Weiterbildung und Recruiting im Kampf gegen den Fachkräftemangel

17. April 2014

Der Begriff des Fachkräftemangels ist in der Arbeitswelt und in den Medien allgegenwärtig. Um die Situation in den Griff zu bekommen, sind die Unternehmen gefragt. Besonders der Rekrutierungsweg und die Bereitschaft und Umsetzung von Weiterbildung der Mitarbeiter spielen dabei eine tragende Rolle.

Um zu verstehen, wie der Fachkräftemangel zu bekämpfen ist, muss man sich ansehen, wie die Ausgangslage aussieht: Ältere Fachkräfte scheiden aus dem Beruf aus, aber es besetzen nur wenige Junge ihre Plätze, denn die Geburtenrate sinkt. „Nach Untersuchungen können mangels ausreichend qualifiziertem Nachwuchs schon jetzt etwa vier von zehn Stellen in Deutschland nicht oder nur schwer besetzt werden, was viele Mittelständler betrifft“, erklärt Vincent Belliveau vom Personalverwaltungs-Softwarehersteller „Cornerstone OnDemand“, der Tageszeitung Die Welt im Interview.

Dennoch müssen sich Unternehmen noch lange nicht mit dem Fachkräftemangel zufrieden geben, räumt Beliveau ein: „Sie müssen noch stärker nach Auswegen suchen und innovative Ideen entwickeln, um im Inland oder im Ausland nötige Fachkräfte zu finden.“ Dies hinge vor allem auch von den Rekrutierungskanälen der Unternehmen ab. Jobsuche und Jobangebote via Social Media Plattformen ist ein kommender Trend.

Durchschnittlich die Hälfte der Unternehmen haben Probleme Fachkräfte zu finden

Quelle. forsa-Studie im Auftrag von Springest

Quelle: forsa-Studie im Auftrag von “Springest”

Im Auftrag von „Springest“ hat das Meinungsforschungsinstitut forsa über 200 Personaler und 100 Mitarbeiter in Unternehmen aus ganz Deutschland befragt. Die Ergebnisse zeigen vor allem die Handhabung der Firmen mit dem Fachkräftemangel. Es zeigt, dass knapp die Hälfte der kleineren Unternehmen (250 Mitarbeiter) erhebliche Probleme damit haben, eine oder mehrere Stellen mit der richtigen Fachkraft zu besetzen. Bei Unternehmen mit rund 1.000 Mitarbeitern beläuft sich der Wert auf 60 Prozent.

Quelle: forsa-Studie im Auftrag von Springest

Quelle: forsa-Studie im Auftrag von “Springest”

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken gilt die betriebliche Weiterbildung als Allheilmittel. Die Umsetzung stellt die Unternehmen aber vor Herausforderungen. Die Studie von forsa zeigt, dass viele Unternehmen ihr Budget für Weiterbildung nicht im vollen Maße ausschöpfen. Viele verfallen sogar ungenutzt. Dennoch sind sich 95 Prozent der befragten Personalchefs darüber einig, dass Weiterbildung das Mittel sei, um dem Fachkräftemangel die Stirn zu bieten.

Bessere Richtlinien für berufliche Weiterbildung

Grund für diese Situation könnten fehlende Richtlinien sein. „Weder Gesetze noch Tarifverträge geben in einem einheitlichen und verbindlichen Rahmen vor, wie berufliche Weiterbildung zu definieren, zu organisieren, zu finanzieren und zu zertifizieren ist“, sagt Hans-Ulrich Nordhaus, Leiter der Abteilung Bildungspolitik und Bildungsarbeit in DGB-Bundesvorstand.

Auch wird die Möglichkeit in Betracht gezogen, die Mitarbeiter mehr in die Wahl zur Weiterbildung miteinzubeziehen, was Dirk Werner vom Institut für deutsche Wirtschaft jedoch ablehnt. Schließlich seien Weiterbildungen Investitionen seitens der Unternehmen über deren Tätigkeit diese allein die Entscheidungsgewalt haben.
Dies stößt bei Nordhaus auf Kritik: „Das zeugt von mangelndem Vertrauen in die eigene Belegschaft – ein Armutszeugnis“.

Herausforderung Berufswunsch

4. April 2014

In der heutigen Zeit der Globalisierung ist es für Schüler und Studenten einfach Auslandserfahrungen zu sammeln. Viele Jugendliche sind es inzwischen gewohnt, alle paar Jahre den Wohnort oder gar das Land zu wechseln.
Drei Trainer der Einstieg Studien- und Berufsberatung waren Mitte März im Auslandseinsatz in Singapur und berieten die deutschen Schüler an der German European School Singapur.

Der erste Schritt ist, die eigenen Interessen und Talente zu erkennen. Bild-Quelle: Einstieg GmbH

Der erste Schritt ist, die eigenen Interessen und Talente zu erkennen.
Bild-Quelle: Einstieg GmbH

Die Trainer von Einstieg Studien- und Berufsberatung, Ina Orth, Sabine Gärtner und Dirk Porten, reisten für zwei Tage nach Singapur und besuchten dort rund 50 motivierte Schüler an der German European School Singapur. Ihre Schule, der Schulweg und die gesamte Umgebung ist exotischer als hier in Deutschland. Die deutschen 16- bis 19-jährigen Jugendlichen können außerdem aus einem breiten Erfahrungsschatz durch ihre Schulbildung im Ausland schöpfen. Aber eine Frage stellt sie vor eine ebenso große Herausforderung wie jeden anderen Jugendlichen auch in Deutschland: Was will ich mal werden?

Das Beratungsteam war bereits an vielen Schulen tätig, auch im Ausland, unter anderem in Toulouse und in Brüssel.
Projektleiterin und Diplom-Pädagogin, Sabine Gärtner, weiß einige Gründe, warum es Jugendlichen so schwer fällt, sich für einen Berufsweg zu entscheiden. Sei es nun ein Studienfach oder eine Berufsausbildung.
„Die meisten der Jugendlichen sind es gewohnt alle drei bis vier Jahre den Wohnort oder gar das Land zu wechseln. Für sie ist die Welt ein Dorf. Durch den reichen Erfahrungsschatz haben die meisten vielfältige Interessen und können sich nur schwer auf ein Berufsfeld festlegen“, sagt sie im Kurzinterview. Unabhängig davon haben Jugendliche generell Schwierigkeiten, ihren Berufsweg zu finden. Der Grund sei laut Gärtner, dass sie sehr viele unterschiedliche Interessen haben. Gärtner rät, dass sich Jugendliche über ihre eigenen Talente im Klaren werden müssen, um herauszufinden, wie sie ihre erste Weiche stellen können. „Grundlage für eine nachhaltige Entscheidung sollte eine umfassende Recherche und idealerweise auch ein praktischer Einblick in die jeweils gewünschte Berufs- oder Studienwelt sein. Wir geben den Jugendlichen den Tipp gelassener zu sein und mehr Vertrauen in sich selbst zu haben.“

Burnout: Für den Job (ver)brennen

21. März 2014

Wer für den Job brennt, macht schnell Karriere? Ein Mythos. Wer für den Job brennt, droht zu verbrennen – erster Weg zum Burnout.

Burnout entsteht nicht nur durch viel Arbeit, sondern durch Enttäuschung, wie das Hamburger Abendblatt berichtet. Gerade Hochschulabsolventen seien davon besonders betroffen. Dies begründet Diplom-Psychologin Babara Bott damit, dass ihnen im Studium falsche Vorstellungen vom Berufsleben suggeriert werden. Sie lernen verschiedene Methoden zur Personalführung und stellen dann fest, dass ihr Chef diese nicht anwendet. Das ist erst einmal ein Schock.

Motivation leidet unter Realitätsschock

Die anfängliche Motivation nach dem Studienabschluss bekommt einen Knacks. Der Arbeitnehmer brennt eben nicht mehr so sehr für den Job.
Aber auch wer das tut, der befindet sich auf dem besten Weg zum Burnout. „Muss ich aber für meinen Job brennen, um erfolgreich zu sein? Nein. Wer brennt, kann verbrennen, also von der Arbeit krank werden“, sagt Neurochirurg Christoph Woernle in der ZEIT. Er hat für sich einen besseren Weg gefunden, seinen Job gewissenhaft und gut zu machen und sich selbst dabei nicht zu vernachlässigen: „Ich brenne für den Ausgleich und das Leben. Erst dadurch bin ich im Job erfolgreich.“

Unter dem Druck des Perfektionismus

Vor allem Absolventen und Berufseinsteigern fehlt das Feedback auf Leistungen, die in der Schule und im Studium mittels Noten gewährleistet wurden. Weiter steigt der Druck, da die ersten Arbeitsverträge meist befristet sind, wie Claus Zimmermann von Coaching4Profession gegenüber dem Hamburger Abendblatt erklärt. Daher nimmt der Ehrgeiz, immer perfekt und besser als die anderen sein zu wollen irgendwann überhand. Dann kommt der burnout plötzlich ganz rasant.
Betroffene selbst erkennen oft die Symptome nicht oder wollen sich nicht eingestehen, dass sie schnurstracks auf einen Burnout zusteuern. „So ist das Leben im Job nun mal“, heißt es oft. Hier sind Angehörige und Freunde besonders gefragt, um den Betroffenen darauf aufmerksam zu machen.
Der erste Schritt zur Erkennung eines Burnouts und zum Einleiten von Gegenmaßnahmen, ist ehrlich zu sein und zwar sich selbst gegenüber.

Burnout kann wirklich jeden treffen und wird in jeder Branche, jeder sozialen Schicht und jedem Job beobachtet.

“Recruiting Trends 2014″

17. Februar 2014

Arbeiten von zu Hause aus – Der Realitätscheck

Eigentlich ist das kein schlechtes Konzept: Ein kurzer Arbeitsweg, flexible Arbeitszeiten und gerade für Eltern kleiner Kinder eine äußerst praktische Lösung – das Home Office.
Laut einer aktuellen Studie „Recruiting Trends 2014“, die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main nun zum zwölften beziehungsweise elften Mal zusammen mit dem Karriereportal Monster veröffentlicht, sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer darüber oft geteilter Meinung.

Man Talking on Phone in Home Office

Bild-Quelle: Monster.de

Die Vorteile von Home Office liegen klar auf der Hand. Da die Nachfrage von Bewerbern immer größer wird, reagieren Unternehmen dementsprechend darauf. Knapp die Hälfte aller in der Studie befragten Unternehmen wollen das Home künftig mehr anbieten. Auf Arbeitnehmersite bewerten 85,5 Prozent dieses Angebot als gut. Dennoch nehmen nur 44,1 Prozent dieses Angebot auch in Anspruch. Diverse Vorbehalte bleiben nicht aus. Ein Anteil von 16,5 Prozent der befragten Arbitnehmer befürchtet, dass Mitarbeiter, die nicht im Home Office tätig sind, dadurch mehr Arbeit zu erledigen haben. Immerhin fast ein Viertel glaubt, er würde zu Hause mehr arbeiten, als im Büro. Aber auch der schlechtere Informationsaustausch (55,6 Prozent), die sinkende Produktivität im jeweiligen Team oder die allgemeine sinkende Zufriedenheit (24,2 Prozent) sehen die Studienteilnehmer kritisch.

Aber auch die Arbeit selbst kann im Home Office zum Problem werden, denn nicht jeder kann mit so viel Freiheit umgehen. Zwar gibt es keinen Zeitdruck, doch könnte genau dies zum Problem werden, wie Psychologe Dietrich Manzey vom institut für Psycholoie und Arbeitswissenschaften dem Weser Kurier mitteilt. Denn ohne Deadline fällt das Aufschieben gleich viel leichter und man beginnt zu trödeln. Etwas, was im Büro nicht so leicht passieren würde.
Die bestätigt auch die „Recruiting Trends 2014“ Studie, laut welcher mehr als 60 Prozent der Befragten die Arbeit im Home Office als Herausforderung betrachten.

Weitere Ergebnisse der „Recruiting Trends 2014“ Studie

Es darf mit steigenden Mitarbeiterzahlen gerechnet werden. Zumindest geht die Hälfte der deutschen Unternehmen davon aus. Dennoch rechnen sie bei der Suche nach qualifizierten Bewerbern mit Schwierigkeiten. Eine Prognose besagt, dass im Jahr 2014 immerhin 35,8 Prozent der vakanten Stellen nur schwer zu besetzen sein werden. Davon sollen sechs Prozent auf dem Mangel an geeigneten Kandidaten zurückzuführen sein.
Die Effizienz der Internet-Stellenbörsen ist nicht zu unterschätzen.36,2 Prozent der neuen Mitarbeiter wurden über Anzeigen in Online-Stellenbörsen eingestellt. Auf dem zweiten Platz rangieren die Anzeigen auf den Firmenwebseiten.

Auf Stellensuche – Mobil und im Social Media

Smartphone und Tablet-PCs sind inzwischen treue Begleiter auf der Stellensuche geworden. Die unternehmen passen sich dieser Entwicklung an. Knapp ein Viertel der Unternehmen haben ihrer Karriere-Website für Smartphone und Tablet optimiert und sogar rund 10 Prozent bietet spezielle Apps für die Stellensuche an.

Facebook und Co., aber auch professionelle Social Networks wie Xing sind aus der Rekrutierung von Personal nicht mehr wegzudenken. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen beurteilen den Einsatz dieser Social Media Kanäle positiv. Knapp die Hälfte der befragten Firmen beschäftigt sogar spezielle Mitarbeiter für ihre Recruiting-Kanäle im Social Web.

Mobbing und Bossing – Wenn der Job zum Psychoterror wird

27. Januar 2014

Laut einer aktuellen Studie von Statista geben 15 Prozent der Erwerbstätigen an, schon einmal selbst Mobbing am Arbeitsplatz erlebt zu haben.  Andere Studien besagen jedoch, dass schon jeder zweite Arbeitnehmer Opfer von Mobbing wurde.

Warum diese beiden Angaben so auseinander klaffen, könnte daran liegen, dass viel Opfer zunächst gar nicht bemerken, dass sie gemobbt werden. Insbesondere wenn der Mobber ein Vorgesetzter ist – Bossing nennt sich das. Viele Betroffene meinen zu Beginn, derartige Attacken vom Chef seien normal, wie Markus Oberberg auf seiner Website (mobbing-beenden.de) erklärt. „Vielleicht arbeite ich wirklich nicht gut genug?“, sind oft die ersten Überlegungen.

Bossing – Wenn der Chef mobbt

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Gründe für Bossing ist oft das Provozieren einer Kündigung des Opfers, dann muss der Arbeitgeber ihm nicht kündigen.  In seinem „Gratis-Report“, den Oberberg kostenlos auf www.mobbing-beenden.de zur Verfügung stellt, in dem er Schritt für Schritt und anhand von Praxis-Beispielen erklärt, wie man aus der Mobbing-Falle wieder herauskommt.  Auf die Frage, ob man Mobbing am Arbeitsplatz wirkungsvoll begegnen kann antwortet er in dem Report: „Natürlich ist es möglich – Wenn Sie wissen, wie!“ Für weitere Vertiefungen hat Oberberg auch ein Buch geschrieben, welches als EBook erhältlich ist.

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Bild-Quelle: www.mobbing-beenden.de

Woran erkennt man eigentlich, dass man Opfer von Mobbing geworden ist? Die Azubi & Azubine GmbH hat dazu eine Liste an Erkennungsmerkmalen veröffentlicht, die sich auch allgemein auf Mobbing am Arbeitsplatz anwenden lässt:

 

  • Kritik ohne Grund
  • Bloßstellung
  • Beleidigung / Diskriminierung
  • Aberkennung der Arbeitsleistung
  • Drohungen (Androhung körperlicher Gewalt)
  • Keine Begrüßung, Ausschluss aus Gesprächen
  • Behinderung der Arbeit
  • Sexuelle Belästigung

Nur wenn mehrere Punkte dieser Liste zutreffen (was sich über Monate hinwegzieht), kann von Mobbing im Sinne des Arbeitsrechts gesprochen werden.

Mobbing in der Ausbildung

Auch in der Ausbildung kann Mobbing am Arbeitsplatz ein Thema sein. Junge Azubis, die gerade erst ins Berufsleben eingestiegen sind, trauen sich noch weniger, sich zur Wehr zu setzen. Die Azubi & Azubine GmbH hat einige Tipps, wie man mit der Situation am besten umgehen kann. Wichtig ist vor allem, darüber zu sprechen, sich eine Person des Vertrauens zu suchen. Empfehlenswert ist auch das Führen eines Tagebuchs, in dem genau dokumentiert ist, wer wann was gesagt oder getan hat. Bei späteren Gesprächen oder auch einem Verfahren, lässt sich die Geschichte dadurch leichter nachvollziehen. Oft ist es auch nicht schlecht, in die Offensive zu gehen und den Mobber direkt darauf anzusprechen, dass sein Verhalten verletzend ist.  Dabei sollte man sich zuvor aber konkrete Beispiele und Situationen überlegt haben, wo das der Fall ist.  Ein wichtiger Schritt ist immer der Gang zum Betriebsrat (falls vorhanden) und/oder zum Ausbilder, denn dieser hat eine Fürsorgepflicht. Im schlimmsten Fall hilft am Ende nur noch der Wechsel in einen anderen Ausbildungsbetrieb.

Übrigens: Mobbing an und für sich ist nicht strafbar. Allerdings können Handlungen, die im Zuge von Mobbing passieren durchaus zur Anzeige kommen. Zum Beispiel bei übler Nachrede oder Verleumdung.

Allianz Deutschland sucht the NEXT Top-Manager

11. Dezember 2013

NEXT – so heißt das neue Einstiegsprogramm der Versicherungsgesellschaft Allianz. Der Vorstand höchst persönlich sucht hierfür nach talentierten Nachwuchskräften. Im Februar werden daher herausragende Talente an den Starnberger See zu einem Recruiting-Wochenende eingeladen (Bewerbungsschluss: 6. Januar 2014).
Für Studierende und Absolventen sind solche Recruiting-Programme eine gute Möglichkeit, sich selbst in Aktion zu zeigen. Aber sie sind auch ebenso anstrengend und treiben Kandidaten nicht selten an ihre Grenzen. Unternehmen wollen so auch die Belastbarkeit potenzieller neuer Mitarbeiter austesten.

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Quelle: Allianz

Das Recruiting-Event der Allianz Deutschland wirbt mit dem „New Executive Talent“ (NEXT) Programm mit einer großen Chancen der Bewerber. An drei Tagen können diese ihr Können unter Beweis stellen. Am Freitag beginnt das Event ziemlich gelassen mit dem Kennenlernen, hierbei sind die Vorsitzenden der AG bereits anwesend. Auf dem Programm stehen auch gemeinsame Abendessen. Schon am Samstag geht’s ans Eingemachte: Ein Vortrag soll die Kandidaten den Impuls für das bevorstehende Projekt geben, in dem die Bewerber in Kleigruppen an Case-Studien arbeiten werden. Unterstützt werden sie hierbei bereits von einem der Vorsitzenden als Coach. Schon am Nachmittag ist Wortgewandtheit und Moderationsgeschick gefragt, wenn die Ergebnisse präsentiert werden.

Wie bei vielen Recruiting-Events ist auch bei der Allianz nach dem Abendessen noch nicht Schluss: Der Vorstand hat zum Ausklang des Tages noch den ein oder anderen Vortrag in Petto.
Wer in das NEXT-Programm aufgenommen wird, dem verspricht die Allianz Deutschland einen strukturierten Entwicklungsprozess und qualitatives Coaching auf dem Weg ins Top-Management.
Es kann zwischen zwei Wegen gewählt werden, von wo an die Karriere beginnen soll.

Was Frauen wollen und Männer denken

23. November 2013

Es wird in den Medien immer wieder gern hervorgekramt und so oft hat man es schon gelesen oder gehört: Nur wenige Frauen befinden sich in Führungspositionen. Gründe dafür mag es viele geben, Tipps und Seminare, wie das verhindert werden kann, aber auch.
Das Frauenportal goFeminin stellte die typischen Job-Fallen, in denen vor allem die Frauen sehr gerne tappen, vor und die WELT berichtete von speziellen Jobseminaren für Frauen, um das Verhalten der Männer besser zu verstehen.

Jede vierte Führungsposition ist von einer Frau besetzt, so goFeminin. In Anbetracht dessen, dass etwa die Hälfte der Bevölkerung Frauen sind und auch mehr Frauen als Männer das Abitur machen, ist das nicht allzu viel.
Mögliche Ursachen können neben der Annahme von „frauenfeindlichen“ Unternehmen auch gesellschaftlicher Natur sein, wie das Fehlen von Krippenplätzen, denn irgendjemand muss sich um den Nachwuchs kümmern.

Vorsicht, Job-Falle für Frauen!

GoFeminin zählt sieben Karriere-Killer vor, die besonders die Frauen recht leicht treffen können. Dazu zählt zum Beispiel, dass Frauen, wie allgemein bekannt, sehr gerne ratschen und plappern und dabei auch den einen oder anderen privaten Frust mit in die Arbeit schleppen und dort ausplaudern. Karriere-Coachs raten davon dringend ab, denn Privates hat im Beruf definitiv nichts zu suchen. Bei einschneidenden Schicksalsschlägen (Todesfall, Scheidung, etc.) sollte aber direkt die Karten offen auf den Tisch gelegt werden und der Chef unter vier Augen davon unterrichtet werden.
Ein fleißiges Bienchen sein ist schön und gut, blöd nur, wenn das niemand mitbekommt. Vielen Frauen fehlt es an Selbstmarketing. Er ist durchaus ratsam hin und wieder über die eigenen Erfolge und Ziele im Büro zu sprechen, damit wäre wieder Gesprächsstoff gegeben und auch eine Ablenkung von dem frustrierenden Beziehungsstress, der im Job nichts verloren hat.
Dabei sollten Frauen auch keine Scheu haben, dass dieses offene Reden über Erfolge bei den Kollegen Sympathiepunkte kosten könnten.  Das Risiko, dass die Kolleginnen einmal kurz irritiert gucken, darf auch mal eingegangen werden. Auch wenn Frauen manchmal dazu neigen, konkurrierendes Verhalten persönlich zu nehmen.

Bei den Männern abschauen?

Die WELT berichtete hingegen von speziellen Seminaren, die Frauen darüber unterrichten sollen, wie Männer denken und wie sie ihre eigene Rolle in einem von Männern dominierten Berufsfeld oder Unternehmen zu finden. Damit auch sie bei der Vergabe von Führungspositionen gesehen werden. Dabei wird das Verhalten männlicher Kollegen betrachtet und analysiert. Die Frauen sollen aber keinesfalls lernen, sich wie die Männer zu benehmen. Vielmehr unterstützen die Seminare das Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen und lehren, wie man sich selbst lobt, ohne dabei arrogant zu wirken.

Experten sind skeptisch und betonen, dass nicht nur Frauen gefördert werden müssen, sondern auch die Rahmenbedingungen der Frau, sowohl gesellschaftlich als auch unternehmerisch verändert werden muss.

Welchen Einfluss hat das Äußere auf die Karriere?

14. November 2013

Ein gepflegtes Äußeres ist nicht nur förderlich für den Karriereaufstieg, sondern auch absolut notwendig. Dies ist kein Geheimnis und längst bekannt.
Karrierecoachs raten allerdings davon ab, einen Bart zu tragen. Denn dieser soll die Aufstiegschancen im Beruf deutlich mindern, wie das Meidenprotal Meedia berichtet.

Dem Bericht von Meedia zufolge begründen Managercoachs ihre These damit, dass Männer mit Bart düsterer wirken, was einem gewünschten „freundlichen Eindruck“ widerspricht. Dies begründet Managercoach Stefan Wachtel aus Frankfurt der dpa.
Sein Rat an Bartträger, die Karriere machen wollen: rasieren.
Jedoch kann eine gepflegte Gesichtsbehaarung auch interessant machen, wie Meedia weiter berichtet, denn das strahle Originalität aus. Dennoch sei darauf zu achten, den Bart auch regelmäßig zu trimmen und zu pflegen.

„Kleider machen Leute“ – ein ebenso altbekannte Floskel mit sehr hohem Wahrheitsgehalt. Doch sind es nicht nur die Kleider sondern auch deren Farben, die gewisse Eigenschaften und Gefühle repräsentieren und deren Wirkung nicht unterschätzt werden darf.
Das Recruiting-Portal HiredMYWay hat hierfür eine Grafik entworfen, welche die verschiedenen Wirkungen von Farben darlegt. Grau ist eine sehr beliebte Farbe für Meetings und Vorstellungsgespräche. Es steht für Erfahrenheit und Selbstvertrauen – eine Farbe, bei der nicht viel schief gehen kann. Sehr beliebt ist auch Schwarz, das vor allem von Autorität zollt. Einfachheit und Reinheit repräsentiert Weiß, was auch gern getragen wird, da es auch zu vielem passt.
Blau wirkt beruhigend, wie ein stiller See und steht auch für Loyalität und Kontrolle und ist daher empfehlenswert für ein Bewerbungsgespräch.
Schwieriger sind Farben wie Rot, da diese Leidenschaft ausstrahlt und den Puls gerne in die Höhe schießen lässt. Nicht zu vergessen, dass diese Farbe auch für Aggressivität steht.

Für alles gibt es eine App

27. Oktober 2013

In Zeiten der Smartphones gibt es für nahezu jede Situation eine passende App. So jetzt auch für den Start in einen neuen Job. Und wer kennt das nicht? Neuer Arbeitsplatz, neue Kollegen, neuer Chef, einfach ein völlig neues Umfeld bei der Arbeit. An jeder Ecke lauern neue Fettnäpfchen und es gibt so viele Situationen, in denen ein neuer Mitarbeiter einen Fehler machen kann.

Splashscreen

Quelle: AppAdvisors

Die neue Berufsstart-App von Haufe verspricht mit 100 Tipps einen erfolgreichen Start in den neuen Job hinzulegen. Dafür stellt die App jeden Tag einen neuen Tipp zur Verfügung. Wie richte ich am besten meinen neuen Arbeitsbereich ein? Oder darf ich den Kollegen das Du anbieten? Vielleicht mussten Sie einen Umzug in Kauf nehmen, um den neuen Job anzutreten und suchen jetzt neue Kontakte. Auch hier hat die App den einen oder anderen Tipp parat.
Zu jedem Tipp können Sie sich Notizen machen oder ihn auch als Favorit markieren, um ihn schneller wiederzufinden.

Wann Sie die Tipps auf Ihr Smartphone bekommen, können Sie einfach bei der App einstellen. Entweder zum Frühstück oder doch lieber in der ersten Kaffeepause nach dem Meeting.
Die Tipps sind in einer bestimmten Reihenfolge angereiht, die nach Meinung des Entwicklers, die sinnvollsten ist. Das ist sie auch oft, nur kann die App vermutlich nicht jedes Problem genau zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Tipp lösen. Außerdem lässt sie sich nicht bei jedem Beruf anwenden.
Zu empfehlen ist sie auf jeden Fall bei jeglichen Bürojobs.

Die App kostet 2,69 Euro und ist sowohl im App Store für IPhone als auch bei Google Pay für Android zu erhalten. Wer sich unsicher ist, kann diese kostenlos für eine Woche testen und sieben Tipps erhalten. Mit dem Kauf der App gibt es noch zusätzlich 15 Bonus-Tipps.

Lecturio – 10 Dinge, die Lieblingskollegen nicht machen

10. Oktober 2013

Lecturio beschäftigte sich intern mit nervigen Angewohnheiten von Arbeitskollegen – und bastelte gleich mal eine zehn-Punkte-Auflistung. Die Liste ist nicht fix, sondern kann durchaus erweitert werden.

Infografik Büro-Kollegen - lecturio.de

 

Quelle: blog.lecturio.de

Einen Punkt hätten wir auch gleich mal anzubringen: übermäßig häufige und lange Raucherpausen ;)