Farben Blau und Grün lassen sich zusammen gut kombinieren. Eine Möglichkeit für das Bewerbungsdesign wären zum Beispiel schmale Linien am Rand des Blattes, die in einem Farbverlauf von Grün zu Blau wechseln. Ebenso können sich diese Farben dann in den Überschriften der Bewerbung wiederfinden, sodass eine einheitliche Gestaltung gegeben ist.

Weitere Tipps für die farbliche Gestaltung der eigenen Bewerbung

  1. Recherchieren! Es ist bekannt, dass es im Internet verschiedenste Vorlagen und Muster für Bewerbungen kostenlos zum Download gibt. Achtung: Diese sollten niemals einfach so verwendet werden!!
    Dennoch können diese Vorlagen hilfreich sein, um sich einfach einmal daran zu orientieren, was bereits bekannt ist und wie umfangreich die Gestaltung sein kann.
  2. Der Kreativität freien Lauf lassen! Wer nicht auf Anhieb weiß, was er selbst optisch ansprechend findet, kann sich zunächst erste Entwürfe aufzeichnen und dort mit verschiedenen Farben spielen. Manche Ideen sehen einmal aufgezeichnet schon ganz anders aus, als am PC.
  3. Freunde und Verwandte fragen: Wer sich selbst nicht sicher ist, wie die Farben der eigenen Bewerbung wirken, der sollte sich Meinungen von Außenstehenden einholen. Außenstehend meint in diesem Fall, dass sich die besagte Person nicht intensiv mit den Unterlagen beschäftigt hat und vollkommen unvoreingenommen einen Blick darauf werfen kann.

Folgen einer designten Bewerbung

Wer mit seinen Bewerbungsunterlagen ein bisschen spielt und seiner Kreativität bis zum letzten Schliff hin freien Lauf lässt, der muss natürlich ebenfalls mit den Konsequenzen rechnen. Gehen wir einmal zurück zum Speed-Dating. Zuvor befand sich der Kandidat in einer einheitlich grauen Masse von Mitbewerbern. Jetzt kommt der Kandidat vom Umstyling und alle Augen richten sich direkt auf ihn. Dabei wurde lediglich das grau durch ein ansprechendes Marineblau ersetzt und ein paar dezente Accessoires hinzugefügt.

Was weiter passieren wird: Der Kandidat hinterlässt einen vertrauensvollen Eindruck (die Farbe blau steht u. a. für Vertrauen) und bleibt im Gedächtnis des Gegenübers – obwohl nur 30 Sekunden Zeit für einen ersten Eindruck (beim Speed-Dating) bleiben. Dadurch kann es dazu kommen, dass dieser Speed-Dater eine Runde weiter kommt und dort persönlich von seinen Stärken erzählen kann.

Übertragen auf den Bewerber heißt das, dass ein positiv auffallendes Design dazu führen kann, dass der Personaler ihn zum Vorstellungsgespräch einlädt.

Zu guter Letzt

Dadurch, dass die Bewerbungsmappe leicht verändert und an den Kandidaten sowie das Unternehmen angepasst wird, kann positiv Aufmerksamkeit generiert werden. Wer es jedoch übertreibt, erzielt genau den gegenteiligen Effekt. Daher sollte sich ein jeder folgende Don’ts vor Augen halten:

  • Nicht übertreiben! Zu viele Farben überfordern den Betrachter. Sie wirken, je nach Farbe, nicht nur zu bunt, sondern ebenfalls kitschig. Wer möchte schon wie ein Paradiesvogel erscheinen?
  • Neon- und Signalfarben vermeiden! Natürlich fällt so eine Colorierung direkt ins Auge, aber nicht positiv.
  • Niemals, absolut niemals, die Farben der Konkurrenz für das eigene Bewerbungsdesign verwenden! Wer sich bei der Deutschen Bank zum Beispiel bewerben möchte, der sollte nicht das knallige Rot der Sparkasse für die Farbgebung nutzen, sondern bei einem Blauton bleiben.

Bewerbung: Freunde als Referenz

4. Juni 2014

Mit bester Empfehlung – Referenzen werten Bewerbungen auf. Im Normalfall sind diese aber aus dem beruflichen Umfeld. Ehemalige Chefs und Kollegen äußern sich zur Arbeitsleistung eines Bewerbers. Doch inzwischen gehen Personaler noch einen Schritt weiter: Freunde werden nach den Kompetenzen der Bewerber gefragt. Nur ein falsches Wort und vorbei könnte der Traum vom neuen Job sein.

Foto-Credits: bpsusf / flickr

Foto-Credits: bpsusf / flickr

Tipps für die perfekte Bewerbung gibt es zahllose und Literatur für die passende Antwort auf jede Frage im Vorstellungsgespräch ist geradezu endlos. Die Bewerber verlieren an Authentizität. Das findet zumindest Horst Stemmer, Personalleiter von Servier Deutschland, wie er im Interview mit dem KarriereSPIEGEL verlauten lässt.

Gute Freunde – gute Referenz?

Das Pharmaunternehmen hat sich deshalb für die Einstellung neuem Personals etwas neues ausgedacht: Jeder Bewerber muss insgesamt sechs Referenzen angeben, drei berufliche und drei private oder persönliche – also Freunde.
Verena Töpper, Redakteurin beim KarriereSPIEGEL, fungierte als solche Referenz für ihre Freundin Lena, die daraufhin gefeuert wurde.

Pflichtbewusst bereitete sich die Redakteurin auf das Gespräch vor. Die Fragen ähneln denen aus herkömmlichen Vorstellungsgesprächen und nach wenigen Minuten ist das Telefonat vorbei. Töpper hat ein gutes Gefühl, doch die Ernüchterung folgt einige Tage später.

Die Referenzprüfer fassen alle Ergebnisse zusammen und geben ein Urteil weiter: Referenz war positiv oder eben negativ. Bei letzteren wird sich gegen den Bewerber entschieden. Dies sei laut Stemmer nur sehr selten der Fall. Außerdem gab die Firma an, dass die Referenzen nicht allein den Ausschlag für eine Entscheidung geben.

Kritik aus Personaler-Kreisen

Experten aus dem Personalwesen sehen diese Art des personalen Rekrutierens eher kritisch. „Diese Art von Referenz hat wenig Aussagekraft“, sagt Tiemo Kracht, Chef-Personalberater von Kienbaum. Freunde hätten zu wenig Einblick in das berufliche Leben des Bewerbers und könnten viele Anforderungen und Fähigkeiten nicht richtig einschätzen.

Bewerbungsexperte Jürgen Hesse war im SPIEGEL-Job-Interview geradezu erschüttert: „ Da bin ich baff. Arbeitgeber verlangen jetzt häufiger Referenzen, aber berufliche: Ein, zwei ehemalige Vorgesetzte sollen über Bewerber Auskunft geben.“
Referenzen zu verlangen ist inzwischen schon fast normal geworden, denn viele Personaler trauen den Arbeitszeugnissen nicht, da sie zu sehr standardisiert werden.
Eine Möglichkeit, wie man dieser Prozedur entkommen kann, sieht Hesse allerdings nicht: „Wer den Job haben will, hat keine andere Wahl, als gute Miene zu diesem dummen Spiel zu machen.“

Die Bewerber-Recherche im Web, besonders in sozialen Netzwerken ist inzwischen auch Gang und Gebe. Wohin soll das nur führen? Das fragt sich auch der Bewerbungsexperte: „Was werden sie in zehn Jahren verlangen – einen Gentest?“

Das gesamte Interview mit Jürgen Hesse in SPIEGEL JOB.

Bewerbung

8. Mai 2013

Inhalt

„Für das Können gibt es nur einen Beweis – das Tun!“ lautet ein berühmtes Zitat, welches Marie von Ebner-Eschenbach zugeschrieben wird. Um dieses Tun aber unter Beweis stellen zu können, muss sich jeder Angestellte vorab beim neuen Arbeitgeber bewerben.
Die klassische Bewerbungsmappe wird hier zunehmend von Online-Bewerbungen verdrängt und Einstellungsgesprächen sind heutzutage oft Assessment-Center vorgeschaltet, die Bewerber erst einmal kräftig aussortieren.

Bewerbungsmappe

E-Recruitment ist zwar stark im Kommen, aktuell jedoch überwiegend nur für Akademiker interessant. Viele klassische Berufe und mittelständische Unternehmen setzen nach wie vor – auch aufgrund mangelnder Ressourcen, um eine entsprechende Online Plattform aufzubauen – auf die altbewährte Bewerbungsmappe.

Hierbei kann der potenzielle Arbeitnehmer einiges falsch machen, was bei vielen Bewerbern auf eine vakante Stelle schnell zum vorzeitigen Aus führen kann. Denn die Mappe wird bei einer Flut von Bewerbungen als erste Ebene zum Aussortieren benutzt. Es lohnt sich daher, sich ein wenig mit den Gepflogenheiten der Personaler- und Bewerbungswelt zu beschäftigen:
Die Mappe muss sauber und ohne Knicke sein und sollte dem Job entsprechend ausgewählt werden. Auch gilt es, die Mappe und das Anschreiben berufsspezifisch auszuwählen: In der Medienbranche sollte es bunter zugehen als bei Bankangestellten, hochwertig sollten die Mappen aber alle sein. Der Bewerber verdeutlicht damit, dass er es wirklich ernst meint mit dem neuen Job und durchaus bereit ist, Geld auszugeben.

Bewerbungsschreiben

Der Fehler wird leider so oft und gerne gemacht, dass er hier an erster Stelle erwähnt werden muss: ein Anschreiben in der Bewerbungsmappe darf kein mehrfach verwendbares Dokument sein! Es muss immer auf das Unternehmen abgestimmt individuell geschrieben werden. Der Bewerber muss auf einzelne Aspekte des Stellenangebotes eingehen, Vorteile der Firma aufzählen und warum er sich gerade bei dieser bewirbt.

Des Weiteren gibt es einige kleine Grundregeln zu beachten: korrekte Rechtschreibung und Grammatik sind keine schönen Deko-Elemente, sondern absolute Pflicht und müssen einwandfrei sein. Daher die komplette Bewerbung immer von anderen Personen gegenlesen lassen!

Am Ende des Anschreibens die Auflistung der Anhänge nicht vergessen: dass ein Lebenslauf, Zeugnis und andere Dokumente wie Bescheinigungen, Urkunden und Ähnliches beiliegen, ist zwar selbstverständlich, doch stellt der Bewerber damit sicher, dass der Personaler keine Dokumente übersieht.

Bewerbungsfoto

Nicht nur eine hochwertige Bewerbungsmappe, auch das Foto unterstreicht den Willen, den Zuschlag zum neuen Job zu erhalten. Entsprechend sollte ein Bewerbungsfoto nicht aus dem Fotoautomaten vom Bahnhof stammen, sondern professionell geschossen werden. Fotografen verlangen dafür aber auch ihren Preis:

Zwischen 30 und 50 Euro sollte man durchaus bereit sein zu zahlen, um ein geeignetes Foto für die Bewerbung zu erhalten. Hierfür darf der Kunde aber auch eine entsprechende Gegenleistung erwarten: passt die Kleidung zum beworbenen Job, wirkt es overdressed oder muss nicht doch die Krawatte um den Kragen?

Nicht zu ernst, nicht zu witzig: einfach seriös

Der Fotograf sollte hier seine Erfahrungen in einem Vorgespräch mit einbringen und beratend zur Seite stehen. Im Idealfall ist das Bewerbungsfoto auf ein bestimmtes Unternehmen abgestimmt und Dresscode, Blick und Frisur entsprechend darauf ausgelegt.

Bewerbungsgespräch

Neben einem gelungenen Bewerbungsschreiben bietet vor allem der Lebenslauf dem Personaler einen guten Überblick über die neu einzustellende Arbeitskraft. Schulischer Werdegang, Zusatzqualifikationen sowie  Hobbies und Interessen sind dort in der Regel zu finden. Auf dieser Basis wird er ein Gespräch Ihnen als Bewerber beginnen, daher sollte Ihnen der Inhalt voll vertraut sein.

Es gibt Fragen, die darf ein Personaler immer stellen – und es gibt welche, die immer unzulässig sind. In unseren Blogeinträgen beschäftigen wir uns immer wieder mit den rechtlichen Eigenheiten eines Bewerbungsgespräches.

Beiträge auf karriereblog.net

Mai 2011: Online bewerben: das gilt es zu beachten
Februar 2012: Online bewerben – Teil 2

Bewerbungsgespräch am Kletterfelsen – die Students of Sports Veranstaltung

22. Februar 2013

Soll das nächste Bewerbungsgespräch statt im Chefbüro beim Mountainbiken, Canyoing oder am Kletterfelsen stattfinden? Diesen ungewöhnlichen Weg gehen  „Students of Sports“ – SoS Events mit ihrer dreitägigen Premiere in den Bergen des Kleinwalsertals in Österreich.

SoS Events, ursprünglich für „Students on Snow“, weitet seine sportliche Jobbörse auf den (Spät-) Sommer aus und veranstaltet diese zum ersten Mal im September. Die Organisation der Veranstaltung übernimmt auch hier wieder Simsalabim Reisen.

Das Students of Sports Konzept

Students of Sports - KletternAn dem Wochenende vom 27. bis 29. September treffen Absolventen und Unternehmen bei verschiedenen Sportaktivitäten aufeinander und können sich abseits vom Büro in lockerer Atmosphäre kennen lernen. Denn das verspricht sich der Veranstalter: eine ungezwungene Stimmung soll beiden Seiten ermöglichen, sich genauer kennen zu lernen und herauszufinden, ob Arbeitgeber und Bewerber zueinander passen.

Erfahrung mit diesem Konzept konnte SoS Events bereits mit dem Winterprogramm einholen, bei dem letztes Jahr 650 Studenten in der Schweizer Winter-Ferienregion Savognin teilnahmen. Hier konnten die ersten Kontakte an den Infoständen in der Hotellobby oder dann später auf der Piste bzw. einem warmen Glühwein geknüpft werden.
Hierbei waren Unternehmen wie Bayer AG, BASF, Siemens, Tesat Spacecom, Ecenta, Peek & Cloppenburg oder careerloft vertreten.

Mountainbiken für Absolventen auf Jobsuche

Mountainbiken für Absolventen auf Jobsuche: Schweiß fließt hier nur aufgrund der sportlichen Aktivitäten – und nicht aus Angst, das Vorstellungsgespräch zu vermasseln. Das erhoffen sich die Veranstalter von „Students of Sports“

Karriereblog.net hat bei Jörg Orlowski von SoS Events nachgefragt:

Was kostet die Veranstaltung für die Studenten?

CanyoningDie Teilnahme kostet zwischen 79 Euro und 119 Euro, je nach gebuchter Unterkunftskategorie. In diesem Preis enthalten sind bereits zwei Outdoor-Aktionen wie: Mountainbiken, Klettern, Canyoning, Bergabenteuer, Klettersteig und Bergtour. Am Samstag und Sonntag kann jeweils an einer Tour teilgenommen werden. Eine Übersicht gibt es auf students-of-sports.de

Nach welchen Kriterien werden die Studenten ausgewählt bzw. aus welchen Bereichen sollten sie kommen?
Die Studenten werden nicht ausgewählt. Jeder kann teilnehmen! Wir treffen eine gewisse Auswahl durch die Universitäten und Fachbereiche, die wir gezielt bewerben. Dabei richten wir uns nach den Vorgaben der teilnehmenden Firmen. In den letzten Jahren wurde eher ein Schwerpunkt auf die technischen Berufe gelegt. Jedoch ist unsere Tür für niemanden verschlossen.

Wie hoch ist die Chance für Interessierte daran teilnehmen zu können?
Im Grunde ist die einzige Beschränkung die Kapazität des Kleinwalsertals. Das Gebiet ist gerade im Winter ein sehr beliebtes Urlaubsziel, im ruhigeren Sommer profitieren wir stark von der guten Infrastruktur.

Impressionen von Students of Sports

Tipi-Landschaft

Hier gibt’s Abendessen und Rahmenprogramm: in den Tipis präsentieren sich auch die Unternehmen in etwas anderer Atmosphäre

Umgebung für Students of Sports

Das hat mit Vorstellungsgespräch im Büro wenig zu tun: die Umgebung für „Students of Sports“

Karriereblog.net wird in den weiter über diese unkonventionelle Art des Recruitings berichten und wünschen den Veranstaltern, aber vor allem Studenten und Unternehmen viel Erfolg!

Bilder: Pressefotos von SoS Events

phildub.com – Bewerbung als Amazon-Produkt

19. Februar 2013

Es gibt nicht viele kreative Bewerbungen, die die ganze Welt kennen lernt. Doch wenn dem so ist, dann immer aus gutem Grund. Neuestes Beispiel ist eine Bewerbung zum Web Product Manager, die als Amazon-Seite daherkommt.

Mit Liebe zum Detail: Phils Bewerbungsseite

Die liebevoll detailreich gestaltete Seite bietet alle Infos, die eine Bewerbung enthalten muss, ganz gleich wer der endgültige Adressat ist. Da der Auftritt laut eigenen Angaben bereits über 1,3 Millionen Besucher innerhalb der letzten drei Wochen auf die Seite lockte, sollte sich wohl bald ein passender Arbeitgeber finden lassen.

Es sind vor allem die Kleinigkeiten, welche die Verweildauer auf der Seite enorm erhöhen. Wer sich hier durchklickt bekommt einen Eindruck seiner Kreativität, z.B.

  • Bei dem Feld Search statt „Job Candidate“ eine andere Rubrik auswählen
  • „Add to Wedding Registry“ anklicken
  • Weiter unten „Why the heck am I seeing this advertisement??“ anklicken
Wir wünschen Phillippe Dubost viel Glück und Erfolg bei seinem Projekt „eigene Karriere“

 

Bewerbung und Jobsuche nach dem Studium

28. Juni 2012

Angebot und Nachfrage regieren bekanntlich auch auf dem Arbeitsmarkt. Abhängig von der Art des Abschlusses und der Wahl der Studienfächer haben einige frischgebackene Hochschulabsolventen bessere Chancen auf einen erfolgreichen Berufseinstieg als ihre Mitbewerber. 

Gerade im Bereich mancher Geisteswissenschaften ist es daher notwendig, nicht nur gute Abschlussnoten, sondern bereits erste Erfahrungen im Berufsleben vorweisen zu können. In jedem Fall sollte die Jobsuche nach dem Studium von langer Hand geplant werden, damit die Bewerbungsphase möglichst kurz ausfällt.

Erste Kontakte schon während dem Studium

Beispielsweise können angehende Akademiker schon während ihrer Abschlussarbeit erste Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern knüpfen – das fertige Abschlusszeugnis kann bei einer Bewerbung vor Studienende häufig auch nachgereicht werden. Niemand muss also warten, bis die Bewerbungsunterlagen vollständig sind, da häufig die Korrektur von Hausarbeiten und Klausuren und die Aushändigung der Abschlusszeugnisse Wochen in Anspruch nehmen. Schon während des Studiums ist es darüber hinaus empfehlenswert, mittels Praktika, Nebenjobs oder freier Mitarbeit Berufserfahrungen zu sammeln und diese bei Bewerbungen auch detailliert aufzuführen. Zeugnisse, Zertifikate und Praktikumsbescheinigungen sind für Berufsanfänger somit unentbehrlich, um sich aus der Masse der Mitbewerber mit ähnlichen Abschlüssen positiv abzuheben.

Praktika gegen Lücken im Lebenslauf

Während Absolventen der Naturwissenschaften häufig sofort nach dem Hochschulabschluss eine Anstellung finden, erleben Geisteswissenschaftler gelegentlich eine Durststrecke, bis die Jobsuche endlich Erfolg hat. Diese Zeit sollte ebenso mit Praktika und freiwilligem Engagement überbrückt werden, so dass keine zu großen Lücken im Lebenslauf entstehen. Vor allem Absolventen mit wenig Berufserfahrung können diese Zeit des relativen Leerlaufs auch nutzen, um sich über ihre individuellen Zukunftsvorstellungen und Erwartungen von einer potenziellen Arbeitsstelle klar zu werden und Strategien für Jobsuche und Bewerbung zu entwickeln. Zusätzlich empfiehlt es sich, bei der Jobsuche auch die Hilfsangebote der lokalen Arbeitsagenturen und der Universität näher in Augenschein zu nehmen.

Die Jobsuche geht eher los

Viele Studenten haben zudem einen ganz bestimmten „Traumjob“ oder eine Branche wie das Verlagswesen vor Augen, welche ihnen besonders attraktiv erscheint. Gerade für den Einstieg ist es jedoch wichtig, auch Alternativen nicht außer Acht zu lassen und bei aller Flexibilität und Anpassungsfähigkeit die Nische im Arbeitsmarkt zu suchen, die den eigenen Fähigkeiten und Neigungen am besten entspricht. Auch wenn die ersten Bewerbungen wirklich erst nach dem Studienabschluss versandt werden, so beginnt die Jobsuche für Hochschulabsolventen also meistens schon lange vor dem Abschlusszeugnis.

Bewerbungsmappen – Sind die heute noch notwendig?

18. April 2012

Die klassischen Bewerbungsmappen aus Karton oder Kunststoff waren einmal. Heute bewirbt man sich online: per E-Mail oder Bewerbungshomepage, über XING oder andere Internet-Stellenbörsen. Da braucht man keine Bewerbungsmappen mehr. Außerdem kosten die zu viel!

Was ist dran an der Aussage? Richtig ist, dass seit einigen Jahren das Internet Einzug in die Bewerbungs- bzw. Recruitingwelt genommen hat. Klassische Bewerbungsmappen wurde teilweise durch neue Bewerbungswege wie E-Mail-Bewerbungen, Online-Bewerbungsformularen oder Bewerbungsmappen als Webseite ersetzt. Auch der Weg vom Bewerber zum Unternehmen und zurück wurde neu definiert. So gibt es heute neben der Anzeige und der Arbeitsagentur viele neue Möglichkeiten miteinander ins Gespräch zu kommen. Aufzuzählen sind da XING, LinkedIN, mehrere 100 Internet-Stellenbörsen in Deutschland, die Karriereseite der Unternehmen, Online-Personalagenturen und -vermittler, etc.

Die richtige Bewerbungsmappe

Wählen Sie eine Bewerbungsmappe, die alle Ihre Unterlagen sauber und ohne Knicke aufnehmen kann und von der Heftung passend ist und einfach gehandhabt werden kann.
Wahr ist, dass viele Unternehmen, vor allem aus dem oberen Mittelstand und darüber, auf Bewerbungen per Online-Bewerbungsformulare und E-Mail-Bewerbung umgestellt haben. In deren Stellenanzeigen wird dann auch ausschließlich auf diese Bewerbungswege hingewiesen. Bewerbungsmappen aus Karton oder Kunststoff sind dort in der ersten Anbahnungsphase nicht mehr gewünscht.

Selektion bestehen

Auf der anderen Seite gibt es Unternehmen die weiter auf die klassischen Bewerbungswege mit Bewerbungsmappen setzen. Allein um hier schon die „Spreu vom Weizen“ zu trennen, wird die Bewerbungsmappe als Selektionsebene benutzt. Der Bewerber muss sich mehr Mühe geben bei der Erstellung. Auch die Menge eingehender Bewerbungen wird damit begrenzt im Vergleich zu einer E-Mail-Bewerbung.
Abschließend lässt sich sagen, dass bei moderne sowie klassische Bewerbungen eine Berechtigung haben. Beide haben Vorteile und Nachteile. Die Bewerbung per klassischer Bewerbungsmappe gibt es auch heute noch.
Kommt es  zu einem ersthaften Vorstellungsgespräch sollte der Bewerber auf jeden Fall 1-2 vollständige Bewerbungsmappen mitbringen. Für den Fall, dass nicht alle Bewerbungsunterlagen vorliegen, kann so der Bewerber  souverän diese in einer adäquaten Mappe übergeben.
Bewerbungsmappen finden Sie auf www.bewerbungsshop24.de/shop

Umfrage: Candidate Experience

13. August 2014

Im Bewerbungsprozess geht es vordergründlich darum, sich als Bewerber von der besten Seite zu zeigen und von sich selbst überzeugen zu können. Jedoch gilt nichts anderes auch für die Arbeitgeber. Die Firma Ferber Personalberatung führt derzeit eine Umfrage zu diesem Thema durch.

Employerreputation nennt sich die Persönlichkeit als Arbeitgeber. Die Firma Ferber Personalberatung berät Unternehmen darin, wie sie sich als Arbeitgeber von der besten Seite zeigen können. Um darin gezielt auf häufige Schwächen und Fehler einzugehen, führt die Personalberatung zusammen mit der Fachochschule Frankfurt am Main eine Umfrage durch.

Candidate Experience: Umfrage

UmfrageBewerbungDabei geht es um Candidate Experience Management („Kandidatenerfahrungsmanagement“). Dies befasst sich damit, dass jedes Aufeinandertreffen von Bewerbern und Personalern so positiv wie möglich in Erinnerung bleibt, ungeachtet dessen, wie die Entscheidung schlussendlich ausfällt. Immerhin könnte ja der perfekte Kandidat darunter sein und den möchte man auch nicht mit einem unangenehmen Bewerbungsprozess vergraulen.

Die Umfrage richtet sich an all jene, die sich in den vergangenen drei Jahren um einen Job beworben haben und fragt gezielt nach den persönlichen Erfahrungen bei der Jobsuche und im Bewebrungsprozess. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert zwischen fünf und zehn Minuten
Bei Interesse können die Ergebnisse der Studie unter info@ferber-personalberatung.de erfragt werden.

Allianz Deutschland sucht the NEXT Top-Manager

11. Dezember 2013

NEXT – so heißt das neue Einstiegsprogramm der Versicherungsgesellschaft Allianz. Der Vorstand höchst persönlich sucht hierfür nach talentierten Nachwuchskräften. Im Februar werden daher herausragende Talente an den Starnberger See zu einem Recruiting-Wochenende eingeladen (Bewerbungsschluss: 6. Januar 2014).
Für Studierende und Absolventen sind solche Recruiting-Programme eine gute Möglichkeit, sich selbst in Aktion zu zeigen. Aber sie sind auch ebenso anstrengend und treiben Kandidaten nicht selten an ihre Grenzen. Unternehmen wollen so auch die Belastbarkeit potenzieller neuer Mitarbeiter austesten.

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Quelle: Allianz

Das Recruiting-Event der Allianz Deutschland wirbt mit dem „New Executive Talent“ (NEXT) Programm mit einer großen Chancen der Bewerber. An drei Tagen können diese ihr Können unter Beweis stellen. Am Freitag beginnt das Event ziemlich gelassen mit dem Kennenlernen, hierbei sind die Vorsitzenden der AG bereits anwesend. Auf dem Programm stehen auch gemeinsame Abendessen. Schon am Samstag geht’s ans Eingemachte: Ein Vortrag soll die Kandidaten den Impuls für das bevorstehende Projekt geben, in dem die Bewerber in Kleigruppen an Case-Studien arbeiten werden. Unterstützt werden sie hierbei bereits von einem der Vorsitzenden als Coach. Schon am Nachmittag ist Wortgewandtheit und Moderationsgeschick gefragt, wenn die Ergebnisse präsentiert werden.

Wie bei vielen Recruiting-Events ist auch bei der Allianz nach dem Abendessen noch nicht Schluss: Der Vorstand hat zum Ausklang des Tages noch den ein oder anderen Vortrag in Petto.
Wer in das NEXT-Programm aufgenommen wird, dem verspricht die Allianz Deutschland einen strukturierten Entwicklungsprozess und qualitatives Coaching auf dem Weg ins Top-Management.
Es kann zwischen zwei Wegen gewählt werden, von wo an die Karriere beginnen soll.

Welchen Einfluss hat das Äußere auf die Karriere?

14. November 2013

Ein gepflegtes Äußeres ist nicht nur förderlich für den Karriereaufstieg, sondern auch absolut notwendig. Dies ist kein Geheimnis und längst bekannt.
Karrierecoachs raten allerdings davon ab, einen Bart zu tragen. Denn dieser soll die Aufstiegschancen im Beruf deutlich mindern, wie das Meidenprotal Meedia berichtet.

Dem Bericht von Meedia zufolge begründen Managercoachs ihre These damit, dass Männer mit Bart düsterer wirken, was einem gewünschten „freundlichen Eindruck“ widerspricht. Dies begründet Managercoach Stefan Wachtel aus Frankfurt der dpa.
Sein Rat an Bartträger, die Karriere machen wollen: rasieren.
Jedoch kann eine gepflegte Gesichtsbehaarung auch interessant machen, wie Meedia weiter berichtet, denn das strahle Originalität aus. Dennoch sei darauf zu achten, den Bart auch regelmäßig zu trimmen und zu pflegen.

„Kleider machen Leute“ – ein ebenso altbekannte Floskel mit sehr hohem Wahrheitsgehalt. Doch sind es nicht nur die Kleider sondern auch deren Farben, die gewisse Eigenschaften und Gefühle repräsentieren und deren Wirkung nicht unterschätzt werden darf.
Das Recruiting-Portal HiredMYWay hat hierfür eine Grafik entworfen, welche die verschiedenen Wirkungen von Farben darlegt. Grau ist eine sehr beliebte Farbe für Meetings und Vorstellungsgespräche. Es steht für Erfahrenheit und Selbstvertrauen – eine Farbe, bei der nicht viel schief gehen kann. Sehr beliebt ist auch Schwarz, das vor allem von Autorität zollt. Einfachheit und Reinheit repräsentiert Weiß, was auch gern getragen wird, da es auch zu vielem passt.
Blau wirkt beruhigend, wie ein stiller See und steht auch für Loyalität und Kontrolle und ist daher empfehlenswert für ein Bewerbungsgespräch.
Schwieriger sind Farben wie Rot, da diese Leidenschaft ausstrahlt und den Puls gerne in die Höhe schießen lässt. Nicht zu vergessen, dass diese Farbe auch für Aggressivität steht.